„Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will.“
Victor Hugo
29. März 2017
„Genie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander.“
„Genie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander.“
Unbekannt
Unbekannt
Ökostrom: Wind- und Solarenergie sind plötzlich zu billig - manager magazin
Ökostrom: Wind- und Solarenergie sind plötzlich zu billig - manager magazin
Im April schreibt der Staat erstmals Lizenzen für Offshore-Windparks aus. Erwartet werden Billigstrom-Angebote. Doch das macht die Energiewende nur vordergründig günstiger.
Im April schreibt der Staat erstmals Lizenzen für Offshore-Windparks aus. Erwartet werden Billigstrom-Angebote. Doch das macht die Energiewende nur vordergründig günstiger.
Frauke Petry: Die Tränen der AfD-Chefin - WELT
Frauke Petry: Die Tränen der AfD-Chefin - WELT
Es ist selten, dass Spitzenpolitiker in Tränen ausbrechen. Bei Frauke Petry kam in Weinböhla vieles zusammen: schwindender Rückhalt, harsche Kritik und ein Votum, das sie an einen Moment im Jahr 2015 erinnern wird.
Es ist selten, dass Spitzenpolitiker in Tränen ausbrechen. Bei Frauke Petry kam in Weinböhla vieles zusammen: schwindender Rückhalt, harsche Kritik und ein Votum, das sie an einen Moment im Jahr 2015 erinnern wird.
Chinas Präsident fordert Verbot und Vernichtung von Atomwaffen weltweit
Chinas Präsident fordert Verbot und Vernichtung von Atomwaffen weltweit
"Atomwaffen sollten vollständig verboten und mit der Zeit vernichtet werden, um eine atomwaffenfreie Welt zu ermöglichen", fordert Chinas Staatschef Xi Jinping.
"Atomwaffen sollten vollständig verboten und mit der Zeit vernichtet werden, um eine atomwaffenfreie Welt zu ermöglichen", fordert Chinas Staatschef Xi Jinping.
Zentrum der Gesundheit - Pseudowissenschaftliche Geschäfte
Zentrum der Gesundheit - Pseudowissenschaftliche Geschäfte
Häufig kommt die Frage auf, was es mit den Informationen der Internetseite „Zentrum der Gesundheit“ (ZdG) auf sich hat. Das ZdG macht sich zur Aufgabe, die Welt über alle möglichen gesundheitlichen Themen aufzuklären, die Themenbreite reicht von ADHS bis zu Zucker. Im Folgenden werden drei Hauptaspekte aufgeführt, warum Informationen des ZdG als nicht verlässlich zu werten sind.
Häufig kommt die Frage auf, was es mit den Informationen der Internetseite „Zentrum der Gesundheit“ (ZdG) auf sich hat. Das ZdG macht sich zur Aufgabe, die Welt über alle möglichen gesundheitlichen Themen aufzuklären, die Themenbreite reicht von ADHS bis zu Zucker. Im Folgenden werden drei Hauptaspekte aufgeführt, warum Informationen des ZdG als nicht verlässlich zu werten sind.
Zivile Opfer in Syrien: Bundeswehr in verheerenden Luftschlag involviert | tagesschau.de
Zivile Opfer in Syrien: Bundeswehr in verheerenden Luftschlag involviert | tagesschau.de
Bei einem Luftangriff der Anti-IS-Koalition in Syrien wurden im März offenbar viele Zivilisten getötet. Nach Informationen von NDR und WDR könnten dafür Aufklärungsbilder von Bundeswehr-Tornados eine Rolle gespielt haben.
Von Volkmar Kabisch und Reiko Pinkert, NDR
Kommentar Ackergifte und Bienensterben: Sind doch nur Insekten? - taz.de
Kommentar Ackergifte und Bienensterben: Sind doch nur Insekten? - taz.de
Jean-Claude Juncker findet Pestizid-Verbote unwichtig – die EU habe „Größeres“ zu tun. Dabei sind Artenschutz und der Erhalt von Biodervisität ein Megathema.
Jean-Claude Juncker findet Pestizid-Verbote unwichtig – die EU habe „Größeres“ zu tun. Dabei sind Artenschutz und der Erhalt von Biodervisität ein Megathema.
