BITTE ADDEN!

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27. Februar 2014

März 2014 im Polittbüro


Beginn der Vorstellung jeweils 20.Uhr, Eintrittspreis 15.00 Euro, erm.10
Kartenvorbestellung : 280 55 467,   Steindamm 45, UBahn Lohmühlenstraße                           

Sa., 1.: MAX UTHOFF: "Oben bleiben"

Fr., 7.:        SEBASTIAN KRÄMER:
"Akademie der Sehnsucht" - am Cello:Felix Krämer

Sa., 8.: MARTIN SONNEBORN: "Krawall und Satire"

So., 9.:    ARTUR ANDREASJAN, ANDREAS PETRI, und LUTZ WESSEL,
Special Guest: NINA PETRI:szenische Lesung des russischen Kult-Reisepoems "MOSKAU-PETUSCHKI" von Wenedikt Jerofejew HAMBURGPREMIERE!!!

Mi., 12.: LILO WANDERS in
"Shirley Valentine oder die Heilige Johanna der Einbauküche" von Willy Russell

Do., 13.:    "Kampf der Künste" präsentiert: Stand up Slam

Fr., 14.: MUTTIS KINDER:
 "Zeit zum träumen" - unveröffentlichte Hits" HAMBURGPREMIERE!!!

Sa., 15.: SIGI ZIMMERSCHIED:
"Multiple Lois - Einwürfe eines Parasiten" HAMBURGPREMIERE!!!

Mi., 19.3.: KEN BARDOWICKS: "Mann mit Eiern" - Comedy, Kabarett, Spezialeffekte
HAMBURGPREMIERE!!!

Do., 20.: DIRK DARMSTAEDTER (Jeremy Days) singt beim CLUB DER TOTEN DICHTER:
"Freude schöner Götterfunken" - FRIEDRICH SCHILLER neu vertont HAMBURGPREMIERE!!! 20,- Euro Einheitspreis!

Fr., 21.: HENNING VENSKE
"... liest aus seinen satirischen Texten und literarischen Parodien"

Sa., 22.: TILL REINERS: "Da bleibt uns nur die Wut"

Do., 27.: HELGA SIEBERT:
 "fraureif" - von der Zeugung bis zu Zerlegung" HAMBURGPREMIERE!!!

Fr., 28.: GUSTAV PETER WÖHLER BAND: "Wegen mir" - 
Songs von Betancor, Heller, Humpe bis Reiser  20,- Euro Einheitspreis!

Sa., 29.: TUTEN & BLASEN: "Von New Orleans nach New York"

So., 30: SARAH HAKENBERG: "Struwwelpeter reloaded"     HAMBURGPREMIERE!!!
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Sa., 1.3.:
MAX UTHOFF:
"Oben bleiben"
Kabarett ist unanständig. Denn es bedeutet sich in aller Öffentlichkeit über sein Personal lustig zu machen. So etwas tut man nicht. Max Uthoff weiß das. Er tut es trotzdem. Max Uthoff ist oben. Als Mann, Weißer, Westeuropäer. Da heißt es, die Pfründe zu sichern gegen die Hungrigen, die ihr Stück vom Kuchen abhaben wollen: Migranten, Arme, Frauen. Und so ruft man Ihnen zu: Das Leben ist kein Wunschkonzert! Eher eins von Rammstein. Zu teuer, schlecht im Geschmack, das Böse anbetend. Die gute Nachricht lautet: Wir Deutschen haben auch anständig bezahlte Leiharbeiter: Politiker. Wir leihen ihnen die Arbeit, von der wir ahnen, dass sie zu schmutzig ist um sie selbst zu machen. Das ist gut so, denn für eine gerechtere Weltordnung haben wir selbst keine Zeit.
Hereinspaziert, meine Damen und Herren, in das Panoptikum des alltäglichen Wahnsinns. Max Uthoff gibt sich die Ehre als  Reiseführer durch ein Land, in dem sich jeder Zehnte nach einem starken Führer sehnt. Und das trotz Roland Pofalla. Lassen Sie sich verunsichern durch ein Programm, dass sich den wichtigsten Fragen wie immer verweigert: Ist die Justiz nur eine Freisprechanlage der Mächtigen? Was wächst von unten: Stalaktiten oder Antisemiten? Und wenn deutsche Eltern ein kluges Kind wollen, müssen sie dann eins aus Südkorea adoptieren? "Ein erstklassiger Kabarettist"  -  (Stuttgarter Zeitung)- "Er packt sie alle. Gnadenlos. Klug."(Cellsche Zeitung). "Ein satirischer Scharfschütze" (Jury Stuttgarter Besen). Unser Publikum fand ihn beim letzten Mal auch gut - kein Wunder. Deutscher Kabarett-Preis 2011/  Deutscher Kleinkunstpreis 2012. www.maxuthoff.de

