Als völlig unzureichend kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband
die Anhebung des Regelsatzes bei Hartz IV zum 1.1.2015 um lediglich
acht Euro von 391 auf 399 Euro. Der Regelsatz sei „mutwillig
kleingerechnet“ und erfülle nach wie vor nicht die Vorgaben des
Bundesverfassungsgerichts, das zuletzt im Juli 2014 deutliche
Nachbesserungen bei der Bedarfsermittlung gefordert hatte. Nach eigenen
Berechnungen des Paritätischen sei eine Erhöhung des Regelsatzes um 24
Prozent auf 485 Euro notwendig, um das soziokulturelle Existenzminimum
zu sichern.
„Angesichts der Armut der Menschen in Hartz IV und in der
Altersgrundsicherung ist die Erhöhung des Regelsatzes um gerade einmal
zwei Prozent geradezu lächerlich gering“, klagt Ulrich Schneider,
Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. „Mit dieser
Erhöhung wird Armut nicht bekämpft, sondern zementiert.“ Bereits bei der
Berechnung der Regelsätze für 2011 sei getrickst und manipulativ in die
Statistik eingegriffen worden, um den Regelsatz „kleinzurechnen“ und
das Hartz-IV-Niveau möglichst niedrig zu halten. Die geringe Erhöhung in
2015 sei nichts anderes als die bloße Fortschreibung dieser Willkür.
Nach einer Expertise des Paritätischen müsste der Regelsatz eigentlich
um 24 Prozent auf 485 Euro angehoben werden, wenn die Bundesregierung
das selbstgewählte Statistikmodell konsequent anwenden würde und sie den
Mindestbedarf der Leistungsbezieher in Hartz IV, Sozialhilfe und
Altersgrundsicherung wirklich decken wollte. Bei seinen Berechnungen
bezieht sich der Verband wie die Bundesregierung auf die so genannte
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, berücksichtigt dabei aber u.a.
konsequent die regelsatzspezifische Preisentwicklung.
Der Verband fordert die Bundesregierung auf, insbesondere zügig für
deutliche Verbesserungen bei der Übernahme der Kosten für Haushaltstrom
und Verkehr zu sorgen sowie wieder einen Rechtspruch auf einmalige
Leistungen, etwa für Möbel und Hausrat, in Hartz IV zu verankern. Es sei
nicht akzeptabel, dass die Bundesregierung auf entsprechende
Aufforderungen des Bundesverfassungsgerichtes vom Juli 2014 noch immer
nicht reagiert habe. „Wenn es um das Existenzminimum geht, und wenn
Menschen in Armut leben, darf man Probleme nicht auf die lange Bank
schieben. Man hätte zumindest erst einmal die Pauschalen für diese
Ausgabenpositionen anheben können, um im Sinne des
Bundesverfassungsgerichtes zu handeln und für die Menschen erste Abhilfe
zu schaffen“, mahnt Schneider an.
Die Expertise finden Sie hier.
29. Dezember 2014
Amtlicher und ehrenamtlicher Naturschutz müssen ineinandergreifen: „Artenvielfalt ist eine gesellschaftliche Aufgabe“
(BUP) „Schade um das Papier – das fällt mir zum Aktionsplan der
Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff zum Erhalt der
Artenvielfalt ein.“ Ohne viele Worte kritisiert so der umweltpolitische
Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dietmar Weihrich,
die Arbeit der Landesregierung, wenn es um die Biodiversität geht.