Irak: Hunderte Zivilisten bei Luftangriffen in Mossul getötet
Amnesty International dokumentiert, dass im Kampf um Mossul hunderte von Zivilistinnen und Zivilisten bei Luftschlägen in ihren Häusern oder an vermeintlich sicheren Orten getötet wurden. Die irakische Regierung hatte sie zuvor aufgefordert, an Ort und Stelle zu bleiben und nicht zu fliehen, wie Überlebende und Augenzeugen berichten. In zahlreichen Fällen erzählten Überlebende und Nachbarn, dass sich IS-Kämpfer in oder in der Nähe der zerstörten Häuser befanden – meist auf dem Dach oder im Garten – oder sich in benachbarten Gebäuden verschanzt hatten, die nicht Ziel der Angriffe waren.
Sowohl die Luftangriffe der US-geführten Koalition als auch die Gefechte am Boden zwischen der irakischen Armee und IS-Kämpfern haben in den letzten Monaten zu einer erschütternden Zunahme an zivilen Opfern geführt: Bei einem der tödlichsten Luftschläge der US-geführten Koalition seit Jahren starben am 17. März laut Berichten 150 Menschen im Jadida-Viertel in West-Mossul. Die Koalition hat sich bereiterklärt, den Vorfall zu untersuchen.
Aus was besteht Kaugummi? - SPIEGEL ONLINE
Aus was besteht Kaugummi? - SPIEGEL ONLINE
Der größte Hersteller macht aus den Inhaltsstoffen seiner Kaugummis ein Geheimnis. Tatsächlich besteht die Kaumasse zu einem Großteil aus Kunststoff. Was genau stecken sich viele täglich in den Mund?
Von Frederik Jötten
Fukushima: Atommüllproblem eskaliert, Robotererkundung wieder gescheitert | Telepolis
Fukushima: Atommüllproblem eskaliert, Robotererkundung wieder gescheitert | Telepolis
Recycling-Idee: Das Umweltministerium will mit der kontaminierten Erde aus den evakuierten Gebieten, die sich auftürmt, Parks schaffen
Recycling-Idee: Das Umweltministerium will mit der kontaminierten Erde aus den evakuierten Gebieten, die sich auftürmt, Parks schaffen
„Öffnet die Grenzen!“ – AfD richtet nach Umfragetief dringenden Appell an die Bundesregierung | Eine Zeitung | Nachrichten
„Öffnet die Grenzen!“ – AfD richtet nach Umfragetief dringenden Appell an die Bundesregierung | Eine Zeitung | Nachrichten
Die AfD fällt auf den tiefsten Umfragewert seit 2015. Um dem entgegenzusteuern, richtete die Parteispitze einen überraschenden Appell an die Bundesregierung. Sie fordert Grenzöffnungen für jedermann – vor allem für kriminelle Ausländer und Islamisten.
Die AfD fällt auf den tiefsten Umfragewert seit 2015. Um dem entgegenzusteuern, richtete die Parteispitze einen überraschenden Appell an die Bundesregierung. Sie fordert Grenzöffnungen für jedermann – vor allem für kriminelle Ausländer und Islamisten.
Die Toten Hosen treten bei Anti-Pegida-Demo auf - Konzerte in Hamburg - Kritiken & Live-Termine - Hamburger Abendblatt
Die Toten Hosen treten bei Anti-Pegida-Demo auf - Konzerte in Hamburg - Kritiken & Live-Termine - Hamburger Abendblatt
"Schrei nach Liebe" vor Pegida-Kulisse: Die Toten Hosen kommen mal eben nach Dresden und spielen für diejenigen, die wöchentlich gegen die Rechtspopulisten auf die Straße gehen.
"Schrei nach Liebe" vor Pegida-Kulisse: Die Toten Hosen kommen mal eben nach Dresden und spielen für diejenigen, die wöchentlich gegen die Rechtspopulisten auf die Straße gehen.
