3. September 2020

Hochradioaktive: Wachsende Risiken bei der Atommüllagerung – BUND mit neuer Sicherheitsstudie zur Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle – |umweltFAIRaendern

Hochradioaktive: Wachsende Risiken bei der Atommüllagerung – BUND mit neuer Sicherheitsstudie zur Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle – |umweltFAIRaendern

David Graeber über »Bullshit-Jobs« | Jacobin Magazin

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David Graeber ist tot: Anarchist und Professor - taz.de

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Sibirien: Brände in der Arktis verursachen Rekordemissionen - DER SPIEGEL

244 Megatonnen CO₂: Am nördlichen Polarkreis wüten ungewöhnlich heftige Brände, wie Auswertungen von Satellitendaten zeigen. In vielen Fällen hatten offenbar sogenannte Zombie-Feuer die Flammen entfacht.



Sibirien: Brände in der Arktis verursachen Rekordemissionen - DER SPIEGEL

Nona Hendryx & Gary Lucas performs "When It blows its stacks" with the...

The World of Captain Beefheart featuring Gary Lucas and Nona Hendryx

World of Captain Beefheart

Gary Lucas 40th Anniversary of "Doc at the Radar Station" Tribute 9/1/20

Birthmark by Frank Baugh & Matthew Sage

Radfahrer: Wie Corona den Fahrradboom verstärkt | ZEIT ONLINE

Die Zahl der Radfahrer steigt noch schneller als bisher, es werden so viele Fahrräder wie nie verkauft – und immer mehr Menschen nutzen Leihräder. Der Boom in fünf Zahlen
Von  und 



Radfahrer: Wie Corona den Fahrradboom verstärkt | ZEIT ONLINE

Für einen sozial-ökologischen New Deal: Klimapolitik als Bürgerbewegung gestalten! | WeAct

Die Coronakrise zeigt schmerzlich: Die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen basieren auf stabilen Versorgungsinfrastrukturen. Diese basieren ihrerseits auf intakten Ökosystemen. Die Klimakrise stellt diese Sicherheit grundlegend in Frage. Die Lösung der Klimakrise muss deshalb im Zentrum eines Konjunkturprogramms zur Revitalisierung der Ökonomie nach Corona stehen. Diese Revitalisierung muss, will sie erfolgreich und nachhaltig sein, den Umfang eines sozial-ökologischen New Deals haben.
Dies bedeutet konkret: Klimapolitik muss als Bürgerbewegung gestaltet werden. Obwohl die Mehrheit der Gesellschaft für einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ist, hat dieser an Schwung verloren. Bis jetzt sind Bürgerinnen und Bürger die aktivsten Trägerinnen und Träger des Ausbaus der erneuerbaren. Über ein Drittel aller Eigentümerinnen und Eigentümer von Anlagen in der Bundesrepublik sind Privatpersonen. In ihnen liegt das stärkste Potential für den dynamischen und deutlichen Ausbau dieser Energien.
Wir fordern, folgende Punkte zügig umzusetzen:
1) Speicher auf der Nieder- und Mittelspannungsebene müssen von Abgaben und Steuern befreit werden [1]. Speicher und Wandler sind die Schlüssel für den Erfolg der Energiewende, die auf erneuerbaren Energien basiert. Durch diese Regelung wird der naturwissenschaftlich hergeleitete zelluläre Ansatz möglich und der mehrfach vom Bundestag beschlossene Grundsatz „nutzen statt abregeln“ umgesetzt. Speicher werden die Gesamtkosten des Systems senken.
2) Selbstverbrauchte Energie aus Eigenversorgung darf keinerlei Abgaben, Umlagen und Gebühren unterliegen [2]. Diese Regelung ermöglicht es, dass die vorhandenen Potentiale für den Einsatz erneuerbarer Energien gehoben werden und damit die Erreichung unserer Klimaziele ermöglicht wird. Gleichzeitig brauchen wir für eine sozial gerechte Verteilung der Kosten eine Neuordnung der Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien.
3) Auch Gemeinschaften von Eigenversorgern im Gebäude oder im Quartier müssen gesetzlich Einzelpersonen gleichgestellt werden [3]. Die bisherige Privilegierung von Eigentümern von Einfamilienhäusern ist nicht mehr zeitgemäß, wie die EU richtig erkannt hat.
4) Mieterstrom muss mit Eigenversorgung gesetzlich gleichgestellt werden [4]. Mieterstrom muss neu definiert werden [5]. Er kann eine Stromlieferung, aber auch eine Form von kollektiver Eigenversorgung sein. Diese Regelung schließt an die Punkte 2 und 3 an. Aus Klimaschutzgründen muss die Option bestehen, jedes geeignete Dach mit PV-Modulen zur Gewinnung der solaren Ernte auszustatten. Diese Regelung soll die Diskriminierung von Mieterinnen und Mietern bei der kollektiven Eigenversorgung mit Solarstrom beenden.
5) Kleine Bürgerenergieprojekte im Sinne der Erneuerbaren-Energie-Richtlinie müssen in die Lage versetzt werden, sich aktiv am Ausbau erneuerbarer Energien zu beteiligen [6]. Deshalb sollte eine Freistellung von verpflichtenden Ausschreibungen unter bestimmten Voraussetzungen vorgesehen werden, sowie die Möglichkeiten zur Kooperation mit lokalen Energieversorgern gestärkt werden.
6) Austausch und Handel mit Überschüssen innerhalb und zwischen kleinen Netzwerken im Quartier wie energy sharing, Nachbarschaftsstrom etc. muss gesetzlich ermöglicht werden und von Umlagen und Abgaben befreit sein [7]. Auch hier sind die Regelungen der EU eindeutig. Das Ziel dieser Regelung fördert die Wertschöpfung vor Ort und sichert zusammen mit dem Ausbau der Speicher (siehe 1.) einen wirtschaftlichen Ausbau und Betrieb der Stromnetze.
7) Wer sich klimafreundlich verhält und zukünftig Erneuerbare Energien selbst nutzt, sollte von administrativen Aufwendungen entlastet werden. Klimafreundliches Verhalten muss einfach möglich sein.