„Natur- und Artenschutz ist wichtig für unsere kulturelle Identität. Die
Artenvielfalt müssen wir von daher als gesellschaftliche Aufgabe
begreifen. Mit einer reinen Auflistung bisheriger Aktivitäten will die
Landesregierung diese Aufgabe als erledigt abstempeln. Das aber bringt
uns da keinen Millimeter weiter.“
Die Landesregierung müsse umsteuern und ihren Aktionsplan vom Kopf auf die Füße stellen, fordert der bündnisgrüne Politiker Weihrich. „Wenn dieses Umdenken bei der Landesregierung nicht jetzt einsetzt, nimmt sie das Aussterben vieler Tierarten billigend in Kauf.“ Mit der Großtrappe und dem Rotmilan greift Weihrich zwei Tierarten exemplarisch heraus. „Von einer aktiven und vorsorgenden Naturschutzpolitik durch die Landesregierung kann hier keine Rede sein.“
Im Fiener Bruch ist der Bestand der Großtrappen seit 2011 zwar von 17 auf 43 gestiegen. Ausgewildert wurden aber seit 2011 etwa 17 Großtrappen pro Jahr. Die Anzahl der Jungvögel hingegen sank nach einem kurzen Anstieg von drei auf fünf wieder auf nur einen Jungvogel in 2013. „Diese Zahlen belegen, dass die Population im Fiener Bruch noch nicht überlebensfähig ist. Dafür hätten im Fiener Bruch im Jahr 2013 elf Jungvögel flügge werden müssen“, erklärt Weihrich.
Die zweite Vogelart, die Weihrich in Gefahr sieht, ist der Rotmilan. Seit Mitte der ´90er Jahre ist der Bestand dieser Greifvogelart in Sachsen-Anhalt um 50 Prozent zurückgegangen. Weihrich: „Sachsen-Anhalt hat eine besondere Verantwortung für den Schutz des Rotmilans. Aus diesem Grund müssen wir jetzt in Sachsen-Anhalt seinen Bestand schützen und stärker fördern. „Es geht nicht nur darum, dass der Rotmilan ein Symbol für Sachsen-Anhalt ist, sondern es geht um das ökologische Gefüge in unserer Kulturlandschaft insgesamt. Denn dieser Greifvogel der Agrarlandschaft steht wie kein anderes Tier für die ökologischen Zusammenhänge von Landschaften.“
Vom Feldhamster über die Rotbauchunke bis hin zum Mausohr, vom zierlichen Brillenschötchen über das Zwerg-Zypergras bis hin zum stängellosen Tragant - überall besteht großer Handlungsbedarf, um die Artenvielfalt zu erhalten. „Bei allen Maßnahmen wird es darauf ankommen, dass der amtliche und der ehrenamtliche Naturschutz wie Zahnräder ineinandergreifen“, meint Weihrich. „Nur so wird der Naturschutz wieder ein positives Image gewinnen.“
Weihrich kündigt an, dass die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch 2015 die Tatenlosigkeit der Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff im Naturschutz thematisieren werde. Der Schwerpunkt solle dabei auf den Arten liegen, für deren Erhaltung die Landesregierung eine besondere Verantwortung trägt sowie auf der Umsetzung der europäischen Naturschutzrichtlinien, die von der Landesregierung ebenfalls seit Jahren verzögert würde.
„Es ist an der Zeit, dass die Landesregierung bei der Naturschutzpolitik insgesamt umsteuert. Sie muss die Bedeutung der Arten für unsere kulturelle Identität und unsere ethische Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung betonen.“
Dietmar Weihrich, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Die Landesregierung müsse umsteuern und ihren Aktionsplan vom Kopf auf die Füße stellen, fordert der bündnisgrüne Politiker Weihrich. „Wenn dieses Umdenken bei der Landesregierung nicht jetzt einsetzt, nimmt sie das Aussterben vieler Tierarten billigend in Kauf.“ Mit der Großtrappe und dem Rotmilan greift Weihrich zwei Tierarten exemplarisch heraus. „Von einer aktiven und vorsorgenden Naturschutzpolitik durch die Landesregierung kann hier keine Rede sein.“
Im Fiener Bruch ist der Bestand der Großtrappen seit 2011 zwar von 17 auf 43 gestiegen. Ausgewildert wurden aber seit 2011 etwa 17 Großtrappen pro Jahr. Die Anzahl der Jungvögel hingegen sank nach einem kurzen Anstieg von drei auf fünf wieder auf nur einen Jungvogel in 2013. „Diese Zahlen belegen, dass die Population im Fiener Bruch noch nicht überlebensfähig ist. Dafür hätten im Fiener Bruch im Jahr 2013 elf Jungvögel flügge werden müssen“, erklärt Weihrich.
