4. Juli 2014

Solarsystem für den Balkon

Solarsystem für den Balkon



Photovoltaikanlagen zum Anschluss an die Steckdose sind in
Deutschland umstritten. Der VDE hält die Schaffung neuer Normen für die
sogenannten Plug-in-Systeme für angebracht. Die Firma Solar-Info-Zentrum
SIZ GmbH bietet nun ein Solarsystem, das den Sicherheitsanforderungen
des Verbands entsprechen soll.

FIFA-WM, Woche 3: Reichsflaggenjubel, Twitter-Rassismus und der Hakenkreuz-Cannabis-Papst | Fussball gegen Nazis

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Jetzt ist es amtlich : Gentechnik ist umweltschädlich und bringt keine höheren Erträge oekonews.at - Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit - Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml

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Hier sind sie: Die Fracking-Pläne von Gabriel und Hendricks | Campact Blog

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3. Juli 2014

Werkschau zur Internationalen Bauausstellung Hamburg erscheint Stadt in der Stadt bauen




Die Internationale Bauausstellung Hamburg 2006 – 2013 hat das Gesicht der Hamburger Elbinseln und des Harburger Binnenhafens verändert. Nach acht Jahren Arbeit legt die IBA Hamburg nun die abschließende Dokumentation ihrer Leistungen vor. Die Werkschau „Stadt in der Stadt bauen“ gibt einen umfassenden Überblick über den Beitrag der IBA zur Baukultur und über die zentralen städtebaulichen und architektonischen Fragestellungen, die die Arbeit der IBA Hamburg geprägt haben und weiter prägen. Im Mittelpunkt des Buches steht der visuelle Eindruck der mehr als 60 baulichen IBA-Projekte mit ausgewählter Architekturfotografie. Ein Ausblick zum Format Internationale Bauausstellung wird ebenso formuliert wie ein wichtiges Zwischenfazit zur Hamburger Stadtentwicklung südlich der Elbe.

Hamburg, 3. Juli 2014 – Die Wohnungen sind bezogen, die Freiflächen gestaltet, die Schulkantine in Betrieb, der Behördenumzug abgeschlossen, der Wärmeverbund liefert Wärme aus erneuerbaren Energien: Mit über 240 Abbildungen dokumentiert die Werkschau auf 208 Seiten eindrucksvoll die Bauten und Projekte der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg. Der Titel „Stadt in der Stadt bauen“ fokussiert das Thema des neuen Buches. Die IBA Hamburg konnte mit ihren exemplarischen Projekten die aktuellen Themen der innerstädtischen Stadtentwicklung ins Blickfeld rücken: Die Verbindung von „Stadt wohnen“ und „Stadt arbeiten“ unter Einbeziehung der „Stadt Räume“. Große Bedeutung kommt auch den quartiersbezogenen Bildungsangeboten zu sowie der Entwicklung von Klimaschutzkonzepten, die unter anderem auf die lokale Produktion von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz setzen. Die im Rahmen der IBA entwickelten „Stadt Dialoge“ wie IBA LABORE, aufsuchende Beteiligung und das IBA-Partner Netzwerk werden ebenso dargestellt wie Projekte der kulturellen Vielfalt. Dabei wird insbesondere der ganzheitliche Denk- und Arbeitsansatz der IBA Hamburg dokumentiert.

„Ziel der Stadtentwicklungspolitik wird auch nach dem Ende der Internationalen Bauausstellung sein, die Hamburger Elbinseln und den Harburger Binnenhafen darin zu unterstützen, sich als vielfältige, lebendige und für Veränderung aufgeschlossene Stadtteile zu entwickeln“, formuliert Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, in seinem Grußwort. Er macht deutlich, dass mit der IBA Hamburg GmbH als städtischer Projektentwickler für den Hamburger Süden der begonnene Strukturwandel fortgesetzt wird. „Bei früheren Internationalen Bauausstellungen ist es selten gelungen, die Entwicklungsdynamik in der Zeit nach der Bauausstellung zu erhalten. Anders in Hamburg.“
Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg, fordert in seinem einleitenden Artikel „Stadt in der Stadt bauen. Die Stadt des Sowohl-als-auch“, dass strategischer Stadtumbau zum Leitbild für Architekten und Planer werden muss: „Die Zukunft der Stadt liegt in dem gemischten Stadtquartier für Wohnen und Arbeiten und für alle sozialen Schichten mit hochwertigem Städtebau, innovativer Stadttechnik, einer neuen Ästhetik der Nachhaltigkeit und einem neuen Verständnis der bürgerlichen Teilhabe.“
Oberbaudirektor Jörn Walter äußert sich in seinem Beitrag zu den neuen Impulsen für die Hamburger Stadtentwicklung. Kaye Geipel, von der Fachzeitschrift Bauwelt, wirft einen Blick auf das Instrument einer Internationalen Bauausstellung für die Stadtentwicklung der Zukunft und bescheinigt der IBA Hamburg „die größte und wichtigste Bauausstellung des 21. Jahrhunderts“ zu sein.


