„Wenn
offenbar jeder zehnte Betrieb beim Mindestlohn schummelt, braucht es
mehr Kontrollen“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende
Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die heute vom Zoll vorgestellten
Ergebnisse der zweitätigen Mindestlohnkontrollen in der vergangenen
Woche. Ferschl weiter:
„Die Ergebnisse der
stichprobenartigen Kontrollen zeigen, dass Arbeitgeber nach wie vor
massiv gegen das Mindestlohngesetz verstoßen. Und das, obwohl die Aktion
schon Tage vorher ankündigt worden war. Kaum auszudenken, wie hoch die
Zahl der Verstöße bei unangekündigten Kontrollen wäre. Dabei ist die
Bundesregierung in der Pflicht, die Einhaltung ihrer eigenen Gesetze zu
überwachen. Und da besteht großer Handlungsbedarf, denn noch immer fehlt
es der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die die Mindestlohnkontrollen
durchführt, an Personal.
Das Dunkelfeld der Mindestlohnbetrüger
muss ausgeleuchtet werden. Dafür braucht es Geld für mehr Personal bei
der Mindestlohnkontrolle. DIE LINKE wird sich daher in den laufenden
Haushaltberatungen erneut für eine Aufstockung der Stellen bei der
Finanzkontrolle Schwarzarbeit stark machen.“
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