3. Januar 2015

sigh26 by various sigh-horns






Wie ich zum Abitur kam, ohne in die Schule zu gehen. ♥ 5 Reicherts ♥ Fotografie und Reisen

Wie ich zum Abitur kam, ohne in die Schule zu gehen. ♥ 5 Reicherts ♥ Fotografie und Reisen



Über die Jahre kam immer und immer
wieder die gleiche Frage auf, wenn wir von unseren monatelangen
Auslandsreisen erzählten: „Wie läuft das eigentlich bei euch mit der
Schule? Machst du einen Abschluss?“



Nein, ich war seit Jahren nicht in der Schule, aber ja, ich habe jetzt einen Abschluss.

KWK – Wie einer Spitzentechnologie Unrecht getan wird | EnWiPo Energie­Wirtschaft­Politik

KWK – Wie einer Spitzentechnologie Unrecht getan wird | EnWiPo Energie­Wirtschaft­Politik



Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) galt einst als Königsweg aus
Energieverbrauch und Umweltbelastung. Im NAPE spielt die KWK wieder eine
größere Rolle. Das war nicht immer so.

Lange Transporte und harte Dressur: PETA kritisiert Pferdeshow „Apassionata“ in München




(BUP) Funkensprühen, laute Musik und Scheinwerferlicht – ab heute gastiert die Pferdeshow „Apassionata“ in München. Die Veranstalter werben mit dem Slogan „Die goldene Spur“, doch für die Pferde sieht die Realität keinesfalls glänzend aus: Zuletzt wurden einige der Tiere in der lauten, hektischen Show mit der schmerzhaften Rollkur geritten. Die Rollkur ist eine qualvolle Überdehnung des Halses, bei der der Kopf der Pferde so stark auf die Brust gezogen wird, dass Haltung, Atmung und Orientierung enorm beeinträchtigt werden. Stürze und Verletzungen sind hierbei keine Seltenheit. Eine weitere große Belastung für die bewegungsfreudigen Tiere sind Transport und Unterbringung. Mit bis zu zehn Artgenossen stehen die Pferde bei diesem Showunternehmen dicht nebeneinander gedrängt in Transportern, die sie durch Deutschland und ins Ausland fahren. An den Gastspielorten angekommen, verbringen die Tiere den Großteil des Tages in Boxen – teilweise in Anbindehaltung. Angesichts dieses rücksichtslosen Umgangs mit den Tieren fordert die Tierrechtsorganisation die Verantwortlichen von „Apassionata“ nun auf, in der Show künftig keine Pferde mehr einzusetzen. Weiterhin appelliert PETA an die Bürger von München, die Veranstaltung zu meiden.

„In der ‚Apassionata‘-Show werden die Pferde durch die grellen Lichter und die Hektik enormem Stress ausgesetzt – für die Fluchttiere ist das ein Albtraum“, so Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA Deutschland e.V. „Pferde gehören auf die Weide und nicht in eine laute Manege, in der sie entwürdigende Kunststücke aufführen müssen.“

Unter natürlichen Bedingungen leben Pferde in Gruppen und bewegen sich bis zu 16 Stunden täglich. Bewegungsmangel kann mittelfristig Verhaltensstörungen und Schäden an Muskeln, Sehnen und Skelett verursachen – die Selbstreinigungsmechanismen der Atemwege und der gesamte Stoffwechsel werden durch die ständige Haltung in Boxen und auf LKWs beeinträchtigt.

PETA hat den Einsatz von Tieren in der Unterhaltungsindustrie in der Vergangenheit schon mehrfach kritisiert und zahlreiche Misshandlungen aufgedeckt. Die Organisation fordert die Branche deshalb auf, grundsätzlich auf den Einsatz von Tieren zu verzichten.

energiezukunft: Diese Neuerungen bringt das Jahr 2015

energiezukunft: Diese Neuerungen bringt das Jahr 2015





Austauschpflicht für alte Heizgeräte, neue
Steueranreize für die energetische Gebäudesanierung, eine sinkenden
EEG-Umlage und Biotonnenpflicht – das Jahr 2015 bringt Neuerungen mit
sich. Ein Überblick für Verbraucher, was sich in Sachen Energie ändert. 