Die Fakten:
Stadt in der Stadt bauen
Herausgeber: Internationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbH
208 Seiten mit ca. 240 farb. Abbildungen
Deutsch/Englisch
Euro 42.00
Jovis Verlag, ISBN 978-3-86859-285-6

Breite Mehrheit der G7-Bürger will durch Erneuerbare Energien unabhängig werden + Greenpeace-Umfrage unterstreicht vor G7-Gipfel Erwartung der Bevölkerung



Hamburg, 4. 6. 2014 – Die überwältigende Mehrheiten der Bevölkerung der G7-Staaten wünscht sich einen verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien als Weg zu mehr Energieunabhängigkeit. Dies ist das Ergebnis einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace. Auf die Frage in den sieben wichtigsten Industriestaaten, wie die Staats- und Regierungschef die Energieversorgung unabhängiger von Importen machen sollen, antworteten 83 Prozent der Deutschen: durch Erneuerbare Energie und Energieeffizienz. Lediglich 17 Prozent wollen weiterhin auf fossile Energien und Atomkraft setzen. Dieses Stimmverhältnis setzt sich ähnlich in allen G7-Staaten fort. „Immer mehr Menschen verstehen, dass Kohle, Öl und Schiefergas das Klima zerstören und Atomkraft gefährlich ist“, sagt Andree Böhling, Energieexperte von Greenpeace. „Der Schlüssel für mehr Energiesicherheit ist die Kombination aus Energieeffizienz und den Erneuerbaren Energien. Es wäre fatal, wenn die Regierungschefs der G7-Staaten die Chancen dieser sauberen Lösung und den Willen der Bürger ignorieren würden“, so Andree Böhling, Energieexperte von Greenpeace. 

Heute treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in Brüssel, um eine Strategie zur Energieunabhängigkeit zu besprechen. Die Ukraine-Krise hat eine Diskussion über die Abhängigkeit von Energieimporten entfacht. Bereits vergangene Woche hat die EU-Kommission hierzu einen Plan veröffentlicht. Die Hauptrolle darin spielen weitere Gaspipelines und die Ausbeutung von Europas fossilen Energievorräten. 

EU zahlt gut 400 Milliarden Euro pro Jahr für Energieimporte

Zwischen dem 22. und 27. Mai befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace insgesamt 7246 Menschen in den G7-Staaten nach ihrer Einstellung zur Energieunabhängigkeit. Nach dieser Umfrage ist die Zustimmung zu Erneuerbaren und Effizienz als Lösung in Italien mit 91 Prozent am höchsten. Selbst in den USA, mit 71 Prozent das Land mit der niedrigsten Zustimmung, sehen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung die Erneuerbaren und Effizienz als Weg aus der Abhängigkeit von importierter Energie. 

Im Jahr 2012 gab die EU 421 Milliarden Euro aus, um mehr als die Hälfte ihres Energiebedarfs zu importieren. Die Kommission hat in einer eigenen Studie nachgewiesen, dass der Ausbau Erneuerbarer Energien und Energiesparmaßnahmen die Importe um mehr als die Hälfte senken können. (Link: http://tinyurl.com/mmezgam)

Shell und Lego - Hört auf mit der Arktis zu spielen + Unterschreibe die Petition und fordere LEGO auf, die Zusammenarbeit mit Shell zu beenden!

Shell und Lego - Hört auf mit der Arktis zu spielen



LEGO, wie wollt ihr wiederaufbauen, was Shell zerstört?
www.greenpeace.org
Unterschreibe die Petition und fordere LEGO auf, die Zusammenarbeit mit Shell zu beenden!

