29. November 2015

Die Die Baka fordern ein Ende des Missbrauchs im Namen des Naturschutzes




Veröffentlicht am 26.11.2015
Baka berichten von Misshandlungen durch Anti-Wilderei-Einheiten, die vom WWF unterstützt werden.

Der Naturschutz-Riese World Wide Fund for Nature (WWF) ist daran gescheitert, Maßnahmen gegen die Misshandlungen von Baka-„Pygmäen“ und ihrer Nachbarn im Südosten Kameruns durch Anti-Wilderei-Einheiten zu ergreifen. Vor genau einem Jahr hatte die Naturschutzorganisation Berichte erhalten über Belästigung, Schläge und Folter an Indigenen – dreizehn Jahre, nachdem der WWF zum ersten Mal über diese Misshandlungen informiert wurde.

Die Anti-Wilderei-Einheiten bestehen aus Wildhütern – und manchmal Soldaten und Polizisten – und sind auf die Förderung und Unterstützung des WWF angewiesen.

Nahezu 9.000 Menschen haben bereits an den WWF geschrieben und gefordert, dass die Organisation Maßnahmen ergreift, damit sie nicht weiterhin die Verletzung der Rechte der Baka und ihrer Nachbarn fördert. Vergangenes Jahr hatten Dorfbewohner vom WWF verlangt, dass er die Förderung aussetzt.

Die gewalttätige Verfolgung durch Anti-Wilderei-Einheiten ist nur ein Aspekt der systematischen Menschenrechtsverletzungen, die das Baka-Volk erleidet. Der WWF hat sich zu einer Reihe von Grundsätzen zu indigenen Völkern verpflichtet, die solche Misshandlungen verhindern sollen; trotzdem berichten die Baka, dass der WWF diese Grundsätze in seiner Arbeit in Kamerun nicht einhält.

Weltweit werden die Rechte indigener Völker im Namen des „Naturschutzes“ verletzt – obwohl sie sich um ihre Umwelt kümmern wie niemand sonst.


Die Letzten Kawahiva



Veröffentlicht am 26.11.2015
Im brasilianischen Amazonasgebiet befindet sich eine winzige Gruppe von unkontaktierten Indigenen am Rand des Aussterbens. Survivals globale Kampagne drängt Brasiliens Regierung, ihr Land zu schützen – die einzige Möglichkeit, dass sie überleben können.

Dieser von Mark Rylance gesprochene Film enthält einzigartige Aufnahmen von den Kawahiva, die von Regierungsbeamten im Jahr 2013 gemacht wurden, als sie den Indigenen zufällig begegneten.

Schreiben Sie eine E-Mail an den Justizminister und fordern Sie ihn auf, das Land der Kawahiva zu schützen, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen.

http://www.survivalinternational.de/e...




Plüschtiere: 21 von 30 Plüschtieren sind „mangelhaft“

Kuscheltiere: Zwei Drittel fallen durch den Sicher­heits- und Schad­stoff­test
Wegen Schadstoffen oder gerissener Nähte schneiden 21 von 30 getesteten Plüschtieren „mangelhaft“ ab, darunter solche von namhaften Herstellern wie Käthe Kruse, Kösen, Sigikid und Steiff. 3 der Stofftiere hätten gar nicht verkauft werden dürfen. Nur 8 der 30 Teddys, Katzen und Mäuse im Test sind empfehlenswert. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Bei der Vorstellung der Testergebnisse in Berlin kritisierte der Bereichsleiter Untersuchungen der Stiftung Warentest, Dr. Holger Brackemann, die Spielzeughersteller scharf: „In vier Untersuchungen haben wir seit 2010 150 Spielzeuge getestet, insgesamt waren es bis zu 70 Prüfungen für jedes einzelne Spielzeug. Von den Spielzeugen entsprach jedes zehnte Produkt nicht den rechtlichen Anforderungen, hätten also nicht verkauft werden dürfen. Ich kenne aus unseren Tests keine andere Branche, die mit so konstanter Regelmäßigkeit gesetzliche Sicherheitsbestimmungen nicht einhält“. Auch beim EU-Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte, Rapex, belegten Spielsachen im vergangenen Jahr mit 650 Meldungen den unrühmlichen ersten Platz, so Brackemann.