Die zweite Vogelart, die Weihrich in Gefahr sieht, ist der Rotmilan. Seit Mitte der ´90er Jahre ist der Bestand dieser Greifvogelart in Sachsen-Anhalt um 50 Prozent zurückgegangen. Weihrich: „Sachsen-Anhalt hat eine besondere Verantwortung für den Schutz des Rotmilans. Aus diesem Grund müssen wir jetzt in Sachsen-Anhalt seinen Bestand schützen und stärker fördern. „Es geht nicht nur darum, dass der Rotmilan ein Symbol für Sachsen-Anhalt ist, sondern es geht um das ökologische Gefüge in unserer Kulturlandschaft insgesamt. Denn dieser Greifvogel der Agrarlandschaft steht wie kein anderes Tier für die ökologischen Zusammenhänge von Landschaften.“
Vom Feldhamster über die Rotbauchunke bis hin zum Mausohr, vom zierlichen Brillenschötchen über das Zwerg-Zypergras bis hin zum stängellosen Tragant - überall besteht großer Handlungsbedarf, um die Artenvielfalt zu erhalten. „Bei allen Maßnahmen wird es darauf ankommen, dass der amtliche und der ehrenamtliche Naturschutz wie Zahnräder ineinandergreifen“, meint Weihrich. „Nur so wird der Naturschutz wieder ein positives Image gewinnen.“
Weihrich kündigt an, dass die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch 2015 die Tatenlosigkeit der Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff im Naturschutz thematisieren werde. Der Schwerpunkt solle dabei auf den Arten liegen, für deren Erhaltung die Landesregierung eine besondere Verantwortung trägt sowie auf der Umsetzung der europäischen Naturschutzrichtlinien, die von der Landesregierung ebenfalls seit Jahren verzögert würde.
„Es ist an der Zeit, dass die Landesregierung bei der Naturschutzpolitik insgesamt umsteuert. Sie muss die Bedeutung der Arten für unsere kulturelle Identität und unsere ethische Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung betonen.“
Dietmar Weihrich, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Kulturzeit: Montagsmahnwachen, Pegida und die Antilopen Gang - Teil 1/2
Veröffentlicht am 17.12.2014
Einer
der tragischen Aspekte der menschlichen Geschichte ist, dass Menschen
häufiger durch Hass und Wut als durch Liebe geeint werden: Pegida,
Hogesa, Montagsdemos - sie alle eint die Wut auf den Staat und die
Medien. Wir schauen noch einmal zurück auf das Jahr 2014 ...
Der 9. Oktober 1989 ging einst als Tag der Entscheidung in die Geschichte ein: Mehr als 70.000 Menschen trotzten damals in Leipzig der Staatsgewalt und demonstrierten unter dem Motto "Wir sind das Volk" für die Freiheit. 2014 heißt es wieder "Wir sind das Volk" - aber es ist eine Wende der anderen Art: Pegida-Anhänger gehen auf die Straße - Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. 15.000 allein in Dresden. Die politische Mitte im Land hat ihren kühlen Kopf eingebüßt, so scheint es, demonstriert neben Ultrarechten. Allgemeine Verunsicherung geht Hand in Hand mit offener Fremdenfeindlichkeit. Unvernunft pulsiert durchs Land. Die Angst vor Krieg und sozialem Abstieg lässt politische Tabus fallen.
Eine der Ersten, die bereits im Frühjahr 2014 vor rechter Agitation hinter den "friedlichen Montagsdemonstrationen" gewarnt haben, ist Jutta Ditfurth. Auf Facebook "entfreundet" sie sich demonstrativ von Menschen mit fragwürdigen Verbindungen in die rechte Szene. Im April 2014 bekräftigt sie ihren Kurs in Kulturzeit und bezichtigt einen der Hauptakteure judenfeindlicher Motive. Der Betroffene, Jürgen Elsässer, wehrt sich per Verleumdungsklage. In erster Instanz erfolgreich, wie er stolz vermeldet. Die Kulturzeit-Redaktion wird nach dem Interview mit Unmuts-Äußerungen überzogen. Shitstorm der Friedensdemonstranten.
