(BUP) Wenn die Ministerpräsidenten der Länder sich am
Donnerstagabend in Berlin zu Beratungen über die EEG-Reform treffen,
muss sich Horst Seehofer im Sinne des Klimaschutzes für eine
Beschleunigung der Energiewende stark machen. Das fordert der
energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig: „Bis
spätestens 2035 muss das Ziel von 100 Prozent erneuerbarer Energie
erreicht sein – mit Wind und Sonne als tragenden Säulen. Einen so
genannten Ausbaudeckel, wie die angedachten 45 % bis 2025, darf es
keinesfalls geben.“ Zudem müsse die Energiewende deutschlandweit
vorangetrieben werden. „Nur mit einer verbindlichen Regionalquote auch
für die südlichen Bundesländer, können diese ebenfalls zu Gewinnern der
Energiewende werden“, so Martin Stümpfig. Wichtig sei, die Bürgerinnen
und Bürger an dem Gestaltungsprozess und den Profiten zu beteiligen.
„Mit Einführung der von der EU geforderten De-Minimis-Regel wäre sicher
gestellt, das auch engagierte Bürgerinnen und Bürger an der Energiewende
vor Ort beteiligt werden“, so Martin Stümpfig. Der Handlungsauftrag für
CSU-Ministerpräsident Seehofer sei damit klar. „An seinen Ergebnissen
werden wir ihn messen…“
Quelle: gruene-fraktion-bayern.de
Quelle: gruene-fraktion-bayern.de
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