Lego hat sich auf schlechte Gesellschaft eingelassen | Greenpeace Schweiz

Lego hat sich auf schlechte Gesellschaft eingelassen | Greenpeace Schweiz



Lego hat sich auf schlechte Gesellschaft eingelassen






Download-Seite - 3. Juli, 2014

Neuer Greenpeace-Report beleuchtet die gefährliche Partnerschaft von LEGO und Shell
Shell ist dringend auf eine Verbindung mit positiven Werten wie
Spiel, Kreativität und Familie angewiesen. LEGO macht sich mitschuldig
an den zerstörerischen Aktivitäten von Shell, indem es dem Ölriesen
erlaubt, die gemeinsame Kampagne zum Kauf von sozialer Akzeptanz zu
verwenden.

Rede von Bernd Drücke gegen Stuttgart 21


Veröffentlicht am 12.06.2014
Redebeitrag von Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke gegen Stuttgart 21, gehalten auf der 8. Laufdemo in Stuttgart am 25.01.2014. Cams21 hat die Demo hier dokumentiert: https://www.youtube.com/watch?v=VSo6J...

Jan van Aken: Deutsche Waffenexportkontrolle ist eine Farce



„Rüstungsexporte werden in Deutschland nur verwaltet, aber nicht kontrolliert. Daher muss die Bundesregierung umgehend alle Rüstungsexporte in die USA stoppen und alle Exporte der Firma Sig Sauer aussetzen, bis die staatsanwaltlichen Ermittlungen abgeschlossen sind,“ fordert Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Berichte von ARD und Süddeutscher Zeitung, dass Tausende von Sig Sauer-Pistolen aus deutscher Produktion offenbar illegal über die USA nach Kolumbien weiterverkauft worden sind. Jan van Aken weiter:


„Dieser unfassbare Vorgang belegt, dass es gar keine Kontrolle mehr gibt, wenn Waffen erst einmal exportiert sind. Die deutsche Endverbleibskontrolle ist eine Farce. Jede Würstchenbude wird strenger überprüft als die Ausfuhr von Waffen und ihr endgültiger Verbleib. Das Beispiel Sig Sauer zeigt, dass auch Waffenlieferungen an NATO-Mitglieder keinesfalls vor illegalem Weiterverkauf sicher sindWaffenexportkontrolle . 

Die Bundesregierung muss sich nun an ihre eigenen Zusicherungen halten und die Ausfuhrgenehmigungen bei erwiesenen Verstößen gegen Endverbleibszusicherungen aussetzen, bis der Sachverhalt geklärt ist. 

Darüber hinaus fordert DIE LINKE ein komplettes Exportverbot für Kleinwaffen, denn nur so kann verhindert werden, dass diese Waffen unkontrolliert in die Kriegsgebiete und Bürgerkriege dieser Welt gelangen.“

Internationale Umfrage: 75 Prozent der Börsenpraktiker gehen von Einfluss der Spekulation auf Nahrungsmittelpreise aus - foodwatch fordert Deutsche Bank auf, die Reißleine zu ziehen



Berlin, 3. Juli 2014. Drei von vier Börsen-Akteuren gehen davon aus, dass Finanzspekulation die Preise für Nahrungsmittel direkt beeinflusst. Das geht aus einer internationalen Befragung hervor, die das Marktforschungsinstitut SIS International Research im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch durchgeführt hat.

Für die Studie wurden insgesamt 180 erfahrene Rohstoffhändler, Broker und Analysten aus Deutschland sowie von den Finanzplätzen Chicago, New York, London, Tokio, Neu-Delhi, Shanghai, Dubai und Abu Dhabi befragt. 89 Prozent von ihnen gaben an, dass Finanzspekulanten die Futures-Preise an den Terminbörsen beeinflussen. 75 Prozent der Befragten gehen weiter davon aus, dass sich diese Effekte dann auch auf die Preise für Nahrungsmittel und Rohöl (und damit
ebenfalls indirekt auf Nahrungsmittelpreise) niederschlagen. Diese Meinung vertraten - im Gegensatz zur offiziellen Linie der Konzernspitze - auch die beiden befragten Mitarbeiter der Deutschen Bank. Einer von ihnen sagte, Spekulanten könnten die Rohstoffpreise "systematisch" und "nachhaltig" treiben.

"Wenn die Wissenschaft mit ihren ökonometrischen Modellen keinen abschließenden Befund liefert, sollte man einfach mal diejenigen fragen, deren tägliches Geschäft die Rohstoffbörsen sind. Eine riesige Mehrheit der Börsenpraktiker ist davon überzeugt, dass Spekulation die Lebensmittelpreise treiben kann - allein das sollte die Deutsche Bank dazu bringen, aus Vorsorgegründen die Reißleine zu ziehen", erklärte Lena Blanken, Volkswirtin bei foodwatch.

