28. Juli 2020

BMW-Klimastrategie: Weniger Schrott, weniger CO₂ - Wirtschaft - SZ.de

Der Münchner Autobauer BMW setzt anders als die meisten seiner Konkurrenten weiter auf Verbrennerautos - und möchte doch die Klimaziele von Paris übererfüllen.
Von Max Hägler



BMW-Klimastrategie: Weniger Schrott, weniger CO₂ - Wirtschaft - SZ.de

Deutsche Bank macht weniger klimaschädliche Geschäfte

Deutsche Bank macht weniger klimaschädliche Geschäfte

Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten setzen Meeresschutz am 3. Tag fort




Sassnitz, 28. 7. 2020 - Ungeachtet einer angedrohten Ordnungsstrafe haben Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten heute ihre Arbeit zum Schutz des Adlergrundes vor Rügen fortgesetzt. Die Umweltschützer an Bord der „Beluga II“ haben dort seit Sonntag rund 60 teils tonnenschwere Natursteine versenkt. Damit schützen sie das von der Bundesregierung ausgewiesene Schutzgebiet Adlergrund vor der Zerstörung durch Grundschleppnetze. Behörden und Fischer wurden über die Positionen informiert. „Die Aktivistinnen und Aktivisten versuchen, die Artenvielfalt der Ostsee vor der Zerstörung zu retten. Ihnen dafür Strafe anzudrohen, ist absurd“, sagt Thilo Maack, Greenpeace-Meeresbiologe. „Die Bundesregierung sollte nicht jene bestrafen, die Ökosysteme in Nord- und Ostsee erhalten wollen, sondern die rücksichtslose industrielle Ausbeutung deutscher Meeresschutzgebiete verhindern.“

Bereits im Frühjahr 2019 hatten Bundesumwelt- und Bundeslandwirtschaftsministerium angekündigt, unter anderem im Adlergrund die Grundschleppnetzfischerei verbieten zu wollen. Bisher ohne Konsequenz. Obwohl Deutschland seit 2007 fast 50 Prozent seiner Meeresgebiete unter Schutz gestellt hat, gibt es diesen Schutz nur auf dem Papier. Zerstörerische Fischerei mit Grundschleppnetzen und Stellnetzen sowie die Ausbeutung von Öl oder Sand- und Kiesabbau sind in den Schutzzonen der Nord- und Ostsee sowie im Nationalpark Wattenmeer immer noch erlaubt. Der politische Wille, tatsächlich die Meere zu retten, fehlt offenbar.

Deutschland setzt Schutzgebiete nicht konsequent genug um


Dabei sollten Nord- und Ostsee nach der gemeinsamen europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) spätestens im Jahr 2020 einen „guten Umweltzustand“ erreichen, auch die Speisefischbestände sollten in einem sicheren Zustand sein. Die EU-Kommission wirft der Bundesregierung jedoch vor, ihre ausgewiesenen Meeresschutzgebiete nicht konsequent genug umzusetzen und kündigte an, den Fall im Sommer an den Europäischen Gerichtshof zu verweisen. Daten des staatlichen Thünen Instituts, das für die Erfassung der Fischereitätigkeiten in der Ostsee zuständig ist, belegen Fischfangaktivitäten bis zum Jahr 2017. 

Umweltschutz in Brandenburg: Debatte über Verbot von Schottergärten - Brandenburg - PNN

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Stickstoffdioxidbelastung hat sich in den 40 von der Deutschen Umwelthilfe beklagten Städten doppelt so stark verringert wie in Nicht-Klagestädten