Militarisierung der Entwicklungszusammenarbeit stoppen
„Ungeachtet aller Kritik von
Entwicklungs- und Friedensorganisationen treibt die Bundesregierung die
Militarisierung der Entwicklungszusammenarbeit weiter voran und
gefährdet damit nicht nur selbstgenannte Entwicklungsziele, sondern
setzt auch Menschenleben aufs Spiel“, sagt Heike Hänsel,
stellvertretende Vorsitzende und entwicklungspolitische Sprecherin der
Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heutigen Konferenz „Sicherheit,
Frieden und Entwicklung in Afrika“, die von den Ministerien für
Entwicklung und Verteidigung gemeinsam ausgerichtet wurde. Hänsel
weiter:
„Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat ja durchaus Recht, wenn er die prekäre Lage in Libyen anspricht, allerdings muss doch im Fokus der Entwicklungszusammenarbeit die Verbesserung der sozialen Situation der libyschen Bevölkerung stehen und nicht die Unterstützung einer vom Westen konstruierten fragwürdigen Regierung für die europäische Migrationsabwehr. Der sogenannte vernetzte Ansatz hat nichts mehr mit Entwicklungspolitik, sondern nur noch mit Sicherheitspolitik zu tun. Die Kooperation mit Militärs rückt Entwicklungshelfer und die Zivilbevölkerung ins Visier bewaffneter Kräfte und gefährdet Menschenleben. Welches Ziel die Verquickung von Militär- und Entwicklungspolitik wirklich hat, macht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) deutlich, wenn sie auf der Berliner Konferenz heute Sicherheit als Grundlage für Investitionen bezeichnet.
Von der Leyens und Müllers ‚vernetzte Sicherheit‘ ignoriert die Gründe für Elend und Armut: die Destabilisierung oder sogar Zerstörung von Staaten gerade durch westliche Militärinterventionen wie in Libyen und eine EU-Handelspolitik, die auf die Ausbeutung der afrikanischen Staaten abzielt. Das haben wir mit den sogenannten Entwicklungspartnerschaftsabkommen mit Afrika erlebt. DIE LINKE tritt auch weiterhin für eine faire Handelspolitik, eine strikt zivile Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit und den Respekt vor staatlicher Souveränität ein, um Stabilität und Entwicklung für die Menschen im Süden zu erreichen."
„Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat ja durchaus Recht, wenn er die prekäre Lage in Libyen anspricht, allerdings muss doch im Fokus der Entwicklungszusammenarbeit die Verbesserung der sozialen Situation der libyschen Bevölkerung stehen und nicht die Unterstützung einer vom Westen konstruierten fragwürdigen Regierung für die europäische Migrationsabwehr. Der sogenannte vernetzte Ansatz hat nichts mehr mit Entwicklungspolitik, sondern nur noch mit Sicherheitspolitik zu tun. Die Kooperation mit Militärs rückt Entwicklungshelfer und die Zivilbevölkerung ins Visier bewaffneter Kräfte und gefährdet Menschenleben. Welches Ziel die Verquickung von Militär- und Entwicklungspolitik wirklich hat, macht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) deutlich, wenn sie auf der Berliner Konferenz heute Sicherheit als Grundlage für Investitionen bezeichnet.
Von der Leyens und Müllers ‚vernetzte Sicherheit‘ ignoriert die Gründe für Elend und Armut: die Destabilisierung oder sogar Zerstörung von Staaten gerade durch westliche Militärinterventionen wie in Libyen und eine EU-Handelspolitik, die auf die Ausbeutung der afrikanischen Staaten abzielt. Das haben wir mit den sogenannten Entwicklungspartnerschaftsabkommen mit Afrika erlebt. DIE LINKE tritt auch weiterhin für eine faire Handelspolitik, eine strikt zivile Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit und den Respekt vor staatlicher Souveränität ein, um Stabilität und Entwicklung für die Menschen im Süden zu erreichen."
Hoffnungsvolles Urteil des BGH - Jetzt Kündigungsschutz für Mieter verbessern
„Ein guter Tag für Mieterinnen und
Mieter und ein schlechter für Vermieterinnen und Vermieter, die mit
vorgetäuschtem Eigenbedarf mehr Profit aus ihren Wohnungen holen wollen.