Im aktuellen Test sind gerade einmal 8 von 30 Plüschtieren empfehlenswert. 19 der 30 Produkte – also mehr als 60 Prozent – enthalten kritische Mengen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Einzelne dieser Verbindungen können Krebs erzeugen. Einfach auswaschen lassen sich diese PAK nicht. Krebserzeugende PAK sind nicht akut giftig, sondern wirken langfristig im Organismus. Bei 3 Produkten reißen die Nähte zu schnell zu weit auf. Kinder könnten die Füllung herauspulen und in den Mund stecken. Da die drei Stofftiere die rechtlichen Bestimmungen nicht einhalten, hat die Stiftung Warentest die Hersteller und die Aufsichtsbehörden informiert.

Der ausführliche Test Plüschtiere erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.11.2015 am Kiosk) und ist bereits kostenfrei unter www.test.de/kuscheltiere abrufbar.

Hamburgs Nein zu Olympia 2024: Die Quittung - Kommentar - SPIEGEL ONLINE

Hamburgs Nein zu Olympia 2024: Die Quittung - Kommentar - SPIEGEL ONLINE



In Hamburg haben sich die Politik, allen voran Bürgermeister Olaf
Scholz, und ein Großteil der Medien früh auf eine nahezu rückhaltlose Unterstützung der Bewerbung
festgelegt. Seit Wochen haben sie das Motto "Feuer und Flamme" durch
die Stadt getragen, gerade in den Zeitungen hatte das Züge einer
Kampagne. Früher hätte dies wohl Wirkung gezeigt, heute nährt so etwas
eher Unbehagen.

Keine Chance für den Schimmel - Das Hauptproblem: Feuchtigkeit in der eigenen Immobilie oder der gemieteten Wohnung

(lifePR) (Solingen, ) Über 3,5 Millionen Wohnungen sind von Schimmelbefall betroffen (Quelle: Deutscher Mieterbund).

Ein Gräuel für Vermieter und Mieter. Kosten für Sachverständige, Gutachter und Gerichte stehen vermehrt ins Haus. Aus statistischen Auswertungen weiß man: Die Schadenssumme bei diesen Schäden beläuft sich mittlerweile auf zirka vier Milliarden Euro, Tendenz: steigend (Quelle: Haus und Grund Westfalen). Das Hauptproblem: Feuchtigkeit in der eigenen Immobilie oder der gemieteten Wohnung.


Schimmel braucht Feuchtigkeit um wachsen zu können.

Wohlbemerkt: Feuchtigkeit, nicht triefende Nässe.

Schon bei 70 Prozent relativer Feuchtigkeit in der Raumluft sind ausreichend, um Schimmel wachsen zu lassen. Die großen Fragen: Wie entsteht diese Feuchtigkeit? Und: Wie lässt sie sich vermeiden?

Die bisher bekannten Hauptursachen: falsches Lüftungsverhalten und – oder marode Bausubstanz oder sogar beides in Kombination. Über die Ursachenfrage entsteht in den meisten Fällen Streit zwischen Vermietern und Mietern – häufig bis zur Zerrüttung des Mietverhältnisses. Gekrönt werden diese Zerwürfnisse dann noch mit einer Kostenlawine, die auf beide Seiten zurollt.