Der 9. Oktober 1989 ging einst als Tag der Entscheidung in die Geschichte ein: Mehr als 70.000 Menschen trotzten damals in Leipzig der Staatsgewalt und demonstrierten unter dem Motto "Wir sind das Volk" für die Freiheit. 2014 heißt es wieder "Wir sind das Volk" - aber es ist eine Wende der anderen Art: Pegida-Anhänger gehen auf die Straße - Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. 15.000 allein in Dresden. Die politische Mitte im Land hat ihren kühlen Kopf eingebüßt, so scheint es, demonstriert neben Ultrarechten. Allgemeine Verunsicherung geht Hand in Hand mit offener Fremdenfeindlichkeit. Unvernunft pulsiert durchs Land. Die Angst vor Krieg und sozialem Abstieg lässt politische Tabus fallen.
Eine der Ersten, die bereits im Frühjahr 2014 vor rechter Agitation hinter den "friedlichen Montagsdemonstrationen" gewarnt haben, ist Jutta Ditfurth. Auf Facebook "entfreundet" sie sich demonstrativ von Menschen mit fragwürdigen Verbindungen in die rechte Szene. Im April 2014 bekräftigt sie ihren Kurs in Kulturzeit und bezichtigt einen der Hauptakteure judenfeindlicher Motive. Der Betroffene, Jürgen Elsässer, wehrt sich per Verleumdungsklage. In erster Instanz erfolgreich, wie er stolz vermeldet. Die Kulturzeit-Redaktion wird nach dem Interview mit Unmuts-Äußerungen überzogen. Shitstorm der Friedensdemonstranten.
Treibhausgase: Unsere Ernährung schadet dem Klima mehr als der Verkehr | ZEIT ONLINE
Treibhausgase: Unsere Ernährung schadet dem Klima mehr als der Verkehr | ZEIT ONLINE
Der WWF versucht erstmals zu schätzen, wie sehr unsere Ernährung dem
Klima schadet. Das Fazit: Rund sieben Prozent der Emissionen könnten wir
vermeiden. von Alexandra Endres
Der WWF versucht erstmals zu schätzen, wie sehr unsere Ernährung dem
Klima schadet. Das Fazit: Rund sieben Prozent der Emissionen könnten wir
vermeiden. von Alexandra Endres
Ausblick auf 2015 - Deutschland hat nur als weltoffenes Land eine Chance
Ausblick auf 2015 - Deutschland hat nur als weltoffenes Land eine Chance
AfD und Pegida sind nur die Vorboten eines sich anbahnenden Kampfes um
die kulturelle Hegemonie, sagt Peter Lange, Chefredakteur von
Deutschlandradio Kultur, in seinem Rückblick auf 2014. Er fühlt sich
erinnert an die unselige Rolle, die ein verhetztes Kleinbürgertum schon
einmal in Deutschland gespielt hat.
AfD und Pegida sind nur die Vorboten eines sich anbahnenden Kampfes um
die kulturelle Hegemonie, sagt Peter Lange, Chefredakteur von
Deutschlandradio Kultur, in seinem Rückblick auf 2014. Er fühlt sich
erinnert an die unselige Rolle, die ein verhetztes Kleinbürgertum schon
einmal in Deutschland gespielt hat.
Schikane per Gesetz - grundeinkommen
Schikane per Gesetz - grundeinkommen
Vor 10 Jahren wurde in Deutschland eine
unheilvolle Allianz von Sozialrecht und Strafrecht geschmiedet: Hartz
IV. Das Gesetz behandelt mündige Bürger wie erpressbare Untertanen. Es
unterstellt Faulheit anstatt Freiheit zu ermöglichen; es bedroht die
Existenz anstatt sie zu sichern. Wann ist endlich Schluss damit? Wann
kommt das bedingungslose Grundeinkommen?
Schikane per Gesetz
Vor 10 Jahren wurde in Deutschland eine
unheilvolle Allianz von Sozialrecht und Strafrecht geschmiedet: Hartz
IV. Das Gesetz behandelt mündige Bürger wie erpressbare Untertanen. Es
unterstellt Faulheit anstatt Freiheit zu ermöglichen; es bedroht die
Existenz anstatt sie zu sichern. Wann ist endlich Schluss damit? Wann
kommt das bedingungslose Grundeinkommen?
