Eine deutsche Schauspielerin wirft Roman Polanski vor, sie 1972 vergewaltigt zu haben. Unter anderem aus Rücksicht auf ihre Eltern habe sie so lange geschwiegen.
Roman Polanski: Neue Vergewaltigungsvorwürfe gegen Starregisseur - SPIEGEL ONLINE
30. März 2018
Saudi-Arabien plant Rekord-Solaranlage - klimaretter.info
Mit einem 200 Milliarden US-Dollar schweren Solarprojekt will sich Saudi-Arabien unabhängig vom Öl machen. Der Kronprinz und Vizepremier des Landes, Mohammed bin Salman, unterzeichnete in dieser Woche eine Vereinbarung mit dem japanischen Multimilliardär Masayoshi Son, bis 2030 die größte Sonnenenergieanlage der Welt zu bauen. Die Kapazität des Mammutprojekts soll 200.000 Megawatt betragen.
Saudi-Arabien plant Rekord-Solaranlage - klimaretter.info
Saudi-Arabien plant Rekord-Solaranlage - klimaretter.info
Urban Priol - Live auf der Bühne : Priols satirischer Rundblick - BR Mediathek
Urban Priol, unermüdlicher und messerscharfer Chronist des täglichen Politgeschehens, hat mit den Irrungen und Wirrungen der vergangenen Wochen seit der Wahl alle Hände voll zu tun. Tagesaktuell kommentiert der gebürtige Aschaffenburger die sich überschlagenden Ereignisse in Politik und Gesellschaft. Der explosive Künstler nimmt kein Blatt vor den Mund und präsentiert, gespickt mit den heißesten News, einen satirischen Rundblick, bei dem niemand verschont bleibt.
Urban Priol - Live auf der Bühne : Priols satirischer Rundblick - BR Mediathek
Urban Priol - Live auf der Bühne : Priols satirischer Rundblick - BR Mediathek
Hartz IV: Trickserei und Dummheit der SPD | FR.de
Der SPD geht es mit dem „solidarischen Grundeinkommen“ nicht um die Arbeitslosen. Der Vorschlag ist nicht mehr als soziale Schaumschlägerei. Der Leitartikel der FR.
Hartz IV: Trickserei und Dummheit der SPD | FR.de
Hartz IV: Trickserei und Dummheit der SPD | FR.de
Doppelter Etikettenschwindel – das solidarische Grundeinkommen der SPD ist weder ein Grundeinkommen, noch beendet es Hartz IV | NachDenkSeiten – Die kritische Website
Will die SPD jetzt etwa den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Nein. Was hier betrieben wird, ist vielmehr ein doppelter Etikettenschwindel. Und das ist jammerschade, denn die Idee hinter dem „solidarischen Grundeinkommen“ ist zumindest ein interessanter Ansatz für weitergehende Diskussionen und sollte nicht durch komplett unrealistische Erwartungen und parteipolitische Instrumentalisierung beschädigt werden. Von Jens Berger.
Doppelter Etikettenschwindel – das solidarische Grundeinkommen der SPD ist weder ein Grundeinkommen, noch beendet es Hartz IV | NachDenkSeiten – Die kritische Website
Doppelter Etikettenschwindel – das solidarische Grundeinkommen der SPD ist weder ein Grundeinkommen, noch beendet es Hartz IV | NachDenkSeiten – Die kritische Website
"Ärzte sollten Fossil-Ausstieg fordern" - klimaretter.info
Ärztekammer-Präsident Frank Ulrich Montgomery plädiert für eine engere Verbindung von Gesundheits- und Umweltschutz. Die jährlichen Milliarden zur Schadensbeseitigung seien in gesundheitliche Vorsorge und Umweltmedizin besser investiert.
"Ärzte sollten Fossil-Ausstieg fordern" - klimaretter.info
"Ärzte sollten Fossil-Ausstieg fordern" - klimaretter.info
Protestaktion Allianz & Munich | urgewald e.V.
PROTESTAKTION
Allianz & Munich Re: Kohle-Wahnsinn stoppen!
