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29. April 2016

IPPNW-NEWSLETTER VOM 28.04.2016


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

"Eine Katastrophe verändert die Welt" schrieb die taz zum 30. Jahrestag
der atomaren Katastrophe von Tschernobyl. IPPNW-Ärzte und -Ärztinnen
waren rund um den Jahrestag gefragte Interviewpartner zu den
gesundheitlichen Folgen des Super-GAUs. Es gab zahlreiche Radio- und
Fernsehinterviews oder Hintergrundgespräche mit
Wissenschafts-Redakteuren. Einen umfangereichen Medienspiegel finden Sie
hier (Link:
http://www.tschernobylkongress.de/fileadmin/user_upload/pdfs/Pressespiegel_Kongress_Report.pdf
). Pünktlich zum Jahrestag publizierte die IPPNW in Zusammenarbeit mit
der US-Sektion PSR sowie den Sektionen Schweiz und Österreich eine
englische Übersetzung des IPPNW-Reports "30 Jahre Leben mit Tschernobyl-
5 Jahre Leben mit Fukushima" (Link:
https://ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Tschernobyl/Report_TF_3005_en_17_screen.pdf
).
Ganz herzlich einladen möchten wir Sie zu den öffentlichen
Veranstaltungen (Link:
http://news.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Verein/MV_Programm_extern_A4_600.pdf )
bei unserem IPPNW-Jahrestreffen vom 20.-22. Mai 2016 in Mönchengladbach
bei Düsseldorf. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Suche nach
den Ursachen von Flucht und Krieg sowie Strategien zur Bewältigung dieser
Menschheitsprobleme. Ein weiterer Vortrag wird sich mit
"Katastrophenszenarien einer möglichen Havarie im AKW Tihange/Belgien"
beschäftigen.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

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TSCHERNOBYLFOLGEN WURDEN LANGE VERDRÄNGT UND HERUNTERGESPIELT
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Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der
Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf, sich für eine zügige
Abschaltung und Stillegung der Atomreaktoren in Europa einzusetzen. Vor 30
Jahren wurden der Menschheit die Gefahren der Atomenergie auf schmerzliche
Weise bewusst, als in den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 Reaktor
4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl explodierte. Radioaktive
Wolken verteilten die gefährliche Radioaktivität in den folgenden Wochen
über ganz Europa - auch Deutschland war betroffen, vor allem Bayern und
Baden-Württemberg. Lesen sie Mehr (Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/tschernobylfolgen-wurden-lange-verdr.html
)
IPPNW-Presseecho zu den Jahrestagen der Katastrophen von Tschernobyl und
Fukushima (Link:
http://www.tschernobylkongress.de/fileadmin/user_upload/pdfs/Pressespiegel_Kongress_Report.pdf
)IPPNW-Report "30 Jahren Leben mit Tschernobyl - 5 Jahre Leben mit
Fukushima" (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/IPPNW_Report_T30_F5_Folgen_web.pdf
)IPPNW/PSR Report “30 years living with Chernobyl – 5 years living
with Fukushima” (Link:
https://ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Tschernobyl/Report_TF_3005_en_17_screen.pdf
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/Chernobyl_Nuclear_Power_Plant.jpg

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ATOMWAFFEN MIT VÖLKERRECHT NICHT VEREINBAR
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Die IPPNW solidarisiert sich in einem Offenen Brief an die
Staatsanwaltschaft Koblenz mit dem Friedensaktivisten Hermann Theisen aus
Heidelberg. Er hat SoldatInnen und Zivilbeschäftigte des Fliegerhorstes
Büchel in unterschiedlichen Flugblättern aufgefordert, Befehle und
Dienstanweisungen zu verweigern, die im Zusammenhang mit der Stationierung
der US-Atomwaffen stehen.  Und er informiert die Öffentlichkeit über die
Hintergründe der geplanten Neustationierung von zielgenaueren Atombomben,
die er als völkerrechts- und grundgesetzwidrig kritisiert. Lesen sie mehr
(Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/atomwaffen-mit-voelkerrecht-nicht-v.html
)
Offener Brief an die Staatsanwaltschaft Koblenz  (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomwaffen/Offener_brief_staatsanwaltschaft_koblenz.pdf
)Weitere Informationen (Link:
http://www.atomwaffenfrei.de/buechel )



IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/hermann_theisen.jpg

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KATASTROPHALE HUMANITÄRE FOLGEN VON ATOMWAFFEN WERDEN AUSGEBLENDET
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Die deutsche Sektion der IPPNW und ICAN Deutschland forderte
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier Mitte April auf, die
katastrophalen humanitären Folgen der Atomwaffen beim Namen zu nennen und
das Bekenntnis von 127 Staaten zu einer atomwaffenfreien Welt zu
unterzeichnen. Die Erklärung der Außenminister beim
G7-Außenministertreffen in Hiroshima bleibe weit hinter den Erwartungen
zurück, wenn es um die humanitären Folgen von Atomwaffen geht. Die
„humanitäre Initiative“, einschließlich von drei Staatenkonferenzen
in Oslo (2013), Nayarit (2014) und Wien (2014) und eine Reihe von
Erklärungen und Resolutionen zum Thema humanitärer Folgen von
Atomwaffen, die eine Mehrheit der Staaten befürworten, wurden in der
Erklärung mit keinem Wort erwähnt. Lesen sie mehr (Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/katastrophale-humanitaere-folgen-von.html
)
IPPNW-Forsa-Umfrage zu Atomwaffen  (Link:
https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomwaffen/forsaumfrage_Atomwaffen_2016.pdf
)



IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/Friedenspark-Hiroshima.jpg

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HOLT IDOMENI-FLÜCHTLINGE NACH DEUTSCHLAND
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Die Bilder der Flüchtlinge, die in Idomeni gestrandet sind, machen
deutlich, dass am Rande Europas Lebenssituationen für Menschen entstehen,
die nicht mit der Menschenwürde und den ethischen Grundvorstellungen
vereinbar sind, die Europa für sich reklamiert. Dies ist eine
Herausforderung, der sich die EU wie auch alle europäischen Länder zu
stellen haben. Es ist nicht nur eine politische Herausforderung. Die
Äußerung der Kanzlerin aus dem Jahr 2015, die Flüchtlinge sind
willkommen, nahm Bezug auf einen ethischen Rahmen, der weiter gesteckt
ist.
FR-Gastbeitrag von Prof. Michael Krawinkel (Link:
http://www.fr-online.de/gastbeitraege/gastbeitrag-holt-fluechtlinge-aus-idomeni-nach-deutschland-,29976308,34100538.html
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/Idomeni_Roberto_Astorgano.jpg

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BUNDESUMWELTMINISTERIUM KLAMMERT LAUFENDE ATOMANLAGEN AUS
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Anlässlich des 30. Jahrestages des Super-GAUs in Tschernobyl veranstaltete
das Bundesumweltministerum am 6. April 2016 in Berlin eine Fachtagung mit
dem Titel „Den Atomausstieg vollenden – 30 Jahre nach Tschernobyl“.
So treffend dieser Titel auch ist, so dürftig der Inhalt der
Veranstaltung: „Im westfälischen Gronau und im emsländischen Lingen
befinden sich zwei Uranfabriken, die AKW in aller Welt mit Uranbrennstoff
versorgen. Die Urananreicherungsanlage Gronau und die Brennelementefabrik
Lingen sind im Atomausstiegsgesetz aber nicht einmal erwähnt, und tauchen
im Programm der heutigen Fachtagung überhaupt nicht auf. Das ist völlig
unverständlich," so Kerstin Rudek von der BI Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg. Lesen sie mehr (Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/umweltministerium-klammert-laufende.html
)
Lingen-Resolution (Link:
http://www.sofa-ms.de/pdf/Lingen-Resolution-16-03-17.pdf )Offener Brief
zur Belieferung belgischer AKW (Link:
https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Brief_Bund_Land_Gronau_Lingen.pdf
)"Die Nutzung der Atomenergie war ein Irrweg" (Link:
http://blog.ippnw.de/?p=2045#more-2045 ), Blogbeitrag über die Fachtagung


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/fachtagung_bmu_2016.jpg

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