Bund entscheidet sich gegen Verfüllung des Bergwerks
Zu der Entscheidung der Bundesregierung, das Bergwerk in Gorleben nicht
zu verfüllen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt:
„Für diejenigen, die weiter auf Gorleben setzen, ist heute ein guter
Tag. Denn mit der Entscheidung de Bundes ist klar, dass es auch künftig
keinen fairen Vergleich von Standorten geben wird.
Gorleben behält seinen Vorsprung gegenüber alternativen Standorten. Weil
die wesentlichen Bestandteile des Bergwerks erhalten bleiben, werden bei
zukünftigen Vergleichen mit anderen Salzstöcken immer auch die in
Gorleben bereits geschaffenen Fakten eine Rolle spielen und nicht
alleine die Frage, welches ein geeigneter Ort für die möglichst sichere
Lagerung von Atommüll ist.
Nur die unbedeutenden Teile des Bergwerks sollen zukünftig nicht mehr
instandgehalten werden. Verfüllt wird nichts. Schächte und
Infrastrukturbereiche bleiben erhalten.
Möglich gewesen wäre viel mehr. Das Bundesamt für Strahlenschutz hatte
der Bundesregierung 14 Szenarien vorgeschlagen, wovon eines auch die
vollständige Verfüllung des Bergwerks vorsah. Dieser auch aus Sicht des
Betreibers gangbare Weg wurde von Bund und Land leider nicht
eingeschlagen. Somit bleibt Gorleben der Fleck auf der angeblich weißen
Landkarte in Sachen Atommüll-Lagerung.“
29. Juli 2014
Standort Gorleben behält seinen Vorsprung
Gorleben: Bergwerk muss verfüllt werden
Nur bei gleichen Ausgangsvoraussetzungen ist fairer Vergleich von
Standorten möglich
Zur heutigen Bekanntgabe der Pläne der Bundesregierung für das Bergwerk
in Gorleben erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt:
„Wir fordern von der Bundesregierung, das Bergwerk in Gorleben
vollständig zurückzubauen, die Stollen und Schächte mit Salz zu
verfüllen und die oberirdischen Anlagen abzubauen.
Wer bei der Suche für einen langfristigen Lagerplatz für Atommüll
wirklich mit einer weißen Landkarte neu starten will, der muss das
Bergwerk in Gorleben vollständig verfüllen. Andernfalls behält Gorleben
seinen Vorsprung vor allen anderen möglichen Standorten. Dann zählen am
Ende die geschaffenen Fakten und das ausgegebene Geld mehr als die
fehlende Eignung des Salzstocks.
Ich bin mir sicher, dass Gorleben sofort aus dem Rennen wäre, wenn das
Bergwerk vollständig zurückgebaut würde. Denn dann würde nur noch die
Geologie verglichen und dabei, das ist bekannt, schneidet Gorleben
deutlich schlechter ab als andere mögliche Standorte. Niemand käme bei
den heute bekannten Informationen über den Salzstock im Wendland auf die
Idee, dort für Milliarden ein Erkundungs-Bergwerk zu errichten.
Wer nun verlangt, das Bergwerk offen zu halten, um für mögliche spätere
Erkundungen Kosten zu sparen, der will in Wirklichkeit keinen fairen
Vergleich von Standorten, sondern hofft darauf, dass sich Gorleben
aufgrund der bereits geschaffenen Fakten durchsetzen wird.“
Grenzenloses Wirtschaftswachstum ade – was folgt? | ETH Zürich
Grenzenloses Wirtschaftswachstum ade – was folgt? | ETH Zürich
Aufgabe ist es nun, den unvermeidlichen Übergang in eine
Postwachstumsgesellschaft zu gestalten. Diese zeichnet sich dadurch aus,
dass die zentralen gesellschaftlichen Bereiche wachstumsunabhängig
sind, dass es weder ein Wachstumsgebot noch ein Wachstumsverbot gibt und
die Ressourcen- und Umweltnutzung ein nachhaltiges Niveau hat.