Die deutschen Versicherungsriesen Allianz & Munich Re pflegen ihr Image als Freunde des Klimas, sind aber nach wie vor enge Verbündete der klimaschädlichen Kohle-Industrie. Sie unterstützen nach jüngsten Recherchen sogar Firmen, die die Kohle-Expansion in Polen vorantreiben, neue Kraftwerke und Tagebaue eröffnen wollen - also die größten Feinde des Pariser Klimaschutz-Abkommens. Solche Kohle-Geschäfte müssen schnellstmöglich aufhören - das Klima wartet nicht!Protestaktion Allianz & Munich | urgewald e.V.
Debatte Jens Spahn und §219a: Er verrät seine Mütter - taz.de
Die Frauenbewegung hat auch für Schwulenrechte gekämpft. Nun wären schwule Männer dran, solidarisch zu sein. Spahn tut das Gegenteil.
Debatte Jens Spahn und §219a: Er verrät seine Mütter - taz.de
Debatte Jens Spahn und §219a: Er verrät seine Mütter - taz.de
(6)Maut-Streit mit Toll Collect - die Kosten explodieren - Wirtschaft - Süddeutsche.de
Nach 13 Jahren Rechtsstreit ist noch immer nicht geklärt, ob der Staat dem Maut-Betreiber Toll Collect Milliarden schuldet oder umgekehrt. Jetzt explodieren die Kosten.
(6)Maut-Streit mit Toll Collect - die Kosten explodieren - Wirtschaft - Süddeutsche.de
Niederland: Vollausstieg aus Öl und Gas! - oekonews.at
Bereits in den letzen Monaten wurde von seiten der niederländischen Regierung der Wunsch geäußert, einen Ausstieg aus Erdgas zu machen und auf mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien umzusteigen. Die Stadt Amsterdam bietet sogar Hausbesitzern, die kein Erdgas mehr einsetzen wollen, Subventionen für einen Umstieg an.
Niederland: Vollausstieg aus Öl und Gas! - oekonews.at
Niederland: Vollausstieg aus Öl und Gas! - oekonews.at
Banken pumpen Milliarden in klimaschädliche Industrien - Wirtschaft - Süddeutsche.de
Große Finanzhäuser investieren wieder mehr Geld in die Ausbeutung fossiler Brennstoffe. Auch die Deutsche Bank ist unter ihnen.
Von Nils WischmeyerBanken pumpen Milliarden in klimaschädliche Industrien - Wirtschaft - Süddeutsche.de
Volkswagen parkt 300.000 Autos quer durch die USA - SPIEGEL ONLINE
Sie stehen in einem Football-Stadion oder in der Wüste: VW hat Hunderttausende Dieselfahrzeuge in den USA zwischengeparkt. Der Konzern will die Autos verkaufen, muss aber Entscheidungen von US-Behörden abwarten.
Volkswagen parkt 300.000 Autos quer durch die USA - SPIEGEL ONLINE
Volkswagen parkt 300.000 Autos quer durch die USA - SPIEGEL ONLINE
Für die Trennung von Religion und Staat
Stuttgart. An Karfreitag, 30. März, ist es wieder soweit: In Baden-Württemberg herrscht Tanzverbot. Auch die Aufführung bestimmter Filme ist an diesem Tag verboten. Ein breites Bündnis aus Piratenpartei, Linksjugend, Giordano-Bruno-Stiftung, Jusos, Jungen Liberalen und Grüner Jugend ruft zum Protest auf. Auf dem Stuttgarter Schlossplatz soll von 17 bis 20 Uhr „für die Trennung von Staat und Religion“ getanzt werden. Denn das Tanzverbot sei nur ein Beispiel von vielen für die Einschränkung der Freiheit aller Menschen aus religiösen Gründen.
Für die Trennung von Religion und Staat
Für die Trennung von Religion und Staat
Thema Raiffeisenjahr 2018 | EWS Schönau
200 JAHRE NACH RAIFFEISENS GEBURT IST SEINE GENOSSENSCHAFTSIDEE SO AKTUELL WIE DAMALS. WIR ZIEHEN BILANZ UND BELEUCHTEN NEUESTE ENTWICKLUNGEN ZUM THEMA.