Berlin (ots)
DUH zieht positive Zwischenbilanz ihrer Arbeit zur Durchsetzung der Sauberen Luft in deutschen Städten: Bisher keine Klage verloren, 31 der 40 Verfahren mit Erfolg abgeschlossen - DUH-Bundesgeschäftsführer Resch: "Sind zuversichtlich, bis Ende 2020 die Saubere Luft in allen Städten durchgesetzt zu haben"
Die Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in 40 deutschen Städten zur Durchsetzung der Sauberen Luft und damit Einhaltung des Grenzwerts für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) sind bisher alle juristisch erfolgreich verlaufen und haben die Luftqualität in unseren Städten nachweislich und spürbar verbessert. Das zeigen neue Auswertungen der vom Umweltbundesamt herausgegebenen Daten des staatlichen Messnetzes. Danach ist der Rückgang des Dieselabgasgifts Stickstoffdioxid von 2018 auf 2019 in Städten, in denen die DUH geklagt hat, im Schnitt doppelt so hoch ausgefallen wie in Nicht-Klagestädten.
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Wir haben ein wichtiges Etappenziel erreicht und die Menschen können in vielen Städten endlich Saubere Luft einatmen. Mit unseren Klagen haben wir eine intensive Beschäftigung der Politik mit der Notwendigkeit der Luftreinhaltung und in den betroffenen Städten eine Stärkung von Bahn, Bus und Fahrradverkehr durchgesetzt. Über Jahre sind wir von den Dieselkonzernen und ihren Befehlsempfängern in der Politik geschmäht worden, nur weil wir darauf gepocht haben, dass die Menschen in unseren Städten ein Recht auf Saubere Luft und Einhaltung der Grenzwerte für die Dieselabgasgifte Dieselruß und Stickstoffdioxid haben. Jetzt beweisen die Gerichtsurteile und die realen Messwerte: Die Klagen waren nicht nur formal berechtigt, sondern auch zur Durchsetzung der zahlreichen Maßnahmen für die Saubere Luft notwendig. In stark belasteten Städten wie in Stuttgart sehen wir, wie Dieselfahrverbote die NO2-Werte massiv verringern. In Städten mit weniger hohen Überschreitungen kann dann auf Dieselfahrverbote verzichtet werden, wenn beispielsweise insgesamt die Fahrzeugmenge verringert, verlangsamt und Bahn, Bus und Fahrradinfrastruktur massiv ausgebaut werden."
Die DUH klagt seit 2005 für effektive Luftreinhaltung. Während es anfangs um die Durchsetzung der insgesamt 70 grünen Umweltzonen zur Einhaltung der Feinstaubwerte ging, kamen 2011 die Klagen zur Durchsetzung des Stickstoffdioxid-Grenzwerts in 40 Städten hinzu, vielerorts verbunden mit der Frage, ob Dieselfahrverbote eingeführt werden müssen. Einige dieser Klagen wurden von der internationalen Umweltrechtsorganisation Client Earth unterstützt.
Von diesen Verfahren hat die DUH bisher kein einziges verloren und sie in 31 Fällen für die betroffenen Menschen positiv abgeschlossen - unter anderem durch 12 gewonnene Urteile und 13 richterliche Vergleiche. Zuletzt hatte das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht in der vergangenen Woche in seinem Urteil für Kiel die Notwendigkeit eines Dieselfahrverbots umfassend begründet.
"Wir haben kein einziges Hauptsacheverfahren in auch nur einer einzigen Instanz verloren. Ein für uns neues Phänomen ist, dass sich trotzdem einzelne Kommunen und Landesregierungen weigern, rechtskräftige Urteile umzusetzen und wir Ministerpräsidenten in München oder Stuttgart per Zwangsvollstreckung dazu zwingen müssen. Gerade die aktuelle Covid-19-Pandemie macht deutlich, wie wichtig es ist, zur Vermeidung schwerer Krankheitsverläufe die Grenzwerte für Saubere Luft sicher einzuhalten", so Dorothee Saar, DUH-Bereichsleiterin Verkehr und Luftreinhaltung.
Dass die von der DUH mit Gerichtsverfahren und richterlichen Vergleichsverhandlungen durchgesetzten Maßnahmen wirken, zeigt sich bei den offiziellen Messwerten. Diese verzeichnen allein von 2018 zu 2019 einen Rückgang des Jahresmittels der NO2-Belastung um durchschnittlich 4,2 µg/m³ in den Klagestädten. In den Städten, in denen die DUH nicht geklagt hat, liegt die Absenkung im gleichen Zeitraum bei nur 2,1 µg/m³. Der Druck der Verfahren und Urteile hat in den Klagestädten also für einen doppelt so hohen Rückgang der Schadstoffe gesorgt, verglichen mit Nicht-Klagestädten. Diese Tendenz ist zudem über mehrere Jahre hinweg zu beobachten, seit die ersten Verfahren ihre Wirkung entfalteten.
Jürgen Resch: "So sehr wir uns aktuell über gute Luftqualitätswerte freuen, so sehr muss uns auch klar sein, dass nach einer Normalisierung des innerstädtischen Verkehrs wieder massive Überschreitungen drohen. Die NO2-Werte in den vergangenen Tagen in München von bis zu 76 µg/m³ an der Landshuter Allee sind eine Warnung, die wir bundesweit ernst nehmen müssen. Viele bisherige Nutzer von Bus und Bahnen steigen momentan um aufs Fahrrad, noch mehr aufs Auto. Die Konflikte zwischen Fahrradfahrern und Kraftfahrzeugen steigen bereits ebenso an wie entsprechende Unfälle. Gerade große Stadtgeländewagen und die besonders schmutzigen Betrugsdiesel müssen dabei als erste aus unseren Innenstädten verschwinden."
Die DUH kündigt an, in den kommenden Wochen und Monaten ihre Aktionen gegen die hauptsächlichen Verursacher der NO2-Belastung zu intensivieren: Dies sind vor allem die Diesel-Konzerne BMW, Daimler und Volkswagen, die über 10 Millionen illegale Diesel-Fahrzeuge mit betrügerischen Abschalteinrichtungen und nicht funktionierender Abgasreinigung (einschließlich der Abgasstufe Euro 6) verkauft haben.
Die DUH ist nun im 5. Jahr ihrer Klagen gegen betrügerische Diesel-Konzerne und gegen die Bundesregierung beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) angekommen. Noch in diesem Jahr rechnet die DUH mit einer Grundsatzentscheidung des EuGH in einer von ihr erhobenen Klage gegen das Kraftfahrtbundesamt. Folgt das Gericht der Rechtsauffassung der DUH und der überraschend klaren Stellungnahme der EU-Kommission, müssen die Hersteller Millionen Besitzer von Betrugsdieseln entschädigen. Viel wichtiger: Die mit bis zu 30-fach überhöhten Abgasen die Luft verpestenden Betrugsdiesel müssen auf Kosten der Hersteller nachgerüstet oder stillgelegt werden. Hieraus verspricht sich die DUH einen weiteren wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Luftbelastung.
Links:
Übersicht zu den Klagen der Deutschen Umwelthilfe und den Auswirkungen auf die Luftwerte: http://l.duh.de/p200728