Aufgabe ist es nun, den unvermeidlichen Übergang in eine
Postwachstumsgesellschaft zu gestalten. Diese zeichnet sich dadurch aus,
dass die zentralen gesellschaftlichen Bereiche wachstumsunabhängig
sind, dass es weder ein Wachstumsgebot noch ein Wachstumsverbot gibt und
die Ressourcen- und Umweltnutzung ein nachhaltiges Niveau hat.
Wahre Worte von Christoph Sieber - Wacht auf!
Veröffentlicht am 28.08.2012
Christoph Sieber - Das Gönn Ich Euch
https://www.youtube.com/watch?v=5CtBP...
Wahre Worte von Cristoph Sieber
https://www.youtube.com/watch?v=5CtBP...
Wahre Worte von Cristoph Sieber
DAS STERBEN IN GAZA MUSS AUFHÖREN: WAFFENSTILLSTAND UND SOFORTIGE ÖFFNUNG DER GRENZEN!
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IPPNW PRESSEMITTEILUNG
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Datum: 29.07.2014
DAS STERBEN IN GAZA MUSS AUFHÖREN: WAFFENSTILLSTAND UND SOFORTIGE ÖFFNUNG DER GRENZEN!
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IPPNW-Ärztinnen und Ärzte fordern Einhaltung der Genfer Konvention
Die humanitäre Situation und die medizinische Versorgungslage der
Zivilbevölkerung im Gazastreifen wird immer unerträglicher. Jetzt musste
das einzige Kraftwerk abgeschaltet werden, nachdem es durch das
Bombardement schwer beschädigt wurde.
Zahlreiche medizinische Hilfsorganisationen und UN-Institutionen berichten
über erschreckende Zustände auch und vor allem bezüglich der
medizinischen Versorgung der Bevölkerung.
Derzeit sind auf israelischer Seite über 50 Tote, im Gazastreifen sogar
mehr als 1.100 Tote und mehr als 6.500 Verletzte zu beklagen, davon laut
UN bis zu 75 Prozent Zivilisten. Bis zu einem Waffenstillstand wird sich
die Zahl der Toten und Verwundeten weiter dramatisch erhöhen; nicht nur
wegen direkter Angriffe oder „Kollateralschäden“ auf verschiedene
Krankenhäuser, bei denen dringend benötigte medizinische Infrastruktur
zerstört wurde, auch der Ausfall der Stromversorgung, der zunehmend ersc
(Link: http://news.ippnw.de/ )hwerte Nachschub an
Generatorentreibstoff, die vielerorts zerstörte Wasserversorgung und der
immer akuter werdende Mangel an medizinischem Material machen die Lage
für die Zivilbevölkerung immer bedrohlicher. Allein durch die
Aufrechterhaltung der Blockade werden in naher Zukunft viele Verletzte
sterben, weil sie nicht versorgt werden können. Durch den Ausfall der
Wasserpumpen, drängt Abwasser ins Trinkwasser. Ärzte warnen schon jetzt
vor Seuchengefahr.
Nach Angaben der UNO sind innerhalb des Gazastreifens 200.000 Menschen auf
der Flucht, mindestens 25.000 Palästinenser haben ihr Zuhause verloren,
weil ihre Häuser im Krieg zerstört wurden. 1,2 Millionen Menschen haben
gar keinen oder nur begrenzten Zugang zu Trinkwasser (Spiegel-online
28.7.). Jetzt ergingen erneute Räumungsaufforderungen an drei Städte.
Diese Aufforderungen sind nur scheinbar human, es gibt keinen sicheren
Zufluchtsort im Gazastreifen; deutlich sichtbar durch den Beschuss der mit
Flüchtlingen besetzten UNO-Schule, von Wohngebieten, Spielplätzen und
selbst dem Strand.
