„Der
Staat muss mehr tun, um die Bevölkerung vor Diskriminierung zu
schützen“, erklärt Jan Korte, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer
der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den aktuellen Jahresbericht der
Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Korte weiter:
„Der
Bericht zeigt eindrücklich, dass Rassismus und Diskriminierung jeden
Tag Menschen verletzen, Vertrauen zerstören und unsere Demokratie
bedrohen. Bund und Länder täten gut daran, den Forderungen des
kommissarischen Leiters der Antidiskriminierungsstelle, Bernhard Franke,
nach Antidiskriminierungsstellen in den Ländern oder Ombudsstellen bei
der Polizei nachzukommen.
Das neue Berliner
Landesantidiskriminierungsgesetz sollte für andere Länder als Vorbild
genommen werden. Es spricht Bände, dass CDU, FDP und AfD gegen ein
Gesetz Sturm laufen, welches zum Ziel hat, dass niemand im Rahmen
öffentlich-rechtlichen Handelns aufgrund des Geschlechts, der ethnischen
Herkunft, der Religion und Weltanschauung, einer Behinderung und einer
Reihe weiterer Merkmale diskriminiert werden darf. Da stimmt bei einigen
der Kompass nicht mehr."
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