Heribert Prantl
„Die schwarze Pädagogik, in der Kindererziehung verpönt, hat Hartz IV also bei erwachsenen Menschen wieder eingeführt.”
Heribert Prantl
Heribert Prantl
Klartext ǀ Vom trotzigen Stolz der Armen — der Freitag
Klartext ǀ Vom trotzigen Stolz der Armen — der Freitag
Klartext
Unsere Autorin hat erst einen Blogeintrag und dann ein Buch
über ihr Leben in Armut geschrieben. Dafür erntete sie Anfeindungen,
über die sie heute lachen kann
Klartext
Unsere Autorin hat erst einen Blogeintrag und dann ein Buch
über ihr Leben in Armut geschrieben. Dafür erntete sie Anfeindungen,
über die sie heute lachen kann
Linda Tirado
"Mut ist der trotzige Stolz der arbeitenden Menschen, die sich nicht auf ihre armseligen Jobs reduzieren lassen."
Linda Tirado
Linda Tirado
Basiswissen Einkaufs-Siegel | Basiswissen Biosiegel
Basiswissen Einkaufs-Siegel | Basiswissen Biosiegel
Haben Sie auch das Gefühl, bei den vielen bestehenden
Einkaufssiegeln nicht mehr durchzublicken? Was unterscheidet Bio- von
EU-Logo? Auf welches Siegel sollte ich beim Kleiderkauf achten? Und
gibts den Blaue Engel wirklich nur auf Umweltpapier?
Mit unserer Einkaufssiegel-Galerie stellen wir Ihnen die wichtigsten
Siegel für Nahrungsmittel, fairen Handel, Kleidung, Kosmetik und
Reinigungsmittel vor.
Basiswissen Einkaufs-Siegel
Haben Sie auch das Gefühl, bei den vielen bestehenden
Einkaufssiegeln nicht mehr durchzublicken? Was unterscheidet Bio- von
EU-Logo? Auf welches Siegel sollte ich beim Kleiderkauf achten? Und
gibts den Blaue Engel wirklich nur auf Umweltpapier?
Mit unserer Einkaufssiegel-Galerie stellen wir Ihnen die wichtigsten
Siegel für Nahrungsmittel, fairen Handel, Kleidung, Kosmetik und
Reinigungsmittel vor.
Gregor Hackmack: "Demokratie einfach machen"
Veröffentlicht am 24.07.2014
Der Demokratieaktivist und Autor Gregor Hackmack über sein Buch "Demokratie einfach machen - ein Update für unsere Politik"
KoerberStiftung Autoren-Lounge 2014
Produktion: LitVideo GmbH, Hamburg
http://www.litvideo.de/
KoerberStiftung Autoren-Lounge 2014
Produktion: LitVideo GmbH, Hamburg
http://www.litvideo.de/
Nebeneinkünfte: Abgeordnete kassieren mehrere Millionen Euro aus anonymen Quellen | abgeordnetenwatch.de
Nebeneinkünfte: Abgeordnete kassieren mehrere Millionen Euro aus anonymen Quellen | abgeordnetenwatch.de
Bei einem großen Teil der Nebeneinkünfte von
Bundestagsabgeordneten bleibt nach abgeordnetenwatch.de-Recherchen
vollkommen im Dunkeln, von wem diese stammen. Mindestens 2,1 Millionen Euro haben die Volksvertreter seit Beginn der Legislaturperiode im vergangenen Oktober aus anonymen Quellen kassiert –
wahrscheinlich jedoch sehr viel mehr. abgeordnetenwatch.de fordert
Konsequenzen und hat eine Petition für volle Transparenz bei
Nebeneinkünften gestartet.
