27. März 2020
Christian Berg "Ist Nachhaltigkeit utopisch?" Wie wir Barrieren überwinden und zukunftsfähig handeln

Hardcover, 464 Seiten
Erscheinungstermin: 17.03.2020
Erscheinungstermin: 17.03.2020
»Ein wichtiger Beitrag zur rechten Zeit!« Prof. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut
Energiewende, Elektroautos, CO2-Steuer - seit Jahren erdenken Wissenschaft und Politik immer neue Maßnahmen, um die sozial-ökologischen Krisen einzudämmen. Und doch ist keine Besserung in Sicht, im Gegenteil: In vielen Bereichen verschlimmert sich die Lage sogar noch. Warum bekommen wir die Wende nicht hin?
Weil wir nur einzelne Symptome bekämpfen, statt die zugrunde liegenden Probleme und ihre Zusammenhänge anzugehen, sagt Christian Berg. In einer differenzierten Analyse identifiziert er die Barrieren, die uns rechtlich, wirtschaftlich, politisch, aber auch technologisch und kognitiv im Weg stehen. Aus ihrer Erkenntnis entwickelt er konkrete Handlungsprinzipien, die helfen, diese Hindernisse zu überwinden und eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.
Energiewende, Elektroautos, CO2-Steuer - seit Jahren erdenken Wissenschaft und Politik immer neue Maßnahmen, um die sozial-ökologischen Krisen einzudämmen. Und doch ist keine Besserung in Sicht, im Gegenteil: In vielen Bereichen verschlimmert sich die Lage sogar noch. Warum bekommen wir die Wende nicht hin?
Weil wir nur einzelne Symptome bekämpfen, statt die zugrunde liegenden Probleme und ihre Zusammenhänge anzugehen, sagt Christian Berg. In einer differenzierten Analyse identifiziert er die Barrieren, die uns rechtlich, wirtschaftlich, politisch, aber auch technologisch und kognitiv im Weg stehen. Aus ihrer Erkenntnis entwickelt er konkrete Handlungsprinzipien, die helfen, diese Hindernisse zu überwinden und eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.
Was wir aus der Corona-Krise lernen können: Vorsorge ist entscheidend, denn Katastrophenszenarien können schnell Realität werden | Hans-Josef Fell
Die globale Pandemie des Corona-Virus führt uns klar vor Augen, dass auch das Unwahrscheinliche – ein gefährliches und hochansteckendes Virus verbreitet sich und sorgt weltweit für einschneidende Notfallmaßnahmen – Realität werden kann. Ein wichtiger Lerneffekt aus dieser Krise sollte sein, dass ganzheitliche Vorsorgemaßnahmen für Extremsituationen überaus sinnvoll und notwendig sind.
Das gilt für Pandemien, aber eben auch für Extremsituationen anderer Art, z.B. einen Blackout, einen langandauernden und flächendeckenden Stromausfall. Waren die Menschen im Falle von Corona schon nicht vorbereitet, so konnten sie wenigstens erreicht und informiert werden, es gab weiterhin Strom- und Wärmeversorgung. Im Falle eines langandauernden Blackouts ist dies alles nicht gegeben. Doch selbstverständlich können wirksame Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden.Was wir aus der Corona-Krise lernen können: Vorsorge ist entscheidend, denn Katastrophenszenarien können schnell Realität werden | Hans-Josef Fell
Hamburg beschließt neues Klimaschutzpaket: | Erneuerbare Energien Hamburg | EEHH
Welche Rolle werden Sektorenkopplung und Wasserstoff zukünftig spielen?
Vom Klimagas zum Rohstoff - Tagesspiegel Background
Verfahren, mit denen CO2 aus der Atmosphäre gezogen wird, gewinnen angesichts des Klimawandels immer mehr an Bedeutung. Der Kohlenstoff kann anschließend als Rohstoff genutzt werden. Das Karlsruher Institut für Technologie hat hierfür ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht.
