5. September 2016

Bauernverband gegen «Strafsteuern» auf Fleisch und Milch | Greenpeace Magazin

Bauernverband gegen «Strafsteuern» auf Fleisch und Milch | Greenpeace Magazin

Der Kampf gegen die Erderwärmung kann nur gelingen, wenn sich die Essgewohnheiten ändern. Das sagen wissenschaftliche Berater der Regierung - und empfehlen, tierische Lebensmittel teurer zu machen. Der Deutsche Bauernverband ist skeptisch.

Sozialpolitik - Armutsforscher Butterwegge gibt SPD Mitschuld am Aufstieg der AfD

Sozialpolitik - Armutsforscher Butterwegge gibt SPD Mitschuld am Aufstieg der AfD



Die AfD steigt auf, die SPD steigt ab. Für den Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge hängt das unmittelbar zusammen: "Die AfD ist ein verspätetes Kind der Agenda 2010", sagte er im DLF. Mindestlohn oder Rente mit 63 könnten daran nichts ändern, weil diese Reformen viele Menschen gar nicht erreichten.
Christoph Butterwegge im Gespräch mit Martin Zagatta

PepsiCo: Beteiligen Sie sich an der Rettung des Regenwaldes und verabschieden Sie eine nachhaltige Palmöl-Richtlinie!

PepsiCo: Beteiligen Sie sich an der Rettung des Regenwaldes und verabschieden Sie eine nachhaltige Palmöl-Richtlinie!



Wenn wir das Abholzen des Regenwaldes nicht aufhalten, könnte das auch dramatische Folgen für unser Klima haben. Denn in den verbliebenen Wäldern Indonesiens ist so viel Kohlendioxid gespeichert, wie auf der gesamten Erde in einem Jahr ausgestoßen wird. Wird weiter gerodet, gelangen diese Unmengen CO2 in die Atmosphäre.

Nächste EEG-Änderung ist in Sicht - Solarenergie - Erneuerbare Energien

Nächste EEG-Änderung ist in Sicht - Solarenergie - Erneuerbare Energien



Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will den Eigenverbrauch auch aus bestehenden Solarstromanlagen mit der EEG-Umlage belegen. Voraussetzung ist dafür aber eine Modernisierung des Generators. In Brüssel hat er sich das zusammen mit anderen Regelungen schon mal genehmigen lassen.

Over eten - De weg van een snoepje / Ferkel in Süssigkeiten ... Würg ...

Over eten - De weg van een snoepje from Eén on Vimeo.
'Over Eten’ (On Food) is a tv show focussing on our present knowledge about food, produced by the news department of flemish public broadcaster VRT, Belgium. This ‘Gelatine’ video tells the reversed story of how gelatine candy is actually produced. Starting from wrapped candy, going all the way back to the living pig. Just by showing a series of reversed images it reveals a detailed and truthful story on daily foods and its origin. This video ‘Gelatine’ is one in a series of reversed stories on sugar, crisps, black pudding, rabbit stew, lamb burger, pastry and mozzarella. credits for ‘Gelatine’: director Alina Kneepkens, research Greet Verhaert, editor in chief Bart Mutton.

Zu Besuch in der BUDE - mo-niversum

Zu Besuch in der BUDE - mo-niversum



Baut Buden! Vier Freunde aus Wilhelmsgrille zeigen mit ihrer WG eindrucksvoll, dass man ein Haus kaufen kann ohne sesshaft oder spießig werden zu müssen. Das Selbermachen steckt hier jedem im Blut: Handcraft your life!
Ich bin zu Besuch in Wilhelmsgrille, einem Dorf, das wahrscheinlich zu den kleinsten in Brandenburg gehört. Dort besuche ich die vier Jungs der Bude, die den Altersdurchschnitt im Dorf doch erheblich nach unten drücken dürften. Es ist normalerweise nicht leicht, alle vier auf einmal anzutreffen. Aber gerade habe ich Glück, denn sie stecken mitten in den Vorbereitungen zu ihrem jährlichen Sommerfest. Bei Club Mate und Bier erzählen sie mir alles über ihr trautes Heim (Baujahr 1952 mit einer Grundstücksfläche von ca. 400o qm), das sie gemeinsam gekauft haben.

