28. Oktober 2014
Be SMERGY! Europaweite Energiesparkampagne für junge Erwachsene startet + SMERGY unterstützt junge Erwachsene beim Energiesparen + OnlineCheck berechnet individuelles Sparpotenzial
Berlin (ots) - Studenten müssen klug wirtschaften: Laut Studentenwerk stehen ihnen durchschnittlich 864 Euro im Monat zur Verfügung. Mehr als ein Drittel davon fließt in Miete und Nebenkosten. Was vielen nicht bewusst ist: Die Energiekosten für Heizung, Strom und Wasser bieten ein erhebliches Einsparpotenzial. Allein durch den Einsatz von Energiesparlampen und LEDs, die Reduzierung der Raumtemperatur um ein Grad und regelmäßiges Duschen statt Baden lassen sich jährlich mehr als 240 Euro sparen. Hier setzt die von der europäischen Kommission geförderte Kampagne SMERGY an, die in sechs europäischen Ländern zeitgleich startet und sich an junge Erwachsene richtet. Der OnlineCheck SMERGYmeter auf www.be-smergy.de verrät ihnen, wie sie in Küche, Bad, Wohnbereich und Flur Energie sparen können und wo sich mögliche Energiefresser verstecken. Jeder Nutzer kann mit Hilfe individueller Eingaben sein persönliches Einsparpotenzial ermitteln.
SMERGY motiviert zu Verhaltensänderungen
"Ziehen junge Erwachsene das erste Mal in eine eigene Wohnung, machen sie sich kaum Gedanken über die Energiekosten. Das böse Erwachen kommt meist mit der Strom- und Nebenkostenabrechnung. Zu diesem Zeitpunkt haben sie einen hohen Informationsbedarf, den wir mit SMERGY stillen wollen", sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH, die die Kampagne in Deutschland umsetzt. Junge Erwachsene verfügen meist über geringe Einkommen und sind dadurch stärker motiviert, Energie zu sparen und so ihre Kosten zu senken. Mit dem SMERGYmeter haben die Nutzer ihre bereits erzielten Energieeinsparungen immer im Blick und können ihre Erfolge mit ihren Freunden über Social Media Kanäle vergleichen. Alle empfohlenen Energiespartipps setzen keine oder nur sehr geringe Investitionen voraus. Die meisten Aktionen zielen allein auf Verhaltensänderungen ab, sodass man sofort mit dem Energiesparen beginnen kann.
Über SMERGY
SMERGY ist eine Kampagne für Studenten, Azubis und junge Erwachsene. SMERGY wird in Deutschland von der gemeinnützigen co2online GmbH und der BUNDjugend umgesetzt. Darüber hinaus wird die Kampagne von Partnern wie BayWa r.e. Green Energy Products GmbH, Deutsche Bahn AG, IKEA Deutschland GmbH & Co. KG und Philips GmbH Market DACH, Lighting unterstützt. Als reichweitenstarke Medienpartner agieren die Fernsehsender VIVA und MTV. SMERGY ist eine europäische Kampagne, die von der Europäischen Kommission innerhalb des Programms "Intelligente Energie Europa" (IEE) gefördert wird und neben Deutschland in Österreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und Schweden stattfindet.
Über die co2online gemeinnützige GmbH
Die co2online gemeinnützige GmbH (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven EnergiesparChecks, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. Ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt verschiedene Informationskampagnen. Die Handlungsimpulse, die die Kampagnen von co2online auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei.
Über die BUNDjugend
Die BUNDjugend (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz e. V.) ist der unabhängige Jugendverband des BUND und setzt sich in Kampagnen, Protestaktionen und Projekten für die Umwelt ein. Mit bunten Aktionen kämpfen sie für die Agrarwende, Klimagerechtigkeit, den Erhalt der Natur und für 100 Prozent erneuerbare Energien. www.bundjugend.de
SMERGY motiviert zu Verhaltensänderungen
"Ziehen junge Erwachsene das erste Mal in eine eigene Wohnung, machen sie sich kaum Gedanken über die Energiekosten. Das böse Erwachen kommt meist mit der Strom- und Nebenkostenabrechnung. Zu diesem Zeitpunkt haben sie einen hohen Informationsbedarf, den wir mit SMERGY stillen wollen", sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH, die die Kampagne in Deutschland umsetzt. Junge Erwachsene verfügen meist über geringe Einkommen und sind dadurch stärker motiviert, Energie zu sparen und so ihre Kosten zu senken. Mit dem SMERGYmeter haben die Nutzer ihre bereits erzielten Energieeinsparungen immer im Blick und können ihre Erfolge mit ihren Freunden über Social Media Kanäle vergleichen. Alle empfohlenen Energiespartipps setzen keine oder nur sehr geringe Investitionen voraus. Die meisten Aktionen zielen allein auf Verhaltensänderungen ab, sodass man sofort mit dem Energiesparen beginnen kann.
Über SMERGY
SMERGY ist eine Kampagne für Studenten, Azubis und junge Erwachsene. SMERGY wird in Deutschland von der gemeinnützigen co2online GmbH und der BUNDjugend umgesetzt. Darüber hinaus wird die Kampagne von Partnern wie BayWa r.e. Green Energy Products GmbH, Deutsche Bahn AG, IKEA Deutschland GmbH & Co. KG und Philips GmbH Market DACH, Lighting unterstützt. Als reichweitenstarke Medienpartner agieren die Fernsehsender VIVA und MTV. SMERGY ist eine europäische Kampagne, die von der Europäischen Kommission innerhalb des Programms "Intelligente Energie Europa" (IEE) gefördert wird und neben Deutschland in Österreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und Schweden stattfindet.