Dennoch ist der Gesetzgeber gefragt, den Kündigungsschutz für
Mieterinnen und Mieter zu verbessern“ erklärt Caren Lay,
stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des
heutigen Urteils des Bundesgerichtshofes zu vorgetäuschten
Eigenbedarfskündigungen. Lay weiter:
„Vorgeschobene Eigenbedarfsklagen sind ein beliebtes Instrument, um Altmieterinnen und Altmieter loszuwerden, die noch einen günstigen Mietvertrag haben. Seit die Mieten in den Städten binnen weniger Jahre um bis zu 50 Prozent gestiegen sind, haben viele Vermieterinnen und Vermieter Eurozeichen in den Augen. Ihnen ist jedes Mittel recht. Verwandte oder Dienstpersonal sollen angeblich in die Wohnung einziehen, aber plötzlich wohnt jemand ganz anderes darin oder die Wohnung wird gleich als Eigentum verkauft. Mieterinnen und Mieter hatten bisher das nachsehen, denn der Betrug musste durch sie oder ihn bewiesen werden. Das ist in der Praxis schwierig und die Wohnung ist in jedem Fall weg.
Der Bundesgerichtshof hat heute ein mieterfreundliches Urteil gefällt. Vermieterinnen und Vermieter müssen ganz klar erklären können, warum sie die Wohnung doch nicht selbst nutzen, sonst droht Schadensersatz.
Ich freue mich, dass der Bundesgerichtshof die Realität auf dem Wohnungsmarkt erkannt hat und dem nun einen Riegel vorschiebt. Zuvor gab es eine Reihe von anderen Gerichtsurteilen, die den Kündigungsschutz von Mieterinnen und Mietern aufgeweicht haben.
Von der Bundesregierung würde ich mir mehr Engagement wünschen. Der Bundesgesetzgeber, also der Bundestag, ist gefragt. Kündigungsmöglichkeiten für Vermieterinnen und Vermieter müssen gesetzlich eingeschränkt werden, damit solche Dinge gar nicht erst hochkommen. DIE LINKE fordert Eigenbedarfskündigungen auf engste Verwandte zu beschränken, Eigenbedarfskündigung darf es für eine Hausmeisterinnen- oder Hausmeisterstelle ohnehin nicht geben.
DIE LINKE hat Anfang März einen Antrag zur Verbesserung des Kündigungsschutzes von Mieterinnen und Mietern in den Bundestag eingebracht (BT-Drs. 18/11049), damit endlich alle Gesetzeslücken beim Eigenbedarf geschlossen werden und niemand wegen Profitgier die Wohnung verlassen muss.“
„Vorgeschobene Eigenbedarfsklagen sind ein beliebtes Instrument, um Altmieterinnen und Altmieter loszuwerden, die noch einen günstigen Mietvertrag haben. Seit die Mieten in den Städten binnen weniger Jahre um bis zu 50 Prozent gestiegen sind, haben viele Vermieterinnen und Vermieter Eurozeichen in den Augen. Ihnen ist jedes Mittel recht. Verwandte oder Dienstpersonal sollen angeblich in die Wohnung einziehen, aber plötzlich wohnt jemand ganz anderes darin oder die Wohnung wird gleich als Eigentum verkauft. Mieterinnen und Mieter hatten bisher das nachsehen, denn der Betrug musste durch sie oder ihn bewiesen werden. Das ist in der Praxis schwierig und die Wohnung ist in jedem Fall weg.
Der Bundesgerichtshof hat heute ein mieterfreundliches Urteil gefällt. Vermieterinnen und Vermieter müssen ganz klar erklären können, warum sie die Wohnung doch nicht selbst nutzen, sonst droht Schadensersatz.
Ich freue mich, dass der Bundesgerichtshof die Realität auf dem Wohnungsmarkt erkannt hat und dem nun einen Riegel vorschiebt. Zuvor gab es eine Reihe von anderen Gerichtsurteilen, die den Kündigungsschutz von Mieterinnen und Mietern aufgeweicht haben.
Von der Bundesregierung würde ich mir mehr Engagement wünschen. Der Bundesgesetzgeber, also der Bundestag, ist gefragt. Kündigungsmöglichkeiten für Vermieterinnen und Vermieter müssen gesetzlich eingeschränkt werden, damit solche Dinge gar nicht erst hochkommen. DIE LINKE fordert Eigenbedarfskündigungen auf engste Verwandte zu beschränken, Eigenbedarfskündigung darf es für eine Hausmeisterinnen- oder Hausmeisterstelle ohnehin nicht geben.