In Deutschland ist die Deutsche Bank das letzte verbliebene Geldhaus, das noch an der Agrarspekulation festhält. Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen argumentiert, dass es keine überzeugenden Belege für einen Einfluss von Finanzspekulation auf Nahrungsmittelpreise gebe. Die Praktiker-Umfrage belegt, dass dies weite Teile der Finanzwelt anders bewerten. Während die Deutsche Bank ihrerseits noch nicht einmal offen legt, auf welche Studien oder sonstigen Erkenntnisse sie ihre Position begründet, kommt sie an den folgenden Fakten nicht vorbei:

- Wissenschaftler erzielten bislang zwar keinen Konsens, ob Finanzspekulation Preise beeinflusst - viele Studien liefern jedoch starke Hinweise dafür.
- Die Forschungsabteilung der Deutschen Bank geht davon aus, dass Spekulationsexzesse zu Preisanstiegen in der Vergangenheit, etwa 2007/2008, beigetragen haben.
- Eine im März 2014 veröffentlichte Untersuchung des Thünen-Instituts im Auftrag der Bundesregierung ergab, dass sich Bauern, Agrarhändler und die Lebensmittelwirtschaft bei der Preisfindung für Agrarrohstoffe an den Terminbörsen orientieren. Das zeigt, dass die Entwicklung der Derivate-Märkte auf die Preise für physische Waren übertragen wird.
- Die aktuelle Befragung von Rohstoffhändlern, Brokern und Analysten zeigt: Auch die Mehrheit der Börsenpraktiker geht davon aus, dass Finanzspekulation die Preise für Nahrung beeinflusst.

"Es gibt starke Indizien aus der Wissenschaft und erdrückende Belege aus der Praxis dafür, dass Spekulationsexzesse Lebensmittelpreise ansteigen lassen", so Lena Blanken von foodwatch. "Wer das - wie Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen - nicht zur Kenntnis nimmt, handelt in hohem Maße verantwortungslos. Kein Mensch darf mehr durch Finanzspekulanten in den Hunger getrieben werden."

Link:
- E-Mail-Aktion fordert den Ausstieg der Deutschen Bank aus der Agrarspekulation: www.foodwatch.de/aktion-deutschebank

Hintergrund:
Für die Studie hat das US-amerikanische Marktforschungsinstitut SIS International Research im Auftrag von foodwatch im März und April 2014 jeweils 20 Rohstoffhändler, Broker und Analysten aus Deutschland, London, Chicago, New York, Shanghai, Tokio, Neu-Delhi sowie Dubai und Abu Dhabi telefonisch befragt. Angefragt wurden dabei nur Börsenpraktiker mit mindestens vier Jahren Berufserfahrung, die im Rohstoffbereich tätig sind. Sie gaben Antwort auf zwei Fragen:
1) Beeinflussen Spekulationen an den Warenterminbörsen die Preisbildung von Rohstoffen wie Rohöl und Agrarrohstoffe?
2) Wenn ja, schlagen sich die an den Terminbörsen spekulativ beeinflussten Preise in den Kassapreisen nieder?

Bundestagsabgeordnete sammeln Althandys für den Umweltschutz


Vertreter des Umweltausschusses und des Nachhaltigkeitsbeirates überreichen mehr als 1.200 alte Mobiltelefone an Deutsche Umwelthilfe und Deutsche Telekom

Berlin, 3.7.2014: Gemeinsam übergaben heute Parlamentarier des Bundestages mehr als 1.200 Althandys an Vertreter der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Deutschen Telekom. Zu der fraktionsübergreifenden Sammelaktion hatten Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) und Matthias Miersch (SPD) aus dem Umweltausschuss sowie Andreas Jung (CDU) als Vorsitzender des Nachhaltigkeitsbeirates aufgerufen. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation und das Telekommunikationsunternehmen haben seit 2003 1,6 Millionen Mobiltelefone gesammelt.

„Von Zeit zu Zeit den eigenen Schreibtisch aufzuräumen und alte Handys fachgerecht zu entsorgen, lohnt sich für die Umwelt. Dass innerhalb von vier Wochen über eintausend Geräte zusammengekommen sind, die nun ordentlich wiederverwendet oder recycelt werden können, freut uns sehr“, erklärte die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bärbel Höhn.

