Hamburg,
14. 10. 2016 – Die EEG-Umlage steigt im kommenden Jahr von 6,35 Cent
auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde, haben die Betreiber der Stromnetze
heute bekannt gegeben. Die Umlage gleicht die Lücke aus zwischen dem
zuletzt historisch niedrigen Börsenpreis für Strom und der garantierten
Vergütung für Energie aus Erneuerbaren Quellen. Es kommentiert
Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl:
„Die
steigende Umlage ist die Quittung für die hasenfüßige Energiepolitik
von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Weil Gabriel sich schützend vor
Dutzende von überflüssigen Kohlekraftwerken stellt, drückt das
Überangebot an schmutzigem Strom den Börsenstrompreis in den Keller und
lässt die EEG-Umlage dadurch steigen. Deutschlands verschleppter
Kohleausstieg belastet nicht nur die deutsche Klimabilanz, sondern über
die EEG-Umlage auch die Stromrechnung der Haushalte. Die Energiewende
kann nur mit einem schrittweisen Kohleausstieg gelingen.“

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