Die Problematik wird künftig sogar noch komplizierter. Dass der Schimmel weiter auf dem Vormarsch ist, wird auch durch den Klimawandel beschleunigt. Subtropische Taupunkttemperaturen führen im Sommer zu Kondensation der feuchtwarmen Luft, die sich durch das sommerliche Lüften in Wohngebäude angesammelt hat. Der hohe Dämmstandard moderner Wohngebäude kann diesen Effekt sogar noch verstärken. Dasselbe gilt für die zunehmenden Unwetter im Sommer. ( weitere Infos hierzu unter https://www.klimagriff.de/... )

Scheiden bautechnische Faktoren bei der Entstehung von Schimmel aus, gibt es nur noch eine Lösung, um das Problem zu lösen: richtiges Lüften und Heizen. „Richtiges Lüften – davon haben viele Menschen schon einmal gehört, wenn auch zu diesem Thema irrige Annahmen kursieren. Eine der massivsten Barrieren für bauphysikalisch und biologisch optimales Raumklima ist das auch Heizen“, weiß Schimmel-Experte Georg Meyer, Geschäftsführer der Klimagriff GmbH.

„Die Sommerfeuchte sitzt den Wänden und sollte noch vor Winterbeginn massiv ausgehheizt werden, übrigens auch in Räumen, die weniger häufig genutzt werden, wie etwa Schlafzimmer.“ Dieser Schritt führt in Kombination mit dem richtigen Lüftungsverhalten zu zwei Effekten: Erstens wird die Luftfeuchtigkeit deutlich reduziert. Zweitens führt richtiges Lüften und Heizen auch zu einer deutlichen Energieeinsparung gerade dadurch, wenn vor der eigentlichen Wintersaison richtig geheizt und gelüftet wird.

Georg Meyer, selbst gelernter Informationselektroniker und Bauexperte entwickelte mit einem Stab von Ingenieuren, Mathematikern und IT-Spezialisten für die Lösung dieser komplexen Herausforderung einen Klima-Algorithmus. Die Superformel berechnet in einen Minicomputer, der unscheinbar hinter dem Festergriff angebracht wird, alle erforderlichen Werte für das optimale Raumklima. Dem Wohnraumnutzer wird dann optisch signalisiert, wann er, auf welche Weise und wie lange lüften sollte. Fenster werden auf diese Weise wieder zu einer natürlichen Lüftungsanlage.

Mit dem Klimagriff machen Sie aus Ihren Fenstern eine natürliche Lüftungsanlage, die zwar keine Wärmerückgewinnung erzeugt, aber auch keinen zusätzliche Strom und Installationsaufwand benötigt. Ein weiterer werterhaltender Effekt dieses Systems: Im Streitfall können die Raumklimadaten mittels App über mehrere Monate ausgewertet werden. Hier sehen dann die Beteiligten ganz schnell, wie hoch Ihr Schimmelrisiko ist und ob die Ursache am falschen Lüftungsverhalten lag. Auf der anderen Seite können Vermieter belegen, dass die Bausubstanz in Ordnung ist. Das Ganze lässt sich via Smart-Phone oder Tablet im Handumdrehen mit einer Service-App auswerten. Somit werden Mietverhältnisse nicht zerrüttet, Werte erhalten und Kosten gespart.

Lágrimas no Rio Doce em Baixo Guandu/ES




Veröffentlicht am 22.11.2015
"Você vai se emocionar com esse vídeo".

Crédito: Pito Jovander

www.portalguandu.com.br

Olympia-Bewerbung 2024 - Aus der Traum

Olympia-Bewerbung 2024 - Aus der Traum



Die Entscheidung war knapp, aber die Mehrheit reicht aus: Die Bürger in
Hamburg sind gegen Olympische und Paralympische Spiele in ihrer Stadt.
Das heißt: Hamburg wird sich offiziell nicht weiter um die Ausrichtung
der Wettkämpfe bemühen. Da tröstet es nur wenig, dass die Kieler Ja
sagten - dort hätten die Segelwettbewerbe stattfinden sollen.

Bundesausschuss Friedensratschlag ruft zu Aktionen auf!

Keine Bundeswehr-Beteiligung am „War on Terror“!
Für eine politische Lösung!
Völkerrecht nicht aushöhlen!

BAF_Taube Frieden 

Bundesausschuss Friedensratschlag ruft zu Aktionen auf!