Angesichts der sich weiter zuspitzenden humanitären Katastrophe fordert
die IPPNW:
von der Bundesregierung und der EU, den diplomatischen Druck auf alle
Beteiligten zu erhöhen, sofort einen anhaltenden Waffenstillstand zu
vereinbaren, auch unter Androhung politischer und wirtschaftlicher
Sanktionen. vom UN-Sicherheitsrat nicht nur eine Empfehlung, sondern eine
rechtlich bindende Resolution zu Rettung der Zivilbevölkerung von Gaza zu
verabschieden. sofortige Öffnung der Grenzen und umfassende humanitäre
Hilfe. Einhaltung der Genfer Konvention zum Schutz der Zivilbevölkerung.
HÖRBAR + Konzerte im Juli / August
HÖRBAR
e.V.
Verein
zur Förderung experimenteller Musik
Brigittenstraße 5 (im B-Movie)
20359 Hamburg
Tel. 040 / 4 30 58 67 (mittwochs 21:00 bis 1:00 Uhr)
Konzerte im Juli / August
Mi, 30.07.2014, 21:00 Uhr
Powerdove
Eine bunte
Mischung aus Chanson, Folk, Jazz & Avantgarde präsentiert POWERDOVE, das
Projekt rund um die amerikanische Frontfrau ANNIE LEWANDOWSKI, welche mir ihrer
prägnanten, aber nicht unverkennbaren Stimme das Ganze dominiert.
Mi, 06.08.2014, 21:00 Uhr
MAAN und Beyt Al Tapes
MAAN
Last year
they released their debut LP Manifold on the Belgian Kraak label. Recorded in
two days on a crappy four-track and mixed with the use of an old tape echo, the
songs hint to long forgotten Belgian wave, to the drunken lo-fi sadness of
Drunk elk and the parlando driven poetry/synth unit The Shadow Ring. One way or
the other, MAAN exhibit an authentic and highly original approach to music: a
cold scientific methodology, used to analyse the inhuman strategies behind
human emotions. That and a sense for mature songwriting. Performances of
Maan always show the band’s many different angles. Their link to a couple of
young Belgian visual artists had them playing at art galleries a lot when
they just started out. That might be the reason that you could catch
them doing an hour long minimalist kraut mantra, using only trumpet and
voice, as well as a more traditional song based basement gig.
BEYT AL TAPES
Vocal
poetry, cassette collages, tape-echos, tape loops modular synth explorations
and text-sound compositions… Beyt al Tapes is a tape playing &
releasing entity, who likes to use old bed sheets as its dress. This creature
of the night is most often found in between the bermuda triangle gent-antwerp-brussels.
A wild revue OU vibe, did anyone mentioned 'tape' already?
Zudem empfieht die Hörbar:
Zudem möchte die Hörbar ein Konzert in Preetz empfehlen:
Donnerstag,
31. Juli 2014, 20:00 Uhr im Kunstkeis Preetz
No
Der
Geräuschmusiker Jan Iwers kommt ursprünglich aus Kiel, lebt und arbeitet jedoch
seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Ländern Süd-Ost Asiens. In diesem
Sommer gibt er ein Konzert im Kunstkreis Preetz, das Erste in Deutschland seit
über zehn Jahren. Mit seinem Ein-Mann-Projekt No bewegt er sich seit etwa
zwanzig Jahren jenseits musikalischer Konventionen und zum Teil an den Grenzen
des hörbaren Spektrums. Oft stellt er gefundene Audiodokumente Natur- oder
naturähnlichen Aufnahmen gegenüber. Sogenannte „Klangfehler“ wie Rauschen oder
Rückkopplungen bilden als eigenständige Merkmale den Mittelpunkt. Am 31. Juli
präsentiert Jan Iwers eine Reihe von Kassettendecks, die durch eine
Bandschleife miteinander verbunden sind, sowie „natur-identischen“ Phänomene
die durch minimale Eingriffe hervorrufen werden. Zum ersten Mal arbeitet er
auch mit reduzierten Lichtelementen.
