7. November 2018

Hochradioaktive Herausforderungen – Status und Perspektiven der Endlagersuche – | umweltFAIRaendern.de

Atommüll an weit über 60 Standorten in Deutschland lagert bis heute meist oberirdisch in mehr oder weniger gesicherten Zwischenlagern. Erst gestern legten zahlreiche AntiAtomInitiativen und Umweltverbände ein umfassendes Kritik-Papier zur mangelhaften Sicherheit bei der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle vor. Trotz aller Versprechungen: Ein Endlager gibt es bis heute weder für die leicht- und mittelradioaktiven Abfälle, noch für den hochradioaktiven Atommüll, für den jahrzehntelange Gorleben als Standort im Gespräch war. In der ASSE II und in Morsleben befinden sich zwei völlig gescheiterte „Endlager-Projekte“, beide vom Einsturz und von Wassereinbrüchen bedroht. Auch der geplante Schacht Konrad verzögert sich wegen immer neuer Probleme immer weiter. Jahrzehntelang war auch klar: Um die AKWs am Netz zu halten wurden BürgerInnen mit Tricks und Lügen in Sachen Atommülllagerung betrogen und hingehalten. Angeblich soll nun – der Atomausstieg gilt als beschlossen – alles anders und vor allem besser werden. 



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