Fr., 7.3.:
SEBASTIAN KRÄMER:
"Akademie der Sehnsucht" - am Cello: Felix Krämer
Kennen Sie schon Sebastian Krämer, "einen der pointiert bissigsten Liedermacher" (Melodie & Rhythmus), "Ausdrucksgourmet" (Hannoversche Allgemeine Zeitung), "den Giganten am Klavier" (Mainzer Rheinzeitung) "begnadeten Blödler" (Stuttgarter Zeitung), "Meister des Understatements und des Hintersinns" (Bonner Rundschau), außerdem doppelten Deutschen Poetry-Slammeister, Gewinner mehrerer bundesweiter Chansonpreise, auch des Deutschen Kleinkunstpreises für Chanson 2009, und Gründer des legendären Clubs "Genie und Wahnsinn" in Berlin?
In einer Zeit, da  "Kabarett" mehr und mehr zur Selbsthilfegruppe für anonyme Sozialdemokraten wird, und "Chanson" nur ein anderes Wort ist für Popmusik unter schlechten Produktionsbedingungen, läßt einer das eine ganz hinter sich, um das andere neu zu erfinden und packt uns bei allem, was uns jetzt noch bleibt: Unseren Sehnsüchten. An neuem vertontem Gedankengut fehlt es Krämer selten, und so gibt es hier neben vereinzelten Passagen unvergleichlich vollmundiger Prosa vor allem neue Lieder zu hören. Lieder vom Sehnen und Vermissen. Ob es die Alte Rechtschreibung ist, "Sekundär-Liebeskummer", die Kindheit, der Sozialismus oder ein "Ding, das die Treppe runtergehen kann"... Sehnsucht kann ein äußerst amüsantes Thema sein. Muss aber nicht. Krämer zeigt keinerlei Eifer, die Frequenz seiner Pointen einer mediengenormten Taktung anzupassen. Mit Texten, die bei aller sprachlichen Brillanz gern aus einer Richtung antanzen, die man bisher für absolut
Song-inkompatibel gehalten hatte, singt Krämer sich geradewegs ins Sehnsuchtszentrum seiner Zuhörer, musikalisch begleitet durch seinen Cellisten. Ein Abend voller Romantik. Ein Konzert der großen Gefühle und kleinen Anlässe - berührend, voll bitterer Ironie und poetischer Leuchtkraft. Der neue Krämer ist noch musikalischer - Melodien brechen wie Naturgewalten über den Zuhörer herein! - dabei sentimental und schonungslos philosophisch.  Deutscher Kleinkunstpreis (Chanson) 2009/ Deutscher Kabarettpreis (Sonderpreis) 2012.   www.sebastiankraemer.de

Sa., 8.3.:
MARTIN SONNEBORN:
"Krawall und Satire" WIEDERHOLUNG! wegen der großen Nachfrage
ACHTUNG: Kann Spuren von neuen Witzen enthalten!
Für seine TITANIC-Aktionen bejubelte ihn der Stern als "Krawallsatiriker mit Profilneurose", für "Heimatkunde" lobte ihn der Berliner Kurier: "Üble Ossi-Hetze! Wie kann ein Mensch die Ossis nur so hassen?!"- Nach seinen Kurzreportagen für die ZDF-"Heute Show" trat der Geschäftsführer des größten deutschen Pharma-Verbandes zurück, und das chinesische Außenministerium verlangte Sonneborns Hinrichtung. Ein Abend mit Martin Sonneborn ist also ein ganz unaufgeregtes Multimediaspektakel mit langweiligen, hochpoetischen Lesepassagen aus "Heimatkunde", lustigen Filmen und brutaler politischer Agitation zugunsten der PARTEI, die in Deutschland immer noch unbemerkt nach der Macht greift. MARTIN SONNEBORN war bis 2005 Chefredakteur bei TITANIC. Im August 2004 gründete er die PARTEI, um die Mauer wieder aufzubauen. Heute hat sie schon weit über 8000 Mitglieder in Ost und West. Seit 2006 ist er Leiter des Satireressorts SPAM bei Spiegel Online,
seit 2009 Außenreporter der "Heute Show" (ZDF). Holte, wenn man "FAZ", Tagesthemen und Rudi Völler glauben darf, die Fußball-WM 2006 nach Deutschland. Über "Heimatkunde" urteilte der SPIEGEL: "Eine schaurig schöne Momentaufnahme zum Stand der Einheit.". "Deutschlands Chefsatiriker" (Süddeutsche Zeitung). "Ungekrönter König der deutschen Satire" (Neue Presse Hannover). "Dieser Mann will es wissen. Yes he can!" (Spiegel Online). "Blicke in die deutsche Seele - Martin Sonneborn wagt sie. Freundlich, hintersinnig, mit klarer Mission." (heute journal). "Martin Sonneborn ist ein Partisan der Parodie." (Die Welt). "Der Buster Keaton der deutschen Politik!" (taz). "Er ist ein Spalter, ein subversiver Wühler, doch er weiß, was sich gehört." (Der Spiegel). "Deutschlands bösester Satiriker. Doch Sonneborn hat noch eine zweite Seite, die sich mit dem Brachialsatiriker aufs Trefflichste verbindet: Im Grunde seines
Herzens ist er Feuilletonist." (Rheinischer Merkur). "Total krank, sehr verletzend und überhaupt nicht witzig!" (The Sun). "Zum Heulen traurig!" (Franz Josef Wagner, Bild). "Unser Mann!" (Polittbüro). www.tomprodukt.de/martin-sonneborn