Berlin, Frankfurt am Main, 27. November 2015 – Anlässlich der Ankündigung der Bundesregierung militärisch in den Anti-Terrorkrieg gegen den „Islamischen Staat“ (IS) eingreifen zu wollen, erklärten die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag Lühr Henken und Anne Rieger in einer ersten Stellungnahme:

Die Ankündigung der Bundesregierung, so schnell wie möglich zusätzlich zur Ausweitung ihrer Einsätze in Mali und Nord-Irak mit bis zu sechs TORNADO-Kampfflugzeugen, einer Kriegsfregatte, Tankflugzeugen und dem Satellitenspionagesytem SAR Lupe aktiv in den „War on Terror“ einzugreifen – alarmiert uns.

Krieg ist das falsche Mittel! Denn
Erstens: die Geschichte des „War on Terror“ lehrt uns, dass Krieg, wie er in Afghanistan, Pakistan, Irak, Somalia, Jemen und Syrien von der NATO und ihren Mitgliedstaaten geführt wurde und wird, nicht zum Niedergang des „Terrors“, sondern zu seiner extensiven Ausbreitung geführt hat. Eine Steigerung des Krieges führt zum Anstieg der Anschlagsgefahr auch hierzulande. Zu betrauern sind schon jetzt mehr als eine Million Tote dieses „War on Terror“.

Zweitens: Wer den Beschwichtigungen geglaubt hat, die deutsche Teilnahme am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Jugoslawien 1999 sei ein einmaliger Vorgang gewesen, der sich nicht wiederholen werde, sieht sich eines Schlechteren belehrt, wenn sich die Bundesregierung wieder über das Völkerrecht und damit über das Grundgesetz hinweg setzt. Es liegt kein UN-Mandat vor. Sich auf den „Bündnisfall“ des Militärpakts EU zu berufen, reicht nicht aus als Mandat. Seit wann steht die EU rechtlich über der UNO? Wir sind in hohem Maße besorgt darüber, dass hier offensichtlich ein Präzedenzfall geschaffen werden soll.

Drittens: Der Eindruck, als ob es sich beim deutschen Ansinnen um einen Eintritt in den Anti-Terror-Krieg „light“ handelt, ist falsch. Die TORNADOS dienen der Zielerfassung am Boden. Sie schaffen so die Grundlagen für den Bombenabwurf anderer. Gleiches ermöglicht das hochpräzise Radarsatellitensystem SAR-Lupe, das unabhängig von Licht und Wetter in Echtzeit Objekte bis zu einer Größe von einem halben Meter fokussieren kann. Die angeblich zum Zwecke der Flugabwehr an die Seite des französischen Flugzeugträgers beigestellte deutsche Fregatte, (Verfügt der „Islamische Staat“ neuerdings über eine Luftwaffe?) hat die Funktion, mittels seiner extrem leistungsstarken Radaranlagen Luftlagebilder des gesamten syrischen Luftraums zu erstellen. Die fliegende Airbus-Tankstelle ermöglicht Bombern einen längeren und intensiveren Einsatz. Bereits angebahnt durch die Ausbildung der Peschmerga und die Waffenlieferungen in den Nord-Irak outet sich Deutschland nun vollends als Kriegspartei. Vom Ende des deutschen Einsatzes ist nicht die Rede, wohl jedoch von seiner Ausweitung.

Was ist zu tun?
Der Warenaustausch mit dem „Islamischen Staat“ ist zu unterbinden. Das betrifft nicht nur den Handel von Öl und Gas, sondern auch den schwunghaften Warenverkehr unter anderem mit Lebensmitteln und Bauteilen für Waffen, wie er mit der Türkei erfolgt. Geldflüsse in das Gebiet, das vom IS kontrolliert wird, haben ebenso zu unterbleiben, wie der Bewegungen von Kämpfern über die Anrainerstaaten. Deutsche Waffenlieferungen in den Nahen und Mittleren Osten sind zu stoppen. Für den Konflikt in Syrien und den Irak kann es nur eine politische Lösung geben, die alle am Konflikt Beteiligten zusammenführt. Die für den kostspieligen Krieg bereitgestellten Beträge wären besser investiert in die Versorgung von Flüchtenden.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag ruft die Friedensbewegung auf, in vielfältigen Formen gegen den Eintritt der Bundesrepublik in den „War on Terror“ zu protestieren. Unser 22. bundesweiter Friedensratschlag am 5. und 6. Dezember 2015 in der Universität Kassel bietet eine gute Gelegenheit, gemeinsam über weitere friedenspolitische Schritte zu beraten.

Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:
Anne Rieger, Graz / Lühr Henken, Berlin

Eilmeldung: Hamburger lehnen Olympia-Bewerbung ab | tagesschau.de

Eilmeldung: Hamburger lehnen Olympia-Bewerbung ab | tagesschau.de



Die Hamburger haben Olympia in ihrer Stadt abgelehnt. Im
Referendum stimmte eine knappe Mehrheit gegen eine Bewerbung um die
Sommerspiele 2024. Für Hamburgs Ersten Bürgermeister Scholz ist das
Votum ein Tiefschlag.

Kein Krieg in meinem Namen - Gegen den Kriegseintritt der Bundesrepublik Deutschland in Syrien - Online Petition

Kein Krieg in meinem Namen - Gegen den Kriegseintritt der Bundesrepublik Deutschland in Syrien - Online Petition



Kein Krieg in meinem Namen - Gegen den Kriegseintritt der Bundesrepublik Deutschland in Syrien



-


Der geplante Kriegseintritt der Bundesregierung, über den am
Dienstag im Bundestag abgestimmt werden soll, in Syrien ist ein
Fehler.Krieg kann man nicht mit Krieg bekämpfen. 14 Jahre Krieg im
mittleren und nahen Osten haben gezeigt, dass damit weder Regionen
stabilisiert werden können noch ein respektvolles Verhältnis zwischen
Erdteilen aufgebaut werden kann.

Die Bundesregierung deklariert den Kriegseinstieg als Unterstützung
Frankreichs. Eine militärische Antwort auf die Anschläge von Paris, bei
der überwiegend Zivilist/innen sterben, spielt dem Islamischen Staat in
die Hände. Wir stehen gegen den Kriegseintritt in Syrien.





Begründung:


Es geht uns alle an.


Hamburg sagt Nein zu Olympia | NDR.de - Sport - Olympia

Hamburg sagt Nein zu Olympia | NDR.de - Sport - Olympia



Hamburg wird sich nicht weiter um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 bewerben. 

Photovoltaik: Gabriel lenkt bei Batteriespeicherprogramm ein

(BUP) Zur Beratung des Etats des Wirtschafts- und Energieministeriums erklären Anja Hajduk, Mitglied im Haushaltsausschuss, und Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik:

In letzter Minute ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel unserer Forderung, das erfolgreiche Batteriespeicherprogramm über 2015 hinaus weiterzuführen, nachgekommen. Während der Minister noch am 12. November 2015 im Haushaltsausschuss die Entscheidung zum Auslaufen des Programms bekräftigte, kündigte er eben in der Plenardebatte zum Wirtschaftsetat überraschend an, das Programm fortsetzen zu wollen.
Eine späte Einsicht und eine gute Nachricht für den Klimaschutz und die deutsche Wirtschaft: durch einen Euro aus dem Förderprogramm werden bis zu sieben Euro Investitionen mobilisiert. Wir freuen uns, dass die Regierung offenbar bereit ist unsere Forderungen zu übernehmen. Ihr hat jedoch der Mut gefehlt, unserem heutigen Antrag, der genau diese Fortführung des Programmes mit einem jährlichen Volumen von 25 Millionen Euro über drei Jahre fordert, zuzustimmen.

Diese ad-hoc-Ankündigungen zeigen, dass das Wirtschafts- und Energieministerium energiepolitisch planlos handelt: Für die Branche ist aber Planungssicherheit extrem wichtig. Bis jetzt bleibt weiterhin unklar in welcher Form, mit welchem Volumen und über wie viele Jahre das Programm weitergeführt wird.