Über die co2online gemeinnützige GmbH
Die co2online gemeinnützige GmbH (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven EnergiesparChecks, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. Ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt verschiedene Informationskampagnen. Die Handlungsimpulse, die die Kampagnen von co2online auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei.
Über die BUNDjugend
Die BUNDjugend (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz e. V.) ist der unabhängige Jugendverband des BUND und setzt sich in Kampagnen, Protestaktionen und Projekten für die Umwelt ein. Mit bunten Aktionen kämpfen sie für die Agrarwende, Klimagerechtigkeit, den Erhalt der Natur und für 100 Prozent erneuerbare Energien. www.bundjugend.de
Vegan genießen mit Naturata: Am 1. November ist Weltvegantag
Marbach (ots) - Vor 20 Jahren wurde anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Vegan Society in England zum ersten Mal der Weltvegantag gefeiert. Seither finden jedes Jahr am 1. November weltweit zahlreiche Feierlichkeiten und Informationsveranstaltungen rund um das Thema Veganismus statt. Wer sich vegan ernähren möchte und auf der Suche nach passenden Produkten ist, wird im Naturata Sortiment fündig. Ganze 90 Prozent hiervon sind vegan und oftmals mit der Vegan Blume gekennzeichnet.
Für viele Verbraucher sind der Wunsch nach einer gesünderen Ernährung und der respektvolle Umgang mit dem Tier die Gründe, warum sie sich für eine vegane Lebensweise entscheiden. Der komplette Verzicht auf tierische Produkte stellt dabei oft eine große Herausforderung dar, denn niemand möchte auf leckere Gerichte und vollen Genuss verzichten. Naturata bietet daher in seinem Sortiment eine große Auswahl an hochwertigen veganen Produkten. Von Teigwaren und Saucen über Öle bis hin zum Kaffee - hier ist für alle etwas dabei. Ein ganz besonderes Highlight aber sind die veganen Schokoladen. Dank der fünf Sorten aus der Linie Spécial kommen laktoseintolerante und vegane Naschkatzen voll auf ihre Kosten. Bei deren Herstellung wird gänzlich auf Milchprodukte verzichtet und stattdessen mit Reisglukosesirup gearbeitet.
Um vegane Produkte von nicht veganen zu unterscheiden und den Verbrauchern die Suche danach zu erleichtern, kennzeichnet Naturata ab sofort viele Produkte, die ohne tierische Bestandteile auskommen und auf Tierversuche verzichten, mit der Vegan Blume. Vergeben wird das Siegel von der unabhängigen Vegan Society England. Diese entscheidet anhand von verschiedenen Kriterien, ob und wann ein Unternehmen seine Produkte mit der Vegan Blume kennzeichnen darf. Somit kann der Verbraucher beim Griff in die Regale immer sicher sein, dass das ausgewählte Produkt auch vegan ist.
Naturata Produkte sind im Naturkosthandel sowie online unter www.naturata.de erhältlich.
Die Pressemitteilung als PDF-Datei können Sie unter folgendem Link downloaden: http://ots.de/IjM6e
Das Logo der Vegan Blume finden Sie hier: http://fundh.de/download/Naturata/Vegan/Vegan/VeganTM_black.jpg
Die NATURATA AG - Biokult seit 1976
Die NATURATA AG zählt zu den führenden Anbietern von Lebensmitteln biologischer und bio-dynamischer Herkunft. Das umfangreiche Naturkost-Sortiment umfasst rund 300 Premium-Produkte, von denen ein Großteil nach Demeter* zertifiziert ist und das Fairtrade-Label trägt. 1976 zunächst als Großhandelsunternehmen ins Leben gerufen, hatte sich NATURATA der Idee verschrieben, Naturkosteinzelhändler auf dem noch jungen Biomarkt zuverlässig mit hochwertigen Produkten in Demeter- und Bio-Qualität zu versorgen. Diesem Leitmotiv folgt die NATURATA AG bis heute und entwickelt konsequent Produkte, die dank natürlicher Inhaltsstoffe bester Qualität und schonender Verarbeitungsverfahren Bio-Genuss auf höchstem Niveau garantieren. NATURATA Produkte sind im deutschen Naturkostfachhandel erhältlich und werden darüber hinaus in 30 Länder weltweit exportiert. Jeder Schritt und jedes Produkt steht im Einklang mit dem Unternehmensziel, ein gesundes Miteinander von Mensch und Umwelt zu fördern. Faire, langfristige und vertrauensvolle Partnerschaften, nachhaltiges Wirtschaften und die Förderung sozialer und umweltorientierter Themen sind wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie.
Nähere Informationen zur NATURATA AG und zu NATURATA Produkten finden Sie unter: www.naturata.de
* Demeter steht für bio-dynamisches Wirtschaften und geht über die Ansprüche der EG-Öko-Verordnung weit hinaus. Nach dem Prinzip, dem Boden mehr zurückzugeben, als ihm entzogen wird, werden Qualität und Fruchtbarkeit der Böden durch nachhaltige Bewirtschaftung langfristig verbessert. Demeter-Produkte sind frei von künstlichen Aromen, jeglichen Hilfsstoffen, Jod und Nitritpökelsalz und enthalten nur wenige erlaubte Zusatzstoffe. Demeter-Höfe setzen vollständig auf bio-dynamische Anbauweise, eigene Tierhaltung und Futtererzeugung und verzichten auf das schmerzhafte Enthornen ihrer Rinder - für Lebensmittel mit Charakter und gesunden Genuss.