Im Gesprächen
mit Klangkunstinteressierten kommt oft die Frage auf, wie sich Jan Iwers‘
Geräuschforschungen in der neuen Süd-Ost Asiatischen Umgebenung verändert hat.
„Überraschender Weise hat sich wenig geändert. Ich habe eher das Gefühl, dass
sich meine akustische Realität das passende Umfeld gesucht und gefunden hat.“
Die
Veranstaltungsreihe Klang-Galerie findet jeden letzten Donnerstag im Kunstkreis
Preetz statt. Sie bietet experimentellen und Geräusch-orientien Musikern ein
Forum und wurde von Wolfgang Neven und Greta Schmitthammer ins Leben gerufen.
Der Eintrit ist frei.
Jan Iwers
"Greifvogel Wear" – Rechte Bekleidungsmarke aus Dresden | linksunten.indymedia.org
"Greifvogel Wear" – Rechte Bekleidungsmarke aus Dresden | linksunten.indymedia.org
Bei "Greifvogel Wear" handelt es sich um eine neue "nationale"
Modemarke, die bereits International beworben wird. Betreiber ist der
einschlägige Nazi und Hooligan Sebastian Raack aus Dresden.
Bei "Greifvogel Wear" handelt es sich um eine neue "nationale"
Modemarke, die bereits International beworben wird. Betreiber ist der
einschlägige Nazi und Hooligan Sebastian Raack aus Dresden.
Alexander Neu: Rüstungskonversion statt Rüstungsexporte
"Der anhaltende Streit zwischen Sigmar Gabriel und Horst Seehofer geht am eigentlichen Problem vorbei. Die 'zurückhaltende Genehmigungspraxis von Rüstungsexporten', die Gabriel nun vorgeworfen wird, ist nicht annähernd so zurückhaltend wie behauptet. In Wahrheit liegen die deutschen Rüstungsexporte weiter auf einem Rekordhoch, und noch nicht einmal vor den größten Krisenregionen dieser Welt wird Halt gemacht", erklärt Alexander S. Neu, für die Fraktion DIE LINKE Obmann im Verteidigungsausschuss, zum Konflikt in der Bundesregierung über die Genehmigung deutscher Waffenexporte. Neu weiter:
"Das Geschäft mit dem Tod boomt weiterhin, und kein anderes Geschäft ist so intransparent wie der Waffenhandel. Jede Minute stirbt auf der Welt ein Mensch durch Waffengewalt, 80 Prozent der Toten sind dabei zivile Opfer. Deutschland ist der drittgrößte Rüstungsexporteur weltweit und trägt daher in hohem Maße zu diesen erschreckenden Zahlen bei. Es ist zynisch, dass der Bundesregierung die Interessen der Rüstungslobby und die eigenen strategischen und ökonomischen Belange wichtiger sind als diese vielen Menschenleben.
Auch mit dem Ausfuhrstopp oder dem Verbot einiger weniger Rüstungsgeschäfte ist das Problem nicht gelöst. Denn wenn Waffen erst einmal exportiert sind, gibt es keine Kontrolle mehr darüber, in welche Hände sie gelangen und was damit gemacht wird. Dass die deutsche Waffenexportkontrolle dabei keine Abhilfe schaffen kann, ist längst bekannt.
DIE LINKE fordert daher ein generelles, gesetzliches Verbot aller Rüstungsexporte, ohne jede Ausnahme. Als erster Schritt muss dabei ein Verbot von Kleinwaffen in Kraft treten, denn die Kontrolle von deren Weitergabe und Verbreitung ist am wenigsten möglich, und diese Waffen kosten die meisten Menschenleben. Darüber hinaus muss dringend eine Rüstungskonversion eingeleitet werden. Hierzu sollte ein Runder Tisch unter Einbeziehung der IG Metall, der Bundesregierung, der Opposition, der Friedensbewegung und der Rüstungsindustrie einberufen werden, an dem zivile Optionen und die Umstellung der Rüstungsunternehmen auf zivile Produktion diskutiert werden.