Religion macht Kinder unsozial und intolerant

Religion macht Kinder unsozial und intolerant



An über 1.000 Kindern aus verschiedenen Kulturkreisen haben Forscher nun nachgewiesen, dass religiös erzogene Kinder unsozialer sind als atheistisch erzogene Kinder. So teilen christlich und muslimisch erzogene Kinder seltener mit Altersgenossen, wollen im Gegenzug aber unsoziales Verhalten härter bestrafen. Je religiöser die Familien waren, desto ausgeprägter war dieses Verhalten zu beobachten.

4. September 2016

CETA: Erfahrungen aus Kanada



Veröffentlicht am 13.04.2016
Dieser Artikel dient zur Warnung der Europäer, denen die Gesundheit ihrer Bewohner, Widerstandfähigkeit ihrer Gemeinschaften, das Schicksal ihren öffentlichen Dienstleistungen und der Schutz ihrer natürlichen Ressourcen wichtig ist.

http://canadians.org/transatlantic-de...




3. September 2016

Rekordzuwächse im Ökolandbau: 2016 ein Plus von 10.000 Hektar / Landwirtschaftsministerium legt Aktionsplan für weiteren Ausbau vor – Minister Meyer: Ziel der Bio-Offensive ist die Verdoppelung der Zahl der Ökobetriebe bis 2025

Rekordzuwächse im Ökolandbau: 2016 ein Plus von 10.000 Hektar / Landwirtschaftsministerium legt Aktionsplan für weiteren Ausbau vor – Minister Meyer: Ziel der Bio-Offensive ist die Verdoppelung der Zahl der Ökobetriebe bis 2025Christian Meyer - christian-meyer-gruene.de
(BUP) Die Landwirte in Niedersachsen setzen verstärkt auf den Ökolandbau. Derzeit stellen so viele Betriebe ihre Produktion um wie noch nie. Bisher haben in 2016 bereits 140 Höfe einen Umstellungsantrag gestellt – mit einer Fläche von fast 10.000 Hektar. Mit derzeit rund 82.500 Hektar erreicht die Ökofläche im Land einen vorläufigen Höchststand. „Das ist ein erfreulicher Trend, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Die Nachfrage nach Ökoprodukten wächst enorm, Niedersachsen kann also noch viel mehr regionale Bio-Ware absetzen“, sagte Agrarminister Christian Meyer. Mit einem umfassenden Aktionsplan will das Land daher die Entwicklung hin zu mehr „Bio aus Niedersachsen“ nachhaltig stärken. Das Handelsunternehmen EDEKA bestätigte unterdessen, dass der Umsatz mit Bio-Produkten in Norddeutschland zuletzt ein zweistelliges Wachstum erreichte.

„Unser Ziel ist die Verdoppelung der Zahl der Ökobetriebe bis 2025“, sagte der Minister bei der Vorstellung des Aktionsplans. Im vergangenen Jahr waren es erstmals mehr als 1.500 Betriebe. „Damit wirkt sich auch die verstärkte Förderung im Biobereich aus“, so Meyer. Unter Rot-Grün wurde die Umstellungsprämie bereits in zwei Stufen von 262 auf 364 Euro je Hektar und die Beibehaltungsprämie, die ab dem dritten Jahr der Umstellung gezahlt wird, von 137 auf 234 Euro erhöht. Für 2016 sollen diese Fördersätze nun auf 403 Euro und 273 Euro pro Hektar steigen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Kommission. Noch bis Ende September können die Landwirte für 2016 einen Umstellungsantrag einreichen. Die Prämien sollen die Umweltleistungen des Ökolandbaus honorieren und den Ertragsverlust der Bauern ausgleichen.