Für einen sozial-ökologischen New Deal: Klimapolitik als Bürgerbewegung gestalten! | WeAct

2. September 2020

European Images 1 Swedish Water

European Images 2 Frankfurt window

Carrick - Sandstone(s)

lanterne by Richard Carrick

Deutscher Markt betroffen: Facebook stoppt VR-Brillen-Verkauf - n-tv.de

Deutscher Markt betroffen: Facebook stoppt VR-Brillen-Verkauf - n-tv.de

Waldschutz jetzt: Stoppt die faulen Tricks von IKEA

PETITION

An IKEA AG, Jessica Anderen, CEO

Sehr geehrte Frau Anderen,
Immer mehr Holz von IKEA-Produkten stammt aus Osteuropa, wo in grossem Umfang illegal abgeholzt wird. Wir sind äusserst besorgt darüber, dass IKEA die Schweizer Holzdeklarationspflicht verletzt und die Lieferketten nicht im Griff hat. Damit macht sich IKEA mitverantwortlich für die Zerstörung schützenswerter Wälder mit schädlichen Konsequenzen für Biodiversität und Klima.

Wir fordern IKEA deshalb auf, unverzüglich folgende Massnahmen zu ergreifen:
  1. Verkaufsstopp für alle IKEA-Holzprodukte mit umstrittener oder unklarer Holzherkunft.
  2. Lückenlose und kundenfreundliche Umsetzung der gesetzlichen Holzdeklarationspflicht.
  3. Starke Reduktion des Frischholzbedarfs und Ausstieg aus der Produktion von kurzlebigen Billigmöbeln.