EU-Umweltminister stellen Weichen für weniger Plastikmüll und effiziente Kreislaufwirtschaft in Europa
Berlin (ots) - Am morgigen Dienstag berät der Umweltministerrat der Europäischen Union über einen Vorschlag der Kommission zur Abfallpolitik. Dabei geht es nicht nur um ein Verbot dünnwandiger Plastiktüten, es könnten mit dem Kreislaufwirtschaftspaket auch Weichen für ein insgesamt ressourceneffizienteres Europa gestellt werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks daher in einem offenen Brief aufgefordert, den Kommissionsvorschlag zu unterstützen, und appelliert an die EU-Umweltminister, die Beseitigung von Kunststoffabfällen zu verbessern sowie die Recyclingquoten zu erhöhen. Nach dem Willen des EU-Parlamentes und dem vorliegenden Kommissionsentwurf sollen bis 2030 künftig mindestens 80 Prozent der Kunststoffabfälle in Europa sortiert, gesammelt und wiederverwertet werden. Der europäische Durchschnitt liegt zurzeit bei etwa 25 Prozent; Deutschland recycelt bereits über 42 Prozent.
"Bis 2030 können wir durch effiziente Kreislaufwirtschaft bis zu 180000 Arbeitsplätze in Europa schaffen, 72 Milliarden Euro und 443 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen. Auch vor dem Hintergrund der gerade beschlossenen Energie- und Klimaziele spielt es eine große Rolle, wie wir unsere Abfallwirtschaft in Europa künftig gestalten", sagte der BUND-Geschäftsführer Olaf Bandt. Für einige Mitgliedstaaten sei die Umsetzung des vorgestellten Kreislaufwirtschaftspaketes eine große Herausforderung. Dies sei aber kein Grund, die ambitionierten Zielsetzungen abzuschwächen oder abzulehnen.
"Deutschland muss sich als Recycling-Vorbild für starke Ziele in der EU einsetzen und die betroffenen Länder beim Aufbau der nötigten Infrastruktur beratend und finanziell unterstützen. Mittel für Anlagen zur Sammlung, Sortierung und zum Recycling von Abfällen müssen vorrangig gegenüber Verbrennungsanlagen oder Deponien sein", sagte Bandt. Außerdem müsse der Rahmen für eine erweiterte Verantwortung der Hersteller gesetzt werden und es brauche Instrumente, um Abfall zu vermeiden, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, Produkte wiederzuverwenden und Bioabfälle separat zu sammeln und zu verwerten.
"Vor allem Plastikmüll gefährdet zunehmend unsere Ökosysteme und unsere Gesundheit", sagte Bandt. "Als Mikroplastik landet Kunststoff in unseren Flüssen und Meeren und gelangt dadurch auch in die Nahrungskette. Mit einem Verbot der kostenfreien Abgabe von Plastiktüten können wir diese Gefahr eindämmen. Für alle Plastiktüten muss es eine Steuer oder Gebühr geben, damit wir unseren Verbrauch reduzieren", so der BUND-Geschäftsführer. Das EU-Parlament hatte im Januar 2014 beschlossen, bis 2020 dünne Tragetaschen mit einer Wandstärke von unter 0,05 Millimetern in allen EU-Mitgliedstaaten zu verbieten, und die EU-Kommission beauftragt, einen Vorschlag auszuarbeiten. Nun stellen die EU-Umweltminister mit ihrer Entscheidung die Weichen, ob der Vorschlag seinen Weg als Richtlinie in die Gesetzgebungen der EU-Mitgliedstaaten findet.
Den offenen Brief des BUND zur Kreislaufwirtschaft an Umweltministerin Barbara Hendricks finden Sie unter www.bund.net/pdf/kreislaufwirtschaftspaket_offener_brief
Weitere Informationen
Fakten über Plastik: www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/achtung_plastik/plastikfasten/fakten_ueber_plastik
Mikroplastik:
www.bund.net/mikroplastik
Ulla Jelpke: EU muss sich für syrische Flüchtlinge öffnen
"Über 100.000 syrische Flüchtlinge harren derzeit in Libyen aus und leben dort unter unzumutbaren Umständen. Sie endlich in der EU aufzunehmen wäre viel mehr wert, als bei einer Konferenz Betroffenheit zu zeigen", erklärt Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute in Berlin tagenden Syrien-Flüchtlingskonferenz. Sie bezieht sich bei ihren Angaben auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion (BT-Drs. 18/2923). Jelpke weiter:
"Es ist richtig, nach Wegen zu suchen, die Aufnahmestaaten für syrische Flüchtlinge in der Region stärker zu unterstützen. Doch das darf für die EU keine Ausrede dafür sein, die eigenen Grenzen weiter geschlossen zu halten. Es ist ein schwerer Fehler der Syrien-Flüchtlingskonferenz, dass die über 100.000 syrischen Flüchtlinge in Libyen gar keine Rolle spielen. Libyen ist weder in der Lage noch politisch bereit, die Flüchtlinge angemessen zu versorgen. Viele suchen deshalb den immer gefährlicheren Weg über das Mittelmeer. Die Abschottung der Seegrenzen durch die EU-Operation Triton, die in den nächsten Wochen starten soll, wird tausende Menschen das Leben kosten. Die notwendigen Mittel für eine gemeinsame Aufnahmeaktion der EU-Staaten stünden bereit, wenn sie nicht für die weitere technologische Hochrüstung der Grenzkontrollen verschleudert würden."
Andrej Hunko: Nationalistischer Ruck in der Ukraine ist höchst besorgniserregend
„Das wird ein sehr nationalistisches und antirussisches Parlament in Kiew“, kommentiert Andrej Hunko, Mitglied im Europaausschuss für die Fraktion DIE LINKE, den Ausgang der Parlamentswahlen in der Ukraine. Er war am Wochenende mit einer Wahlbeobachtungsdelegation des Europarates vor Ort. Hunko weiter:
„Der etwas moderater auftretende und zumindest verbal auf eine Verhandlungslösung mit den sogenannten Separatisten setzende Poroschenko-Block hat in den letzten Wochen massiv an die Volksfront von Jazenjuk, Turtschinov und Parubij verloren. Seit den Präsidentschaftswahlen im Mai hat der Oligarch Poroschenko etwa 30 Prozentpunkte abgegeben. Diese radikale Verschiebung, verbunden mit dem aggressiveren Vorgehen der Volksfront im Ukraine-Konflikt, ist höchst besorgniserregend.