Viele alte Handys werden ausrangiert, obwohl sie noch voll funktionstüchtig sind. Die getrennte Sammlung ermöglicht eine Wiederverwendung dieser Geräte und ist auch für defekte Mobiltelefone der beste Entsorgungsweg. Alte Handys enthalten eine Vielzahl wertvoller Rohstoffe wie Gold, Silber oder Palladium, die sich nach einem hochwertigen Recycling weiterverwenden lassen. Insbesondere die so genannte Leiterplatte des Handys enthält kostbare Edelmetalle. Durch den Recyclingprozess können diese Materialien zurückgewonnen werden. Damit stehen sie im Rohstoffkreislauf wieder zur Verfügung. Das Recycling schont folglich knappe und teure Edelmetall-Ressourcen und ermöglicht die schadlose Entsorgung gefährlicher Schwermetalle.

„Wir bedanken uns für das Engagement der vielen Abgeordneten, die in ihren Büros und in den Wahlkreisen Handys eingesammelt haben“, sagte der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und betonte, dass nach Schätzungen über 100 Millionen ungenutzte Geräte in deutschen Haushalten vorhanden seien, deren Wiederverwendung die natürlichen Ressourcen schonen könne.

„Die Sammelaktion zeigt: Wir müssen bewusster mit unseren Elektrogeräten umgehen. Als Nachhaltigkeitsbeirat setzen wir uns dabei aktiv für ein besseres Elektroschrott-Recycling ein. Handys sind wichtige Rohstoffquellen“, sagte Andreas Jung, MdB. Und Matthias Miersch, MdB, ergänzte: „Wer der Umwelt einen Gefallen tun möchte, sollte sein Handy möglichst lange benutzen. Auf jeden Fall aber sollte jedes Gerät fachgerecht entsorgt werden, damit die darin enthaltenen Rohstoffe an anderer Stelle erneut zum Einsatz kommen können.“

Cornelia Szyszkowitz, Deutsche Telekom, Abteilung Information und Nachhaltigkeit, erklärte: „Die Deutsche Telekom freut sich, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dem Thema eine hohe Bedeutung verleihen. Die Telekom steht für eine hohe Recyclingqualität und ist stolz, die Weiterverwendung eines Teils der gesammelten Geräte möglich zu machen.“ Mit Spenden aus den Erlösen der Althandyrücknahme unterstützt die Deutsche Telekom die Naturschutzprojekte der DUH. Weitere Informationen finden Sie unter www.handysfuerdieumwelt.de.

Berlin tüt was! Auftakt zum Weltrekordversuch gegen Plastiktüten



Aktionsstart zur längsten Plastiktütenkette der Welt am heutigen internationalen „Plastic Bag Free Day“ – Am 20. September soll die Tütenkette auf dem Tempelhofer Feld zum weltweit größten Zeichen gegen die Plastiktütenflut werden – Schirmherr ist Schauspieler Hannes Jaenicke

Berlin, 3.7.2014: Der weltweite Plastiktütenverbrauch steigt an und mit ihm seine negativen Umweltauswirkungen. Darauf machte am heutigen internationalen „Plastic Bag Free Day“ das Aktionsbündnis „Berlin tüt was!“ zur Vermeidung von Plastiktüten aufmerksam. In einer einzigartigen Aktion wollen die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB), die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Berliner Stadtreinigung (BSR) am 20.9.2014 auf dem Tempelhofer Feld gemeinsam mit tausenden Berlinerinnen und Berlinern die längste Plastiktütenkette der Welt bilden. Schirmherr des Bündnisses, das mit dem Weltrekordversuch ein sichtbares Zeichen gegen Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung setzt, ist der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke.