Waldschutz jetzt: Stoppt die faulen Tricks von IKEA

Die faulen Tricks von IKEA

Negative Effekte durch geplante Kohle-Entschädigungen: Greenpeace Energy legt offiziell Beschwerde bei EU-Kommission ein


Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy hat heute bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die im Rahmen des Kohleausstiegs geplanten Entschädigungszahlungen eingelegt. In ihrer Beschwerdeschrift warnt die Energiegenossenschaft vor negativen Auswirkungen auf den Klimaschutz sowie vor Wettbewerbsnachteilen für erneuerbare Energien und Ökostromversorger. "Wenn die Bundesregierung die Betreiber von Kohlekraftwerken mit hohen Summen aus Steuergeldern entschädigt, dann ist das aus unserer Sicht eine unerlaubte Beihilfe", sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. "Brüssel darf dem Plan nicht zustimmen, dass Deutschland Konzernen wie RWE und LEAG einen Kohleausstieg im Schneckentempo vergoldet und damit am Ende auch noch der Energiewende und dem Klimaschutz schadet."
Konkret kritisiert Greenpeace Energy, dass die Regelungen zu den Entschädigungszahlungen dazu führen, dass fossile Kraftwerke erst später abgeschaltet werden, als dies unter reinen Marktbedingungen der Fall wäre. Betreiber von Steinkohlekraftwerken können sich nämlich in Ausschreibungen um so genannte "Stilllegungsprämien" bewerben. Diese erhalten sie aber nur, wenn sie ihre Kraftwerke bis zu einem Zuschlag in der Ausschreibung weiterlaufen lassen - was etliche Monate oder sogar Jahre dauern kann. Die Hoffnung auf diese Millionenzahlungen ist ein Anreiz, selbst unwirtschaftliche Kohlekraftwerke weiter zu betreiben.
"Es ist wirklich paradox, dass die Bundesregierung hier falsche Anreize setzt, die den Kohleausstieg eher verlangsamen, als ihn zu beschleunigen. Das Ganze ist ein Bärendienst für den Klimaschutz", kritisiert Sönke Tangermann. Resultat dieses "Fehlers im System" ist laut Analyse von Greenpeace Energy, dass insgesamt deutlich mehr klimaschädliche Kraftwerke länger am Netz bleiben. Das hat auch negative Folgen für die Energiewende in Deutschland: Das Mehr an Kohlestrom dämpft den Marktwert von erneuerbaren Energien und schwächt die Wirtschaftlichkeit neuer Ökokraftwerke.
Dies benachteiligt unter anderem auch Ökostromanbieter wie Greenpeace Energy, die weit vor der Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetzes langfristige Lieferverträge mit Windparks und Photovoltaikanlagen abgeschlossen haben, um sauberen Strom für ihre Kundinnen und Kunden zu beschaffen. Im Rahmen dieser so genannten "Power Purchase Agreements" (PPA) gelten fixe Abnahmepreise für den grünen Strom. Solche Verträge ermöglichen, dass die Öko-Kraftwerke auch ohne staatliche Förderung weiterlaufen können. Sie sind deshalb für die Energiewende und Klimaschutz besonders wichtig.
Redaktionelle Hinweise: Die detaillierte Argumentation zur wirtschaftlichen Betroffenheit von Greenpeace Energy finden Sie als PDF zum Download unter https://gp-e.de/eu-beschwerde
Hintergrund: Die Europäische Kommission befasst sich derzeit mit den von Bundesregierung und Kohlekraftwerksbetreibern vereinbarten Entschädigungszahlungen im Rahmen des deutschen Kohleausstiegs. Beobachter erwarten hierzu in den kommenden Wochen eine Entscheidung. Die Kompensationen sind auch in Deutschland umstritten. Für den 7. September ist im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie eine Anhörung zum Thema geplant.

Die Suche nach einem Endlager für Atommüll: Ist Lüneburg dabei? - LZonline

Als die Bundesrepublik den Ausstieg aus der Atomkraft beschloss, versank die Frage nach dem künftigen Atomklo für viele im wohligen Nebel der Illusion, dass erst die ferne Zukunft die Antwort bringen müsste. Im November 2011 bahnten letztmals Tausende Polizisten Castor-Behältern den Weg ins Zwischenlager Gorleben. Seitdem genoss die Region die Ruhe an der Atomfront. In vier Wochen prallt die Illusion auf die Realität, kann die Ruhe vorbei sein. Denn am 29. September könnte eine Schlagzeile lauten: Atom-Endlager im Landkreis Lüneburg möglich!



Die Suche nach einem Endlager für Atommüll: Ist Lüneburg dabei? - LZonline
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