40 Millionen Euro für saubere Gewässer / Ab heute Veröffentlichung der Bewirtschaftungspläne

(BUP) In Sachsen-Anhalt werden von 2016 bis 2021 rund 40 Millionen Euro für die Sanierung der Gewässer des Landes aufgewendet. Die Bewirtschaftungspläne, die über die Maßnahmen für die Gewässersanierung informieren, stehen ab dem 22. Dezember der Öffentlichkeit zur Verfügung. Mit der Veröffentlichung der Bewirtschaftungspläne startet die zweite Runde der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens: „Es werden 1395 Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen der Zustand der Gewässer verbessert werden kann. Dazu zählen etwa Deichrückverlegungen, Altlastensanierungen oder gewässerschonende Landbewirtschaftung.“

Zeitgleich erfolgt die Auslegung des Entwurfs des Hochwasserrisikomanagementplans der Flussgebietsgemeinschaft Elbe und des für die Strategische Umweltprüfung des Plans erforderlichen Umweltberichts.

Die Dokumente zur Anhörung nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zu den Flussgebietseinheiten Elbe (für Deutschland insgesamt) und Weser (Teil Sachsen-Anhalt) werden offiziell im Landesverwaltungsamt in Papierform ausgelegt. In jedem Landkreis ist ein digitaler Arbeitsplatz zur Einsichtnahme in die Dokumente eingerichtet und im Internet sind die Informationen über www.saubereswasser.sachsen-anhalt.de abrufbar.

Die erste Bewirtschaftungsrunde läuft von 2010 bis 2015. Aeikens: „Vom ersten Maßnahmeprogramm konnten viele unserer Gewässer profitieren. Über 700 Kilometer Fließgewässer sind wieder in einen natürlichen Zustand versetzt worden. 120 Stauanlagen wurden so umgebaut, dass sie für wandernde Fischarten durchlässig geworden sind. Die Unterhaltungsverbände setzten regional zahlreiche Projekte um, um die Durchgängigkeit der Gewässer wieder herzustellen oder um sie zu renaturalisieren. Die Umsetzung der rund 1.200 Maßnahmen ist auf guten Wegen. Mit dem gleichen Elan muss es nun in die zweite Runde gehen, die Zielstellung ist sehr anspruchsvoll.“ Nun sei es ab dem 22. Dezember für alle Bürgerinnen und Bürger möglich, die Pläne und Programme für die Sanierung der Gewässer zu prüfen und Hinweise und Vorschläge einzubringen. Dies sei bis zum 22. Juni 2015 möglich.

Im Umsetzungszyklus der HWRM-RL wird der erste Hochwasserrisikomanagementplan erstellt. Nachdem die ersten Umsetzungsstufen, die vorläufige Bewertung des Hochwasserrisikos und die Erstellung der Hochwasserrisiko- und Hochwassergefahrenkarten erfolgt ist, sind nun bis zum 22.12.2015 Hochwasserrisikomanagementpläne zu erstellen. Die Pläne enthalten neben den Maßnahmen des technischen Hochwasserschutzes auch Vorsorge-, Vermeidungs- Wiederherstellungsmaßnahmen sowie konzeptionelle Maßnahmen.

Nun ist es ab dem 22. Dezember für alle Bürgerinnen und Bürger möglich, die Pläne und Programme für die Sanierung der Gewässer und zum Hochwasserrisikomanagement zu prüfen und Hinweise und Vorschläge einzubringen. Dies ist bis zum 22. Juni 2015 möglich.

