15. Oktober 2016

Greenpeace-Kommentar zur EEG-Umlage


Hamburg, 14. 10. 2016 – Die EEG-Umlage steigt im kommenden Jahr von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde, haben die Betreiber der Stromnetze heute bekannt gegeben. Die Umlage gleicht die Lücke aus zwischen dem zuletzt historisch niedrigen Börsenpreis für Strom und der garantierten Vergütung für Energie aus Erneuerbaren Quellen. Es kommentiert Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl:


„Die steigende Umlage ist die Quittung für die hasenfüßige Energiepolitik von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Weil Gabriel sich schützend vor Dutzende von überflüssigen Kohlekraftwerken stellt, drückt das Überangebot an schmutzigem Strom den Börsenstrompreis in den Keller und lässt die EEG-Umlage dadurch steigen. Deutschlands verschleppter Kohleausstieg belastet nicht nur die deutsche Klimabilanz, sondern über die EEG-Umlage auch die Stromrechnung der Haushalte. Die Energiewende kann nur mit einem schrittweisen Kohleausstieg gelingen.“

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