So., 9.3.:
ARTUR ANDREASJAN, ANDREAS PETRI, und LUTZ WESSEL,
Special Guest: NINA PETRI:
szenische Lesung des russischen Kult-Reisepoems "MOSKAU-PETUSCHKI" von Wenedikt Jerofejew HAMBURGPREMIERE!!!
"Tragische Blätter", als solche widmete Jerofejew sein Werk einem Freund. Zu Sowjetzeiten unter Breschnew wurde es zum Kultbuch des literarischen Untergrunds. Gelesen wurde es nicht nur als Abrechnung mit der freudlosen Epoche der Stagnation. Viele Insider erfassten vor allem die religiöse, philosophische und literarische Dimension des Textes und in ihm die Seele des sensiblen, hochgebildeten und verletzlichen Autors Jerofejew.
8.16 Uhr, Kursker Bahnhof, Gleis 4, von Moskau nach Petuschki: Sein Köfferchen fest ans Herz gedrückt besteigt Wenitschka den Vorortzug nach Petuschki. Dort warten seine rothaarige Geliebte und sein Sohn. Die Reise gerät allerdings aus der Bahn und wird zu einer alkoholgetränkten, skurrilen Odyssee: Wenitschka trinkt, die Mitreisenden trinken, und sogar der Oberschaffner gesellt sich hinzu und lässt sich die Wegstrecke mit Wodka bezahlen. Von Station zu Station und von Flasche zu Flasche werden Wenitschkas Gespräche mit seinen Mitreisenden absurder, die Monologe aberwitziger, z.B. die Frage darüber, wie es die deutschen Klassiker Goethe und Schiller mit dem Saufen hielten. Dann betritt auch noch eine zahnlose Frau mit Schnurrbart das Abteil...
Jerofejews anspielungsreiche und geistvolle Reisebeschreibung einer vordergründig feuchtfröhlichen Zugfahrt gehört zu dem modernen Klassikern der Weltliteratur und hat Kultstatus. Es spielen für Sie die Genossen der russisch-deutschen Schauspieler-Brigade: Artur Andreasjan, Andreas Petri, und Lutz Wessel sowie als Special Guest Nina Petri    www.youtube.com/watch?v=vUAdhMaedDw

Mi., 12.3.:
LILO WANDERS in
"Shirley Valentine oder die Heilige Johanna der Einbauküche" von Willy Russell
Ihre Kinder sind aus dem Haus, ihre Ehe gleicht einem Dienstleistungsverhältnis, ihr einziger Zuhörer ist die Küchenwand. Die Liebe ist verflogen, Shirley Valentine hat sich verloren im Alltag. Dann lädt ihre Freundin Jane sie zu einem Urlaub in Griechenland ein. Shirley zögert, aber schließlich führen Bratkartoffeln mit Spiegelei zu einer Entscheidung... Die Komödie "Shirley Valentine" hat mittlerweile Kultstatus erreicht und ist ein kraftvolles Plädoyer, die eigenen Träume lebendig zu erhalten. LILO WANDERS spielt ihre Shirley grandios und mit schauspielerischem Tiefgang. Sarkastisch, humorvoll, tieftraurig kommt sie daher und nimmt die Zuschauer mit in die Befindlichkeiten einer Frau, die sich noch nicht geschlagen gibt und die ihre Lebensfreude zurückgewinnt. LILO WANDERS erfand sich selbst als Figur für ein Theaterstück im Schmidt-Theater in Hamburg, moderierte neben Corny Littmann und Marlene Jaschke vier Jahre die legendäre
Schmidt-Mitternachts-Show im NDR und wurde europaweit bekannt als Präsentatorin der Sendung 'Wa(h)re Liebe' beim Sender VOX. Sie spielt Filmrollen, schreibt Bücher, ist Gast in Talk-Shows und debattiert öffentlich über Fragen zur Philosophie. Daneben steht sie seit Jahren mit eigenen kabarettistischen Programmen auf deutschsprachigen Bühnen und führt in den Sommermonaten Touristen und Einheimische durch ihren Stadtteil St. Pauli. Regie: Wolfgang-David Sebastian. www.agentur-charis.de/lilo-wanders