Hintergrund:

Der ökologische und chemische Zustand vieler Gewässer lässt immer noch zu wünschen übrig. Über lange Zeiträume haben sich Schadstoffe in den Sedimenten der Gewässer abgesetzt. Auch ist in der Vergangenheit die ökologische Funktion von Gewässern vernachlässigt oder ignoriert worden. Darum widmen sich jetzt zahlreiche Projekte der Verbesserung der Durchgängigkeit.

Sachsen-Anhalt hat Anteil an 80 Grundwasserkörpern. Davon weisen bereits 78 einen guten mengenmäßigen Zustand auf, 41 Grundwasserkörper sind in einem guten chemischen Zustand. Abweichungen resultieren zumeist aus Überschreitungen von Grenzwerten für Nitrat, Sulfat oder Ammonium.

Von den 335 Oberflächengewässern werden 95 als natürlich, 191 als erheblich verändert und 49 als künstlich eingestuft. Nach aktualisierter Zustandsbewertung weisen 5 % aller Oberflächenwasserkörper einen guten ökologischen Zustand bzw. ein gutes ökologisches Potenzial auf. Defizite bestehen vor allem noch hinsichtlich des Lebensraums und der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen in den Gewässern. Auch beim Gehalt an Sauerstoff, Nährstoffen und Salz sowie bei spezifischen Schadstoffen gibt es noch Defizite. Vom Quecksilber abgesehen, haben 71 Prozent der Wasserkörper des Landes einen guten chemischen Zustand. Wird Quecksilber mit berücksichtigt, erfüllt kein Gewässer das Kriterium des guten chemischen Zustandes.

Der Entwurf des Hochwasserrisikomanagementplans der FGG Elbe enthält eine zusammen­fassende Auswertung der Maßnahmen in den Handlungsbereichen Vermeidung, Schutz, Vorsorge, Wiederherstellung / Regeneration und Überprüfung.

Entsprechend den Vorgaben der Europäischen Union sowie den Empfehlungen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) zur Vorgehensweise bei der vorläufigen Bewertung des Hochwasserrisikos (LAWA, 2009) konnten für das Land Sachsen-Anhalt auf einer Länge von 1.863,6 km insgesamt 67 Gewässer ermittelt werden, von denen ein potentielles signifikantes Hochwasserrisiko ausgeht. Von den insgesamt 282 Risikogebieten in der FGG Elbe liegen 67 in Sachsen-Anhalt. Für diese Gebiete sind Maßnahmen vorgesehen. Neben Maßnahmen des technischen Hochwasserschutzes und der Aktualisierung und Festsetzung von Überschwemmungsgebieten sind insbesondere auch die in 14 Risikogebieten geplanten Maßnahmen zur Rückgewinnung natürlicher Rückhalteflächen und weitere in 4 Risikogebieten geplante Maßnahmen der Gewässerentwicklung und Auenrenaturierung hervorzuheben. Diese Maßnahmen verdeutlichen insbesondere die Nutzung bestehender Synergien zwischen WRRL und HWRM-RL.

Gerhard Schöne "Ganz einfach"





Hochgeladen am 11.06.2008
Ein sehr guter Rat für's Leben!

2. Januar 2015

Food and Fotos - life of a vegan: Plastik vermeiden - Tipps für Haushalt und Alltag

Food and Fotos - life of a vegan: Plastik vermeiden - Tipps für Haushalt und Alltag

Food and Fotos - life of a vegan: Das Plastikproblem - Ein kleiner Überblick über die wichtigsten Kunststoffe und ihre gesundheitsschädigende Wirkung

Food and Fotos - life of a vegan: Das Plastikproblem - Ein kleiner Überblick über die wichtigsten Kunststoffe und ihre gesundheitsschädigende Wirkung

Wovon Leipziger träumen: 10 Jahre Hartz IV oder "Seien Sie sauer!" – Leipziger Internet Zeitung :: Mehr Nachrichten. Mehr Leipzig.

Wovon Leipziger träumen: 10 Jahre Hartz IV oder "Seien Sie sauer!" – Leipziger Internet Zeitung :: Mehr Nachrichten. Mehr Leipzig.



