29. Dezember 2014

Neue Expertise zu Hartz IV: Paritätischer fordert 485 Euro Regelsatz

Als völlig unzureichend kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Anhebung des Regelsatzes bei Hartz IV zum 1.1.2015 um lediglich acht Euro von 391 auf 399 Euro. Der Regelsatz sei „mutwillig kleingerechnet“ und erfülle nach wie vor nicht die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts, das zuletzt im Juli 2014 deutliche Nachbesserungen bei der Bedarfsermittlung gefordert hatte. Nach eigenen Berechnungen des Paritätischen sei eine Erhöhung des Regelsatzes um 24 Prozent auf 485 Euro notwendig, um das soziokulturelle Existenzminimum zu sichern. 

„Angesichts der Armut der Menschen in Hartz IV und in der Altersgrundsicherung ist die Erhöhung des Regelsatzes um gerade einmal zwei Prozent geradezu lächerlich gering“, klagt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. „Mit dieser Erhöhung wird Armut nicht bekämpft, sondern zementiert.“ Bereits bei der Berechnung der Regelsätze für 2011 sei getrickst und manipulativ in die Statistik eingegriffen worden, um den Regelsatz „kleinzurechnen“ und das Hartz-IV-Niveau möglichst niedrig zu halten. Die geringe Erhöhung in 2015 sei nichts anderes als die bloße Fortschreibung dieser Willkür. Nach einer Expertise des Paritätischen müsste der Regelsatz eigentlich um 24 Prozent auf 485 Euro angehoben werden, wenn die Bundesregierung das selbstgewählte Statistikmodell konsequent anwenden würde und sie den Mindestbedarf der Leistungsbezieher in Hartz IV, Sozialhilfe und Altersgrundsicherung wirklich decken wollte. Bei seinen Berechnungen bezieht sich der Verband wie die Bundesregierung auf die so genannte Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, berücksichtigt dabei aber u.a. konsequent die regelsatzspezifische Preisentwicklung. 

Der Verband fordert die Bundesregierung auf, insbesondere zügig für deutliche Verbesserungen bei der Übernahme der Kosten für Haushaltstrom und Verkehr zu sorgen sowie wieder einen Rechtspruch auf einmalige Leistungen, etwa für Möbel und Hausrat, in Hartz IV zu verankern. Es sei nicht akzeptabel, dass die Bundesregierung auf entsprechende Aufforderungen des Bundesverfassungsgerichtes vom Juli 2014 noch immer nicht reagiert habe. „Wenn es um das Existenzminimum geht, und wenn Menschen in Armut leben, darf man Probleme nicht auf die lange Bank schieben. Man hätte zumindest erst einmal die Pauschalen für diese Ausgabenpositionen anheben können, um im Sinne des Bundesverfassungsgerichtes zu handeln und für die Menschen erste Abhilfe zu schaffen“, mahnt Schneider an. 

Die Expertise finden Sie hier.

Amtlicher und ehrenamtlicher Naturschutz müssen ineinandergreifen: „Artenvielfalt ist eine gesellschaftliche Aufgabe“

(BUP) „Schade um das Papier – das fällt mir zum Aktionsplan der Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff zum Erhalt der Artenvielfalt ein.“ Ohne viele Worte kritisiert so der umweltpolitische Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dietmar Weihrich, die Arbeit der Landesregierung, wenn es um die Biodiversität geht. „Natur- und Artenschutz ist wichtig für unsere kulturelle Identität. Die Artenvielfalt müssen wir von daher als gesellschaftliche Aufgabe begreifen. Mit einer reinen Auflistung bisheriger Aktivitäten will die Landesregierung diese Aufgabe als erledigt abstempeln. Das aber bringt uns da keinen Millimeter weiter.“

Die Landesregierung müsse umsteuern und ihren Aktionsplan vom Kopf auf die Füße stellen, fordert der bündnisgrüne Politiker Weihrich. „Wenn dieses Umdenken bei der Landesregierung nicht jetzt einsetzt, nimmt sie das Aussterben vieler Tierarten billigend in Kauf.“ Mit der Großtrappe und dem Rotmilan greift Weihrich zwei Tierarten exemplarisch heraus. „Von einer aktiven und vorsorgenden Naturschutzpolitik durch die Landesregierung kann hier keine Rede sein.“  


Im Fiener Bruch ist der Bestand der Großtrappen seit 2011 zwar von 17 auf 43 gestiegen. Ausgewildert wurden aber seit 2011 etwa 17 Großtrappen pro Jahr. Die Anzahl der Jungvögel hingegen sank nach einem kurzen Anstieg von drei auf fünf wieder auf nur einen Jungvogel in 2013. „Diese Zahlen belegen, dass die Population im Fiener Bruch noch nicht überlebensfähig ist. Dafür hätten im Fiener Bruch im Jahr 2013 elf Jungvögel flügge werden müssen“, erklärt Weihrich.

