Die deutschen Autobauer haben es eilig: In der Nacht von Montag auf Dienstag dieser Woche stellte Audi in San Francisco seinen neuen e-tron vor, in der vergangenen Woche präsentierte BMW seinen Vision iNEXT auf einem „World Flight“ in Kooperation mit Lufthansa Cargo, und schon am 4.9. hob Mercedes seinen EQC in Stockholm aus der Taufe. Außer, dass es sich endlich einmal um E-Autos deutscher Hersteller handelt, haben die drei Neuen noch etwas gemein: es sind SUVs. Damit gehören sie zu einer Autokategorie, die bis Mitte der 1990er Jahre kein Mensch vermisst hat, die heute in Deutschland schon rund ein Viertel der Zulassungen ausmacht, und mit der die Autoindustrie das meiste Geld verdient: schwer, groß, protzig. Von ihren Gegnern werden die SUVs als „Penisverlängerung auf vier Rädern“ verspottet; immerhin kann man mit so einem Auto selbst im Stau – der ansonsten alle Autofahrer gleich hilflos macht – noch zeigen: hier wartet ein ganz Wichtiger.
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.: 21.09.18 - Die deutsche Autoindustrie, Die große Trassenbestechung, Batterietechnik, Alte Akkus, Stand der Photovoltaik, 4. und 2. Auflage, BürgerenergieProjekt 2018 und Medienspiegel
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