1. März 2019

Echter Artenschutz braucht ein Netzwerk aus Lebensräumen


Berlin (ots)
Der Lebensraum für unsere Wildtiere wird immer kleiner: Jeden Tag werden in Deutschland 62 Hektar Fläche durch Straßen, Gewerbegebiete und wachsende Siedlungen versiegelt. Bis 2030 rechnet das Umweltbundesamt damit, dass mehr als 300.000 Hektar an Landschaft verloren gehen könnten - eine Fläche größer als das Saarland. Doch schrumpfen die Lebensräume der Wildtiere nicht nur, sie sind auch immer stärker voneinander getrennt. Für einen nachhaltigen Artenschutz braucht es deswegen nicht nur Schutzgebiete und Schutzmaßnahmen für einzelne Arten - sondern ein durchgängiges Netzwerk aus natürlichen Lebensräumen über ganz Deutschland. "Die Vielfalt der Arten in Deutschland ist ein echter Schatz, den wir auch für die nächsten Generationen erhalten wollen", betont Friederike Scholz, Artenschutzexpertin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). "Doch das ist nur möglich, wenn wir der Natur den notwendigen Raum lassen."
Über 250.000 Hirsche, Rehe und Wildschweine sterben jedes Jahr auf Deutschlands Straßen, dazu kommen tausende andere Wildtiere, die nicht erfasst werden. Auch das Risiko für gefährdete Tierarten wie den Luchs steigt. "Bei solch seltenen Tieren ist jeder einzelne Verlust ein herber Rückschlag für die ganze Art", so Scholz. "Grünbrücken und andere Querungshilfen über Straßen sind deshalb ein Muss für den Artenschutz." Dass sie Wirkung zeigen, wurde kürzlich erst eindrucksvoll bewiesen: Ein im Pfälzerwald heimischer Luchs konnte mehrfach auf einer dortigen Grünbrücke nachgewiesen werden. Grünbrücken helfen, die Gefahr des Straßentodes deutlich zu senken und gleichzeitig die Wiederausbreitung der Tiere zu unterstützen.
Jede Grünbrücke ist jedoch nur ein Versuch, die Zerstörung der Landschaft etwas abzumildern. Wildkatzen sind beispielsweise nicht nur durch den Tod an den Straßen, sondern auch durch die baumlosen Ackerlandschaften bedroht. "Wildkatzen sind auf Deckung angewiesen und wagen sich kaum über weite Agrarflächen", sagt die Artenschutz-Expertin. "Ihnen und anderen Waldtieren kann man deshalb nur mit grünen Wanderkorridoren aus Bäumen und Büschen effektiv helfen. Solche Waldstreifen und breite Hecken reichen oft schon, um die nächsten Waldgebiete für die Wildkatze und viele andere Tierarten erreichbar zu machen."
Der BUND macht sich deshalb für ein solches Netzwerk der Natur stark: Der größte Biotopverbund Deutschlands ist das Grüne Band. Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze hat der BUND auf einer Strecke von 1.400 Kilometern zahlreiche Korridore, darunter Wälder, Wiesen und Gewässer erhalten. Mit dem Rettungsnetz Wildkatze setzte sich der Umweltverband zudem seit 15 Jahren für einen Waldverbund in ganz Deutschland ein. In sechs Bundesländern wachsen bereits insgesamt 24 Waldkorridore um Wildkatzenwälder miteinander zu verbinden. Doch die Vernetzung der Naturlebensräume kann nicht mit der weiteren Zerschneidung und Versiegelung von Flächen schritthalten. "Deshalb fordert der BUND den strikten Schutz der letzten unzerschnittenen Naturräume, die Verankerung von Biotopverbundachsen in die Raumplanung und mehr Grünbrücken", sagt Scholz. "Dafür muss das Bundesprogramm Wiedervernetzung zur Förderung des Grünbrückenbaus endlich konsequent umgesetzt werden."
Weitere Informationen: 
Zu einzelnen Projekten: www.bund.net/luchs, www.bund.net/wildkatze, 
www.bund.net/gruenesband  
Zum Handbuch Biotopverbund: www.bund.net/biotopverbund 

NS-Täter beziehen weiter "Opferrente" | Das Erste - Panorama - Meldungen

Dass Täter keine sogenannte "Opferrente" beziehen sollten, erscheint nur logisch. Doch bis heute beziehen auch Nazi-Täter Kriegsopferrenten - ein Gesetz, dass es ermöglichte, Nazi-Tätern die Opferrente zu verweigern oder zu entziehen, trat erst 1998 aufgrund mehrerer Panorama-Berichte in Kraft.