Während Präsident Poroschenko moderater auftrat, steht der Wahlsieger Jazenjuk für eine verstärkte militärische Eskalation. Über seine Listen sind mehrere Rechtsextreme und militärische Kommandeure in das Parlament eingezogen. Die gewonnene Stärke seiner Fraktion wird voraussichtlich dazu beitragen, den Konflikt weiter zu eskalieren.
Auch die niedrige Wahlbeteiligung im Südosten des Landes stimmt wenig hoffnungsvoll. So nahmen in Odessa nur etwa 40 Prozent der Wahlberechtigten teil. In Teilen von Luhansk und Donezk konnte gar nicht abgestimmt werden und dort, wo dies möglich war, war die Beteiligung extrem gering.
Alle Seiten müssen endlich anerkennen, dass die Ukraine ein tief gespaltenes Land ist und sich dies nicht durch den Sieg einer Seite beilegen lassen wird. Eine weitere Eskalation, wie sie vom Jazenjuk-Lager zu erwarten ist, könnte zu einer Ausweitung des Konfliktes auf den Südosten des Landes führen.
Die EU und ihre Mitgliedsländer müssen sich endlich auf eine friedliche Lösung orientieren und eine Politik des Ausgleichs betreiben. 4.000 Tote sind 4.000 zu viel. Die Ukraine kann als Brücke zwischen EU und Russland prosperieren. Eine Fortsetzung der Eskalationspolitik wird jedoch zu einer Spaltung des Landes führen.“
Ulla Jelpke: Sicherheitsbehörden versagen gegen rechte Gewalt
"Trotz aller Warnungen haben die Sicherheitsbehörden das Gewaltpotential und die rechtsextreme Orientierung der Hooligans vollkommen unterschätzt. Das ist ein weiteres Kapital in der Geschichte des staatlichen Versagens beim Kampf gegen Neonazis", kommentiert Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Ausschreitungen am Rande der Demonstration der Gruppierung "Hooligans gegen Salafismus" am Wochenende. Jelpke weiter:
"Seit den 80er Jahren sind die engen Verbindungen zwischen der Hooligan-Szene und dem gewaltbereiten Rechtsextremismus bekannt. Auch in den vergangenen Jahren gab es von engagierten Journalisten und antifaschistischen Initiativen immer wieder Warnungen vor Neonazis in der Hooligan-Szene. Doch statt auf diese Erkenntnisse zu vertrauen, hat sich der Innenminister von Nordrhein-Westfalen durch Beschwichtigungen der Hooligans im Vorfeld der Demonstration in die Irre führen lassen.
Bund, Länder und Vereine sind nun gefordert, ihre Anstrengungen hinsichtlich der Prävention rechtsextremer Mobilisierung im Umfeld des Fußballs zu erhöhen, um der rechtsextremen Hooligan-Szene den Nährboden zu entziehen."
Sahra Wagenknecht: Persilschein für Zombiebanken
"Die Europäische Zentralbank hat keinen Stresstest durchgeführt, sondern den Zombiebanken einen Persilschein ausgestellt. Nicht nur, dass sie die europäischen Banken mit billigem Geld vollgepumpt und ihnen die faulen Papiere vorher abgenommen hat. Die EZB hat auch lasche Eigenkapitalstandards verwendet und das Szenario einer Deflation erst gar nicht durchgespielt", kommentiert Sahra Wagenknecht das Ergebnis des Banken-Stresstests, den 105 von 130 Instituten bestanden haben, wobei der verbleibende Kapitalbedarf auf zehn Milliarden Euro geschätzt wird. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Man kann nicht gleichzeitig die europäischen Großbanken überwachen und eine unabhängige Geldpolitik betreiben. Wer der EZB die Bankenaufsicht überträgt, kann den Großbanken auch gleich einen Blankoscheck ausstellen, für den die Steuerzahler im Ernstfall blechen müssen. Europa braucht keine Bankenunion, bei der Zombiebanken gemästet und Kleinsparer enteignet werden. Besser wäre es, hoch verschuldete Staaten durch einen Schuldenschnitt zu entlasten, bankrotte Banken auf Kosten ihrer Aktionäre und Anleihegläubiger abzuwickeln und künftig die Staaten mit EZB-Direktkrediten zu unterstützen."
Wolfgang Gehrcke: Maidan landet im Sumpf des Nationalismus
„Das Wahlergebnis vertieft die Spaltung in der Ukraine. Die Ukraine hat ihre gut 50 Jahre währende staatliche Form schon jetzt verloren. Nur eine auf Ausgleich zielende Politik kann eine weitere Spaltung verhindern. Diese aber ist von den Wahlgewinnern nicht zu erwarten“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Wolfgang Gehrcke, zu den Prognosen über den Ausgang der Parlamentswahlen in der Ukraine. Gehrcke weiter:
„Die Bewertung des Wahlergebnisses in der Ukraine als pro-europäisch ist im besten Falle blauäugig, denn in erster Linie ist es nationalistisch und antirussisch, so wird auch der Kurs der neuen ukrainischen Regierung sein. Offensichtlich entscheiden sich die herrschenden Kräfte in der Ukraine dafür, nicht Brücke, sondern Bollwerk gegen Russland zu sein. In Washington knallen die Sektkorken, der lang gehegte Plan, Russland einzukreisen, beginnt aufzugehen.