Do., 13.3.:
"Kampf der Künste" präsentiert:
Stand Up Slam
Stand Up? Sind das nicht diese glattgebürsteten Mainstream-Comedians, die vorwiegend in Multifunktions-Hallen am Stadtrand auftreten? Bisher weitgehend ja. Hierzulande zumindest - denn etwa in den USA gibt es schon seit langer Zeit eine spannende Stand Up-Szene, die weit entfernt davon ist.
Aber seit einiger Zeit rollt auch hier eine neue frische Stand Up-Welle durchs Land und viele Künstler aus der Poetry Slam Szene wenden sich ihr zu. Ob Torsten Sträter, Jasper Diedrichsen oder Moritz Neumeier, mehr und mehr hochkarätige Bühnenpoeten entwickeln sich gerade in diese Richtung. Es ist also Zeit für den ersten Hamburger Stand Up Slam! Garantiert ohne den nächsten Mario Barth, dafür mit einigen der besten Repräsentanten der neuen Hamburger Stand Up Generation. www.kampf-der-kuenste.de

Fr., 14.3.:
MUTTIS KINDER:
"Zeit zum träumen - unveröffentlichte Hits" HAMBURGPREMIERE!!!
Null Instrumente, nur ein Mikrofon und drei Stimmen, die das alles mehr als wett machen. Muttis Kinder sind eine tolle Brut, der man mit Vergnügen und Bewunderung an den Lippen hängt. Die drei Stimmbandakrobaten erzählen Geschichten, die über den Liedrahmen hinaus ihre ganz eigene Dynamik entfalten. Flankiert von Rock und Jazz, vereinigen sich Improvisation und Perfektion, treffen auf Pop und Klassik und dann direkt ins Schwarze. Claudia Graue, Marcus Melzwig und Christopher Nell, das sind die viereiigen Drillinge, die von Mutter Talent reichlich beschenkt wurden. Sie präsentieren Ihnen eine Show voller akustischer Überraschungsangriffe und einer großen Portion Humor. Lassen Sie es sich in den Ohren zergehen. Und in Ihren Herzen.- Preisträger beim "Jugend Kulturell"-Förderpreis 2004 - 1. Preis, Publikumspreis & Special Award for outstanding Performance beim Internationalen A-Cappella-Contest "Vokal Total" 2010 in Graz - Gewinner der "Freiburger Leiter"
2011, - Träger des "Herborner Schlumpeweck" 2012. - Gewinner des "A Cappella Award Ulm" 2013, 1. Preis + Publikumspreis
Neben zahlreichen Theatern und Konzertsälen im deutschsprachigen Raum, besangen Muttis Kinder auch internationale Bühnen, u.a. in Singapur, Taipeh, Bukarest oder Moskau.
Pünktlich nach ihrer 9-jährigen Erfolgstour "Das erste Konzert" mit umjubelten Auftritten im Polittbüro gibt es nun zum 10. Geburtstag für alle: "Zeit zum träumen - unveröffentlichte Hits" www.muttiskinder.com