Thema Raiffeisenjahr 2018 | EWS Schönau
Thema Raiffeisenjahr 2018 | EWS Schönau
29. März 2018
Niemals herabblicken - RLS
Denn der Aufstieg der Rechten kann nicht ohne eine Analyse der Schwäche der Linken und ihrer Fehler verstanden werden. Wenn nicht versucht wird zu ergründen, woher die Wut, der Zorn und die Abkehr von Arbeitern und Teilen der Mittelschicht von den Parteien der Arbeiterbewegung kommen, dann kann die Rechtsentwicklung nicht gestoppt werden. Aber anstatt sich dieser so drängenden Frage selbstkritisch zu stellen, verweilen Teile der Linken im moralischen Rigorismus, der eine fehlende Strategie ersetzen soll, was er natürlich nicht kann. Bei vielen Diskussionen – auch im eigenen Umfeld – blitzt stattdessen eine Überheblichkeit gegenüber jenen hervor, die den eigenen Lebenswelten kulturell nicht entsprechen. Dass dies etwas mit der ökonomischen Situation von Menschen zu tun hat, scheinen einige Linke mittlerweile zu übersehen.
Niemals herabblicken - RLS
Niemals herabblicken - RLS
Kostenlose Tools für Kommunen helfen beim Umstieg auf energieeffiziente LED-Beleuchtung 400 Mio. Euro Sparpotenzial bei Straßenbeleuchtung Konsortium aus neun Ländern entwickelt Hilfsmittel
Premium Light Pro.
Quellenangabe: "obs/co2online gGmbH/www.premiumlightpro.de"
Berlin (ots) - Ob Straße, Verwaltungsgebäude, Turnhalle oder Parkanlage: LED-Lösungen bieten Kommunen großes Sparpotenzial bei den Energiekosten für Beleuchtung. Laut Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) können allein bei der Straßenbeleuchtung deutschlandweit circa 400 Mio. Euro gespart werden.
In manchen Städten und Gemeinden sind Einsparungen von über 80 Prozent möglich. Dennoch sind die Beleuchtungsanlagen in knapp einem Drittel aller deutschen Kommunen veraltet. Hier setzt die von der EU geförderte Kampagne "Premium Light Pro" (www.premiumlightpro.de) an. Sie unterstützt Städte und Gemeinden beim Umstieg auf energieeffiziente LEDs mit kostenlosen Tools wie Checklisten sowie mit Informationen rund um Planung, Finanzierung und Förderung sowie Auftragsvergabe.
Leitfaden für die Auftragsvergabe für LED-Beleuchtung
Herzstück der Kampagne sind die sogenannten Beschaffungskriterien, die Kommunen bei der Vergabe von Aufträgen zu Beleuchtungsprojekten als Leitfaden dienen. "Die Beschaffungskriterien funktionieren nach dem Baukastenprinzip: In einem ersten Schritt erhalten Städte und Gemeinden eine Liste mit Anforderungen, die bei der Auftragsvergabe relevant sein könnten - zum Beispiel Qualität, Design, Gewährleistung oder Effizienz. Im zweiten Schritt bekommen sie dann für die von ihnen ausgewählten Kriterien Textbausteine für die Ausschreibung", erklärt Boris Demrovski, Projektleiter der Kampagne. Mit Hilfe einer Bewertungsmatrix können Kommunen die eingegangenen Angebote dann vergleichen und auswählen.
Die Kriterien wurden von einem Konsortium aus neun Projektländern und internationalen Partnern gemeinsam entwickelt. Sie stehen kommunalen Entscheidungsträgern auf www.premiumlightpro.de kostenlos zur Verfügung.
LED-Lösungen: mehr Qualität, weniger CO2
Nicht nur finanziell lohnt sich der Umstieg: Moderne LED-Lösungen verbrauchen deutlich weniger Strom, sind sehr langlebig und wartungsarm. Darüber hinaus sorgen sie für eine bessere Lichtqualität und verschönern oft auch das Stadtbild. "Ganz nebenbei profitiert auch das Klima: Durch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LEDs können in Deutschland jährlich 1,6 Mio. Tonnen CO2 vermieden werden.", sagt Boris Demrovski. Das entspricht dem jährlichen Energieverbrauch einer ganzen Kleinstadt wie Potsdam oder Oldenburg.
Einsteiger-Seminar für Kommunen am 23. April
Einen direkten Praxisbezug können Kommunen auf regionalen Fortbildungsveranstaltungen gewinnen. Bis 2019 werden bundesweit fünf Premium Light Pro Einsteiger-Seminare zur Beschaffung von LED-Beleuchtung durchgeführt. Das erste Grundlagenseminar für kommunale Vertreter findet am 23. April in Hannover statt. Es bietet einen Einstieg in die fachgerechte Planung, Beschaffung und Bewertung von Beleuchtungsanlagen im Innen- und Außenbereich. Bis zum 9. April 2018 profitieren Interessierte vom Frühbucher-Rabatt. Die Anmeldung erfolgt auf www.premiumlightpro.de/kommune.