Die extrem rechten Parteien haben zwar im Verhältnis zu den Umfragen niedrigere Ergebnisse erzielt, Politiker ihrer politischen Richtung konnten sich aber auf fast allen Wahllisten platzieren oder durch Absprechen Direktmandate gewinnen. Sie haben großen Einfluss auf den künftigen Weg des Landes. Demokratische und linke Parteien hatten in diesem Wahlkampf kaum eine Chance.
Für das Abgleiten in den ukrainischen Nationalismus tragen die EU und besonders Deutschland, Frankreich und Polen eine hohe Mitverantwortung. Die Parteien der Großen Koalition und die Grünen haben immer wieder den ukrainischen Nationalismus bis hin zum Faschismus verharmlost.“
70.000 Tonnen verschollenes "Separatorenfleisch": Deutschland verstößt bei Lebensmittelüberwachung gegen Europa-Recht - foodwatch legt Beschwerde bei EU-Kommission ein
Berlin, 27. Oktober 2014. Mindestens 70.000 Tonnen sogenanntes Separatorenfleisch werden in Deutschland jedes Jahr verarbeitet - aber die zuständigen Behörden in Bund und Ländern können keinerlei Auskunft darüber geben, in welchen Lebensmitteln dieses billige, mechanisch vom Knochen abgelöste Restfleisch landet und ob es sauber verarbeitet und richtig gekennzeichnet ist. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat daher heute bei der Europäischen Kommission offiziell Beschwerde gegen Deutschland eingelegt. Denn die Bundesrepublik sei nach EU-Recht dazu verpflichtet, wirksame Kontrollmaßnahmen zu ergreifen, damit Verbraucher weder gesundheitliche Risiken tragen müssen noch durch fehlende Kennzeichnung getäuscht werden. Dass solche Maßnahmen in Deutschland offenbar nicht umgesetzt werden, ist nach Ansicht von foodwatch ein klarer Verstoß gegen europäisches Recht im Bereich der Lebensmittelüberwachung.
"70.000 Tonnen Separatorenfleisch verschwinden Jahr für Jahr im Nirwana, ohne dass deutsche Behörden in der Fleischbranche durchgreifen, um geltendes Recht durchzusetzen", erklärte Luise Molling von foodwatch. "Verbraucher haben ein Recht zu erfahren, wenn ihnen Separatorenfleisch vorgesetzt wird."
Nach geltendem Gemeinschaftsrecht sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union verpflichtet, die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorgaben zu überwachen und durchzusetzen. So müssen die Behörden die gesamte Verarbeitungskette von der Produktion bis zur Kennzeichnung eines Lebensmittels nachvollziehen können. Ergeben sich dabei Unstimmigkeiten, müssen die Behörden diesen nachgehen - und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen. Doch obwohl in Deutschland nach offiziellen Angaben pro Jahr rund 70.000 Tonnen Separatorenfleisch verarbeitet werden und dieses im Endprodukt als Zutat deklariert werden muss, finden sich im Einzelhandel so gut wie keine Produkte mit einem entsprechenden Hinweis.
"Wir vermuten, dass hier im großen Stil und systematisch Verbrauchertäuschung betrieben wird - ohne dass die Behörden einen Finger rühren", so foodwatch-Expertin Luise Molling. Anfragen von foodwatch im Frühjahr 2014 unter anderem beim Bundesernährungsministerium, dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie bei den 16 zuständigen Ministerien der Bundesländer hätten keine Aufklärung erbracht. Die verantwortlichen Stellen hätten offenbar keinerlei Informationen darüber, wo, von wem und in welchen Produkten das billige Restfleisch den Verbrauchern untergejubelt werde. Gegenüber foodwatch wäre lediglich auf die Stichprobenkontrollen der Lebensmittelbehörden verwiesen worden. Doch mit den gängigen Laboruntersuchungen könne Separatorenfleisch kaum nachgewiesen werden, kritisierte foodwatch. Die Behörden müssten daher stattdessen die Lieferketten überprüfen, um den Verbleib des billigen Restfleischs aufzuklären.
"Wenn die Behörden so offensiv wegschauen ist das geradezu eine Einladung zum Verbraucherbetrug", so Luise Molling von foodwatch. "Die 70.000 Tonnen verschollenes Separatorenfleisch reichen aus, um rund zwei Milliarden Bockwürstchen herzustellen. Das zeigt einmal mehr: Das Gerede von einer funktionierenden amtlichen Überwachung des Fleischmarkts ist blanker Hohn."
Werden bei der Produktion alle Vorgaben eingehalten, ist die Verwendung von Separatorenfleisch gesundheitlich unbedenklich. Die Herstellung ist allerdings hygienisch besonders sensibel und das abgelöste und zerkleinerte Fleisch ist - ähnlich wie Hackfleisch - anfälliger für mikrobakterielle Verunreinigungen. Für Lebensmittelhersteller ist der Anreiz groß, Separatorenfleisch stillschweigend und ohne Kennzeichnung einzusetzen, weil es zwei bis fünf Mal günstiger zu beschaffen ist als gewachsenes Muskelfleisch. In den vergangenen Jahren wurden etliche Betrugsfälle bekannt, in denen die Restware undeklariert in den Handel kam. Gegenüber foodwatch äußerten Branchen-Insider den Verdacht, dass regelmäßig Separatorenfleisch ohne Kennzeichnung für Lebensmittel wie Würste oder Buletten verwendet werde. Nach Angaben der Europäischen Union werden in Deutschland jedes Jahr etwa 130.000 Tonnen Restfleisch maschinell mit Hilfe von Druck vom Knochen gelöst. Etwa 60.000 Tonnen dieses Separatorenfleischs werden exportiert, die übrigen rund 70.000 Tonnen bleiben im Land.
foodwatch wirft Deutschland vor, im Fall von Separatorenfleisch europarechtliche Verpflichtungen (insbesondere aus der sogenannten EU-Lebensmittelbasisverordnung 178/2002) zu missachten. Eine offizielle Beschwerde bei der Europäischen Kommission über eine Nichteinhaltung von EU-Recht in einem Mitgliedstaat können Privatpersonen und Nichtregierungsorganisationen einreichen. Die EU-Kommission, die für die Einhaltung von Gemeinschaftsrecht zuständig ist, ist dann verpflichtet, die Vorwürfe zu prüfen und Stellung zu nehmen.