Sa., 15.3.:
SIGI ZIMMERSCHIED
"Multiple Lois - Einwürfe eines Parasiten" HAMBURGPREMIERE!!!
Lois wird in Bälde sechzig. Er ist stolz auf sich. Er hat nie etwas geleistet und immer gut gelebt. Er hat sich eben die Geschenke gesucht, die das Leben vor ihm versteckt hat. Aber warum steht er jetzt ratlos und ängstlich in einem leeren Raum und stammelt um sein Leben? Warum rechtfertigt er sich? Alle machen es doch so. Alle saugen am Wirt. Homo homini ixodes. Jeder ist jedermanns Zeck. Allen voran der Staat. Die Oberzecke. Wie Onkel Norbert immer sagte. Es gibt in Deutschland acht Millionen Zierfischerl und zwei Millionen Beamte. Das sind zehn Millionen hilflose Geschöpfe, die gefüttert werden müssen. Nein, er hat sich nichts vorzuwerfen. Auf einen Zierfisch mehr oder weniger kommt es doch nicht an. Lois wird in Bälde sechzig. Oder doch nicht mehr?
"... ein hervorragender, provozierender, und auch ein bitterböser Abgesang auf Opportunismus, Mitläufertum und von Sozialneid zerfressene Selbstgerechtigkeit."(Traunsteiner Tagblatt) - "... bitterböses, beängstigend auf den Punkt gespieltes Typenkabarett, zu dem sich kaum ein Vergleich anbietet. Denn Sigi Zimmerschied spielt längst in seiner eigenen Liga, und das ist eines der größten Komplimente, die man einem Künstler machen kann."(Nürnberger Nachrichten) - "Ein furioses Sittengemälde, bei dem man nicht annähernd die Fülle der schmerzhaft klugen, bösen Sätze und der dramaturgischen Einfälle andeuten kann, über die man aus Notwehr lachen muss. Diesmal hat er sich in jeder Hinsicht selbst übertroffen."(Süddeutsche Zeitung) www.sigi-zimmerschied.de

Mi., 19.3.:
KEN BARDOWICKS:
"Mann mit Eiern" -Comedy, Kabarett, Spezialeffekte     HAMBURGPREMIERE!!!
Ken Bardowicks neues Bühnenprogramm "Mann mit Eiern" handelt von seinem nervenaufreibenden Alltag mit einer Freundin, die von Beruf Hebamme ist. Als Bühnenkünstler ist Ken Bardowicks es gewöhnt, von den Zuschauern beklatscht, bewundert und beneidet zu werden. Aber spätestens, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt, ist das alles Schall und Rauch. Denn dort trifft er jemanden, der mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigt ist. Was also tut ein Kabarettist, dessen Freundin Hebamme ist? Tief durchatmen, gute Miene machen und ein Bühnenprogramm darüber schreiben!
In seinem neuen Solo "Mann mit Eiern" verrät uns Ken Bardowicks folgerichtig die vielen kleinen Tricks, mit denen er es schafft, angesichts dieser häuslichen Herausforderung seinen Humor zu bewahren: "Ich bin neidisch auf ihren Beruf, weil er so unter die Haut geht. Sie ist neidisch auf meine Arbeit, weil ich sie auf DVD verkaufen kann." Ob Sie Zauberei tatsächlich lieben oder hassen, ist bei den Programmen von Ken Bardowicks völlig unerheblich. Wichtig ist, dass Sie gerne viel lachen. Denn bei Ken Bardowicks mischt sich Reales mit Erfundenem, Virtuosität mit Witz, Komik mit Zauberei zu einer Mixtur von unvergleichlicher Leichtigkeit. Verblüffende Effekte bringen das Gehirn zum Rotieren, während gleichzeitig das Herz durch gründliche Zwerchfellmassage revitalisiert wird. Wie das funktioniert, werden Sie richtig verstehen, wenn Sie seine Kunst am eigenen Leib erfahren... Ken Bardowicks, der das genaue Gegenteil eines abgezockten aalglatten
Zauberkünstlers verkörpert, ist in der Kleinkunstszene schon lange kein Geheimtipp mehr. Mit seinen Soloprogrammen "Defekte Effekte" und "Ich lüge Dich!" hat er ein angestaubtes Genre zu neuem Leben erweckt und die Grenzen zwischen Kabarett und Zauberkunst eingerissen. Das hat ihm zahlreiche Auszeichnungen und Preise eingebracht. 2003 wurde er bei der Weltmeisterschaft in Den Haag vor 2500 Fachleuten zum weltbesten Stand-up-Magier gekürt, 2004 für den "Prix Pantheon" nominiert und 2005 mit dem Sonderpreis des "Deutschen Kabarettpreises" ausgezeichnet. "Selten so intelligent gelacht und gestaunt!"(Az München) "Ich habe seit zehn Jahren nicht mehr so gelacht." - "Ich habe die zweite Hälfte kaum sehen können, weil ich Lachtränen in den Augen hatte." - "Es ist so lustig und gleichzeitig so verblüffend", sagen die Zuschauer. www.kenbardowicks.de