Die zweite Vogelart, die Weihrich in Gefahr sieht, ist der Rotmilan. Seit Mitte der ´90er Jahre ist der Bestand dieser Greifvogelart in Sachsen-Anhalt um 50 Prozent zurückgegangen. Weihrich: „Sachsen-Anhalt hat eine besondere Verantwortung für den Schutz des Rotmilans. Aus diesem Grund müssen wir jetzt in Sachsen-Anhalt seinen Bestand schützen und stärker fördern. „Es geht nicht nur darum, dass der Rotmilan ein Symbol für Sachsen-Anhalt ist, sondern es geht um das ökologische Gefüge in unserer Kulturlandschaft insgesamt. Denn dieser Greifvogel der Agrarlandschaft steht wie kein anderes Tier für die ökologischen Zusammenhänge von Landschaften.“


Vom Feldhamster über die Rotbauchunke bis hin zum Mausohr, vom zierlichen Brillenschötchen über das Zwerg-Zypergras bis hin zum stängellosen Tragant - überall besteht großer Handlungsbedarf, um die Artenvielfalt zu erhalten. „Bei allen Maßnahmen wird es darauf ankommen, dass der amtliche und der ehrenamtliche Naturschutz wie Zahnräder ineinandergreifen“, meint Weihrich. „Nur so wird der Naturschutz wieder ein positives Image gewinnen.“ 


Weihrich kündigt an, dass die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch 2015 die Tatenlosigkeit der Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff im Naturschutz thematisieren werde. Der Schwerpunkt solle dabei auf den Arten liegen, für deren Erhaltung die Landesregierung eine besondere Verantwortung trägt sowie auf der Umsetzung der europäischen Naturschutzrichtlinien, die von der Landesregierung ebenfalls seit Jahren verzögert würde.

„Es ist an der Zeit, dass die Landesregierung bei der Naturschutzpolitik insgesamt umsteuert. Sie muss die Bedeutung der Arten für unsere kulturelle Identität und unsere ethische Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung betonen.“
Dietmar Weihrich, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kulturzeit: Montagsmahnwachen, Pegida und die Antilopen Gang - Teil 1/2





Veröffentlicht am 17.12.2014
Einer der tragischen Aspekte der menschlichen Geschichte ist, dass Menschen häufiger durch Hass und Wut als durch Liebe geeint werden: Pegida, Hogesa, Montagsdemos - sie alle eint die Wut auf den Staat und die Medien. Wir schauen noch einmal zurück auf das Jahr 2014 ...

Der 9. Oktober 1989 ging einst als Tag der Entscheidung in die Geschichte ein: Mehr als 70.000 Menschen trotzten damals in Leipzig der Staatsgewalt und demonstrierten unter dem Motto "Wir sind das Volk" für die Freiheit. 2014 heißt es wieder "Wir sind das Volk" - aber es ist eine Wende der anderen Art: Pegida-Anhänger gehen auf die Straße - Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. 15.000 allein in Dresden. Die politische Mitte im Land hat ihren kühlen Kopf eingebüßt, so scheint es, demonstriert neben Ultrarechten. Allgemeine Verunsicherung geht Hand in Hand mit offener Fremdenfeindlichkeit. Unvernunft pulsiert durchs Land. Die Angst vor Krieg und sozialem Abstieg lässt politische Tabus fallen.

Eine der Ersten, die bereits im Frühjahr 2014 vor rechter Agitation hinter den "friedlichen Montagsdemonstrationen" gewarnt haben, ist Jutta Ditfurth. Auf Facebook "entfreundet" sie sich demonstrativ von Menschen mit fragwürdigen Verbindungen in die rechte Szene. Im April 2014 bekräftigt sie ihren Kurs in Kulturzeit und bezichtigt einen der Hauptakteure judenfeindlicher Motive. Der Betroffene, Jürgen Elsässer, wehrt sich per Verleumdungsklage. In erster Instanz erfolgreich, wie er stolz vermeldet. Die Kulturzeit-Redaktion wird nach dem Interview mit Unmuts-Äußerungen überzogen. Shitstorm der Friedensdemonstranten.



