„Nicht
nur bei den Abgeordneten wächst das berechtigte Misstrauen gegen TTIP.
Der deutsche Mittelstand und die überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung
lehnen das Abkommen ab. Mit TTIP würden Großkonzerne über unser Leben
bestimmen.
Handel
ist gerade für ein Exportland wie Deutschland richtig und wichtig. Doch
TTIP droht eine riesige Chance zu verspielen. Statt mit den besten
Verbraucher- und Umweltstandards aus der EU und den USA zum
Schrittmacher eines nachhaltigen Welthandels zu werden, liest sich TTIP
bislang wie der Wunschzettel der Konzerne. Das europäische
Vorsorgeprinzip oder das Verfahren zur Chemikalienzulassung REACH aber
sind nicht verhandelbar. Das muss sich auch glasklar in der EU-Position
wiederfinden. Wenn Kanzlerin Merkel ein Handelsabkommen zwischen der EU
und den USA will, dann muss sie transparent und unmissverständlich
sicherstellen, dass es für die Menschen und die Umwelt das Beste der
beiden Seiten vereint.“

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