Waffenverkäufe sind Exporte, an denen immer Blut klebt. DIE LINKE fordert die Bundesregierung daher auf, endlich ihren Beitrag zum Ende des weltweiten Blutvergießens zu leisten und alle Rüstungsexporte sofort zu stoppen."
Das Comeback der Glas-Mehrwegflasche + Keine Lust auf Einweg von Aldi und Lidl: Deutsche Verbraucher kaufen zunehmend Mineralwasser in wiederverwendbaren und umweltfreundlichen Glasflaschen
Berlin, 29.7.2014:
Immer mehr Deutsche trinken Ihr Mineralwasser aus Glas-Mehrwegflaschen.
Im
ersten Jahresquartal 2014 stieg ihr Verkauf um drei Prozent im
Vergleich zum Vorjahr an. Gleichzeitig sank der Verkauf von
Einweggetränkeverpackungen bei großen Discountern, wie zum Beispiel Aldi
und Lidl, erstmals seit vielen Jahren. Für die Deutsche Umwelthilfe
e.V. (DUH) ist der Aufschwung des deutschen Mehrwegsystems ein
wichtiges Signal an die Politik: Mehrweg wird nachgefragt, hat eine
Zukunft und ist es wert, nachhaltig gefördert zu werden.
„Die
Mehrwegquoten für Getränkeverpackungen sind dabei sich zu stabilisieren
und sogar zu wachsen, weil Qualität und Umweltschutz bei Verbrauchern
eine immer größere Rolle
spielen. Vielen Kunden ist die Lust auf Wasser aus billigen
Einwegplastikflaschen vergangen“, sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer
Jürgen Resch.
Durch
ihre häufige Wiederbefüllung sparen Mehrwegflaschen im Vergleich zu
Einweggetränkeverpackungen wertvolle Ressourcen ein und vermeiden die
Entstehung unnötiger Abfälle.
Mehrwegflaschen aus Glas gehen zudem keine Wechselwirkungen mit dem
Füllgut ein. Ein klarer Vorteil gegenüber Getränken in
Einwegplastikflaschen, in denen chemische Verbindungen das Getränk
verunreinigen können.
Jedoch
darf der derzeitige Aufschwung des deutschen Mehrwegsystems nicht
darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor nur noch rund vierzig Prozent
der Getränke in Deutschland
in wiederverwendbare Mehrwegflaschen abgefüllt werden. Um den in der
Verpackungsverordnung gesetzlich festgeschriebenen Zielwert von 80
Prozent ökologisch vorteilhaften Getränkeverpackungen zu erreichen, ist
noch immer politische Unterstützung notwendig.
04.08.2014, 21:40 Uhr, Exclusiv im Ersten: Der große Deal - Geheimakte Freihandelsabkommen | Das Erste
Das Freihandelsabkommen soll zwei der größten Wirtschaftsräume der Erde
enger miteinander verbinden und viele Bereiche umfassen: Arbeitsrecht,
Finanzdienstleistungen, öffentliche Daseinsvorsorge, Datenschutz,
Lebensmittelrecht. Obwohl am Ende ca. 800 Millionen Bürger betroffen
sein werden, wird im Geheimen verhandelt. Die Zwischenergebnisse kommen
nur bruchstückhaft an die Öffentlichkeit. Wenn aber selbst EU-Experten
von einem nur sehr geringen Wachstum durch TTIP ausgehen - wer
profitiert vom Abkommen? Und was bedeutet es für uns? Diesen Fragen
gehen "Monitor"-Redakteur Stephan Stuchlik und Co-Autor Kim Otto nach.
Studie: Windstrom in Wärme verwandeln + Power-to-Heat kann das Stromsystem entlasten und den Klimaschutz fördern. Die nötigen Gesetzesänderungen sind rechtlich umsetzbar.