„In Berlin werden deutschlandweit die meisten Plastiktüten verbraucht: 30.000 Stück pro Stunde und 260 Millionen in jedem Jahr. Die meisten davon sind nur einmal im Gebrauch. Unsachgemäß entsorgt belasten sie die Umwelt und kosten vielen Tieren das Leben. Zudem sind sie ein echter Rohstoffkiller“, sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

„Berlin muss umdenken: Einweg-Plastiktüten waren gestern. Kostenlose und massenhaft herausgegebene Tüten haben keine Zukunft“, erklärt die stellvertretende SNB-Vorstandsvorsitzende Sylke Freudenthal und ruft alle Berlinerinnen und Berliner dazu auf, sich an der Aktion gegen Plastiktüten zu beteiligen. „Die aus 30.000 Tüten gebildete Plastiktütenkette soll neun Kilometer lang werden, die Form eines Ausrufezeichens haben und mit Hilfe von mindestens 2.000 Freiwilligen große Aufmerksamkeit und einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde erreichen.“ Ab dem 4. Juli 2014 können Bürgerinnen und Bürger ihre Einwegplastiktüten gegen speziell gestaltete Mehrwegtaschen eintauschen. Dafür stehen im Stadtgebiet zahlreiche Sammelstationen zur Verfügung. Welche das sind, kann man ab heute auf der Internetseite www.berlintuetwas.de erfahren.

Die SNB ist Initiator des Projekts „Berlin tüt was!“ und finanziert die Aktion aus dem Förderfonds Trenntstadt Berlin. Dieser ist Teil des Projekts Trenntstadt Berlin und eine Initiative der BSR und ihrer Partner ALBA, Berlin Recycling und der SNB. „Verpackungsabfälle zu vermeiden und zu verringern ist das vorrangige Ziel des seit Juni 2010 bestehenden Förderfonds Trenntstadt Berlin. Die aus den Nebenentgelten des Dualen Systems Deutschlands stammenden Gelder werden eingesetzt, um Berlinerinnen und Berliner auf ungewöhnliche, kreative und innovative Art und Weise über die Themen Abfallvermeidung und Abfalltrennung zu informieren“, erklärt die Vorstandsvorsitzende der BSR, Vera Gäde-Butzlaff. „Die BSR unterstützt den Weltrekordversuch auf dem Tempelhofer Feld, weil dieser besonders gut geeignet ist, die Bürger für abfallrelevante Themen zu sensibilisieren.“

Weitere Berliner Projekte zur Verringerung des Plastiktütenverbrauches

Neben der Aktion auf dem Tempelhofer Feld wird durch die SNB aus den Mitteln des Förderfonds Trenntstadt Berlin eine Reihe weiterer Projekte gegen den massenhaften Plastiktütenverbrauch in der Bundeshauptstadt gefördert. Darunter das seit 2012 laufende DUH-Projekt „Einweg-Plastik kommt nicht in die Tüte“. Durch Informationsarbeit, politische Forderungen und Zusammenarbeit mit dem Handel möchte sie den Plastiktütenverbrauch mittelfristig senken und die Umwelt schützen.

In einem weiteren Projekt klärt die Türkische Gemeinde Berlin gemeinsam mit engagierten Filialleitern von Supermärkten direkt an der Kasse über die Nachteile von Einweg-Plastiktüten auf. „In ausgewählten türkischen Supermärkten gibt es statt Plastiktüten kostenlose Mehrweg-Tragenetze, mit denen das Prinzip der Abfallvermeidung sofort umgesetzt werden kann. Durch Informationsveranstaltungen in Moscheen, Beiträgen in sozialen und klassischen Medien und die Einbeziehung bekannter Personen aus der türkischen Gemeinde erreichen wir noch mehr Leute mit unserer Botschaft, auf Plastiktüten zu verzichten“, sagt der Schatzmeister der Türkischen Gemeinde Yüksel Aslan.

Links:

www.meine-natur.com

Entschieden wird woanders: Die zweite Sitzung der Atommüll-Kommission | blogs.ausgestrahlt

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AfD lässt Maske fallen: Kreistagsmitglieder kündigen mögliche Unterstützung der NPD an | ENDSTATION RECHTS.

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02.07.2014: Drogenverdacht: Durchsuchung bei SPD-Abgeordnetem (neues-deutschland.de)

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Achtung giftig! | Von diesen Alltagsprodukten lassen Sie lieber die Finger

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Grünland-Report : Deutsche Wiesen und Weiden schrumpfen bedrohlich - Nachrichten Wissenschaft - Natur & Umwelt - DIE WELT

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Studie zur Energiebilanz von Windrädern zeigt: Sie sind wahre Effizienzwunder

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Windräder - die wahren Effizienzwunder

Ein Windrad produziert
in zwanzig Jahren genug Energie, um rund vierzig weitere Windräder zu
bauen – und ist dabei rund 100x klimafreundlicher als Kohle!

Öl aus der Tiefsee: Auf die Katastrophe folgt der Boom - Energiereporter

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