„Die
Gesetze aus dem Hause Spahn sind nicht zu Ende gedacht. Das zeigt auch
diese Studie“, erklärt Pia Zimmermann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
für Pflegepolitik, angesichts einer Analyse der Hans-Böckler-Stiftung
zu den Reformplänen des Gesundheitsministeriums, der zufolge die
aktuellen Gesetzesvorschläge die Personallücke in der Pflege nicht
schließen können. Zimmermann weiter:
„DIE LINKE hat
bereits deutlich gemacht, was zusätzlich zum
Pflegepersonalstärkungsgesetz notwendig ist, um die Situation der Pflege
wirklich zu verbessern. So fordern wir beispielsweise die sofortige
Einführung verbindlicher Personalschlüssel in der Altenpflege und die
Umwandlung des Pflegevorsorgefonds in einen Pflegepersonalfonds. Spahn
hat vor ein paar Tagen selbst angekündigt, das Gesetz ergänzen zu
wollen, so dass auch Angestellte in ambulanten Pflegediensten einen
Anspruch auf tarifliche Bezahlung haben. Bislang warten wir noch auf die
Umsetzung dieser Ankündigung. Unser Antrag, die tarifliche Bezahlung
der ambulanten Pflegekräfte sicherzustellen, liegt bereits vor. DIE
LINKE begrüßt es außerordentlich, wenn die Regierung sich unseren
Forderungen anschließt.“
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