Bei einem großen Teil der Nebeneinkünfte von
Bundestagsabgeordneten bleibt nach abgeordnetenwatch.de-Recherchen
vollkommen im Dunkeln, von wem diese stammen. Mindestens 2,1 Millionen Euro haben die Volksvertreter seit Beginn der Legislaturperiode im vergangenen Oktober aus anonymen Quellen kassiert –
wahrscheinlich jedoch sehr viel mehr. abgeordnetenwatch.de fordert
Konsequenzen und hat eine Petition für volle Transparenz bei
Nebeneinkünften gestartet.
28. Dezember 2014
Klimaschutz-Index von Germanwatch: Deutschland weiterhin Mittelmaß - SPIEGEL ONLINE
Klimaschutz-Index von Germanwatch: Deutschland weiterhin Mittelmaß - SPIEGEL ONLINE
Deutschland betrachtet sich gern als globalen Öko-Vorreiter -
landet aber im neuen Klimaschutz-Index der Umweltorganisation
Germanwatch erneut nur im Mittelfeld. Der Grund ist paradoxerweise die
Energiewende.
Deutschland betrachtet sich gern als globalen Öko-Vorreiter -
landet aber im neuen Klimaschutz-Index der Umweltorganisation
Germanwatch erneut nur im Mittelfeld. Der Grund ist paradoxerweise die
Energiewende.
Kalifornien erlebt schlimmste Dürre der letzten 1200 Jahre - SPIEGEL ONLINE
Kalifornien erlebt schlimmste Dürre der letzten 1200 Jahre - SPIEGEL ONLINE
In Kalifornien regnet es sintflutartig: Straßen stehen unter
Wasser, Schlammlawinen drohen. Doch selbst das kann die Dürre kaum
lindern. Neue Studien lassen befürchten, dass die Gefahr für die
Wasserversorgung noch größer ist als befürchtet.
In Kalifornien regnet es sintflutartig: Straßen stehen unter
Wasser, Schlammlawinen drohen. Doch selbst das kann die Dürre kaum
lindern. Neue Studien lassen befürchten, dass die Gefahr für die
Wasserversorgung noch größer ist als befürchtet.
Fracking: So streng ist das Gesetz von Barbara Hendricks wirklich - SPIEGEL ONLINE
Fracking: So streng ist das Gesetz von Barbara Hendricks wirklich - SPIEGEL ONLINE
"Wir werden die strengsten Regeln einführen, die es weltweit
gibt", behauptet Bundesumweltministerin Hendricks. Die
SPIEGEL-Dokumentation macht den Faktencheck: Unter welchen Umständen
kann Fracking erlaubt werden?
"Wir werden die strengsten Regeln einführen, die es weltweit
gibt", behauptet Bundesumweltministerin Hendricks. Die
SPIEGEL-Dokumentation macht den Faktencheck: Unter welchen Umständen
kann Fracking erlaubt werden?
EU-Kommission: Jobs - und nicht so viel an die Umwelt denken - SPIEGEL ONLINE
EU-Kommission: Jobs - und nicht so viel an die Umwelt denken - SPIEGEL ONLINE
Juncker will Umweltschutzprogramme kippen
300 Milliarden Euro für Europas marode Wirtschaft - das Arbeitsprogramm
der EU-Kommission soll vor allem eins bringen: neue Jobs. Naturschützer
dagegen sind entsetzt.
von Gregor Peter Schmitz
Juncker will Umweltschutzprogramme kippen
300 Milliarden Euro für Europas marode Wirtschaft - das Arbeitsprogramm
der EU-Kommission soll vor allem eins bringen: neue Jobs. Naturschützer
dagegen sind entsetzt.
von Gregor Peter Schmitz
Nur besser mit Ökostrom: Elektroautos sind nicht immer sauberer - n-tv.de
Nur besser mit Ökostrom: Elektroautos sind nicht immer sauberer - n-tv.de
Nicht unbedingt öko, sondern mehr Feinstaub und mehr Ozon:
Elektroautos können in der Gesamtbilanz den Menschen mehr schaden als
nutzen. Dies gilt vor allem beim Betrieb mit Strom aus Kohle, haben
Forscher errechnet.