Berlin, 24. Juni 2014. Stromverbraucher und Klimaschutz können davon profitieren, wenn Strom künftig zu bestimmten Zeiten und in manchen Regionen verstärkt zur Wärmeversorgung genutzt wird. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Agora Energiewende heute auf einer Fachveranstaltung in Berlin vorgestellt hat. Demnach ist die Wärmerzeugung aus Strom unter anderem in Schleswig-Holstein sinnvoll, wenn dort aufgrund von Netzengpässen Windstrom nicht abtransportiert werden kann, weshalb Windstromanlagen bislang gedrosselt werden. Die Verwendung als Wärmeenergie würde die Drosselung unnötig machen und damit den Nutzen der Erneuerbaren Energien für das Energiesystem vergrößern.
Bundesweit kann die Wärmerzeugung aus Strom zudem immer dann sinnvoll genutzt werden, wenn ansonsten Erneuerbare-Energien-Anlagen aufgrund negativer Preise an der Strombörse abgeschaltet würden. Das entlastet die Ökostromumlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage). Zusätzlich würde der verstärkte Einsatz von „Power-to-Heat“ (PtH), wie Fachleute die Wärmeerzeugung mit Strom nennen, die Flexibilität des Stromsystems insgesamt verbessern. Denn PtH-Anlagen können auch dazu genutzt werden, negative Regelenergie bereitzustellen, die bislang vor allem von konventionellen Kraftwerken geliefert wird.
„Dass Power-to-Heat keine Idee aus dem Reich der Fantasie ist, zeigt unser Nachbarland Dänemark. Dort sind solche Anlagen bereits heute großflächig im Einsatz“, sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Sie werden insbesondere in Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerken installiert, die neben Strom auch Heizwärme bereitstellen. Vom Prinzip ähneln sie einem großen Tauchsieder. Auch in Deutschland haben einige Stadtwerke bereits PtH-Anlagen installiert oder planen dies.
Allerdings stehen einem wirtschaftlichen Betrieb hierzulande bislang noch regulatorische Hürden im Weg: So müssen die Betreiber von PtH-Anlagen bislang die volle EEG-Umlage von derzeit 6,24 Cent pro Kilowattstunde zahlen – dadurch ist die Wärmeerzeugung mit Strom selbst bei Strompreisen von Null im Vergleich zur Wärmeerzeugung mit Gas nicht konkurrenzfähig.
Die Studie mit dem Titel „Power-to-Heat zur Integration von ansonsten abgeregeltem Strom aus Erneuerbaren Energien“ empfiehlt daher, den Verbrauch von sonst nicht nutzbarem Wind- und Sonnenstrom mit PtH-Anlagen nur mit einer EEG-Umlage von derzeit rund 1,5 Cent zu belegen. Für die Stromverbraucher bedeutet dies eine Entlastung im Vergleich zur derzeitigen Regelung, da so negative Strompreise an der Strombörse begrenzt werden. Dies entlastet das EEG-Konto, da so der zuletzt stark gesunkene Marktpreis für die an der Strombörse vermarkteten Erneuerbaren Energien stabilisiert wird. Die zur Integration von Power-to-Heat nötigen Gesetzesänderungen und weitere rechtliche Anpassungen sind der Studie zufolge weitgehend unproblematisch.
„Die Nutzung von Power-to-Heat wirkt über das Stromsystem hinaus: Sie hilft dabei das von der Bundesregierung formulierte Ziel zu erreichen, bis 2020 einen Anteil von 14 Prozent der Heizenergie mit Erneuerbaren Energien zu erreichen“, sagt Graichen. „Das fördert den Klimaschutz im Bereich der Wärmeversorgung, der neben der Stromversorgung ebenfalls einen sehr bedeutenden Anteil am deutschen Kohlendioxid-Ausstoß hat.“
Die Studie wurde von einem Konsortium des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), der Stiftung Umweltenergierecht und des Fraunhofer Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) erarbeitet. Kurz- und Langversion stehen unter www.agora-energiewende.de zum Download zur Verfügung.