Do., 20.3.:
DIRK DARMSTAEDTER (Jeremy Days) singt beim CLUB DER TOTEN DICHTER:
"Freude schöner Götterfunken" - FRIEDRICH SCHILLER neu vertont
      20,- Euro Einheitspreis       HAMBURGPREMIERE!!!
"So haben sie Schiller noch nicht gehört!" Dieser Satz von einem Kollegen, ließ einem Journalisten keine Ruhe. Er rief Reinhardt Repke, den Gründer und Komponisten des Clubs der toten Dichter, an. "Sie haben sich doch nicht etwa an "Freude schöner Götterfunken" vergriffen?" - "Doch..., hab ich", antwortete Repke. Kurzes Schweigen am anderen Ende der Leitung. "Na dann viel Glück!" Ist Repke naiv, frech, arglos? Er selbst beschreibt seinen Umgang mit den Dichtern als kindlich. Monatelang liest er, Zeilen springen ihn an, berühren ihn. Er streicht sie an, malt Symbole neben die Gedichte, ohne sich mit kulturgeschichtlichen und biografischen Zusammenhängen zu belasten. So sucht Repke den Augenblick der ersten Berührung und die ihm innewohnende Leichtigkeit.
Diese Leichtigkeit ist auch bei Dirk Darmstaedter (Jeremy Days) spürbar, dem neuen Gastsänger des Clubs, über den die New York Times schreibt, "One of Germany's underground pop heroes." Stark geprägt durch eine Jugend in Amerika und die Rückkehr "in ein graues Deutschland", sind Schiller und andere deutsche Dichter für ihn Neuland, das er mit großer Neugier betritt und singt:
"Harmonien hör' ich klingen, Töne süßer Himmelsruh, und die leichten Winde bringen mir der Düfte Balsam zu." Oder in Schillers Gedicht 'Begegnung': "Doch schnell, als hätten Flügel mich getragen, ergriff es mich, die Saiten anzuschlagen".
Darmstaedter tut das mit der Freude eines Entdeckers und hat sich sogleich in den Rebell aus Arkadien verliebt. Den Flüchtling, der heimlich der Premiere seiner 'Räuber' in Mannheim beiwohnt, der 12 Stunden am Tag schreibt und dabei Unmengen Kaffee und Tabak konsumiert. Den Dichter, der den Geruch faulender Äpfel zum Schreiben braucht, wie Schillers Frau Charlotte Goethe erzählte.
Schiller ist nach Heinrich Heine, Wilhelm Busch und Rainer-Maria Rilke nun schon die vierte Veröffentlichung des Clubs. Neben Dirk Darmstaedter und Reinhardt Repke, der wie immer einige seiner Songs selber singt und Gitarre spielt, gehören Schlagzeuger Tim Lorenz, Bassist Markus Runzheimer und Andreas Sperling an den Tasteninstrumenten fest zum Club der toten Dichter. Alles wunderbare Musiker, die mit ihrem warmen, ungeheuer gefühlvollen Spiel schon die Rilke-Neuvertonungen veredelten. "Das Liebesbündnis schöner Seelen", um es mit Schillers Worten zu sagen, "knüpft oft der erste Augenblick. Wenn andre eh' sie Freunde wählen, was sich dabei gewinnt, erst emsig überzählen. Verbindet jene schon ein Wort, verbindet jene ein stiller Blick. Gleich Spiegeln strahlet eins der andern Blick zurück." So klingt diese CD, so klingt der Club der toten Dichter, so klingt Schiller heute. Da ist es nur folgerichtig dem Programm den Titel 'Freude schöner
Götterfunken' zu geben, denn: "Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur". Beethoven muss nicht böse sein, denn eine kleine Entschuldigung für die Neuvertonung der 'Ode an die Freude' hält die CD auch bereit. Die Anfangsmelodie des 2. Satz seiner Schicksalssymphonie bildet die musikalische Grundlage zu Schillers Gedicht 'Die seligen Augenblicke'. "Dann sind wir wieder quitt", sagt Repke lächelnd.
Dirk Darmstaedter (Gesang, Gitarren),Reinhardt Repke (Kompositionen, Gitarren, Gesang), Tim Lorenz (Schlagzeug), Andreas Sperling(Tasteninstrumente, Gesang), Markus Runzheimer(Bass-Gitarren, Gesang) www.club-der-toten-dichter.de

Fr., 21.3.:
HENNING VENSKE  
"... liest aus seinen satirischen Texten und literarischen Parodien"
HENNING VENSKE, der sich immer noch dem literarisch_politischen Kabarett verpflichtet fühlt, liest aus
seinen satirischen Texten - aber anders, als man ihn aus seinen aktuellen politischen Programmen
kennt.  An diesem Abend kommt er (fast!) ohne Beleidigungen und Ohrfeigen für die Mächtigen im Lande
aus, vielmehr trägt er genüsslich seine Parodien auf Günter Grass, Martin Walser, Walter Kempowski,
Heinrich Böll, Botho Strauß und andere Größen des Literaturbetriebs vor, sogar "Der kleine Prinz" erfährt
bei seiner "Zwischenlandung auf dem Planeten der esoterischen Frauen" die längst verdiente Häme.
Aber auch Fernsehen, Volksmusik und andere Erscheinungen der Hochkultur werden angemessen
gewürdigt. "Karl Kraus lässt grüßen" - schrieb Fritz J. Raddatz  - "Ziemlich fies kann dieser Hamburger
sein, und _ man muss es zugeben _ dabei ziemlich lustig." (Süddeutsche Zeitung) www.venske.de