DIE LINKE hat Anfang März einen Antrag zur Verbesserung des Kündigungsschutzes von Mieterinnen und Mietern in den Bundestag eingebracht (BT-Drs. 18/11049), damit endlich alle Gesetzeslücken beim Eigenbedarf geschlossen werden und niemand wegen Profitgier die Wohnung verlassen muss.“
ARTE MEDIATHEK | ARTE | Re: Freilerner - Leben ohne Schule
ARTE MEDIATHEK | ARTE | Re: Freilerner - Leben ohne Schule
Anders als in vielen anderen europäischen Ländern, ist "Freilernen" in Deutschland nicht erlaubt. Wer seine Kinder dennoch zu Hause unterrichtet, riskiert Streit mit den Behörden bis hin zum Entzug des Sorgerechts. Die Reportage bietet einen Einblick in die Welt der Freilerner in Frankreich und Deutschland und zeigt, in welchem Spannungsfeld die betroffenen Familien stehen.
Anders als in vielen anderen europäischen Ländern, ist "Freilernen" in Deutschland nicht erlaubt. Wer seine Kinder dennoch zu Hause unterrichtet, riskiert Streit mit den Behörden bis hin zum Entzug des Sorgerechts. Die Reportage bietet einen Einblick in die Welt der Freilerner in Frankreich und Deutschland und zeigt, in welchem Spannungsfeld die betroffenen Familien stehen.
Schadstoffe in Salaten: Nitrat in Feldsalat und Rucola
Lichtscheu: Mit Wärme und Wasser versorgt, reift Chicorée in 22 Tagen zum Idealgewicht.
Acht von neun getesteten Rucola-Salaten sind deutlich mit Nitrat belastet. Auch in Feldsalat fanden die Tester Nitrat, allerdings ist dieser insgesamt weniger belastet, eines von neun Produkten nur sehr gering. Alle Chicorée im Test sind hingegen mindestens gut, zwei Bioprodukte sogar sehr gut. Gerade im Winter macht sein niedriger Nitratgehalt Chicorée zum Gemüse erster Wahl. Dies ist das Ergebnis eines
Schadstofftests von 28 Salaten, darunter dreimal lose Ware sowie sechs Bio-Produkte.
Während Chicorée durchweg gute und sehr gute Ergebnisse erzielt, sind die meisten Feldsalate wegen Nitratbelastung befriedigend und die meisten Rucola wegen noch stärkerer Nitratbelastung ausreichend – mit zwei Ausnahmen: Bei den Feldsalaten liegt ein Bioprodukt deutlich vorn, von den Rucola ist einer gerade noch befriedigend.
Nitrat selbst ist relativ harmlos. Im Körper, bei falschem Transport oder Lagerung des Grünzeugs kann es aber zu Nitrit werden – und Nitrit sich im Körper zu Nitrosaminen umwandeln. Weniger Sorgen müssen sich Salatliebhaber wegen anderer Schadstoffe wie Pestizide, Perchlorat oder Chlorat machen. Eine unerfreuliche Ausnahme ist ein Rucola-Salat, in dem sich deutliche Mengen Perchlorat fanden, allerdings noch unterhalb des EU-Referenzwertes.
Die Stiftung Warentest rät Verbrauchern, auf abwechslungsreiche Gemüseauswahl zu achten und von Natur aus Nitratreiches wie Rucola während der Saison von Mai bis Oktober zu verzehren. Denn dann kommt der hier geerntete Salat nicht aus Gewächshäusern. Aufgrund hoher Nitratgehalte ganz auf Grünes zu verzichten, ist keine gute Idee, denn die positiven Effekte von Obst und Gemüse überwiegen die Risiken durch zu viel Nitrat.
Der ausführliche Test Schadstoffe in Salat erscheint in der
April-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 30.03.2017 am Kiosk) und ist bereits unter
www.test.de/salat abrufbar.
Belgisches AKW: Deutsche Brennelemente für "Bröckelreaktor" | tagesschau.de
Belgisches AKW: Deutsche Brennelemente für "Bröckelreaktor" | tagesschau.de
Tausende Risse im Reaktordruckbehälter - zumindest auf deutscher Seite ist man sich sicher: Das belgische Atomkraftwerk Tihange 2 ist ein Sicherheitsrisiko. Doch ausgerechnet Deutschland sorgt für den Weiterbetrieb des "Bröckelreaktors".
Von Jürgen Döschner, WDR
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