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Greta Thunberg zur Klima-Demo in Hamburg: „Die deutschen Schulstreikenden haben Geschichte geschrieben“

Tausende Schüler haben in Hamburg gemeinsam mit Greta Thunberg für den Klimaschutz demonstriert. Die junge Aktivistin ist zum ersten Mal in Deutschland und ist begeistert: „Was in Deutschland passiert ist, stimmt mich unglaublich hoffnungsvoll.“



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Klimawandel und Wissenschaft: Wenn die Fakten untergehen

Die Forscher sind sich in ihrer überwältigenden Mehrzahl einig: Der Klimawandel ist real, und er ist menschengemacht. Trotzdem gibt es immer mehr Menschen, die das alles leugnen – vor allem in der Politik. Warum?



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Fidays for Future: Warum nur Freitags? Ein Kommentar

Für die Schüler, die für eine strengere Klimapolitik demonstrieren, ist der Klimawandel nicht viel wichtiger als ein schulfreier Tag. Das ist zu wenig, um sich über die Zukunft Gedanken zu machen.



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Vaccine Court Awards Millions to Two Children With Autism | HuffPost Life

Das staatliche Impfstoff-Entschädigungsprogramm, besser bekannt als "Impfgericht", hat gerade zwei Kinder mit Autismus für "Schmerz und Leid" und die lebenslange Betreuung ihrer Verletzungen, die zusammen mehrere zehn Millionen Dollar kosten könnten, mit Millionenbeträgen ausgestattet.




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Chomsky, Pilger und 70 weitere fordern in offenem Brief ein Ende der US-Intervention in Venezuela – JusticeNow!

John Pilger, Noam Chomsky, Phyllis Bennis, Boots Riley, Vijay Prashad und viele weitere Stimmen der kritischen Öffentlichkeit haben sich zusammengeschlossen, um in einer gemeinsamen Erklärung den US-Interventionismus in Venezuela anzuprangern und sich für eine friedliche auf Dialog gründende Lösung der Krise im Land einzusetzen.



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Venezuela – Ein offener Brief – graswurzelrevolution

Offener Brief von Aktivist*innen und Organisationen für Frieden und Gewaltfreiheit aus Venezuela an unsere Freund*innen in der ganzen Welt



Venezuela – Ein offener Brief – graswurzelrevolution

Wer lebendig ist, gehorcht nicht gern – HINTER DEN SCHLAGZEILEN

Bernd Drücke, Koordinationsredakteur der „Graswurzelrevolution“, hat eine lesenswerte Sammlung von Interviews mit Anarchist*innen herausgegeben. Anarchie ist die „vergessene“ Geistesströmung, die im Schatten von Sozial-, Öko-, Friedens- und Frauenbewegung kaum noch Beachtung findet. Diese Missachtung eines gerade in unseren sicherheitsverliebten Zeiten so wichtigen Freiheits-Impulses ist Teil des Spiels der Mächtigen, die wünschen, dass wir zwar bestimmte Formen der Herrschaft, niemals aber Herrschaft als solche in Frage stellen. Konstantin Wecker ruft in seinem Vorwort zu „Ja! Anarchismus“ zu einer Wiedererweckung der Anarchie auf.  



Wer lebendig ist, gehorcht nicht gern – HINTER DEN SCHLAGZEILEN

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WILLKOMMEN AUF DER SEITE DES FUTURIUMS!

Wie wollen wir leben? Welche Herausforderungen und Chancen sind mit künftigen Entwicklungen verbunden? Wie können Wissenschaft und Forschung zum Verständnis und zur Gestaltung dieser Entwicklungen beitragen? Diesen und anderen Fragen wird sich das Futurium im Zentrum Berlins widmen. Als Ort für Präsentation und Dialog wird es ab September 2019 Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft zusammenbringen.
Das Futurium ist eine Initiative der Bundesregierung gemeinsam mit führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen, Stiftungen und der deutschen Wirtschaft. Es ist eine unabhängige Plattform für Dialog und Vernetzung zwischen Staat, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.



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"Sie sind draußen und drinnen zugleich": Maler Ruprecht von Kaufmann über seine Flüchtlingsporträts

Ruprecht von Kaufmann malt Menschen, die eines gemeinsam haben: Fluchterfahrung. Nachdem seine Serie "Inside the Outside" bei den Vereinten Nationen in New York ausgestellt war, kommt sie jetzt nach Bremen. Wir haben den Maler vorab gesprochen



"Sie sind draußen und drinnen zugleich": Maler Ruprecht von Kaufmann über seine Flüchtlingsporträts

Wie eine Britin sich gegen Rassismus wehrte und zur Freiheitskämpferin wurde

Dieser Tage liest man viel über Kaschmir und den Konflikt zwischen Indien und Pakistan, der von 1947 bis heute anhält. Doch dieser Text hat einen anderen Dreh. Er erzählt die Geschichte von Freda Bedi, die gegen den Unmut vieler ihren indischen Studienkollegen Baba Pyare Lal Bedi 1933 in Oxford heiratete.