Hintergrund:
Das Batteriespeicherprogramm wurde von den Gutachtern der Branche und den PV-Besitzern als ein sehr erfolgreiches Programm gesehen, da es einen erheblichen Investitionsbeitrag leistet. Speicher sind ein wichtiger Baustein im Rahmen der Energiewende. Sie dienen als Netzstabilisator und Flexibilitätsinstrument. Damit der Standort Deutschland zukunftsfähig bleibt und um im internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, ist eine Fortführung notwendig. Mit den über 10.000 geförderten Speichersystemen sanken die Preise für Hausspeicher um 25 Prozent. Dennoch ist eine weitere Förderung in 2016ff. erforderlich, weil sich die Anschaffungskosten noch nicht selbst amortisieren.

„Unsere Schulen produzieren leidenschaftslose Pflichterfüller“ - Horizonworld - bewusst leben und denken

„Unsere Schulen produzieren leidenschaftslose Pflichterfüller“ - Horizonworld - bewusst leben und denken



„Unsere Schulen produzieren leidenschaftslose Pflichterfüller“

Wenn
es nach Prof. Gerald Hüther geht, gehört das Schulsystem, wie wir es
heute kennen und praktizieren, in den tiefsten Sondermüll – denn es
bildet nicht Menschen, sondern Maschinen, die stumpfsinnig Matheformeln
auswendig lernen.

Amazonasregenwald auf die Rote Liste | Pro REGENWALD

Amazonasregenwald auf die Rote Liste | Pro REGENWALD



Dem Amazonaswald drohen üble Zeiten: gut die Hälfte der Baumarten sind
vom Aussterben bedroht und wenn der Klimawandel künftig häufiger Dürren
bringt, wie es die Szenarien vorhersagen, dann dürfte es noch schlimmer
kommen. Zwei kürzlich veröffentlichte Studien lassen keine anderen
Schlüsse zu.

Menschen für Tierrechte fordern Ethikkatalog


Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat Bundesminister Christian Schmidt aufgefordert, einen aussagekräftigen Ethikkatalog zur Beurteilung von Tierversuchen zu erarbeiten. Dieser Kriterienkatalog sei zur Prüfung der Tierversuchsanträge zwingend notwendig. Derzeit könne die vom Tierschutzgesetz geforderte ethische Vertretbarkeit eines Tierexperiments nur durch das persönliche Ermessen von Genehmigungsbehörden und Tierexperimentatoren beurteilt werden, nicht aber aufgrund objektiver Beurteilungskriterien. Österreichs Kriterien-Verordnung, die seit Kurzem im Entwurf vorliegt, reiche nach Aussagen der Tierrechtsorganisation nicht aus, um eine zuverlässige ethische Bewertung eines Tierversuchs vorzunehmen.
"Das Tierschutzgesetz verlangt, Tierversuche müssen ethisch vertretbar sein, sonst dürfen sie nicht durchgeführt werden. Was ethisch vertretbar ist bestimmt aber das Bauchgefühl, anerkannte Regeln gibt es bisher nicht. Bundesminister Schmidt muss dies endlich ändern. Ein professioneller Ethikkatalog wird das Ende der Tierversuche beschleunigen und die Anwendung tierversuchsfreier Methoden fördern, da sind wir ganz sicher", so Dr. Christiane Baumgartl-Simons, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Das österreichische Wissenschaftsministerium hat als erster EU-Staat eine Verordnung zur Beurteilung der ethischen Vertretbarkeit von Tierversuchsanträgen veröffentlicht (Tierversuchs-Kriterienkatalog-Verordnung = TVKKV). Die Verordnung liefere jedoch keine Daten und Fakten zur Ermittlung der gesetzlich geforderten ethischen Vertretbarkeit und sei deswegen ungeeignet als Grundlage zur ethische Bewertung eines Tierversuchsvorhabens. Mit der Petition "Kompetenzzentrum statt Tierversuche" fordert der Bundesverband Menschen für Tierrechte schon seit 2012 die Einführung eines Ethikkatalogs.
"Das neue Zentrum zum Schutz von Versuchstieren, das im Bundesinstitut für Risikobewertung angesiedelt ist, soll einen Ethik-Fragenkatalog entwickeln. Das hat Bundesminister Schmidt im September angekündigt. Unsere Forderung wurde also ansatzweise aufgegriffen. Nun kommt es darauf an, dass der zukünftige Kriterienkatalog eine detaillierte Anleitung beinhaltet, die es ermöglicht, die rechtlich geforderte Schaden-Nutzen-Analyse nach objektiven und wissenschaftlich anerkannten Maßstäben durchzuführen. Nur so kann der Kriterienkatalog dazu beitragen, Tierversuche zu beenden, wie es die EU-Tierversuchsrichtlinie fordert", schließt Baumgartl-Simons.