Vom Klimagas zum Rohstoff - Tagesspiegel Background
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Krisenprävention und Tierschutz: VIER PFOTEN fordert Importverbot für Wildtiere
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Wenn der Jetstream einrastet | Wissen
Wegen der Abschwächung des Höhenwindbandes drohen mehr Hitzewellen, Überschwemmungen und Kälteeinbrüche.
Wenn der Jetstream einrastet | Wissen
Wenn der Jetstream einrastet | Wissen
Joh Stuart Mill
Glück ist der einzige Zweck menschlichen Handelns und die Beförderung des Glücks der Maßstab, an dem alles menschliche Handeln gemessen werden muss."
Joh Stuart Mill
AKWs in Viruszeiten - taz.de
Wenn Reaktoren in Revision gehen, tummeln sich bis zu 2.000 Menschen in den Anlagen, trotz Corona. „ausgestrahlt“ fordert, die Meiler lieber abzuschalten
VON REIMAR PAULAKWs in Viruszeiten - taz.de
Rentenkommission gescheitert – Sinkflug des Rentenniveaus wird nicht gestoppt
„Es
ist nur den Gewerkschaften zu verdanken, dass die Rentenkommission
keine Rente erst ab 70 und keinen Komplettabsturz des Rentenniveaus
beschlossen hat. Das sind die einzigen guten ‚Ergebnisse‘ im 126 Seiten
dicken Abschlussbericht. Diese Veranstaltung hätte man sich sparen
können. Nun zeigt sich, dass es ein Riesenfehler war, die Rentenexperten
der demokratischen Oppositionsparteien mit Rentenkonzepten nicht in die
Kommission zu berufen“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer
Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zum heute vorgelegten Bericht der
Rentenkommission. Birkwald weiter:
„An den Sondervoten erkennt man es deutlich: Der von der Union in die Kommission berufene vermeintliche Rentenpapst Professor Axel Börsch-Supan hat es zwar nicht geschafft, das Renteneintrittsalter jetzt schon über 67 Jahre hinaus zu erhöhen und das Rentenniveau auf 44 Prozent abstürzen zu lassen. Aber im Abwehrkampf gegen sein Mantra, die gesetzliche Rente sei zu teuer, hat es die Kommission leider nicht vermocht, einen verlässlichen Generationenvertrag für die Zeit nach 2025 zu entwerfen. Nur eine Rückkehr zu einem lebensstandardsichernden Rentenniveau von 53 Prozent, wie es im Jahr 2000 bestand, würde den heute jungen und mittelalten Menschen das Vertrauen in die gesetzliche Rente zurückgeben und die heutigen Rentnerinnen und Rentner wirksam vor einem schleichenden Kaufkraftverlust und vor Altersarmut schützen.
So aber drückt sich die Kommission vor der Herkulesaufgabe, die gesetzliche Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung umzubauen und nicht nur Selbständige, sondern auch Beamtinnen und Beamte, Bundestagsabgeordnete, Freiberufler und schrittweise alle Menschen mit Erwerbseinkommen in die gesetzliche Rente einzubeziehen. Kein Wort dazu, dass die gesetzliche Rente endlich einen armutsfesten Unterbau braucht, den es in Ländern wie zum Beispiel Österreich längst gibt. DIE LINKE fordert deshalb armutsfeste Erwerbsminderungsrenten und eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente, denn niemand soll im Alter oder bei Erwerbsminderung von aktuell weniger als 1.050 Euro und perspektivisch 1.200 Euro netto leben müssen.“
„An den Sondervoten erkennt man es deutlich: Der von der Union in die Kommission berufene vermeintliche Rentenpapst Professor Axel Börsch-Supan hat es zwar nicht geschafft, das Renteneintrittsalter jetzt schon über 67 Jahre hinaus zu erhöhen und das Rentenniveau auf 44 Prozent abstürzen zu lassen. Aber im Abwehrkampf gegen sein Mantra, die gesetzliche Rente sei zu teuer, hat es die Kommission leider nicht vermocht, einen verlässlichen Generationenvertrag für die Zeit nach 2025 zu entwerfen. Nur eine Rückkehr zu einem lebensstandardsichernden Rentenniveau von 53 Prozent, wie es im Jahr 2000 bestand, würde den heute jungen und mittelalten Menschen das Vertrauen in die gesetzliche Rente zurückgeben und die heutigen Rentnerinnen und Rentner wirksam vor einem schleichenden Kaufkraftverlust und vor Altersarmut schützen.