Vor dem Hintergrund der Milchkrise steigen nun zusätzlich rund 50 niedersächsische Milchviehbetriebe auf die Bio-Produktion um. Mehrere Molkereien im Land wollen demnächst mit der Biomilch-Verarbeitung starten. „Derzeit fragen bei uns verstärkt Betriebe an, die an der Umstellung interessiert sind. Darunter viele Milcherzeuger, aber auch Ackerbaubetriebe, die nach Alternativen zur Intensivierung in Ackerbau und Tierhaltung suchen“, sagte Harald Gabriel von der Landesvereinigung Ökologischer Landbau (LÖN). „Der Aktionsplan des Landes setzt ein wichtiges Signal, dass der Ökolandbau den Betrieben in Niedersachsen langfristige Perspektiven bietet.“

Der Aktionsplan sieht – neben der direkten finanziellen Förderung – eine breite Palette an Maßnahmen zur weiteren Stärkung des Ökolandbaus vor, etwa bei der Wertschöpfung, Vermarktung, der Forschung und dem Wissenstransfer, aber auch in der Ausbildung. So sollen niedersächsische Bio-Modellregionen entstehen, um Öko-Initiativen vor Ort unter einem Dach zusammen zu fassen. Der Anbau von Bio-Futtermitteln – etwa bei Eiweißpflanzen – soll ausgeweitet, Verarbeitung und Vermarktung etwa bei Biomilch, Gemüse, Fleisch oder Kartoffeln – sollen gestärkt werden. Zudem werde es zukünftig mehr praxisorientierte Forschung bei der Pflanzenzüchtung oder dem ökologischen Gemüse- und Obstbau geben, so Minister Meyer. „Und wir stellen jetzt sicher, dass alle landwirtschaftlichen Berufsschulen den Ökolandbau in der Ausbildung behandeln.“

Der Aktionsplan wurde mit dem „Niedersächsischen Beirat zur Förderung des Ökologischen Landbaus“ erarbeitet. „Die geplanten Maßnahmen können dazu beitragen, die ökologische Landwirtschaft in Niedersachsen dauerhaft auf eine breite Basis zu stellen“, sagte die Beiratsvorsitzende Carolin Grieshop. „Wir sind in vielen Bereichen schon gut aufgestellt, aber Niedersachsen kann noch sehr viel mehr Ökolandbau vertragen. Das schafft nicht zuletzt Arbeitsplätze im ländlichen Raum.“

Im Beirat sind neben den Bioverbänden auch Verarbeiter und der Handel vertreten, darunter das deutschlandweit größte Handelsunternehmen EDEKA. „Wir konnten in 2015 ein zweistelliges Wachstum im Bio-Segment verzeichnen. Dieser Zuwachs liegt deutlich über dem bundesweiten Trend und fällt in Niedersachsen sogar überproportional hoch aus“, sagte Bettina Stolt von der EDEKA Minden-Hannover. Auch in diesem Jahr gehe diese Entwicklung dynamisch weiter. „Daher freuen wir uns über jeden weiteren regionalen Bio-Lieferanten aus Niedersachsen. Für uns heißt das auch: Noch mehr Frische durch kurze Lieferwege. Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten sichern wir zudem Beschäftigung in Niedersachsen. Somit profitieren sowohl die Landwirte als auch die Verbraucher und der Lebensmittelhandel“, so Stolt.

