21. März 2026

Lausitz: Wasser schützen. LEAG verpflichten. | WeAct

Lausitz: Wasser schützen. LEAG verpflichten. | WeAct

Die LEAG hat zuletzt angekündigt, einige ihrer Braunkohletagebaue in der Lausitz
verkleinern zu wollen. Denn das Geschäft läuft langsam aus. Doch was bleibt, ist das
Wasserproblem: Die LEAG ist mit Abstand größter Wasserverbraucher der Region. Da sie fürs Wasser fast nichts zahlt, will sie die Tagebaue nach Stilllegung einfach damit
füllen.
 Es ist der billigste Weg der Rekultivierung, aber kein nachhaltiger. Dass das Unternehmen seinen langfristigen finanziellen Verpflichtungen zur Rekultivierung überhaupt nachkommt, ist auch nicht gesichert – es geht um Milliardensummen. Geht die Braunkohlesparte pleite, müssen öffentliche Kassen einspringen.

Beides können wir uns in dieser trockenen Region nicht mehr leisten!
Wir fordern von den Landesregierungen Brandenburgs und Sachsens:

1. 
Alle Rekultivierungspläne müssen an die Wasserknappheit angepasst und
Tagebauseen auf möglichst kleine Flächen beschränkt werden!

2. Schaffen Sie endlich Transparenz über die finanzielle Vorsorge: Anlagekonzepte,
Ansparpläne, Verpfändungsvereinbarungen und die detaillierten Kalkulationen der
Sanierungskosten müssen für alle nachvollziehbar werden! Das öffentliche Interesse
an diesen Zahlen überwiegt das Geschäftsinteresse der LEAG, Mibrag und EPH.

3. Stellen Sie sicher, dass die Ewigkeitskosten nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt
werden! Es ist höchste Zeit, die LEAG, Mibrag und EPH mit allen Mitteln in die
finanzielle Verantwortung zu nehmen. Gewinne aus den neuen Geschäftssparten
müssen für die Bewältigung der Kohle-Folgekosten verfügbar gemacht werden.

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