21. August 2026

Alle Parteien: Klima- und Hitzeschutz ins Grundgesetz!

Alle Parteien: Klima- und Hitzeschutz ins Grundgesetz!

Während wir uns drei Monate lang durch den heißesten Sommer unserer Lebzeiten geschleppt haben, erklärt Merz’ schwarz-rote Bundesregierung Klimaschutz zur Wachstumsbremse Nr 1.

Dabei reicht ein kurzer Blick auf die Schreckensbilanz des Sommers 2026, um zu verstehen: Es ist der Klimawandel, der die Wirtschaft Milliarden kostet und das Wachstum drosselt, nicht Windräder oder Ladestationen für Elektroautos.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass der Niedrigwasserrekord im Rhein bald geknackt wird, die 600 Millionen Euro Schaden in Ernteausfällen nicht die letzten waren und jedes Jahr Tausende Menschen an den Folgen von Hitze sterben werden.

Doch dafür müssen ALLE Parteien an einem Strang ziehen und mit einer Mehrheit im Bundestag Klima- und Hitzeschutz im deutschen Grundgesetz verankern. Wir können es uns nicht leisten, dass lebensrettende, die Wirtschaft stabilisierende Maßnahmen wegen Parteiquerelen aufgeschoben werden. Nur, wenn Klimaschutz im Grundgesetz festgeschrieben ist, können wir unsere Entscheidungstragenden dauerhaft zur Verantwortung ziehen.

Machen Sie bei unserem dringenden Aufruf mit:und appellieren Sie an alle Parteien im deutschen Bundestag: Klima- und Hitzeschutz JETZT im Grundgesetz verankern!

Schon Anfang des Monats hat der Sommer 2026 sämtliche Rekorde gebrochen: Der Rhein führt so wenig Wasser, dass man an manchen Stellen quasi durchwaten könnte. In der Eifel hat so viel Wald gebrannt wie noch nie – dabei gilt sie als Wasserspeicher für die gesamte Region. Im Juni wurden in Südwest- und Mitteldeutschland über 40 Grad Celsius gemessen. Von den über 12.000 Menschen, die infolge der Hitze gestorben sind, ganz zu schweigen.

Die Forschung ist sich einig: Noch nie dagewesene Hitze, Dürre und Waldbrände werden vom immer weiter beschleunigten Klimawandel angetrieben. Was die von der Politik als „Klimachaoten” abgestempelten „Letzten Generation” seit Jahren befürchtet hat und aufhalten wollte, ist längst nicht mehr Zukunftsmusik.

Und die deutsche Bundesregierung? „Es ist eben gerade nicht so, dass morgen die Welt untergeht”, sagte Merz als Fraktionsvorsitzender im April 2023 und erklärte als Bundeskanzler Klimaschutzmaßnahmen zum Feind des deutschen Wirtschaftswachstums. Ein Hohn für die unzähligen Landwirt*innen, Altenpfleger*innen und Rettungskräfte, die seit Monaten mit den Auswirkungen der Klimawandel-bedingten Hitze, Dürre und Feuer leben müssen. Für sie geht die Welt vor ihren Augen unter, täglich.

Um uns für eine immer unvorhersehbarere, heißere Zukunft zu wappnen, müssen jetzt alle Parteien an einem Strang ziehen. Klimaschutz und Hitzeanpassung muss Sache von Bund UND Länder werden – und dafür muss es ins deutsche Grundgesetz. Nur so können wir sicherstellen, dass die nächsten Regierungen nicht beliebig das Thema Klimakrise hintenan stellen.

Machen Sie bei unserem dringenden Appell an alle Parteien des Bundestages mit: Klimaschutz ins Grundgesetz, jetzt!

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