Über "Premium Light Pro"
Die 2016 gestartete Kampagne "Premium Light Pro" (http://www.premiumlightpro.de) unterstützt Kommunen bei der Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung. Ziel ist es, den Einsatz innovativer LED-Lösungen für Innen- und Außenbeleuchtung im öffentlichen und privaten Sektor weiter zu erhöhen. Die Kampagne wird in Deutschland von der gemeinnützigen co2online GmbH (http://www.co2online.de) umgesetzt und von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Horizon 2020 gefördert. "Premium Light Pro" wird gemeinsam mit acht Partnern in neun europäischen Ländern durchgeführt. Dazu zählen Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Portugal, Spanien und Tschechien. Der Fachverband Licht des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. unterstützt die Kampagne in Deutschland inhaltlich.
Deutsche Umwelthilfe reicht elf weitere Klagen für "Saubere Luft" ein - Klageverfahren damit in 28 deutschen Städten zum Dieselabgasgift NO2
Berlin (ots) - Auch nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zu Diesel-Fahrverboten verweigern Städte und Landesbehörden notwendige Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung der Luftqualitätsgrenzwerte - Nach den ersten Diesel-Fahrverboten ab April in Hamburg rechnet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ab Herbst 2018 mit Aussperrungen der schmutzigen Diesel in vielen weiteren Städten in Deutschland - ClientEarth unterstützt fünf der elf Klagen
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) reicht elf weitere Klagen zur Durchsetzung der "Sauberen Luft" in den deutschen Städten mit besonders hoch belasteter Atemluft ein. Fünf dieser Klagen werden von der internationalen Nichtregierungsorganisation ClientEarth unterstützt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Klagen wegen der zu hohen Belastung der Luft mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) auf 28. Mit den neuen Klageverfahren möchte die DUH eine schnellstmögliche Einhaltung der Luftqualitätswerte in weiteren besonders hoch belasteten Städten erreichen. Die Einhaltung der Grenzwerte ist nur möglich durch eine rasche Umsetzung kurzfristig wirksamer Maßnahmen wie Fahrverbote für schmutzige Diesel-Fahrzeuge. Die schmutzigen Diesel-Pkw tragen wesentlich zu mehr als 800.000 jährlichen Neuerkrankungen an Diabetes und Asthma sowie knapp 13.000 vorzeitigen Todesfällen bei, verursacht durch die anhaltende Belastung der Atemluft mit dem Dieselgift NO2.
Ausgewählt für die aktuellen Klagen wurden Dortmund, Bochum, Düren, Paderborn und Offenbach sowie sechs Städte in Baden-Württemberg: Heilbronn, Ludwigsburg, Backnang, Esslingen, Marbach und Reutlingen. Diese Städte weisen nach den amtlichen Messungen einen besonders hohen Konzentrationswert von 50µg NO2/m³ oder mehr im Jahresdurchschnitt 2016 auf. Hier besteht nach Auffassung der DUH ein besonders dringender Handlungsbedarf. Dennoch haben die für die Luftreinhaltung zuständigen Behörden für diese Städte immer noch keine kurzfristig wirksamen Maßnahmen in die Luftreinhaltepläne aufgenommen, teilweise existieren solche Pläne nicht einmal.
Anfang März dieses Jahres hatte die DUH 40 Städte mit deutlichen Überschreitungen des NO2-Grenzwertes angeschrieben. Die bisher eingegangenen Antworten zeigen, dass in einzelnen Städten nach der höchstrichterlichen Entscheidung in Leipzig zwar ernsthafter über das Thema Luftreinhaltung diskutiert wird. Immer noch verweigern aber praktisch alle Städte die vom Europäischen Gerichtshof für notwendig erachteten Maßnahmen, die geeignet sind, kurzfristig die Einhaltung der Grenzwerte sicherzustellen. Hierzu zählt das konsequente Aussperren von Diesel-Fahrzeugen, wie dies das Bundesverwaltungsgericht in seiner Entscheidung vom 27.2.2018 für zulässig erachtet hat. In den Städten mit deutlichen Überschreitungen der Grenzwerte für das Dieselabgasgift NO2 wird deren Einhaltung ohne Diesel-Fahrverbote nicht machbar sein. Die DUH hatte daher die Städte vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes im Februar erneut aufgefordert, diese Maßnahme in die Luftreinhalteplanung aufzunehmen.