Sabine Möller-Schritt vom Oldenburger Naturkost-Großhändler „Kornkraft“ bestätigte, dass auch im Bio-Handel die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten sehr viel größer sei als das Angebot. „Alles was wir regional beziehen können, kaufen wir auch regional. Doch die mangelnde Verfügbarkeit in Niedersachsen wirkt als Wachstumshemmnis, deswegen begrüßen wir das Aktionsprogramm des Landwirtschaftsministeriums.“

Die wichtigsten Produkte aus niedersächsischer Bioproduktion sind bisher Eier und Kartoffeln, aber auch Bio-Obst. So stammt fast jedes zweite deutsche Bio-Ei aus Niedersachsen und unter Rot-Grün erhöhte sich hier der Bestand an Öko-Legehennen um 30 Prozent. Im Alten Land wird mittlerweile mehr als zehn Prozent der Obstanbaufläche ökologisch bewirtschaftet. Hier werden etwa 40 Prozent aller Bio-Äpfel in Deutschland geerntet. Neben den 1.650 landwirtschaftlichen Erzeugern sind in Niedersachsen rund 1.300 Betriebe ansässig, die Ökoprodukte verarbeiten. Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln stieg bundesweit im vergangenen Jahr wieder zweistellig um 11 Prozent auf rund 8,6 Milliarden Euro.

Quelle: ml.niedersachsen.de

Ministerium: «Unzulässige» Abschalteinrichtungen bei Fiat-Dieseln | Greenpeace Magazin

Ministerium: «Unzulässige» Abschalteinrichtungen bei Fiat-Dieseln | Greenpeace Magazin



Nachtests ergeben aus Sicht des Bundesverkehrsministeriums den Nachweis: Fiat verwende in Dieselautos eine «unzulässige» Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung. Das Unternehmen wehrt sich - doch manch einer sieht den Gipfel der «Dreistigkeit» erreicht.

Umwelt von Yoshiyuki KATAYAMA

Umwelt from Yoshiyuki KATAYAMA on Vimeo.
http://ktym.jpn.org/


"Relaxing Piano Music" Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 License
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

Avaaz - An Entscheidungsträger weltweit: 30% unserer Meere schützen!

Avaaz - An Entscheidungsträger weltweit: 30% unserer Meere schützen!



Unsere Ozeane stehen vor dem Kollaps und Berichten zufolge breiten sich im Pazifik riesige "tote Zonen" aus. Dennoch haben wir Grund zur Hoffnung: Im letzten Jahr wurden größere Meeresschutzgebiete geschaffen als je zuvor! 

Ob unsere Ozeane sterben oder erhalten werden, könnte sich diese Woche entscheiden. Wissenschaftlern zufolge müssen wirnur 30 Prozent unserer Meere unter Schutz stellen, damit sich der gesamte Rest erholt. Genau dieser Plan liegt beim World Conservation Congress in Hawaii auf dem Tisch ― und der startet heute! 

Länder mit einer lautstarken Fischereilobby - wie zum Beispiel Japan - sind gegen den Plan. Es liegt also an uns, mit unseren Stimmen für ein massives Gegengewicht zu sorgen. Es könnte der Wendepunkt für unsere Weltmeere sein ― tragen wir eine Million Unterschriften direkt ins Gipfeltreffen hinein.

Armut - Millionen Haushalte mit Kindern haben kein Geld für Urlaub

Armut - Millionen Haushalte mit Kindern haben kein Geld für Urlaub



Fast jeder vierte Jugendliche in Deutschland kann aus Geldnot nicht in Urlaub fahren.

Work-Life-Balance: Warum wir das Drei-Tage-Wochenende brauchen - DIE WELT

Work-Life-Balance: Warum wir das Drei-Tage-Wochenende brauchen - DIE WELT



Wer sagt, dass ein Wochenende zwei Tage lang ist? Ökonomen wie David Spencer fordern das Drei-Tage-Wochenende. Es steigere nicht nur die Produktivität, sondern auch Gesundheit und Lebensqualität.

Captain Beefheart - Van Oekel's Discohoek 1974




Veröffentlicht am 21.07.2015
Captain Beefheart playbacks Upon The My-O-My on the chaotic music show Van Oekel's Discohoek, VPRO-TV Holland, 1 aug 1974.




heute plus - ZDFmediathek - RWE will mit Innogy einen Neuanfang

heute plus - ZDFmediathek - ZDF Mediathek



Alles startete mit einer Kampagne rund um den Neuanfang: Alle Altlasten über Bord werfen und sich einfach neu erfinden. Mit viel grünem Strom und Öko. Was steckt dahinter?