Treibhausgase: Unsere Ernährung schadet dem Klima mehr als der Verkehr | ZEIT ONLINE

Treibhausgase: Unsere Ernährung schadet dem Klima mehr als der Verkehr | ZEIT ONLINE



Der WWF versucht erstmals zu schätzen, wie sehr unsere Ernährung dem
Klima schadet. Das Fazit: Rund sieben Prozent der Emissionen könnten wir
vermeiden. von 

Ausblick auf 2015 - Deutschland hat nur als weltoffenes Land eine Chance

Ausblick auf 2015 - Deutschland hat nur als weltoffenes Land eine Chance



AfD und Pegida sind nur die Vorboten eines sich anbahnenden Kampfes um
die kulturelle Hegemonie, sagt Peter Lange, Chefredakteur von
Deutschlandradio Kultur, in seinem Rückblick auf 2014. Er fühlt sich
erinnert an die unselige Rolle, die ein verhetztes Kleinbürgertum schon
einmal in Deutschland gespielt hat.

Schikane per Gesetz - grundeinkommen

Schikane per Gesetz - grundeinkommen












Schikane per Gesetz



Vor 10 Jahren wurde in Deutschland eine
unheilvolle Allianz von Sozialrecht und Strafrecht geschmiedet: Hartz
IV. Das Gesetz behandelt mündige Bürger wie erpressbare Untertanen. Es
unterstellt Faulheit anstatt Freiheit zu ermöglichen; es bedroht die
Existenz anstatt sie zu sichern. Wann ist endlich Schluss damit? Wann
kommt das bedingungslose Grundeinkommen?

Heribert Prantl

„Die schwarze Pädagogik, in der Kindererziehung verpönt, hat Hartz IV also bei erwachsenen Menschen wieder eingeführt.”

Heribert Prantl

Klartext ǀ Vom trotzigen Stolz der Armen — der Freitag

Klartext ǀ Vom trotzigen Stolz der Armen — der Freitag



Klartext
Unsere Autorin hat erst einen Blogeintrag und dann ein Buch
über ihr Leben in Armut geschrieben. Dafür erntete sie Anfeindungen,
über die sie heute lachen kann
 

Linda Tirado

"Mut ist der trotzige Stolz der arbeitenden Menschen, die sich nicht auf ihre armseligen Jobs reduzieren lassen."

Linda Tirado

Basiswissen Einkaufs-Siegel | Basiswissen Biosiegel

Basiswissen Einkaufs-Siegel | Basiswissen Biosiegel



Basiswissen Einkaufs-Siegel


Haben Sie auch das Gefühl, bei den vielen bestehenden
Einkaufssiegeln nicht mehr durchzublicken? Was unterscheidet Bio- von
EU-Logo? Auf welches Siegel sollte ich beim Kleiderkauf achten? Und
gibts den Blaue Engel wirklich nur auf Umweltpapier?



Mit unserer Einkaufssiegel-Galerie stellen wir Ihnen die wichtigsten
Siegel für Nahrungsmittel, fairen Handel, Kleidung, Kosmetik und
Reinigungsmittel vor.


Gregor Hackmack: "Demokratie einfach machen"




Veröffentlicht am 24.07.2014
Der Demokratieaktivist und Autor Gregor Hackmack über sein Buch "Demokratie einfach machen - ein Update für unsere Politik"

KoerberStiftung Autoren-Lounge 2014
Produktion: LitVideo GmbH, Hamburg
http://www.litvideo.de/


Nebeneinkünfte: Abgeordnete kassieren mehrere Millionen Euro aus anonymen Quellen | abgeordnetenwatch.de

Nebeneinkünfte: Abgeordnete kassieren mehrere Millionen Euro aus anonymen Quellen | abgeordnetenwatch.de



Bei einem großen Teil der Nebeneinkünfte von
Bundestagsabgeordneten bleibt nach abgeordnetenwatch.de-Recherchen
vollkommen im Dunkeln, von wem diese stammen. Mindestens 2,1 Millionen Euro haben die Volksvertreter seit Beginn der Legislaturperiode im vergangenen Oktober aus anonymen Quellen kassiert
wahrscheinlich jedoch sehr viel mehr. abgeordnetenwatch.de fordert
Konsequenzen und hat eine Petition für volle Transparenz bei
Nebeneinkünften gestartet.

28. Dezember 2014

Klimaschutz-Index von Germanwatch: Deutschland weiterhin Mittelmaß - SPIEGEL ONLINE

Klimaschutz-Index von Germanwatch: Deutschland weiterhin Mittelmaß - SPIEGEL ONLINE



Deutschland betrachtet sich gern als globalen Öko-Vorreiter -
landet aber im neuen Klimaschutz-Index der Umweltorganisation
Germanwatch erneut nur im Mittelfeld. Der Grund ist paradoxerweise die
Energiewende.