"Wie kann es sein, dass die Regierungspolitiker in Bund und Ländern von den vielen hunderttausenden unter dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid leidenden Menschen erwarten, weiter dreckige Luft einzuatmen? Solange die enge Verbindung zwischen Dieselkonzernen und Politikern in Deutschland fortbesteht und den Menschen die ihnen zustehende "Saubere Luft" verweigert wird, setzen wir Recht und Gesetz auf dem Klageweg durch. Seit 2010 werden die Grenzwerte überschritten. Anwohnerproteste, Klagen betroffener Bürger, das Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland und selbst die höchstrichterliche Entscheidung von Leipzig werden im Interesse der Dieselkonzerne ignoriert. Es wird nach wie vor so getan, als könne man das Problem weiter jahrelang aussitzen. Doch das geschieht auf Kosten der Gesundheit zahlloser Menschen. Daher werden wir so lange den Klageweg beschreiten, bis sich endlich die für die Luftreinhaltung verantwortlichen Politiker zum Handeln entschließen", so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. Die Begrenzung der Klagen auf elf Städte begründet die DUH neben der besonderen Eilbedürftigkeit durch die gefundenen hohen Belastungswerte mit den zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Ressourcen. "Wir appellieren an alle Verantwortlichen für die Luftreinhaltung in diesen knapp 30 weiteren Städten mit Grenzwertüberschreitungen, alle Maßnahmen zu ergreifen, um ab Herbst 2018 die Luftqualitätswerte einzuhalten. Wenn nicht, werden ansonsten noch in diesem Jahr weitere Klageerhebungen folgen."
James Thornton, Geschäftsführer der internationalen Nichtregierungsorganisation ClientEarth, die die Klagen der DUH unterstützt, sagt: "Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist unmissverständlich - die Behörden haben das Recht und auch die Pflicht, die Einfahrt von Dieselfahrzeugen zu beschränken, um Luftreinhaltegesetze einzuhalten. Die weitere Verzögerung des Unvermeidbaren ist ein klarer Verstoß gegen die gesetzliche Verpflichtung, Bürgerinnen und Bürger vor schädlicher Luftverschmutzung zu schützen. Die Politik muss der Gesundheit der Menschen Priorität einräumen. Das oberste deutsche Gericht hat den Weg für Dieselfahrverbote freigemacht. Es ist an der Zeit, den Kuschelkurs mit der Industrie zu stoppen und sich stattdessen für unsere Gesundheit einzusetzen."
Das Umweltbundesamt hatte unlängst mit einer neuen Studie über die Gesundheitsfolgen des Dieselabgasgiftes NO2 verdeutlicht, dass bereits bei Konzentrationen deutlich unterhalb des Grenzwertes mit 437.000 Neuerkrankungen an Diabetes Mellitus und 439.000 Asthmaerkrankungen zu rechnen ist.
"Die höchstrichterliche Entscheidung aus Leipzig ist seit über einem Monat rechtskräftig. In Städten, in denen man ohne ein Dieselfahrverbot den Grenzwert nicht schnellstmöglich einhalten kann, weiß man seit dem Urteil, was zu tun ist. Gleichwohl hat man bei keiner dieser Städte die Gewissheit, dass nun auch gehandelt wird. Die Zeit des Abwartens ist vorbei", betont Remo Klinger, der die DUH auch in den neuen Verfahren vertritt.
Link:
Mehr über das Projekt "Right to Clean Air": http://right-to-clean-air.eu/
Greenpeace-Kommentar zur umstrittenen Genehmigung für die Erweiterung des umstrittenen Kohletagebaus Hambach
Arnsberg
(Nordrhein-Westfalen), 29. 3. 2018 – Der uralte Wald im Gebiet des
umstrittenen Kohletagebaus Hambach kann weiter gerodet werden. Den dafür
notwendigen Betriebsplan des Betreibers RWE Power hat die zuständige
Bezirksregierung in Arnsberg heute genehmigt. Derweil steht ein
endgültiges Urteil im Rechtsstreit um den Betriebsplan weiterhin aus.