Nur besser mit ÖkostromElektroautos sind nicht immer sauberer
Nicht unbedingt öko, sondern mehr Feinstaub und mehr Ozon:
Elektroautos können in der Gesamtbilanz den Menschen mehr schaden als
nutzen. Dies gilt vor allem beim Betrieb mit Strom aus Kohle, haben
Forscher errechnet.
Keine erhöhten Messwerte nach Abschalten eines Reaktors in ukrainischem Kernkraftwerk
(BUP) Zu den Meldungen bezüglich des Abschaltens eines Blocks im
Kernkraftwerk Saporoschje/Ukraine am heutigen Sonntag früh erklärt
Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium: "Von dem
Kernkraftwerk Saporoschje in der Ukraine gehen nach Informationen des
Bundesumweltministeriums derzeit keine Gefahren aus. Unmittelbar nach
Bekanntwerden des Sicherheitsvorfalls haben Mitarbeiter des Ministeriums
Informationen aus der Ukraine eingeholt. Der Vorfall ereignete sich im
nichtnuklearen Teil der Anlage. Zudem wurden die 1800 Messstellen des
deutschen Mess- und Informationssystems zur Überwachung der
Umweltradioaktivität überprüft. Es zeigten sich keinerlei erhöhte
Messwerte."
Nach Meldung auf der Homepage des Betreibers wurde am 28. Dezember um 5.59 Uhr der Block 6 das Kernkraftwerkes Saporoschje in der Ukraine abgeschaltet und vom Netz getrennt. Zuvor hat eine Schutzschaltung des Generators zur Stromerzeugung angesprochen. Die Anlage befand sich zum Zeitpunkt der Meldung bei 40 Prozent Leistung. Die Abschaltung erfolgte nach den Vorschriften beim Ansprechen des Generatorschutzes und ist sicherheitsgerichtet. Der Generator befindet sich im nichtnuklearen Teil der Anlage. Radioaktivität wurde nicht freigesetzt. Die durch den Betreiber gemeldeten 8 bis 12 Micro Röntgen entsprechen der normalen Strahlung an dem Standort. Die übrigen 5 Blöcke sind im Betrieb und erzeugen momentan 4530MW. Die 1800 Ortsdosismessstellen des deutschen integrierten Mess- und Informationssystems zur Überwachung der Umweltradioaktivität zeigen keinerlei erhöhte Messwerte.
Quelle: bmub.bund.de
Nach Meldung auf der Homepage des Betreibers wurde am 28. Dezember um 5.59 Uhr der Block 6 das Kernkraftwerkes Saporoschje in der Ukraine abgeschaltet und vom Netz getrennt. Zuvor hat eine Schutzschaltung des Generators zur Stromerzeugung angesprochen. Die Anlage befand sich zum Zeitpunkt der Meldung bei 40 Prozent Leistung. Die Abschaltung erfolgte nach den Vorschriften beim Ansprechen des Generatorschutzes und ist sicherheitsgerichtet. Der Generator befindet sich im nichtnuklearen Teil der Anlage. Radioaktivität wurde nicht freigesetzt. Die durch den Betreiber gemeldeten 8 bis 12 Micro Röntgen entsprechen der normalen Strahlung an dem Standort. Die übrigen 5 Blöcke sind im Betrieb und erzeugen momentan 4530MW. Die 1800 Ortsdosismessstellen des deutschen integrierten Mess- und Informationssystems zur Überwachung der Umweltradioaktivität zeigen keinerlei erhöhte Messwerte.