Bundesweit kann die Wärmerzeugung aus Strom zudem immer dann sinnvoll genutzt werden, wenn ansonsten Erneuerbare-Energien-Anlagen aufgrund negativer Preise an der Strombörse abgeschaltet würden. Das entlastet die Ökostromumlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage). Zusätzlich würde der verstärkte Einsatz von „Power-to-Heat“ (PtH), wie Fachleute die Wärmeerzeugung mit Strom nennen, die Flexibilität des Stromsystems insgesamt verbessern. Denn PtH-Anlagen können auch dazu genutzt werden, negative Regelenergie bereitzustellen, die bislang vor allem von konventionellen Kraftwerken geliefert wird.
„Dass Power-to-Heat keine Idee aus dem Reich der Fantasie ist, zeigt unser Nachbarland Dänemark. Dort sind solche Anlagen bereits heute großflächig im Einsatz“, sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Sie werden insbesondere in Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerken installiert, die neben Strom auch Heizwärme bereitstellen. Vom Prinzip ähneln sie einem großen Tauchsieder. Auch in Deutschland haben einige Stadtwerke bereits PtH-Anlagen installiert oder planen dies.
Allerdings stehen einem wirtschaftlichen Betrieb hierzulande bislang noch regulatorische Hürden im Weg: So müssen die Betreiber von PtH-Anlagen bislang die volle EEG-Umlage von derzeit 6,24 Cent pro Kilowattstunde zahlen – dadurch ist die Wärmeerzeugung mit Strom selbst bei Strompreisen von Null im Vergleich zur Wärmeerzeugung mit Gas nicht konkurrenzfähig.
Die Studie mit dem Titel „Power-to-Heat zur Integration von ansonsten abgeregeltem Strom aus Erneuerbaren Energien“ empfiehlt daher, den Verbrauch von sonst nicht nutzbarem Wind- und Sonnenstrom mit PtH-Anlagen nur mit einer EEG-Umlage von derzeit rund 1,5 Cent zu belegen. Für die Stromverbraucher bedeutet dies eine Entlastung im Vergleich zur derzeitigen Regelung, da so negative Strompreise an der Strombörse begrenzt werden. Dies entlastet das EEG-Konto, da so der zuletzt stark gesunkene Marktpreis für die an der Strombörse vermarkteten Erneuerbaren Energien stabilisiert wird. Die zur Integration von Power-to-Heat nötigen Gesetzesänderungen und weitere rechtliche Anpassungen sind der Studie zufolge weitgehend unproblematisch.
„Die Nutzung von Power-to-Heat wirkt über das Stromsystem hinaus: Sie hilft dabei das von der Bundesregierung formulierte Ziel zu erreichen, bis 2020 einen Anteil von 14 Prozent der Heizenergie mit Erneuerbaren Energien zu erreichen“, sagt Graichen. „Das fördert den Klimaschutz im Bereich der Wärmeversorgung, der neben der Stromversorgung ebenfalls einen sehr bedeutenden Anteil am deutschen Kohlendioxid-Ausstoß hat.“
Die Studie wurde von einem Konsortium des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), der Stiftung Umweltenergierecht und des Fraunhofer Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) erarbeitet. Kurz- und Langversion stehen unter www.agora-energiewende.de zum Download zur Verfügung.
28. Juli 2014
Alexander Neu: Streit um Rüstungsexporte offenbart Absurdität des Handelns der Bundesregierung
"Die Rüstungsexport-Diskussion verdeutlicht die Absurdität der deutschen Rüstungsexportpolitik. Man kann nicht einerseits den Anspruch erheben, eine friedliche und hochzivilisierte Nation zu sein und andererseits den Tod in Form von Waffen in die Krisengebiete dieser Welt exportieren: Das ist nicht glaubwürdig", erklärt Alexander S. Neu, für die Fraktion DIE LINKE Obmann im Verteidigungsausschuss, zum Streit zwischen Wirtschaftsminister Gabriel und dem bayrischen Ministerpräsidenten Seehofer über die Genehmigung deutscher Waffenexporte. Neu weiter:
"Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. In der Realpolitik spielen bei der Entscheidung zu diesen Exporten ausschließlich strategische und ökonomische Interessen eine Rolle. Das Menschenrechtsargument als Einschränkung von Waffenexporten wird nicht konsequent umgesetzt. Rüstungsexporte beispielsweise in die Golfmonarchien sprechen Bände über die Ernsthaftigkeit dieses Kriteriums.