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster erwog zuletzt, den Hambacher
Wald möglicherweise als potenzielles Schutzgebiet einzustufen, der
nicht zerstört werden dürfe. Es kommentiert Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace:
Die Bundesregierung muss diesen Irrsinn von RWE-Funktionären stoppen und bis zum Ergebnis der Kohleausstiegskommission mit einem Stillhalteabkommen den Erhalt des Naturreservates Hambacher Forst sichern.“
Hommage an Bernd Alois Zimmermann
SWR2 MUSIKSTUNDE, "Der Komponist Bernd Alois Zimmermann (1)", "Gott allein kann helfen", mit Werner Klüppelholz, am Montag (23.04.18) um 09:05 Uhr. Bernd Alois Zimmermann (1918 - 1970). © SWR/WDR
Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk"
Stuttgart (ots) - Der Geburtstag des Komponisten jährt sich zum 100. Mal / SWR2 und das SWR Symphonieorchester würdigen den großen Avantgardisten
Am 20. März 2018 wäre Bernd Alois Zimmermann 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet SWR2 ihm Sondersendungen, Konzertübertragungen und die Musikstunde "Der Komponist Bernd Alois Zimmermann". Auch das SWR Symphonieorchester erweist dem Komponisten seine Referenz - der programmatische Schwerpunkt seiner aktuellen Saison liegt neben Bruckner auf Zimmermann.
Die Kugelgestalt der Zeit
"Erinnerung, Anschauung, Erwartung" ist Thema der Sendung "SWR2 JetztMusik" am 16. April 2018 um 23.03 Uhr. Egbert Hiller stellt Zimmermanns "Kugelgestalt der Zeit" vor, aus der der Komponist seine Collage- und Montagetechnik entwickelte, die bis heute die Menschen fasziniert. Am 23. April um 23.03 Uhr führt "SWR2 JetztMusik. Komponieren inmitten der Allgegenwart von Musik" ein in Zimmermanns orchestrale Spätwerke. Von 23. bis 27. April sendet SWR2 täglich um 9.05 Uhr in der "SWR2 Musikstunde" die fünfteilige Reihe "Der Komponist Bernd Alois Zimmermann. Gott allein kann helfen" mit Werner Klüppelholz. Bernd Alois Zimmermanns Sinfonie in einem Satz, die die Schrecken des zu Ende gegangenen Krieges reflektiert, stellt "SWR2 JetztMusik. Orchesterwerke nach 45" am 25. April um 23.03 Uhr vor.
Eine Reminiszenz
Das SWR Symphonieorchester ist am Donnerstag, 22. März um 13 Uhr und am Freitag, 23. März um 20 Uhr in der Stuttgarter Liederhalle u. a. mit Zimmermanns "Märchen-Suite für Orchester" zu erleben. Im Mittagskonzert am 20. April um 13 Uhr spielt es dort unter der Leitung von Ingo Metzmacher "Stille und Umkehr. Skizzen für Orchester", das letzte Orchesterwerk von Bernd Alois Zimmermann, geschrieben kurz vor seinem tragischen Tod 1970. Auch die Gastspiele des SWR Symphonieorchesters im Konzerthaus Dortmund unter der Leitung von Ingo Metzmacher sind eine Reminiszenz an den Kölner Komponisten. Am 27. April um 20 Uhr führt das Orchester u. a. seine ekklesiastische Aktion "Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne" auf. SWR2 überträgt live aus dem Konzerthaus Dortmund im "SWR2 Abendkonzert". "Nobody knows de trouble I see. Konzert für Trompete und Orchester" und die Ballettsuite "Alagoana" stehen u. a. am 28. April um 20 Uhr auf dem Programm. Auch dieses Konzert überträgt SWR2 live. Am Sonntag, 29. April um 16 Uhr erklingen u. a. Zimmermanns "Photoptosis", Prélude für großes Orchester, "Stille und Umkehr" und die "Musique pour les soupers du Roi Ubu. Ballet noir en sept parties et une entrée". SWR2 sendet das Konzert am selben Abend um 20.03 Uhr.
