Aachener Friedenspreis für Zivilen Ungehorsam – Junepa wegen Büchel-Blockade vor Gericht – | umweltFAIRaendern.de
Umweltverbände und Online-AktivistInnen könnten sich ein Beispiel nehmen: Der renommierte Aachener Friedenspreis ist in diesem Jahr an zwei Gruppen verliehen worden, die mit Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen Atomwaffen und Krieg aufmerksam machen. Ausgezeichnet wurden die italienische Friedensinitiative „No Muos“, die sich für die Schließung von Militärkasernen auf Sizilien einsetzt, und das deutsche Jugendnetzwerk „JunepA“ für ihre Aktionen gegen Atomwaffen und Rüstungsexporte, gegen den Freihandel und für Klimaschutz. Junepa hatte u.a. an Aktionen am US-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz teilgenommen und eine Blockadeaktion in Unterlüß gegen den Panzer- und Waffenproduzenten Rheinmetall organisiert. Anfang nächster Woche stehen Junepa-AktivistInnen wegen der Büchel-Aktion in Cochem vor Gericht. Der Aachener Friedenspreis wird seit fast 30 Jahren an Menschen verliehen, die sich in ihrem Umfeld für eine friedliche Welt einsetzen.
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