Wie eine Britin sich gegen Rassismus wehrte und zur Freiheitskämpferin wurde

Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.: 01.03.19 - Die demokratische Mitwirkung ist in Gefahr

„Die Verfolgung politischer Zwecke ist im Steuerrecht nicht gemeinnützig.“ Damit sei der Attac-Trägerverein nicht gemeinnützig. Das zumindest steht ganz oben in der Presseerklärung Nr. 9 des Bundesfinanzhofs BFH vom Dienstag dieser Woche. So weit, so schön, werden sich viele denken, die mit der oft aggressiven Art der Attac-Globalisierungskritiker nichts anfangen können: „Was interessiert das jetzt die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS)?“ Ganz viel! Weil wir – wie viele andere Vereine auch, ob kritisch oder nicht – als gemeinnützig anerkannt sind. Weil dadurch Spenden an die DGS steuerlich absetzbar sind. Und weil wir mit dem Geld unter anderem (umwelt-)politische Bildungsarbeit betreiben.



Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.: 01.03.19 - Die demokratische Mitwirkung ist in Gefahr

Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.: 01.03.19 - E-Autos im Winterblues?

Ist die Reichweite von E-Autos wirklich in besonderer Weise einer Art „Winterblues“ unterworfen, und welche Einflüsse spielen überhaupt eine Rolle für die Reichweite bzw. den Verbrauch von Autos?  Für alle Fahrzeuge gibt es eine Reihe von Faktoren, die je unterschiedlich den Verbrauch pro Wegstrecke und damit die Reichweite pro Tank-/Akku-Ladung bestimmen, als da sind ... 



Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.: 01.03.19 - E-Autos im Winterblues?

Prekäre Beschäftigung endlich überwinden

„Statt guter Arbeit ist für viel zu viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer prekäre Beschäftigung der Alltag. Eine Million Beschäftigte müssen mit Hartz-IV-Leistungen aufstocken und den demütigenden Gang zum Jobcenter antreten. Die Zahl der Mehrfachbeschäftigten ist in den letzten Jahren deutlich auf 3,4 Millionen angestiegen. Das existenzsichernde Normalarbeitsverhältnis ist für Millionen unerreichbar. Es ist ein Skandal, dass sich die Bundesregierung offensichtlich damit abgefunden hat. Prekärer Beschäftigung muss endlich der Kampf angesagt werden“, erklärt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Zimmermann weiter:

„Eine deutliche Weichenstellung für gute Arbeit ist dringend notwendig. Dazu gehören unter anderem eine Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro, die Abschaffung der systematischen Niedriglohnbeschäftigung in Form der Leiharbeit, das Zurückdrängen unfreiwilliger Teilzeitbeschäftigung sowie die Überführung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Noch immer ist fast jeder dritte Erwerbslose langzeiterwerbslos. Langzeiterwerbslose finden nur selten einen neuen Job. Für erwerbslose Menschen müssen ausreichend Gelder zur Unterstützung bereitgestellt werden. Anstatt sich über einen vermeintlichen Fachkräftemangel zu beklagen, sollten die Arbeitgeber stärker als bisher die Einstellung langzeiterwerbsloser Menschen in Erwägung ziehen.“

Greta Thunberg führt Klima-Demo in Hamburg an | NDR.de - Nachrichten - Hamburg

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Tausende Schüler zu Demo mit Greta Thunberg in Hamburg erwartet

Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg wird am Freitag in Hamburg an der „Fridays for Future“-Schülerdemo teilnehmen. Es ist ihr erster Besuch in Deutschland. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) stellt sich derweil gegen die Demos zur Unterrichtszeit



Tausende Schüler zu Demo mit Greta Thunberg in Hamburg erwartet

Risse in Haus über S21-Baustelle | Stuttgart | SWR Aktuell Baden-Württemberg | SWR Aktuell | SWR

Über einer Tunnelbaustelle in Stuttgart haben sich Risse in einer Hausfassade gebildet. Es wurden erste Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen, sagte ein Bahnsprecher.



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Travelling Somewhere by Chris McGregor's Brotherhood of Breath

Bremen to Bridgwater by Chris McGregor's Brotherhood Of Breath

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