27. Juli 2020

Großbritannien: Quarantäne für Spanien-Rückkehrer | tagesschau.de

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Antwerpen trifft es hart: Belgien verschärft Corona-Maßnahmen - n-tv.de

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Bäume leider unter Dürre: Die schwersten Waldschäden seit 200 Jahren | tagesschau.de

Die Trockenheit setzt den Wäldern zu. Die Anzahl der geschädigten und gefällten Bäume hat sich binnen zwei Jahren auf 32 Millionen Kubikmeter nahezu versechsfacht. Vor allem die Mitte Deutschlands ist betroffen.



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Amazonas - Waldrodungen für die Fleischindustrie - Politik - SZ.de

Im brasilianischen Regenwald werden immer mehr Flächen abgeholzt. Dahinter steckt auch der Handel mit Rindfleisch, das nach Europa verkauft wird.



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Coronavirus-Pandemie: ++Belgien verschärft Kontaktbeschränkungen++ | tagesschau.de

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Coronavirus: Vereinte Nationen wollen Grundeinkommen für Arme - WELT

Arme Menschen sind besonders von der Pandemie betroffen – sie können trotz der Risiken oft nicht zu Hause bleiben. Die Vereinten Nationen schlagen vor, sie mit einem Grundeinkommen zu unterstützen. Und präsentieren auch eine Idee zur Finanzierung.