Hier lesen Sie unser Schreiben an Bundesminister Christian Schmidt. 

Hier können Sie die Stellungnahme zum österreichischen Entwurf einer Tierversuchs-Kriterienkatalog-Verordnung (TVKKV) einsehen und herunterladen.

Hier können Sie die Petition "Kompetenzzentrum statt Tierversuche" unterzeichnen.

Carsharing könnte CO2-Emissionen um sechs Millionen Tonnen senken - sonnenseite.com

Carsharing könnte CO2-Emissionen um sechs Millionen Tonnen senken - sonnenseite.com



Neue Studie zu „Nutzen statt Besitzen“: Carsharing muss besser mit Bus & Bahnen verzahnt werden.

Strahlenmüll von Überflutungen mitgerissen - sonnenseite.com

Strahlenmüll von Überflutungen mitgerissen - sonnenseite.com



Im Mai 2015 berichtete IPPNW über die Gefahr der
Verbreitung von Radioaktivität und Rekontamination bereits gereinigter
Flächen durch Waldbrände in den verstrahlten Gebieten von Fukushima und Tschernobyl.

Sonnensteuer: Leitfaden soll Klarheit bringen - sonnenseite.com

Sonnensteuer: Leitfaden soll Klarheit bringen - sonnenseite.com



Seit der EEG-Reform 2014 ist auch auf selbst erzeugten und verbrauchten Solarstrom die EEG-Umlage zu zahlen – im Prinzip.

3.12.2015 ab 13.00 Uhr Treff Ortseingang Richtung Binde, Obstbäume pflanzen für Kaulitz


Die Bürgerinitiative „Saubere Umwelt und Energie Altmark“ (ehemals „Kein CO2-Endlager Altmark“) und die LeBe Mechau laden  ein  zum Obstbäume pflanzen für Kaulitz! Streuobstwiese am Ortseingang !
Am Donnerstag 3.12.2015 ab 13.00 Uhr Treff Ortseingang Richtung Binde.
15 verschiedene Obstbäume sollen hinter der LeBe-Baumschule und am Graben gepflanzt werden. Helfer und Anwohner sind mit Werkzeugen herzlich willkommen und Kaffee, Tee & Kuchen gibt´s!

