Die neueste Veröffentlichung der Portland Percussion Group präsentiert drei Werke, die das Ensemble selbst geschaffen hat: Alejandro Viñaos Titelstück, Mendel Lees „The Spaces Between“ und Daniel Webbons „Whatever was lost never thenceforth mattered“. Die Sammlung demonstriert die Vielseitigkeit des Ensembles – von metrisch komplexen, virtuosen, ineinandergreifenden Linien über weitläufige, zarte Klangtexturen bis hin zu kathartischem, kraftvollem Schlagzeugspiel. Sie unterstreicht aber auch die wunderbare Vielfalt des Repertoires für Perkussionsensembles, das heute geschrieben wird. Was einst von einigen wenigen, hochkarätigen Pioniergruppen geprägt war, hat sich zu einer der produktivsten Subkulturen der Konzertmusik entwickelt und erweitert und fordert die kreativen Grenzen von Komponisten, Interpreten und Zuhörern gleichermaßen heraus. Die Portland Percussion Group bekräftigt mit dieser Veröffentlichung, die mit Verve und interpretatorischem Verständnis dargeboten wird, ihre Rolle in dieser dynamischen Szene.
Alejandro Viñaos „Patterns & Form“, mit der Gastpianistin Yoko Greeney, unterläuft das gängige Paradigma minimalistischer Dynamik auf vielfältige kreative Weise. Im Eröffnungssatz „The Fabric of Pulse (La Trama del Pulso)“ hören wir überraschende additive metrische Wendungen, indem Viñao hier eine Note in einer Gruppierung weglässt und dort ein Motiv erweitert, um die Moto-perpetuo-Textur mit lebendiger Elastizität zu beleben. Es gibt markante, temporäre Tempomodulationen, wo … mehr
Alejandro Viñaos „Patterns & Form“, mit der Gastpianistin Yoko Greeney, unterläuft das gängige Paradigma minimalistischer Dynamik auf vielfältige kreative Weise. Im Eröffnungssatz „The Fabric of Pulse (La Trama del Pulso)“ hören wir überraschende additive metrische Wendungen, indem Viñao hier eine Note in einer Gruppierung weglässt und dort ein Motiv erweitert, um die Moto-perpetuo-Textur mit lebendiger Elastizität zu beleben. Es gibt markante, temporäre Tempomodulationen, wo … mehr
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