Zehn Jahre nach Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe gilt es
offenbar als gesellschaftlich akzeptiert, eine ganze Bevölkerungsgruppe
allein aufgrund der Herkunft ihrer monatlichen Einnahmen
herabzuwürdigen.

artgerecht Wickeln: Wie viele Windeln braucht ein Baby?





Veröffentlicht am 02.04.2013
Babys signalisiseren von Geburt an, wenn sie "mal müssen". Das ist wissenschaftlich erwiesen. Und es ist ganz einfach, dieses natürliche Verhalten zu unterstützen. Mehr unter http://www.artgerecht-projekt.de und http://www.babysohnewindeln.de

Windelfrei?! Das kann doch nicht funktionieren! — Wildnisfamilie

Windelfrei?! Das kann doch nicht funktionieren! — Wildnisfamilie



So dachte ich als Kinderkrankenschwester und Mutter von drei Kindern,
als ich das erste Mal davon hörte, dass bereits Neugeborene "stubenrein"
sein sollen. In meinen Ohren hörte sich das völlig unrealistisch an.
Wie soll ein wenige Tage alter Säugling denn sein Bedürfnis nach
Ausscheidung äußern? Während meiner Ausbildungszeit habe ich gelernt,
dass der Anusschließmuskel erst ab einem gewissen Alter überhaupt in der
Lage ist, willentlich gesteuert zu werden.
Skeptisch und doch offen genug entschloss ich mich, es mit meinem 4. Kind auszuprobieren.

Was ich alles nicht für meine Kinder tue | Geborgen Wachsen

Was ich alles nicht für meine Kinder tue | Geborgen Wachsen



Es ist nicht die Aufgabe von Kindern, uns glücklich zu machen

Zum Glück habe ich Kinder! Zum Glück aber noch mehr. - BerlinFreckles

Zum Glück habe ich Kinder! Zum Glück aber noch mehr. - BerlinFreckles



“Ich will nicht der Grund sein dafür, dass es dir scheiße geht”, sage
ich, “aber du kannst dein Glück nicht von meinem Leben abhängig machen.
Das ist unfair mir gegenüber.”

Bruchreif | Kleinerdrei

Bruchreif | Kleinerdrei



Ich war in den vergangenen Jahren gut unterwegs: Feiern,
studieren, flanieren. Nur im Wohnzimmer war ich selten. Dort saß mein
Vater und fragte sich, was er falsch gemacht hat und warum sein Sohn
dieses Leben führt. Die Beziehung, die wir zueinander haben, geht
kaputt.

Wärmerekord 2014: GRÜNE fordern Klimaschutzgesetz und Klimaanpassungsmaßnahmen für Sachsen - 2015 entscheidendes Jahr für Klima- und Umweltschutz

(BUP) Kasek: Handeln der Staatsregierung im Bereich Klimaschutz erinnert an letzte Stunden der Mannschaft auf der Titanic. Nach der Auswertung der Wetterdaten für das Jahr 2014 fordert Jürgen Kasek, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen, ein entschiedeneres Vorgehen beim Klimaschutz in Sachsen:

"2015 wird ein entscheidendes Jahr für den Klima- und Umweltschutz. Auf internationaler Ebene soll sowohl das Milleniumprogramm fortgeschrieben, als auch neue Klimaschutzziele in Paris vereinbart werden. Es ist daher unverständlich, dass die sächsische Staatsregierung die Notwendigkeit des Handelns trotz der Prognosen des staatlichen sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie immer noch nicht erkannt hat. Bereits jetzt werden die Folgen des Klimawandels deutlich: häufigerer Starkregen, mehr lokale Überschwemmungen, gleichzeitig längere Trockenheit. 2014 war europaweit das wärmste Jahr seit mehr als 500 Jahren, die Niederschlagsmenge in Sachsen war unterdurchschnittlich."