RWE will mit Innogy einen Neuanfang. fordert Konzernhaftung für Ewigkeitsschäden durch "dunkle RWE"

 

2. September 2016

Fliegen - ROBIN WOOD guckt hin



Veröffentlicht am 01.09.2016
Weniger Fliegen - Wieso, weshalb, warum? ROBIN WOOD guckt hin: Flugverkehr ist extrem schädlich für Umwelt und Klima. Wir erklären kurz und gut, warum Nachtzug besser ist als Nachtflug und der Ausbau des Flugverkehrs gestoppt werden muss.
www.robinwood.de


Musik: Drinks (4am rmx by Dominik Berlin) by Spiedkiks is licensed under a Attribution-ShareAlike 3.0 International License.http://freemusicarchive.org/music/Spi...




Chemnitz bald ohne Giraffen und Elefanten VIER PFOTEN begrüßt kommunales Wildtierverbot für Zirkusse

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Elefanten im Zirkus © VIER PFOTEN, Fred Dott
Chemnitz / Hamburg, 02. September 2016 – Chemnitz hat die Einführung eines kommunalen Wildtierverbotes für Zirkusbetriebe ab Januar 2019 beschlossen. Mit dieser Entscheidung zugunsten der Wildtiere schließt sich Chemnitz über 60 deutschen Städten und Kommunen an, die Zirkusse mit Wildtieren nicht länger auf öffentlichen Plätzen gastieren lassen. Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN begrüßt das Engagement und fordert die Bundesregierung auf, gleichzuziehen und ein bundesweites Wildtierverbot für Zirkusse auf den Weg zu bringen.

Denise Schmidt, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN:
"Wildtiere leiden in Zirkussen unter dem extremen Bewegungsmangel, den ständigen Ortswechseln und den langen Transportzeiten. Diese Tiere werden nie domestiziert sein und können unter Zirkusbedingungen nicht artgerecht gehalten werden. Das neue Zirkus-Wildtierverbot in Chemnitz ist ein weiteres Signal an Berlin!"


Viele deutsche Städte und Gemeinden, darunter auch einige Landeshauptstädte, haben bereits vollständige oder teilweise kommunale Verbote für Wildtierzirkusse beschlossen. Sie nehmen die Sache selbst in die Hand, da die Bundespolitik handlungsunfähig erscheint. Die Stadt Chemnitz folgt dem Bundesratsbeschluss von 2011 und untersagt die Nutzung städtischer Flächen für Zirkusbetriebe mit nicht-menschlichen Primaten, Elefanten, Großbären, Nashörnern, Flusspferden und Giraffen. Für Großkatzen gilt das Verbot jedoch nicht. 
Bereits 2007 gab es einen ähnlichen Beschluss, allerdings hatte damals hatte der Circus Voyage Klage eingereicht und Recht bekommen. Heute ist die Rechtslage anders, etwa nach dem Urteil in Erding, welches bestätigt, dass es in kommunaler Hand liegt, wie öffentliche Flächen genutzt werden. Worunter auch ein Verbot der Nutzung öffentlicher Flächen für Zirkusse mit Wildtieren fällt.
Der Bundesrat hat im März 2016 bereits zum dritten Mal an die Bundesregierung appelliert, ein bundesweites Verbot in die Wege zu leiten. In 19 EU-Ländern gilt längst ein, zumindest eingeschränktes, Wildtierverbot in Zirkussen.
___