Gesucht: Deutschlands schönster Schulhof
Stiftung
„Lebendige Stadt“ und Deutsche Umwelthilfe loben Bundeswettbewerb
„Schulhof der Zukunft“ aus – 12.000 € Preisgeld – Forsa-Befragung:
82 Prozent der Schülerinnen und Schüler wollen Schulhöfe mitgestalten
Hamburg/Radolfzell, 27.10.2014:
82 Prozent der Schülerinnen und Schüler der 1. bis 10. Klasse wollen
bei der Verschönerung und Verbesserung ihres Schulhofes selbst Hand
anlegen. Dies ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der
Stiftung „Lebendige Stadt“ und der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), die
daraufhin die Bundesinitiative „deinSchulhof“
ins Leben gerufen haben. Das Projekt hat ein Finanzvolumen von rund
200.000 Euro und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin
Dr. Barbara Hendricks. Bestandteil der Initiative ist der jetzt
gestartete Wettbewerb „Schulhof der Zukunft“.
Die
Stiftung „Lebendige Stadt“ und die DUH suchen ab sofort Schulhöfe, die
von einem hohen Maß an Kreativität in der Gestaltung und Vielfalt in den
Angeboten geprägt sind und
sich im Sinne von Best Practice zur Nachahmung eignen. Sechs besonders
gelungene Schulhöfe werden als „Schulhof der Zukunft“ ausgezeichnet und
mit 2.000 Euro prämiert. Der Wettbewerb läuft bis zum 28. Februar 2015
und richtet sich an alle Grund- und weiterführenden
Schulen. Die Ergebnisse werden auf der Internetplattform
www.deinSchulhof.de vorgestellt, auf der sich auch die Ausschreibungsunterlagen befinden.
„Angesichts
der Entstehung von immer mehr Ganztagsschulen ist es umso wichtiger,
dass mit dem längeren Schulaufenthalt eine Verbesserung der Qualität und
Angebote der Schulhöfe
einhergeht“, erläutert
Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung „Lebendige Stadt“. „Die
Forsa-Umfrage zeigt insbesondere Verbesserungspotenzial bei Angeboten
für die Verwirklichung eigener Kreativität und für die Erholung. Hier
möchte meine Stiftung gemeinsam mit
der DUH ansetzen und vorhandenes Best Practice bekannt machen und zur
Nachahmung empfehlen. Anders als in der Schule ist hier Abgucken
ausdrücklich erwünscht.“
Prof. Harald Kächele, Bundesvorsitzender der DUH, ergänzt:
„Wir Erwachsene verbringen unsere Arbeitspausen nicht freiwillig auf
eintönigen Asphaltflächen. Warum schicken wir dann unsere Kinder auf
betonierte, langweilige Schulhöfe? Dabei merken Schülerinnen und Schüler
meist erst nach der Umgestaltung, wie mangelhaft
ihr Schulgelände zuvor gewesen war. Das gemeinsame Ideensammeln,
Handwerken und Bauen ist erfahrungsgemäß ein Ereignis, das allen
Beteiligten – Schülern, Lehrern sowie Eltern – lange in Erinnerung
bleibt.“
Hintergrund
Mit
der Initiative „deinSchulhof“ sollen Schulhöfe in soziale und
attraktive Lebens- und Lernräume verwandelt werden. Unter Mitwirkung von
Schülern, Lehrern, Stadtverwaltungen
und vielen weiteren Akteuren werden Best Practice-Lösungen und Know-how
in Bezug auf Schulhofgestaltungen zusammengetragen und ab März 2015 auf
dem Internetportal
www.deinschulhof.de veröffentlicht. Dieses wird Ratgeber, Inspirator und Motivator für zukünftige Schulhofgestaltungen sein.
Die Stiftung „Lebendige Stadt“
Die
von Unternehmer Alexander Otto gegründete Stiftung „Lebendige Stadt“
verfolgt das Ziel, die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Städte
zu fördern. Das bewegte Fördervolumen
von rund 28 Mio. Euro umfasst u.a. die Grüngestaltung des Essener
Krupp-Parks, die künstlerischen Illuminationen des Berliner
Reichstagsgebäudes und Kölner Rheinufers sowie die Neugestaltungen des
Hamburger Jungfernstiegs und des Leipziger Nikolaikirchhofs.
Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter
www.lebendige-stadt.de.
Die Deutsche Umwelthilfe
Die
Deutsche Umwelthilfe ist ein gemeinnütziger, bundesweit tätiger Umwelt-
und Verbraucherschutzverband. Das Themenspektrum reicht von Natur- und
Klimaschutz über Energiewende
und Verkehr bis zu Kreislaufwirtschaft und Verbraucherschutz. Der
Bereich „Kommunaler Umweltschutz“ unterstützt seit über 20 Jahren Städte
und Gemeinden bei ihrem Schutz von Natur und Umwelt. Weitere
Informationen zur Deutschen Umwelthilfe finden Sie unter
www.duh.de, Twitter:
https://twitter.com/Umwelthilfe.
Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter
www.deinSchulhof.de, die Ergebnisse der Forsa-Befragung unter
http://www.deinschulhof.de/index.php?id=forsa.
Plastiktütenflut in Europa stoppen: Deutsche Umwelthilfe fordert Richtlinie ohne Schlupflöcher
Verbindliche
Reduktionsziele für Kunststofftüten notwendig – DUH gegen Ausnahmen für
Biokunststofftüten und Beschränkung auf dünnwandige Plastiktüten
„Wenn der heute in Brüssel diskutierte Richtlinienentwurf nicht zum zahnlosen Papiertiger verkommen soll, müssen die Ausnahmen für biologisch abbaubare Plastiktüten verschwinden. Auch darf sich die Regelung nicht nur auf dünnwandige Tüten beziehen, wie sie an Obstständen erhältlich sind. Plastiktüten verschwenden wertvolle Rohstoffe und belasten die Umwelt erheblich. Deshalb fordern wir den Rat der Europäischen Union entschieden auf, die Ausnahmen zu streichen und sich zu verbindlichen Reduktionszielen zu bekennen. Der Ministerrat hat mit den morgen beginnenden Trilog-Verhandlungen die Möglichkeit, ein Zeichen gegen die Plastiktütenflut in Europa zu setzen und endlich eine verbindliche Grundlage für den spürbaren Rückgang dieser Wegwerfprodukte zu schaffen.“
Die Initiative für die „Richtlinie 94/62/EG über Verpackungen und Verpackungsabfälle im Hinblick auf eine Verringerung der Verwendung von Kunststofftüten“ wurde am 4. November 2013 von der EU-Kommission erarbeitet und am 16. April 2014 mit Änderungen vom Europäischen Parlament verabschiedet. Allerdings berücksichtigt die derzeitige Fassung des Richtlinienentwurfes nur noch dünne Plastiktüten mit einer Wandstärke kleiner als 50 Mikrometer (0,05 Millimeter). Das bedeutet, dass Hersteller die Wandstärke ihrer Tüten nur minimal erhöhen müssten, um die Regelung zu umgehen. Dies kann dazu führen, dass zukünftig dickwandigere Tüten auf den Markt kommen, die ihren Einwegcharakter jedoch beibehalten. Der Kunststoffverbrauch würde sich somit erhöhen und nicht verringern.
Gleichzeitig bieten die geplanten Ausnahmen für biologisch abbaubare Tüten die Möglichkeit, konventionelle Plastiktüten einfach gegen eine andere Variante auszutauschen. Die Zahl verbrauchter Plastiktüten würde dadurch nicht sinken. Zudem bauen sich viele der biologisch abbaubaren Plastiktüten unter den in der Natur vorkommenden Bedingungen ähnlich schlecht ab wie Plastiktüten aus herkömmlichen Kunststoffen. Der Rat der Europäischen Union muss dem derzeitigen Richtlinien-Vorschlag zur Verringerung des Plastiktütenkonsums noch zustimmen. Ziel der morgen beginnenden Trilog-Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist es, sie bis Ende 2014 zu verabschieden.
Die DUH-Kampagne „Einwegplastik kommt nicht in die Tüte“ im Internet: http://www.duh.de/?id=3705. Fotos unter: http://www.duh.de/4041.html. DUH-Hintergrundpapier zu Plastiktüten: http://www.duh.de/3715.html. Twitter: https://twitter.com/Umwelthilfe
LEA warnt SPD vor Bruch ihres Wahlversprechens - Landeselternausschuss fordert mehr Geld für Hamburger Kitas
Hamburg. - Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung (LEA) warnt die Hamburger SPD
davor, eines ihrer Wahlversprechen zu brechen. „Die SPD hatte den Hamburger Eltern vor der
letzten Bürgerschaftswahl zugesagt, in die Qualität von Kindertagesstätten zu investieren. Dieses
Versprechen würde der Senat brechen, wenn er nicht weitere Mittel für die Kitas bereitstellt“, sagt
LEA-Vorstandsmitglied Björn Staschen drei Tage vor der großen Demonstration für mehr Personal in
Hamburger Kitas.
Die SPD hatte dem LEA in einer Vereinbarung zugesichert, die von der Vorgängerregierung
eingeführte Gebührenerhöhung rückgängig zu machen. Zudem hatte sie zugesagt, die fünfstündige
Betreuung für alle Kinder gebührenfrei zu stellen. „Diese Zusagen für den quantitativen Ausbau der
Kita-Plätze hat die SPD gehalten. Ebenso wichtig war Hamburgs Eltern jedoch die Zusage, dass
die Qualität der Kitas sich nicht verschlechtern würde“, sagt LEA-Vorstandsmitglied Angelika Bock.
„Genau dies passiert jedoch gerade.“
Viele Studien, darunter der renommierte Bertelsmann-Ländermonitor für frühkindliche Bildung,
belegen dies: „Hamburg mutet seinen Unter-Dreijährigen mittlerweile die schlechteste Betreuung
aller westdeutschen Bundesländer zu“, erklärt Björn Staschen. „Wie kann der Senat da behaupten,
beim Kita-Thema sei das Ende der Fahnenstange erreicht? Gleichzeitig will er zwei Milliarden Euro
in Olympische Spiele investieren und zahlt Millionen-Bürgschaften für die HSH-Nordbank. Das passt
nicht zusammen“, meint Staschen.
Der LEA fordert den Senat auf, mit einem neuen Angebot auf die Kita-Träger zuzugehen. „Die
Verhandlungen um den neuen Landesrahmenvertrag dürfen nicht von der Unbeweglichkeit des
Senats blockiert werden. Dafür ist die Betreuung unserer Kinder zu wichtig“, meint Angelika Bock.