Neuer Satellit soll Abholzung im Amazonas-Regenwald besser überwachen » brasilien Magazin

Neuer Satellit soll Abholzung im Amazonas-Regenwald besser überwachen » brasilien Magazin

Kalifornien erlebt schlimmste Dürre der letzten 1200 Jahre - SPIEGEL ONLINE

Kalifornien erlebt schlimmste Dürre der letzten 1200 Jahre - SPIEGEL ONLINE



In Kalifornien regnet es sintflutartig: Straßen stehen unter
Wasser, Schlammlawinen drohen. Doch selbst das kann die Dürre kaum
lindern. Neue Studien lassen befürchten, dass die Gefahr für die
Wasserversorgung noch größer ist als befürchtet.

Fracking: So streng ist das Gesetz von Barbara Hendricks wirklich - SPIEGEL ONLINE

Fracking: So streng ist das Gesetz von Barbara Hendricks wirklich - SPIEGEL ONLINE



"Wir werden die strengsten Regeln einführen, die es weltweit
gibt", behauptet Bundesumweltministerin Hendricks. Die
SPIEGEL-Dokumentation macht den Faktencheck: Unter welchen Umständen
kann Fracking erlaubt werden?

EU-Kommission: Jobs - und nicht so viel an die Umwelt denken - SPIEGEL ONLINE

EU-Kommission: Jobs - und nicht so viel an die Umwelt denken - SPIEGEL ONLINE



Juncker will Umweltschutzprogramme kippen

300 Milliarden Euro für Europas marode Wirtschaft - das Arbeitsprogramm
der EU-Kommission soll vor allem eins bringen: neue Jobs. Naturschützer
dagegen sind entsetzt.

von Gregor Peter Schmitz 

Nur besser mit Ökostrom: Elektroautos sind nicht immer sauberer - n-tv.de

Nur besser mit Ökostrom: Elektroautos sind nicht immer sauberer - n-tv.de



Nur besser mit ÖkostromElektroautos sind nicht immer sauberer






Nicht unbedingt öko, sondern mehr Feinstaub und mehr Ozon:
Elektroautos können in der Gesamtbilanz den Menschen mehr schaden als
nutzen. Dies gilt vor allem beim Betrieb mit Strom aus Kohle, haben
Forscher errechnet.



Keine erhöhten Messwerte nach Abschalten eines Reaktors in ukrainischem Kernkraftwerk

(BUP) Zu den Meldungen bezüglich des Abschaltens eines Blocks im Kernkraftwerk Saporoschje/Ukraine am heutigen Sonntag früh erklärt Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium: "Von dem Kernkraftwerk Saporoschje in der Ukraine gehen nach Informationen des Bundesumweltministeriums derzeit keine Gefahren aus. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Sicherheitsvorfalls haben Mitarbeiter des Ministeriums Informationen aus der Ukraine eingeholt. Der Vorfall ereignete sich im nichtnuklearen Teil der Anlage. Zudem wurden die 1800 Messstellen des deutschen Mess- und Informationssystems zur Überwachung der Umweltradioaktivität überprüft. Es zeigten sich keinerlei erhöhte Messwerte."

Nach Meldung auf der Homepage des Betreibers wurde am 28. Dezember um 5.59 Uhr der Block 6 das Kernkraftwerkes Saporoschje in der Ukraine abgeschaltet und vom Netz getrennt. Zuvor hat eine Schutzschaltung des Generators zur Stromerzeugung angesprochen. Die Anlage befand sich zum Zeitpunkt der Meldung bei 40 Prozent Leistung. Die Abschaltung erfolgte nach den Vorschriften beim Ansprechen des Generatorschutzes und ist sicherheitsgerichtet. Der Generator befindet sich im nichtnuklearen Teil der Anlage. Radioaktivität wurde nicht freigesetzt. Die durch den Betreiber gemeldeten 8 bis 12 Micro Röntgen entsprechen der normalen Strahlung an dem Standort. Die übrigen 5 Blöcke sind im Betrieb und erzeugen momentan 4530MW. Die 1800 Ortsdosismessstellen des deutschen integrierten Mess- und Informationssystems zur Überwachung der Umweltradioaktivität zeigen keinerlei erhöhte Messwerte.

Quelle: bmub.bund.de

"Giftcocktail Körperpflege" Der schleichende Tod aus dem Badezimmer, Autor:Schimmelpfennig, Marion


Giftcocktail Körperpflege

 Vorwort von Dahlke, Rüdiger. Nachwort von Roth,
 Jürgen
Umfang:ca. 312 Seiten - 21,5 x 15,0 cm
Einband:gebunden




Rüdiger Dahlke über dieses Buch:
"Was Sie sich nie vorstellen konnten, was Sie aber unbedingt wissen müssen über Ihre Kosmetik und Pflegemittel: Ein Buch, das Ihr Leben retten kann."