Sa., 22.3.:
TILL REINERS:
"Da bleibt uns nur die Wut"
"Die Welt wird immer komplexer", "Manchmal hat man einfach Kopfkino", "Manche von denen können ja wirklich ganz gut singen" - es funktioniert ja. Diese Sätze, mit denen man sich so durchschlägt. Till Reiners zerstört diese Sätze und macht aus vermeintlichen Gewissheiten wieder Fragen. Dazu schlüpft er in verschiedene Rollen und entlarvt so die Boshaftigkeit von Banalitäten. Wie ist das eigentlich, wenn man einen Bionade-Nazi mit sich und seinen Gewissheiten alleine lässt? Und wenn er das Publikum gegen sich aufbringt? Till Reiners probiert es aus und spielt abwechselnd den Bionade-Nazi, den Rentner, den Streber, den Paranoid gewordenen Islam-Hasser und lädt das Ganze mit Wut auf. Es geht um Politik und was das eigentlich ist und nicht um Guido Westerwelle. Es geht darum, anzustacheln, selbst denken zu wollen. "Klartext redet Gewinner Till Reiners aus Berlin, der mit intelligenten, hintergründigen, politischen Texten überzeugen kann.
Reflektiert, originell, anspruchsvoll und höchst unterhaltsam bietet er Gesellschafts- und Sozialkritik in Bestform dar."(Neue Westfälische) - "Erstaunlich, wie schnell der inzwischen in Berlin lebende Reiners den oberflächlichen Nonsens beiseite schob und deutlich Position bezog." (Wilhelmshavener Zeitung)  www.tillreiners.de

Do., 27.3.:
HELGA SIEBERT:
"fraureif" HAMBURGPREMIERE!!!
Das Soloprogramm der Hamburger Schauspielerin, Schreiberin und Kabarettistin Helga Siebert ist die lustvolle Abrechnung mit dem Leben der Frau an sich. Sie leuchtet mit voller Kraft in die Niederungen des alltäglichen Lebens..." dass einem hier und da der Atem stockt"...(so schrieb es die Kritik)  "FRAUREIF" ist ein Programm von der Zeugung bis zur Zerlegung.  Vom Anbeginn der Liebe bis zur Weisheit des hohen Alters. Und sie spielt sie alle, diese netten und weniger sympathischen Typen: Vom Kleinkind, der frechen Göre, der gestandenen Hamburger Geschäftsfrau, der sportlichen Politikerin, der schweigsamen Bischöfin, bis hin zur Seniorenbeauftragten des deutschen Kabaretts. - Ein Vollweib-Programm und beileibe nicht nur für Frauen!
Helga Siebert feierte 2012 ihr 20. Bühnenjubiläum; seit 16 Jahren macht sie ihren jährlichen Jahresrückblick "Ultimo" - manchmal auch im Polittbüro. www.helgasiebert.de

Fr., 28.3.:
GUSTAV PETER WÖHLER & Band: 20,- Euro Einheitspreis!
"Wegen mir" -  Songs von Betancor, Heller, Humpe bis Reiser
Nach vier überwiegend englischsprachigen Programmen tourt der gebürtige Ost-Westfale abendfüllend mit einem deutschsprachigen Abend "Wegen mir": Chanson von schwermütiger Leichtigkeit und zupackender Leidenschaft. Ein bewegter Abend, an dem Gustav Peter Wöhler von der Liebe, der Sehnsucht, der Haltlosigkeit, dem Frust, dem Zweifel und der Hoffnung erzählt. "Wegen mir" Das Publikum erwarten bekannte und zukünftige Hits von André Heller, Annette Humpe, Hildegard Knef, Vicky Leandros sowie eigens für ihn komponierte Lieder wie "Wegen mir" oder "In 80 Jahren um die Welt" von Betancor. die Popette. Und natürlich ist es die Liebe, das ewig Lockende, Gierende, Treibende, das uns thematisch durch diesen Abend scheucht, wirbelt und leitet. Und zwar seinetwegen. Inspiriert von den Klangwelten seiner Künstlerfreundin Betancor begann letzten Sommer die Zusammenarbeit an diesem Programm, der zwischen diversen Engagements des Schauspielers für TV und
Theater entstand. Für "Wegen mir" fusionierten die Gustav Peter Wöhler-Band und die Betancorband zu einem neuen Trio.
Mitwirkende: Gustav Peter Wöhler: Schauspieler, Sänger und Interpret; Dirk Berger: Gitarre; Olaf Casimir: Kontrabass; Clara Haberkamp: Klavier + Gesang  "...Wer Gustav Peter Wöhler einmal erlebt hat, der wird zum Wiederholungstäter."(SHZ)  www.gustavpeterwoehler.de/konzert/wegen-mir