180.000 Beschwerden gegen AKW-Neubau Hinkley Point

Gemeinsame Pressemitteilung
.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie
Global 2000
Energiewerke Schönau (EWS)
Freiburg, 27.11.2015
180.000 Beschwerden gegen AKW-Neubau Hinkley Point 1,8 Tonnen Beschwerdeschreiben gegen Subventionierung des geplanten AKWs Hinkley Point C an EU-Kommission Rund 180.000 Menschen haben gegen die Subventionierung eines neuen Atomreaktors in Großbritannien protestiert. Auf Initiative der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) reichten Bürgerinnen und Bürger aus ganz Europa und 30 Umweltverbände offiziell Beschwerde bei der EU-Kommission ein, welche die Subventionen für das AKW Hinkley Point C genehmigt hatte. Gestern wurden die insgesamt 179.065 Beschwerdebriefe in 80 Postsäcken an die Kommission nach Brüssel verpackt. „Hinkley Point C ist die Blaupause für eine europäische Atom¬renaissance“, so Sebastian Sladek, Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Schönau. „Obwohl die milliardenschweren Atomsubventionen gegen geltendes EU-Recht verstoßen, billigt die EU-Kommission die Förderung des vollkommen unwirtschaftlichen AKWs. Gemeinsam mit 180.000 Bürger¬innen und Bürgern erhöhen wir nun den politischen Druck auf die Kommission und zeigen damit neuen AKWs in Europa die Rote Karte.“ Ausgelöst wurde die Beschwerdewelle durch eine Ausnahmegenehmigung der EU-Kom¬mission, die der britischen Regierung wettbewerbswidrige Subventionen für den AKW-Neu¬bau Hinkley Point C gestattet: Bewilligt wurde eine Garantievergütung von mehr als 11 Cent pro Kilowattstunde Atomstrom über einen Zeitraum von 35 Jahren. Hinzu kommen ein Inflationsausgleich, Bürgschaften über 21,6 Milliarden Euro für die Baukosten sowie garantierte Kompensationszahlungen im Falle energiepolitischer Richtungsänderungen. Nach Berechnungen der Financial Times wächst die zugesicherte Leistung damit auf 35 Cent je Kilowattstunde bis zum Ende des Förderzeitraums. „Die immensen und offensichtlich notwendigen Subventionen für den Reaktorneubau in Hinkley Point zeigen eindeutig, dass der Neubau von Atomkraftwerken im Vergleich zum Ausbau der Erneuerbaren vollkommen unwirtschaftlich ist“, so Thomas Jorberg, Vorstand der GLS Bank und Aufsichtsratsvorsitzender der Netzkauf EWS eG. „Die Beschwerdeflut setzt ein klares Signal gegen den Ausbau der Atomenergie und für eine nachhaltige und kooperative Energiepolitik in Europa.“ „Während noch viele in Deutschland an die Unumkehrbarkeit des Atomausstiegs glauben, wird in Brüssel im Rahmen der Energie-Union massiv an einem Rollback der Atom¬energie gearbeitet“, so Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die eben¬falls die Beschwerde unterstützt. „Hinkley Point C öffnet weiteren AKW-Neubauten in Europa Tür und Tor. Deshalb freue ich mich, wenn 180.000 Beschwerden in der EU-Kommission nun klarmachen: Nicht mit uns!“ Selbst innerhalb der EU-Kommission ist die Bewilligung hoch umstritten. Während die Kommission üblicherweise einstimmig entscheidet, wurde die Entscheidung über Hinkley Point C mit nur 16 von 28 Stimmen gebilligt. Aufgrund der hohen politischen Brisanz ver¬weigerte das zuständige Wettbewerbskommissariat in Brüssel die persönliche Entgegen¬nahme der Beschwerden mit den Worten: „Wir lassen uns doch nicht öffentlich durch den Kakao ziehen!“. Daher wurden die Beschwerdeschreiben in 80 Postsäcken mit 1,8 Tonnen Gewicht auf Laster verladen und per Post nach Brüssel gesendet. „Die Republik Österreich klagt vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Kommissions-entscheidung, und auch Luxemburg hat sich der Klage angeschlossen“, so Reinhard Uhrig, Atom-Sprecher der öster¬reich¬ischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. „Wir be¬grüßen und unterstützen diese Nichtigkeitsklage, die juristisch den Bescheid stoppen wird. Durch den Einspruch von Zehntausenden EU-Bürgerinnen und -Bürgern wird Hinkley Point C auch politisch nicht durchsetzbar sein.“ Auf der Kampagnenseite „Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!“ können Interessierte noch bis Montagabend (30.11.2015) eine eigene Beschwerde an die EU-Kommission richten, die dann noch nach Brüssel überstellt wird. Alle Informationen und Hintergründe zur Kampagne und zu den Kampagnenpartnern finden Sie unter: https://www.ews-schoenau.de/kampagne
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