Der LEA hatte Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz bereits vor einem Jahr vorgeschlagen,
die Gebührenbefreiung für die fünfstündige Kita-Betreuung um ein Jahr zu verschieben. „Die Eltern
wollten ein Zeichen setzen und durch die eingesparten Mittel den Einstieg in die Verbesserung der
Qualität erleichtern“, erklärt Staschen. Scholz sei darauf nicht eingegangen.
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LEA
„Bis heute haben wir vom Ersten Bürgermeister kein Wort zum Thema gehört. Es ist an der Zeit,
dass er sich des Themas annimmt und die nötigen Mittel im Haushalt freimacht, damit Hamburg
eine familienfreundliche Stadt bleibt.“
„Der LEA unterstützt die Forderung nach 25 Prozent mehr Personal in Hamburger Kitas. Denn in
vielen Einrichtungen gehen die Erzieherinnen und Erzieher auf dem Zahnfleisch. Nur, weil sie sich
über die Maßen engagieren, funktioniert das Kita-System in Hamburg noch“, sagt Bock.
„Wir fordern alle Eltern auf, sich an der Demonstration des Kita-Netzwerkes am 30. Oktober zu beteiligen“,
erklärt Bock. Auch viele LEA-Eltern würden ab 16.30 Uhr protestieren und an den Kundgebungen
am Theudor-Heuss-Platz (Dammtorbahnhof) und am Gerhart-Hauptmann-Platz teilnehmen.
In vielen Kitas würden derzeit zudem Elternvertreterinnen und Elternvertreter gewählt. „Wir setzen
darauf, dass sich viele Eltern engagieren, damit die Bezirkselternausschüsse und der Landeselternausschuss
in der Diskussion eine starke Stimme bleiben.“
Die Prognose von Volker Pispers für die BRD! die Bananenrepublik
Hochgeladen am 02.04.2011
You toube, Youtube Kanal: die
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Recht und Freiheit
http://theaterkontor.de/pispers/tour.htm
Bitte "abonnieren", danke http://www.youtube.com/user/Bananenre...
Tags:
politisches Kabarett Politik Satire Comedy Humor bis neulich Dienstag Die Prognose von Volker Pispers für die BRD 2011 die Bananenrepublik Thilo Sarrazin Muslim Muslime Klimawandel Hochwasser Prognosen Fett Altersvorsorge Bürgerversicherung Rente
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Energiewende: Jobs im Norden – Arbeitslose im Süden - Energienews - Energie - top agrar online
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Mit einer dezentralen #Energiewende könnten flächendeckend Arbeitsplätze geschaffen werden! #DaGehtMehr
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Rechnet sich eine Kleinwindkraftanlage? | Mit Praxisbeispiel
Rechnet sich eine Kleinwindkraftanlage? | Mit Praxisbeispiel
In der Praxis zeigt sich, dass viele private Betreiber einer
Kleinwindkraftanlage Wirtschaftlichkeit und Rendite in den Hintergrund
stellen. Im Vordergrund stehen andere Motive, wie z.B. Unabhängigkeit in
der Stromversorgung und Klimaschutz. Für diese Menschen lohnt sich die
Investition. Obwohl rein finanziell betrachtet, sich die meisten
privaten Windkraftanlagen erst nach 20 Jahren amortisieren werden. Eine
Einsparung von Stromkosten wird nur in seltenen Fällen möglich sein. Das
hat mehrere Gründe: Höhere spezifische Investitionskosten der eher
kleinen Windturbinen, geringe Aufstellungshöhe und schlechtere
Windbedingungen als auch ein geringer Eigenverbrauch des Stroms.
Lohnt sich eine Kleinwindanlage für private Hausbesitzer?
In der Praxis zeigt sich, dass viele private Betreiber einer
Kleinwindkraftanlage Wirtschaftlichkeit und Rendite in den Hintergrund
stellen. Im Vordergrund stehen andere Motive, wie z.B. Unabhängigkeit in
der Stromversorgung und Klimaschutz. Für diese Menschen lohnt sich die
Investition. Obwohl rein finanziell betrachtet, sich die meisten
privaten Windkraftanlagen erst nach 20 Jahren amortisieren werden. Eine
Einsparung von Stromkosten wird nur in seltenen Fällen möglich sein. Das
hat mehrere Gründe: Höhere spezifische Investitionskosten der eher
kleinen Windturbinen, geringe Aufstellungshöhe und schlechtere
Windbedingungen als auch ein geringer Eigenverbrauch des Stroms.
Gesetz gegen "geplanten Verschleiß" - ÖKO-TEST Online - www.oekotest.de
Gesetz gegen "geplanten Verschleiß" - ÖKO-TEST Online - www.oekotest.de
In Frankreich können künftig Hersteller oder Importeure bestraft werden,
die gewollt vorzeitig alternde Produkte in den Handel bringen. Das
absichtliche vorschnelle Altern zum Beispiel von Elektrogeräten soll
künftig als Betrug bestraft werden. Ein entsprechendes Gesetz hat
bereits die erste Hürde in der Nationalversammlung genommen.
In Frankreich können künftig Hersteller oder Importeure bestraft werden,
die gewollt vorzeitig alternde Produkte in den Handel bringen. Das
absichtliche vorschnelle Altern zum Beispiel von Elektrogeräten soll
künftig als Betrug bestraft werden. Ein entsprechendes Gesetz hat
bereits die erste Hürde in der Nationalversammlung genommen.
BLURT Live at Hurrah
Veröffentlicht am 19.07.2014
First song from a full set recorded
with 2 cameras at Hurrah in 1981. Animation and effects work to expand
the background for the widescreen format was created for the clip by the
filmmaker of the original recording, Merrill Aldighieri.
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