So aber drückt sich die Kommission vor der Herkulesaufgabe, die gesetzliche Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung umzubauen und nicht nur Selbständige, sondern auch Beamtinnen und Beamte, Bundestagsabgeordnete, Freiberufler und schrittweise alle Menschen mit Erwerbseinkommen in die gesetzliche Rente einzubeziehen. Kein Wort dazu, dass die gesetzliche Rente endlich einen armutsfesten Unterbau braucht, den es in Ländern wie zum Beispiel Österreich längst gibt. DIE LINKE fordert deshalb armutsfeste Erwerbsminderungsrenten und eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente, denn niemand soll im Alter oder bei Erwerbsminderung von aktuell weniger als 1.050 Euro und perspektivisch 1.200 Euro netto leben müssen.“
Wer systemrelevant ist, muss auch anständig bezahlt werden!
„Es
ist nicht akzeptabel, dass in vielen so genannten systemrelevanten
Berufen Löhne weit unter dem Durchschnitt gezahlt werden. In vielen
dieser systemrelevanten Bereiche müssen die Löhne dringend angehoben
werden“, erklärt Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der
Fraktion DIE LINKE, angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt
veröffentlichten Zahlen zu den Löhnen von Fachkräften in
systemrelevanten Berufen. Meiser weiter:
„Von warmen Dankesworten aus der Politik können die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, im Güterverkehr oder in der Altenpflege ihre Miete nicht bezahlen und auch nicht den nächsten Urlaub. Offensichtlich läuft in unserem Land etwas grundsätzlich schief, wenn diejenigen, die in der jetzigen Krise bis zum Anschlag arbeiten müssen, dafür zum Teil extrem schlecht bezahlt werden.
Die Unternehmen müssen jetzt schnell gesetzlich dazu verpflichtet werden, den Beschäftigten in systemrelevanten Bereichen für die Zeit der Corona-Krise eine Erschwerniszulage zu zahlen. Und über die aktuelle Krise hinaus müssen die Gewerkschaften so gestärkt werden, dass sie auch in Bereichen wie dem Einzelhandel wieder bessere Tarifverträge durchsetzen können. Dazu muss die Bundesregierung schnellstmöglich dafür sorgen, dass der Tarifvertrag für den Einzelhandel wieder für allgemeinverbindlich erklärt werden kann.“
„Von warmen Dankesworten aus der Politik können die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, im Güterverkehr oder in der Altenpflege ihre Miete nicht bezahlen und auch nicht den nächsten Urlaub. Offensichtlich läuft in unserem Land etwas grundsätzlich schief, wenn diejenigen, die in der jetzigen Krise bis zum Anschlag arbeiten müssen, dafür zum Teil extrem schlecht bezahlt werden.
Die Unternehmen müssen jetzt schnell gesetzlich dazu verpflichtet werden, den Beschäftigten in systemrelevanten Bereichen für die Zeit der Corona-Krise eine Erschwerniszulage zu zahlen. Und über die aktuelle Krise hinaus müssen die Gewerkschaften so gestärkt werden, dass sie auch in Bereichen wie dem Einzelhandel wieder bessere Tarifverträge durchsetzen können. Dazu muss die Bundesregierung schnellstmöglich dafür sorgen, dass der Tarifvertrag für den Einzelhandel wieder für allgemeinverbindlich erklärt werden kann.“
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