Hintergrundinformationen:
Mit einem Online-Protest, Lobbyarbeit und aufmerksamkeitsstarken Aktionen im Rahmen der „Brüll-Kampagne“ (www.vier-pfoten.de/bruellen) mobilisierte VIER PFOTEN die Öffentlichkeit und Politiker bereits seit 2014 für ein gesetzliches Wildtierverbot. Am 31.08. diesen Jahres übergab die Tierschutzstiftung erneut knapp 100.000 Petitionsunterschriften an Ministerialdirektor Bernhard Kühnle. Bisher hat die Bundesregierung jedoch ein Wildtierverbot in Zirkussen immer blockiert. VIER PFOTEN fordert, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium der nun mittlerweile dritten Bundesratsinitiative der Länder, aus März 2016 sowie dem offensichtlichen Wunsch der deutschen Verbraucher, Rechnung trägt. Neben den knapp 100.000 Unterstützern bekam die Kampagne auch immer wieder Anschub durch prominente Persönlichkeiten: die GZSZ-Stars Anne Menden und Nina Bott, Schauspieler Andreas Hoppe (u.a. bekannt aus dem ARD Tatort), Boxweltmeisterin Regina Halmich, Moderator Daniel Aminati, die Tierfiguren von Kinderbuchautor Janosch sowie die Hörspiel-Stars Hanni und Nanni unterstützten die Forderung. Parallel kümmert sich die international tätige Stiftung auch um Einzelschicksale: Gerettete Zirkusbären finden in den VIER PFOTEN Bärenschutzzentren in Deutschland, Bulgarien, dem Kosovo, Österreich und der Ukraine ein neues Zuhause; ehemaligen Zirkuslöwen und –tigern schenkt VIER PFOTEN im südafrikanischen LIONSROCK sowie in TIERART (Süddeutschland) einen tiergerechten Lebensabend.  

Reallabor Energiewende - Das Rollenspiel Registrierung, So, 11.09.2016 um 13:00 Uhr | Eventbrite

Reallabor Energiewende - Das Rollenspiel Registrierung, So, 11.09.2016 um 13:00 Uhr | Eventbrite



Schon mal in die Rolle eines Energieversorgers geschlüpft? Oder als Ministerpräsident Ziele festgelegt? Oder als Energieminister Subventionen verteilt? Wie würden Sie die Energiewende auf regionaler Ebene gestalten?

Caren Lay: Mehrheit für eine wirksame Mietpreisbremse steht

„Die SPD muss nicht auf die CDU warten, um die Mietpreisbremse nachzubessern. Eine Mehrheit wäre mit LINKEN und Grünen vorhanden, die Anträge der Opposition liegen längst vor. Die SPD muss nur den Mut haben, unseren Vorschlägen zuzustimmen“, erklärt Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik der Fraktion DIE LINKE, anlässlich von Meldungen, wonach die SPD-Bundestagsfraktion bei ihrer Klausur Nachbesserungen an der Mietpreisbremse fordert. Lay weiter:

„Kurz vor der Wahl entdeckt die SPD ihr Herz für Mieterinnen und Mieter. Nachbesserungen der schwarzroten Mietpreisbremse sind längst überfällig, denn das schwache Gesetz wirkt nicht. Die Auskunftspflicht für Vermieter ist dabei nur das eine. Aber wenn Vermieter nicht endlich schmerzhafte Sanktionen fürchten müssen, wenn sie die Mietpreisbremse unterlaufen, wird auch dies nichts bringen. Das A und O einer wirkungsvollen Nachbesserung ist außerdem die Streichung der zahlreichen Ausnahmen. 

Die SPD muss das Rad dabei nicht neu erfinden und sie muss auch nicht bis zum Nimmerleinstag auf die CDU warten. Denn wenn es der SPD wirklich ernst ist mit dem Schutz der Mieterinnen und Mieter vor steigenden Mieten, kann sie einfach im Bundestag unseren Anträgen zur Mietpreisbremse zustimmen (BT-Drs. 18/9123).

Es wird sich zeigen, ob die SPD es mit ihren Forderungen ernst meint und sie gemeinsam mit der LINKEN und den Grünen umsetzt, oder ob es hier nur um Wahlkampfgetöse geht. “
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