Coronavirus: Vereinte Nationen wollen Grundeinkommen für Arme - WELT

Corona-Tests bei Einreise aus Risikogebieten sollen Pflicht werden - DER SPIEGEL

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Die 5 größten Irrtümer über Balkonkraftwerke - mit Holger Laudeley

Gewalt gegen Polizisten: Heule, heule Gänschen - Inland - FAZ

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Timm Ulrichs: "Gerhard Richter und Konsorten sind Sklavennaturen"

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Chicago holt Kolumbus-Statue vom Sockel

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Die Kunst nach Corona wird eine andere sein als zuvor ("Was kommen wird", 4. und letzter Teil) – Bad Blog Of Musick - nmz Klassik-Blog

Inzwischen sollten vielleicht auch die größten Zweifler begriffen haben, dass die Welt es bei Covid-19 nicht mit einer vorübergehenden übertriebenen Panik zu tun hat, sondern dass die Pandemie im Begriff ist, auf unabsehbare Zeit zu einem Dauerthema zu werden, das unsere Gesellschaft verändern und auch lange prägen wird. Hier jetzt detailliert vorherzusagen, was genau in den kommenden Jahren deswegen an Veränderungen passieren wird, wäre vermessen – zu groß sind die Ungewissheiten. Aber inzwischen leben wir schon lange genug mit der Situation, dass sich bestimmte Tendenzen absehen lassen. Nach einigen Monaten der Corona-Krise ist es vielleicht Zeit für eine vorsichtige Bestandsaufnahme, was auf Musikschaffende in zum Beispiel Deutschland zukommen könnte. Eine Serie.



Die Kunst nach Corona wird eine andere sein als zuvor ("Was kommen wird", 4. und letzter Teil) – Bad Blog Of Musick - nmz Klassik-Blog

Rechte Kolonie in Kanada: Cape Breton fürchtet um sein Ansehen | tagesschau.de

Vor einigen Tagen wurde breit berichtet, dass eine rechte Gruppe im Osten Kanadas eine deutsche Kolonie von Gleichgesinnten aufbauen will. Die Menschen in der Region sind entsetzt. Sie fürchten um ihren Ruf.
Von Antje Passenheim, ARD-Studio New York



Rechte Kolonie in Kanada: Cape Breton fürchtet um sein Ansehen | tagesschau.de

Rügen: Greenpeace versenkt Felsen - Behörde prüft | NDR.de - Nachrichten - Mecklenburg-Vorpommern

Im Kampf gegen zu viel Fischfang haben 13 Greenpeace-Aktivisten bis zu 750 Kilogramm schwere Granitblöcke von Bord der "Beluga II" und von Schlauchbooten geworfen und im Meeresschutzgebiet Adlergrund rund 40 Kilometer östlich von Rügen versenkt. Damit wollen die Umweltschützer verhindern, dass Fischer mit Grundschleppnetzen den Meeresboden "durchpflügen" - auch wenn dies legal sei, wie die Organisation meldete.



Rügen: Greenpeace versenkt Felsen - Behörde prüft | NDR.de - Nachrichten - Mecklenburg-Vorpommern

Utopia-Podcast: Peter Wohlleben, der Baumflüsterer | UTOPIA.DE

Er spricht mit Bäumen, und die reden dann mit Pilzen über ihn: Peter Wohlleben ist der Ent-Versteher des deutschen Waldes. Aber wie ist das denn genau mit dem Wald, haben wir überhaupt noch genügend davon? Und wie schützen wir die Wälder, die wir haben richtig? Und gibt es überhaupt Chancen auf eine Besserung durch Aufforstungsprojekte & Co.? Wir haben mit Peter Wohlleben genau darüber im Utopia-Podcast gesprochen.



Utopia-Podcast: Peter Wohlleben, der Baumflüsterer | UTOPIA.DE
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