Konzerte in Dortmund, Freiburg und Stuttgart "Photoptosis", Prélude für großes Orchester und "Nobody knows de trouble I see. Konzert für Trompete und Orchester" spielt das SWR Symphonieorchester u. a. auch am 30. April um 20 Uhr im Konzerthaus Freiburg unter Metzmachers Leitung. Am selben Abend um 23.03 Uhr fragt "SWR2 JetztMusik. Die Apostel des Propheten": Wieviel Bernd Alois Zimmermann steckt in der Musik der heutigen jungen Komponistengeneration?. Am 14. Mai sendet SWR2 die Aufzeichnung des Konzerts vom 8. Mai der Schwetzinger Festspiele mit Werken des Komponisten und einem "SWR2 Roundtable zum 100. Geburtstag von Bernd Alois Zimmermann". "Stille und Umkehr. Skizzen für Orchester" und "Musique pour les soupers du Roi Ubu. Ballet noir en sept parties et une entrée" stehen neben Werken von Leonard Bernstein, der dieses Jahr ebenfalls 100 geworden wäre, auf dem Programm des "Linie Zwei-Orchesterkonzerts" am 18. Juli um 21 Uhr. Auf SWR Classic.de sind das SWR Symphonieorchester und das Bugallo-Williams Piano Duo mit Zimmermanns "Dialoge. Konzert für zwei Klaviere und Orchester" unter der Leitung von Omer Meir Wellber in einem Video on demand zu erleben.
Michael Gielen und Bernd Alois Zimmermann Im SWR2 Abendkonzert ist am Freitag, 29. Juni 2018 um 20.03 Uhr schließlich eine Aufnahme des "Requiems für einen jungen Dichter" von Zimmermann aus dem Jahr 1999 unter Michael Gielen zu hören. Gielen selbst hatte 1969 die Uraufführung dirigiert. Das "Requiem für einen jungen Dichter" ist Bernd Alois Zimmermanns zweites großes Hauptwerk neben den "Soldaten". Das gut einstündige Werk vereint Solisten, Sprecher, drei Chöre (darunter ein Männerchor), Orchester, eine Jazz-Combo und Einspielbänder. Mitwirkende sind unter anderem das SWR Vokalensemble, der WDR Rundfunkchor, der Berliner Rundfunkchor, die Europa-Chor-Akademie, die Alexander-von-Schlippenbach Jazzcombo und das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter der Leitung von Michael Gielen. Die Vorgängerorchester des heutigen SWR Symphonieorchesters sind dem Werk Zimmermanns eng verbunden. Erst im vergangenen Jahr ging der Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik an die Einspielung "Bernd Alois Zimmermann und das symphonische Spätwerk" des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart.
SWR Classic - unter dieser Marke vereint der Südwestrundfunk einen wesentlichen Teil seines traditionell umfangreichen Engagements für die klassische Musik im weiteren Sinne. Dazu gehören das SWR Symphonieorchester, das SWR Vokalensemble, das SWR Experimentalstudio, die SWR Big Band, die Schwetzinger SWR Festspiele, die Donaueschinger Musiktage, das Festival Rhein Vokal und die Deutsche Radiophilharmonie (in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk). Unter dem Motto "Klangvielfalt erleben" reicht so das Spektrum von Barockmusik bis zur zeitgenössischen Avantgarde, von Chormusik und Sinfonik über Jazz und Swing bis zur Live-Elektronik. Das Online-Portal SWRClassic.de bietet Musikfreunden dazu aktuelle Informationen und Beiträge, Videoclips, die Angebote der SWR Musikvermittlung, Konzertkarten, Programmhefte zum Download und vieles mehr. Konzerte der Orchester, Ensembles und Festivals des SWR sind dort auch als Livestream oder als Videostream on demand zu erleben.
Avantgarde! Was "die 68er" musikalisch in Schwingung brachte
SWR2 Musikstunde, "Blumen und Pflastersteine - 1968 und die musikalische Verjüngung der Welt, 5teilige Sendereihe, ab Montag (09.04.18) bis Freitag (13.04.18) jeweils um 09:05 Uhr. Ton, Steine, Scherben mit Sänger Rio Reiser. © SWR/WDR
Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk"
Baden-Baden (ots) - Thema Musik im Schwerpunkt "Die 68er": Sendereihe in "SWR2 Musikstunde" ab 9. April / "SWR2 Musikpassagen" am 15. April / von John Lennon über Luigi Nono bis Wolf Biermann
Der Aufstand der Jugend 1968 gegen die politischen Nachkriegssysteme löste auch in der Musik neue Sympathien für die damalige Avantgarde um Stockhausen, Henze oder Kagel aus. Zeitgleich wurden die Beats der Rockmusik und das Repertoire der Liedermacher zu einem akustischen Markenzeichen der Zeit. Innerhalb der Schwerpunktwoche "Die 68er" vom 7. bis 15. April 2018 wirft SWR2 in mehreren Sendungen ein Schlaglicht auf verschiedene musikalische Strömungen und Songs, die die Dynamik der Zeit spiegeln.