Auch die angebliche Gefährdung von Arbeitsplätzen in den deutschen Waffenschmieden als Begründung für die Aufrechterhaltung der Exporte ist lediglich ein vorgeschobenes Argument, um diesen Kurs uneingeschränkt und fernab jeder Kritik weiterfahren zu können.
DIE LINKE lehnt daher generell alle Waffenexporte ab, auch solche in NATO- oder EU-Staaten. Denn zuletzt findet jede Waffe ihre Toten. Keiner kann kontrollieren, was mit den exportierten Waffen wirklich geschieht und in welche Hände sie gelangen. Das ist ein unkalkulierbares Risiko, welches nicht eingegangen werden darf. Rüstungsschmieden müssen endlich in die zivile Produktion investieren. Hierbei ist ein Zusammenwirken von Industrie, Gewerkschaften und Politik vonnöten, um entsprechende Konversionsprojekte zu entwickeln."
Alles was wir wollen ist die Regierung stürzen!
Veröffentlicht am 24.07.2014
Warum willst du die #regierungstuerzen?
http://www.regierungstuerzen.org/
Unser Wahlspot zur Landtagswahl 2014.
Illustration: Nadeschda Gold
Dreh & Schnitt: Janis Brod
Musik: The Gasoline Brothers - Sleeping Pills & Asteroids
http://www.regierungstuerzen.org/
Unser Wahlspot zur Landtagswahl 2014.
Illustration: Nadeschda Gold
Dreh & Schnitt: Janis Brod
Musik: The Gasoline Brothers - Sleeping Pills & Asteroids
The Story of Bottled Water (2010) (deutsche Untertitel!)
Hochgeladen am 17.03.2010
http://storyofbottledwater.org
The Story of Bottled Water, released on March 22, 2010 (World Water Day) employs the Story of Stuff style to tell the story of manufactured demand—how you get Americans to buy more than half a billion bottles of water every week when it already flows from the tap. Over five minutes, the film explores the bottled water industrys attacks on tap water and its use of seductive, environmental-themed advertising to cover up the mountains of plastic waste it produces. The film concludes with a call to take back the tap, not only by making a personal commitment to avoid bottled water, but by supporting investments in clean, available tap water for all.
Our production partners on the bottled water film include five leading sustainability groups: Corporate Accountability International, Environmental Working Group, Food & Water Watch, Pacific Institute, and Polaris Institute.
And, for all you fact checkers out there, http://storyofstuff.org/pdfs/StoryOfB...
Help us caption & translate this video!
http://amara.org/v/BBZ/
The Story of Bottled Water, released on March 22, 2010 (World Water Day) employs the Story of Stuff style to tell the story of manufactured demand—how you get Americans to buy more than half a billion bottles of water every week when it already flows from the tap. Over five minutes, the film explores the bottled water industrys attacks on tap water and its use of seductive, environmental-themed advertising to cover up the mountains of plastic waste it produces. The film concludes with a call to take back the tap, not only by making a personal commitment to avoid bottled water, but by supporting investments in clean, available tap water for all.
Our production partners on the bottled water film include five leading sustainability groups: Corporate Accountability International, Environmental Working Group, Food & Water Watch, Pacific Institute, and Polaris Institute.
And, for all you fact checkers out there, http://storyofstuff.org/pdfs/StoryOfB...
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http://amara.org/v/BBZ/
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