„Hartz
IV gehört endlich abgeschafft. Statt Jahr für Jahr Menschen zu
sanktionieren, brauchen wir endlich eine Offensive für gute Arbeit und
gute Löhne sowie eine sanktionsfreie Mindestsicherung für bedürftige
Menschen“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der
Fraktion DIE LINKE, die heute veröffentlichte Sanktionsstatistik der
Bundesagentur für Arbeit. Ferschl weiter:
„Seit mehr als
13 Jahren werden Menschen von den Jobcentern in prekäre Jobs oder
sinnlose Maßnahmen gesteckt. Wer sich dagegen wehrt, wird sanktioniert.
Dieses unwürdige Schauspiel läuft auf dem Rücken der Betroffenen, die so
um ihr Grundrecht auf eine menschenwürdige Existenz gebracht werden.
Die Sanktionen haben aber noch einen Nebeneffekt, der von den
Arbeitgebern genau so gewollt ist: Sie wirken als Drohpotential
disziplinierend auf Beschäftigte. Das war und ist noch immer das Ziel
der gesamten Agenda-2010-Politik: Beschäftigte gefügig machen und den
Arbeitsmarkt deregulieren. Wer hier noch vom ‚Fordern und Fördern‘ als
Erfolgsfaktor am Arbeitsmarkt spricht, hat den Bezug zur Realität
vollends verloren.“
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