"Körperpflegeprodukte sollen giftig sein?" Das ist doch bestimmt wieder nur Panikmache!“


Glauben Sie? Dann träumen Sie ruhig weiter. Niemand kann Sie davon abhalten, sich die Zähne mit einem nicht abbaubaren Umweltgift zu putzen, dem Experten nachsagen, dass es häufger und schneller Krebs verursacht als jede andere Substanz. Oder sich die Poren in den Achseln zu verstopfen, damit die Haut nicht atmen kann und die natürliche Entgiftung verhindert wird. Oder Ihrem Kind regelmäßig die Augenschleimhaut zu betäuben(!), damit es beim Haarewaschen nicht weint. Dieses Buch räumt radikal mit den Mythen und Lügen der Körperpflege- und Kosmetikbranche auf. Denn belogen werden wir schon lange. Oder wussten Sie zum Beispiel, dass die Hersteller von Körperpflegemitteln meist nur die qualitativ minderwertigsten Zutaten – billigste Abfälle! – für ihre Produkte verwenden? Oder dass die deutsche Zahnärzteschaft bereits seit 1953 mit der Zuckerindustrie und der Fluorverarbeitenden Industrie gemeinsame Sache macht? Bei diesen „Kooperationen“ geht es keineswegs darum, die Gesundheit der Menschen zu schützen, sondern darum, den Zuckerkonsum hoch zu halten und mit giftigen Industrieabfällen Geld zu machen. Die Autorin nimmt alles unter die Lupe, was in unserem Badezimmer steht – Zahnpasta, Shampoo, Duschbad, Körperlotion, Gesichtscreme, Sonnenschutzcreme, Handseife, Deo, Make up, Rasierschaum usw. – und erläutert ausführlich und leicht verständlich die zum Teil extrem gesundheitsgefährdenden und allergieauslösenden Inhaltsstoffe.

„Aber ich habe keine Allergien und komme mit meinen Produkten gut zurecht!“ Dass Sie mit Ihren Produkten „gut zurechtkommen“, heißt nicht, dass Sie gegen diese gefährlichen Inhaltsstoffe immun sind. Es heißt lediglich, dass Sie körperliche Symptome (z.B. Müdigkeit,Schlappheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Husten oder schlecht heilende Wunden) noch nicht mit Ihren Körperpflegeprodukten in Verbindung gebracht haben, das ist alles.„Aber die Dosis macht doch das Gift!“

Genau: Die Dosis macht das Gift! Wissen Sie dann auch, welche Dosis Sie bisher schon abbekommen haben? Welche Menge an toxischen Stoffen sich bereits in Ihrem Körper abgelagert hat? Die Autorin vergleicht nicht nur herkömmliche Produkte, sondern auch Naturkosmetikprodukte,und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Wer glaubt, auf der sicheren Seite zu sein, weil er „Natur-“ oder „Bioprodukte“ verwendet, sieht sich auch hier böse getäuscht. Denn der Begriff „Naturkosmetik“ ist bekanntlich ebenso wenig geschützt wie der Begriff „Bio“. Die Hersteller können ihre Produkte deshalb beliebig mit gesundheitsgefährdenden, billigen Inhaltsstoffen versehen. Und das tun sie auch, wie dieses Buch zeigt.
Fazit: Nur sehr wenige Produkte können als „unbedenklich“ gelten, und noch weniger Produkte sind gut für den Körper. Die meisten Produkte sind regelrechte „Giftschleudern“ und gehören damit nicht auf die Haut, sondern höchstens in den Sondermüll. Dieses Buch ist für jeden eine unentbehrliche Hilfe, der auch nur halbwegs gesund leben möchte – und nicht nur für Allergiker oder Eltern von Kindern.

Aus dem Nachwort von Jürgen Roth
"......dass wir in Wirklichkeit nichts wissen oder allenfalls Randerscheinungen darüber, wie wir getäuscht und betrogen werden."

Weitere Informationen auf dem Blog der Autorin:
http://marion-schimmelpfennig.de/
Radiosendung zum Buch: http://www.jungle-drum.de/giftcocktail-koerperpflege/



Stichwörter:Kosmetik, Körperpflege, Inhaltsstoffe, Duschgel,
 Zahnpasta, Flourid, Gesundheit, Rüdiger
 Dahlke, Ruediger Dahlke, Jürgen Roth, Deo,
 Deospray, Seife, Creme, Pflege; Naturkosmetik,
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