"Bei ungebremster Entwicklung werden die wirtschaftlichen Schäden des Klimawandels die Kosten von Klimaschutz und Klimaanpassung um Milliarden übersteigen. Dennoch verbrauchen wir mehr Strom und stoßen mehr klimaschädliches Kohlendioxid aus. Seit 1998 sind die CO2-Emissionen in Sachsen um etwa 25 Prozent gestiegen und der Pro-Kopf-Ausstoß ist ein Drittel höher als im Durchschnitt der Bundesrepublik. Das Handeln der Staatsregierung im Bereich Klimaschutz erinnert an die letzten Stunden der Mannschaft auf der Titanic."

"Was Sachsen braucht, sind verpflichtende Ziele im Bereich Klimaschutz, die durch ein entsprechendes Gesetz sichergestellt werden müssen. So muss auch im Bereich Verkehr ein Umdenken in der Regierung stattfinden: weg vom Straßenbau hin zur Stärkung von Bus und Bahn bei deutlicher Reduzierung des KfZ-Verkehr."

"Ein Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ist alternativlos.
Wirtschaftlich betrachtet, macht das Festhalten an der Braunkohle bereits jetzt keinen Sinn mehr. Weiterhin müssen energieintensive Unternehmen an den Kosten der Energiewende und Verbraucher an den sinken Börsenstrompreise beteiligt werden. Der dringend notwendige Strukturwandel in den Braunkohleregionen wird gerade verschlafen - mit gravierenden Folgen. Insgesamt kommt das Klima- und Energieprogramm des Freistaates über einen Prüf- und Beobachtungsbericht nicht hinaus. Die Landesregierung verspielt gerade Sachsens Zukunft."

Gesetzliche Krankenkassen: 65 Kassen senken Beiträge, 8 erhöhen



Seit dem 1. Januar 2015 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen den seit 2009 geltenden Einheitsbeitrag ändern. Jetzt stehen die Beiträge fest: 65 Kassen haben gesenkt, 8 Kassen erhöht. 

Die Beitragsspanne liegt zwischen 14,6 und 15,9 Prozent. Mit einem Wechsel können je nach Einkommen und Beitragssatz der Kasse bis über 450 Euro im Jahr gespart werden, meldet das Internetportal der Stiftung Warentest, test.de.

Die 124 gesetzlichen Krankenkassen dürfen den bislang geltenden Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent senken oder auch erhöhen. Ein Wechsel der Kasse kann dadurch wieder Kosten sparen. Verdient jemand 4.125 Euro brutto im Monat, spart er in einer Kasse mit 14,6 Prozent Beitragssatz gegenüber einer mit 15,5 Prozent fast 450 Euro pro Jahr. Bei 2.000 Euro Verdienst bringt ein Wechsel immerhin noch ein Plus von mehr als 200 Euro.

Der Umstieg ist kinderleicht. Nimmt eine Kasse ab 2015 einen Zusatzbeitrag, können Versicherte wechseln. Die Frist beträgt zwei Monate zum Monatsende. Wer noch im Januar kündigt, ist also schon ab April in seiner neuen Kasse. Keine Kasse darf gesetzlich Versicherte ablehnen.

Alle Infos zu Beiträgen und Leistungen von 76 geöffneten Kassen, in denen fast 97 Prozent aller Beitragszahler versichert sind, bietet der Produktfinder Gesetzliche Krankenkassen unter www.test.de/krankenkassen.

Zukunft ohne Braunkohle: „Heimat darf nicht auf Reisen gehen“

(BUP) Die Mibrag transportiert ihre Braunkohle aus dem Tagebau Profen in Sachsen-Anhalt in andere Regionen: zum einen nach Tschechien und zum anderen in das Braunkohlekraftwerk Buschhaus in der Nähe von Helmstedt. Die energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, sieht das Argument der regionalen Wertschöpfung in der Region ad absurdum geführt:

„Allein im Jahr 2012 wurden mindestens 200.000 Tonnen Braunkohle aus Profen nach Tschechien geliefert. Ab dem Jahr 2013 sollte jährlich Kohle in gleicher Größenordnung nach Buschhaus geliefert werden. Da die Kohle aus Profen also nicht nur für das Kraftwerk Schkopau hier in Sachsen-Anhalt eingesetzt wird, wird der Tagebau bald ausgekohlt sein. Der Tagebaubetreiber Mibrag wird dann sein betriebswirtschaftliches Eigeninteresse durchsetzen und einen weiteren Tagebau Lützen aufzuschließen wollen. Solch eine Expansion widerspräche aber jedweder gesamtgesellschaftlicher Vernunft, da die Mibrag so noch mehr Lebensgrundlagen zerstören würde. Es wäre skandalös, wenn Menschen allein für den Profit der Mibrag ihre Heimat verlieren und diese Heimat in Form von Braunkohle auf Reisen geht. Mit Allgemeinwohlinteresse, das im Bundesberggesetz gefordert ist, hat das nichts zu tun."

„Die Energiewirtschaft ist im Aufbruch. Das zeigen auch die Aktivitäten zweier großer Energiekonzerne: Vattenfall will seine Braunkohlesparte verkaufen – E.ON will seine auslagern. Das Ende der klima- und gesundheitsschädlichen Kohle hat begonnen! Diesem Trend muss sich auch Sachsen-Anhalt anschließen. Was wir jetzt brauchen, sind Kombi-Kraftwerke mit Sonnen- und Windenergie sowie Speichern. Nur dies stellt die permanente Versorgung mit Erneuerbaren Energien sicher. Nur dies gewährleistet Netzstabilität."

Dezimierte Fischbestände im Kaspischen Meer bescheren Präsident Putin veganen Kaviar als Neujahrsgeschenk



(BUP) Vegane Köstlichkeiten für den russischen Staatschef: Berichten zufolge ist die Dezimierung des Fisch-Bestandes im Kaspischen Meer so extrem, dass Russland nun zu Aquakulturen nach vietnamesischen Vorbild übergeht, um so die Lust russischer Bürger auf Kaviar weiterhin stillen zu können. Vor diesem Hintergrund sandte PETA nun einen Präsentkorb mit dem veganen Produkt Cavi-Art® an den russischen Präsidenten Vladimir Putin. Damit verbunden ist ein Anschreiben, das darauf hinweist, dass Russland als historischer Exporteur von Kaviar seiner schwächelnden Wirtschaft wieder Schwung verleihen und zugleich die dezimierten Stör-Populationen schützen könnte, indem sich das Land auf eine pflanzliche – und damit nachhaltige – Version der Delikatesse spezialisiert.

„PETA bittet Präsident Putin, mit Russland 2015 einen Weg einzuschlagen, der die Umwelt schützt, der Wirtschaft hilft und die Gesundheit der Menschen verbessert“, so die PETA-Vorsitzende Ingrid E. Newkirk. „Bei der mittlerweile angebotenen Vielzahl an gesunden und köstlichen veganen Delikatessen ist dies der perfekte Zeitpunkt, mit fischfreundlichen Mahlzeiten zu feiern.“

Durch Überfischung befinden sich die Störpopulationen des Kaspischen Meeres – dem natürlichen Lebensraum dieser sensiblen, intelligenten Fische – auf einem gefährlich niedrigen Stand. Deshalb steigen einige Kaviarproduzenten in Russland und auf der ganzen Welt nun auf industrialisierte Aquakulturen um. Derartige Farmen sind häufig dreckig und bestehen aus Gehegen, in denen Fische durch ihre eigenen Ausscheidungen schwimmen müssen. Aus diesem Grund leiden die Tiere oft unter Parasiten und Krankheiten. Weibliche Störe, die wie jedes andere Tier auch Schmerz und Angst empfinden, werden in vielen Fällen bei lebendigem Leib aufgeschnitten, damit man ihnen die Eier aus den Eierstöcken entnehmen kann.