Sa., 29.3.:
TUTEN UND BLASEN:
"Von New Orleans nach New York"
Von New Orleans mit seinen ausgelassenen Straßenparaden und der Musik Jelly Roll Mortons, der sich als Erfinder des Jazz bezeichnete, geht die Reise nach New York.
In den Cotton Club der 30er Jahre, wo Duke Ellington seinen Jungle Style präsentiert: Echoes of Harlem. Wir bleiben in dieser Stadt. In Spanish Harlem erklingt die Musik der lateinamerikanischen Einwanderer. In den Jazz-Clubs in Uptown hat Thelonious Monk seine ersten Erfolge. Mit "Background For Murder" von Henry Mancini widmen wir uns den Jazzeinflüssen im "film noir". Für das Ende des letzten Jahrhunderts stehen der "Reactionary Tango" von Carla Bley und die "Social Studies" von David Byrne.
Seit mehr als 30 Jahren macht Tuten und Blasen Musik: auf Straßen und Plätzen, in Zelten und Konzertsälen - und seit über 20 Jahren auch im Kino zu Stummfilmen aus den 20er Jahren. In den Anfängen war es das Raue, Laute, Schräge und Unverhoffte, das die Musik von Tuten & Blasen auszeichnete. Ganz abgelegt hat die Gruppe diese Kennzeichen noch immer nicht, aber reduziert und verfeinert. Heute ist ihre Musik eine ganz eigene Mischung aus Jazz-, Afro- und Latin-Elementen. Volle, warme Bläsersätze von David Byrne, polyrhythmische "Funeral Music" der Ewe aus Ghana, perkussive Samba- und Afoxéklänge aus Brasilien und die afrikanisch inspirierten Kompositionen von Hans Schneidermann bestimmen das Programm der Band. www.tutenundblasen.net

So., 30.3.:
SARAH HAKENBERG:
"Struwwelpeter reloaded"  HAMBURGPREMIERE!!!
"Willkommen in der Champions League!" lobpreiste die Süddeutsche Zeitung Sarah Hakenberg zu ihrem dritten Soloprogramm "Struwwelpeter reloaded", in dem die Kabarettistin und Liedermacherin die allseits bekannten Geschichten vom Struwwelpeter in die heutige Zeit versetzt. Statt des Zappelphilipps erklingt die Hymne von der Ritalin-Aline, Hans-guck-in-die-Luft verwandelt sich in Mandy-guck-aufs-Handy, ein scheinbar fröhliches Kinderfest der NPD löst die Geschichte vom schwarzen Buben ab, und der Suppenkasper erscheint als draller Kalle, der auf dem Spielplatz versehentlich in der Röhrenrutsche steckenbleibt. Stets treuherzig lächelnd sitzt Sarah Hakenberg am Klavier und haut ihrem Publikum kleine gemeine Gassenhauer um die Ohren, die vor messerscharfem und diabolischem Witz nur zu sprühen. Bitterböse Ironie, garantiert pädogogisch wertfrei und urkomisch - Hakenberg von ihrer schwärzesten Seite. "Mal liebenswert, dann wieder unerbittlich, mal mit
fröhlichem Charme, dann wieder mit messerscharfem diabolisch-sarkastischem Witz. Perfekt am Piano, ausdrucksstark in Wort und Gesang, effektvoll in Gestik und Mimik. Kaum ist der Freundlichkeit Genüge getan, sprudelt auch schon Chuzpe heraus, sprich: Ein Mix aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit." (Badische Zeitung) - "Endlich eine Frau mit dem richtigen Biss, die dank ihres Feingefühls für Sprache zu überzeugen weiß. Hakenberg ist ein absoluter Glücksfall für die Kabarettistenwelt!"(Frankfurter Neue Presse) - "Mit Raffinesse schafft Hakenberg eine echte Wohlfühlstimmung - um aus heiterem Himmel mit beneidenswerter Bosheit eine scharfe Wort-Pfeilspitze abzuschießen. Voll ins Schwarze."(Münchner Merkur)  www.sarah-hakenberg.de

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