Quelle: bmub.bund.de
"Giftcocktail Körperpflege" Der schleichende Tod aus dem Badezimmer, Autor:Schimmelpfennig, Marion
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Vorwort von Dahlke, Rüdiger. Nachwort von Roth,
Jürgen
Umfang:ca. 312 Seiten - 21,5 x 15,0 cm
Einband:gebunden
"Was Sie sich nie vorstellen konnten, was Sie aber unbedingt wissen müssen über Ihre Kosmetik und Pflegemittel: Ein Buch, das Ihr Leben retten kann." "Körperpflegeprodukte sollen giftig sein?" Das ist doch bestimmt wieder nur Panikmache! Glauben Sie? Dann träumen Sie ruhig weiter. Niemand kann Sie davon abhalten, sich die Zähne mit einem nicht abbaubaren Umweltgift zu putzen, dem Experten nachsagen, dass es häufger und schneller Krebs verursacht als jede andere Substanz. Oder sich die Poren in den Achseln zu verstopfen, damit die Haut nicht atmen kann und die natürliche Entgiftung verhindert wird. Oder Ihrem Kind regelmäßig die Augenschleimhaut zu betäuben(!), damit es beim Haarewaschen nicht weint. Dieses Buch räumt radikal mit den Mythen und Lügen der Körperpflege- und Kosmetikbranche auf. Denn belogen werden wir schon lange. Oder wussten Sie zum Beispiel, dass die Hersteller von Körperpflegemitteln meist nur die qualitativ minderwertigsten Zutaten billigste Abfälle! für ihre Produkte verwenden? Oder dass die deutsche Zahnärzteschaft bereits seit 1953 mit der Zuckerindustrie und der Fluorverarbeitenden Industrie gemeinsame Sache macht? Bei diesen Kooperationen geht es keineswegs darum, die Gesundheit der Menschen zu schützen, sondern darum, den Zuckerkonsum hoch zu halten und mit giftigen Industrieabfällen Geld zu machen. Die Autorin nimmt alles unter die Lupe, was in unserem Badezimmer steht Zahnpasta, Shampoo, Duschbad, Körperlotion, Gesichtscreme, Sonnenschutzcreme, Handseife, Deo, Make up, Rasierschaum usw. und erläutert ausführlich und leicht verständlich die zum Teil extrem gesundheitsgefährdenden und allergieauslösenden Inhaltsstoffe. Aber ich habe keine Allergien und komme mit meinen Produkten gut zurecht! Dass Sie mit Ihren Produkten gut zurechtkommen, heißt nicht, dass Sie gegen diese gefährlichen Inhaltsstoffe immun sind. Es heißt lediglich, dass Sie körperliche Symptome (z.B. Müdigkeit,Schlappheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Husten oder schlecht heilende Wunden) noch nicht mit Ihren Körperpflegeprodukten in Verbindung gebracht haben, das ist alles.Aber die Dosis macht doch das Gift! Genau: Die Dosis macht das Gift! Wissen Sie dann auch, welche Dosis Sie bisher schon abbekommen haben? Welche Menge an toxischen Stoffen sich bereits in Ihrem Körper abgelagert hat? Die Autorin vergleicht nicht nur herkömmliche Produkte, sondern auch Naturkosmetikprodukte,und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Wer glaubt, auf der sicheren Seite zu sein, weil er Natur- oder Bioprodukte verwendet, sieht sich auch hier böse getäuscht. Denn der Begriff Naturkosmetik ist bekanntlich ebenso wenig geschützt wie der Begriff Bio. Die Hersteller können ihre Produkte deshalb beliebig mit gesundheitsgefährdenden, billigen Inhaltsstoffen versehen. Und das tun sie auch, wie dieses Buch zeigt. Fazit: Nur sehr wenige Produkte können als unbedenklich gelten, und noch weniger Produkte sind gut für den Körper. Die meisten Produkte sind regelrechte Giftschleudern und gehören damit nicht auf die Haut, sondern höchstens in den Sondermüll. Dieses Buch ist für jeden eine unentbehrliche Hilfe, der auch nur halbwegs gesund leben möchte und nicht nur für Allergiker oder Eltern von Kindern. Aus dem Nachwort von Jürgen Roth "......dass wir in Wirklichkeit nichts wissen oder allenfalls Randerscheinungen darüber, wie wir getäuscht und betrogen werden." Weitere Informationen auf dem Blog der Autorin: http://marion-schimmelpfennig.de/ Radiosendung zum Buch: http://www.jungle-drum.de/giftcocktail-koerperpflege/
Stichwörter:Kosmetik, Körperpflege, Inhaltsstoffe, Duschgel,
Zahnpasta, Flourid, Gesundheit, Rüdiger Dahlke, Ruediger Dahlke, Jürgen Roth, Deo, Deospray, Seife, Creme, Pflege; Naturkosmetik, |
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