"SWR2 Musikstunde: Blumen und Pflastersteine" Unter dem Titel "Blumen und Pflastersteine - 1968 und die musikalische Verjüngung der Welt" lässt die "SWR2 Musikstunde" ab 9. April die internationale Musik der Zeit Revue passieren. An fünf Tagen um 9:05 Uhr erinnert die Reihe an vergessene Nachbarschaften von Rock, Neuer Musik und Chanson: So besangen 1968 John Lennon und Paul McCartney mit "Revolution" die Befreiungsbewegungen. Die Politrock-Band "Ton, Steine, Scherben" forderte 1971 schon aggressiver: "Macht kaputt, was euch kaputt macht". Luigi Nono und Hans-Werner Henze wiederum äußerten ihre klassenkämpferischen Ideen mit den konzeptuellen Mitteln der Neuen Musik. Liedermacher Wolf Biermann kritisierte als Poet der deutschen Teilung in einer Mischung aus Sprechgesang und Gitarre die deutsche Nachkriegsgeschichte im weitesten Sinne. Sie alle zeigen, dass "die 68er" nicht nur von politisch-sozialen Umwälzungen geprägt waren, sondern auch musikalische Erneuerungen provozierten, die formal in verschiedenste Richtungen strebten.
"SWR2 Musikpassagen: 1968 - Musik als Protest" Rockkonzerte und Popfestivals als Pilgerstätten der Subkultur, Orte des Protests und eines neuen Lebensgefühls: "SWR2 Musikpassagen" beschreibt am 15. April um 23:03 Uhr das magische Jahr 1968 als ein Jahr, in dem es auch in der Freizeitkultur brodelte. Ausgerufen wurde zum Beispiel die Forderung nach "Free Concerts" für alle und der Widerstand gegen die Vermarktung jugendlicher Ideale.
Mehr als 30 Sendungen in SWR2, 68er-Abend im SWR Fernsehen SWR2 widmet sich ab dem 7. April in mehr als 30 Sendungen zum Thema "Die 68er" unter anderem dem Attentat auf Rudi Dutschke, Büchern des Jahres 1968 und dem Einfluss der 68er auf Bildung und Erziehung. (Vgl. SWR Pressemitteilungen vom 7.3. und 19.3.2018). Zum Abschluss des SWR2 Schwerpunkts gibt es einen 68er-Abend im SWR Fernsehen. Am Sonntagabend, 15. April, zeigt das SWR Fernsehen um 22:50 Uhr die aktuelle Doku "Deutschland '68 - (K)ein Jahr wie jedes andere!" (RB/NDR), die wenige Tage vorher im Ersten erstausgestrahlt wird. Im Anschluss um 23:35 Uhr folgt "Der Polizeistaatsbesuch" von Roman Brodmann aus dem Jahr 1967, einer der berühmtesten Filme der Stuttgarter Schule, entstanden für die legendäre Reihe "Zeichen der Zeit" des damaligen SDR.
Die Musik der 68er: Sendungen in SWR2
Montag, 9. April bis Freitag 13. April, jeweils 9:05 Uhr: "SWR2 Musikstunde: Blumen und Pflastersteine - 1968 und die musikalische Verjüngung der Welt" (1-5) Montag, 9. April, 23:03 Uhr: "SWR2 JetztMusik: Demokratie wagen: Die Darmstädter Ferienkurse 1970" Dienstag, 10. April, 20:03 Uhr: "SWR2 Thema Musik: Utopien von gestern? Die 68er-Bewegung und die Musiker" Sonntag, 15. April, 23:03 Uhr: "SWR2 Musikpassagen: 1968 - Musik als Protest"
Vollständige Programmübersicht als PDF zum Download: www.SWR.de/kommunikation
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