Zu PETAs Leitsätzen gehört unter anderem, dass Tiere nicht dazu da sind, „dass wir sie essen, sie zu unserer Unterhaltung nutzen oder auf andere Art und Weise missbrauchen“. Daher appelliert die Tierrechtsorganisation zudem auch an Präsident Putin, das Einfangen von Orkas in russischen Gewässern zu untersagen und mit Meeressäugerexperten zusammenzuarbeiten, um die Orkas, die in den vergangenen Jahren eingefangen und in Gefangenschaft gehalten wurden, zu rehabilitieren und freizulassen.

Bild: pixabay.com

Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) zu Gast in Hamm

(BUP) Probebohrung stoppen - Keine Gasförderung auf Kosten des Trinkwassers und der Atemluft! Und: Fracking verhindern - aber wie? Informations- und Diskussionsveranstaltung der Partei DIE LINKE. Kreisverband Hamm

DIE LINKE in Hamm lädt ein  zur Podiumsdiskussion am 7.1.2015 zum Thema Fracking:
Termin: Mittwoch, 7.1.2015 - 19.00 Uhr
Ort: Feidik Forum, Feidikstraße 27, 59065 Hamm

Referenten: Oliver Kalusch (Vorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz BBU), Hubertus Zdebel (DIE LINKE, Mitglied im Bundestag) und Dirk Hanke (Sprecher der BIGG Hamm - Bürgerinitiative gegen Gasbohren).

Unter dem Motto „Kein Probebohren, kein Gasbohren und Fracking verhindern!“ lädt DIE LINKE am Freitag, 7. Januar, in Hamm zu einer Veranstaltung ein. Ab 19 Uhr werden der Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel (Mitglied im Umweltausschuss des Bundestags) zur aktuellen Diskussion, zu umwelt- und energiepolitischen Fragen rund ums Thema Stellung nehmen. Ergänzt besonders um Informationen zu den Erlaubnisfeldern in Nordrhein-Westfalen und zu möglichen Formen der Gegenwehr wird die Veranstaltung durch Oliver Kalusch, Vorstandsmitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und Dirk Hanke (Sprecher der BIGG Hamm - Bürgerinitiative gegen Gasbohren).

Gaskonzerne drängen angesichts der erhofften Profite darauf, in Deutschland und Europa unkonventionelles Erdgas mit Hilfe von "Hydraulic Fracturing", kurz Fracking, oder wie in Hamm  mit der sogenannten "Tektomechanik" zu fördern. Dieses Verfahren ist jedoch mit hohem Risiko für Mensch und Umwelt verbunden. Für kurzfristige Interessen der Gasindustrie wird das Trinkwasser ganzer Regionen gefährdet.

Gerade SPD und CDU zeigen sich auf Bundesebene in dieser Frage wesentlich offener für diese neue Methode, als sie es vor Ort vorgeben.  Die Bundesregierung plant nun ein Gesetz, welches Genehmigungen der gefährlichen Gasbohrungen unterhalb einer bestimmten Tiefe in Aussicht stellt. Auch das geplante Freihandelsabkommen TTIP wäre ein Einfallstor für Konzerne wie Exxon Mobile, sich die unterirdischen Gasvorkommen mittels Fracking anzueignen.

DIE LINKE. Im Bundestag lehnt Fracking ab und will bundesweit das Verbot dieser Fördermethode durchsetzen, im Bündnis mit den lokalen Initiativen vor Ort. Dabei sind nicht nur die Gefahren des Fracking von Belang – Fracking stellt auch keine Lösung für die Energiekrise da, im Gegenteil: Eine nachhaltige Energiewende kann nur erreicht werden auf der Grundlage erneuerbarer Energien und einer Förderung dieser Energiequellen, die auch sozialen Maßstäben gerecht wird. Gemeinsam mit den Referenten wollen wir über die Folgen von Gasbohren und/oder Fracking/Tektomechanik diskutieren und beleuchten welche Interessen eigentlich dahinter stecken.

Quelle: dielinke-hamm.de
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