2. November 2016

Psychische Erkrankungen und Gewalt Zwei neue Bücher zum Thema Borderline Persönlichkeitsstörung bei Müttern - Die Störenfriedas

Psychische Erkrankungen und Gewalt Zwei neue Bücher zum Thema Borderline Persönlichkeitsstörung bei Müttern - Die Störenfriedas



Innerhalb der letzten Jahre ist einiges rund um das gesellschaftliche Konstrukt Mutterschaft publiziert worden, beispielsweise zum Thema Bedauern der Mutterschaft, gewollte Kinderlosigkeit, Mutter-Tochter-Verhältnis usw.
Ein Thema kommt jedoch nach wie vor zu kurz, sowohl im Mainstream als auch in der feministischen Diskussion: psychisch kranke Mütter, die schwere Gewalt gegen ihre Kinder ausüben.

Hamburg hat Platz! | WeAct

Hamburg hat Platz! | WeAct



Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Frau Senatorin,

wir fordern, dass Hamburg sich bereit erklärt, zunächst umgehend 1000 Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. Hamburg soll von der Bundesregierung die Einreisegenehmigungen erwirken, die Transportkosten tragen und die Voraussetzungen für schnellstmögliche Unterbringung in regulären Wohnungen schaffen.

Kampagnen | .ausgestrahlt.de

Kampagnen | .ausgestrahlt.de



EIL-AKTION: Steuertrick der Atomkonzerne stoppen!

Ende 2016 läuft die Brennelementesteuer aus. Die AKW-Betreiber verschieben aber schon jetzt den Wechsel ihrer Brennelemente auf 2017 - und umgehen damit die Steuer. Dem Bundeshaushalt fehlen dadurch allein in diesem Jahr rund 750 Millionen Euro. Mach mit und unterzeichne folgende Erklärung:
Ich fordere Finanzminister Wolfgang Schäuble auf: 
Stoppen Sie jetzt den Steuertrick der AKW-Betreiber!
Verlängern Sie die Steuer auf Brennelemente um ein Jahr!

Logo-Chef Gugel braucht keine Millionen › Was ist los in Hamburg?

Logo-Chef Gugel braucht keine Millionen › Was ist los in Hamburg?



Eberhard Gugel könnte seinen Club locker für viel Geld an Immobilien-Investoren verkaufen. Macht er nicht. Logo –  ein Leben lang

1. November 2016

CDU-Spitze für Kohlekraftwerke mit CCS | bizzenergytoday.com

CDU-Spitze für Kohlekraftwerke mit CCS | bizzenergytoday.com



Die Fraktionsführung der Union will die Kohleverstromung durch die umstrittene CCS-Technologie länger am Leben halten. Für die Sektorkopplung soll es dagegen kein neues Fördergeld geben.

Gemeinsame Erklärung im Vorfeld des 5. Jahrestags der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ und anlässlich des öffentlichen Hearings „Blockierte Aufklärung? Der NSU-Komplex und der aktuelle Terror von Rechts“

Gemeinsame Erklärung der Obleute, Fachpolitiker und Fachpolitikerinnen der LINKEN in den NSU-Untersuchungsausschüssen des Bundestages, der Landtage von Brandenburg, Hessen, Thüringen und Sachsen im Vorfeld des 5. Jahrestags der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ und anlässlich des öffentlichen Hearings „Blockierte Aufklärung? Der NSU-Komplex und der aktuelle Terror von Rechts“ der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

 „Unter den Augen von Polizei und Verfassungsschutzämtern formiert sich derzeit das neonazistische Terrornetzwerk Combat 18 mit engsten Verbindungen zum NSU-Netzwerk neu. Wir sind darüber angesichts der aktuellen Welle neonazistischer Brand- und Sprengstoffanschläge äußerst besorgt. Wir fordern deshalb sofortige Einreiseverbote für internationale Combat 18 Aktivisten wie Wilf Browning (GB) nach Deutschland und sorgfältige Ermittlungen gegen die Combat 18 Aktivisten Thorsten Heise (TH) und Marco Gottschalk (Dortmund) und weitere mutmaßliche Unterstützer und Unterstützerinnen des NSU-Kerntrios Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe. Wir erwarten, dass die Strafverfolgungsbehörden die Konsequenzen aus dem NSU-Komplex ziehen und rechtsterroristische Strukturen endlich effektiv verfolgen.

Dazu gehört auch eine umfassende Aufklärung im NSU-Komplex und das Ende der Aufklärungsblockade durch die Geheimdienste. Das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf vollständige Aufklärung im NSU-Komplex muss endlich eingelöst werden -  weil die Angehörigen der NSU-Mordopfer und die Verletzten der Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle ein Recht auf schonungslose Antworten haben.

Wenn sich aber, wie in den vergangenen Monaten, Aktivisten des internationalen neonazistischen Terrornetzwerks Combat 18 ungestört in Deutschland treffen und an Aufmärschen wie zum ‚Tag der deutschen Zukunft‘ in Dortmund teilnehmen können (vgl. u.a. https://www.lotta-magazin.de/ausgabe/online/combat-18-reloaded), müssen wir davon ausgehen, dass die Behörden in Deutschland rechte Gewalt und rassistischen Terror immer noch verharmlosen. Mehr denn je gilt daher unsere Solidarität den Betroffenen politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalt in Ost- und Westdeutschland. Sie benötigen gesellschaftliche Unterstützung.“


Ulla Jelpke, Innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE Kerstin Köditz, stellvertr. Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschuss im Sächsischen Landtag, DIE LINKE Lutz Richter, Obmann, DIE LINKE, NSU-Untersuchungsausschuss im Sächsischen Landtag Katharina König, Obfrau, DIE LINKE, NSU-Untersuchungsausschuss im Thüringer Landtag Petra Pau, Obfrau, DIE LINKE, NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag Martina Renner, Sprecherin für antifaschistische Politik der Bundestagsfraktion DIE LINKE Hermann Schaus, Obmann, DIE LINKE, NSU-Untersuchungsausschuss im Hessischen Landtag Volkmar Schöneburg, Obmann, DIE LINKE, NSU-Untersuchungsausschuss im Brandenburger Landtag Frank Tempel, stellvertr. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE und Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags

Der Fall Oettinger - Europa braucht keine Trump-Kopie

„Günther Oettingers neuste Entgleisung ist nicht einfach nur mit einer ‚saloppen Äußerung‘ zu entschuldigen. So zeugen seine aktuellen rassistischen, sexistischen und homophoben Aussagen nicht zum ersten Mal von einem spießig-reaktionären Weltbild. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss jetzt handeln. Als EU-Haushaltskommissar ist Oettinger nun erst recht nicht mehr vorstellbar. Diesbezüglich stimmt es immerhin zuversichtlich, dass die Kanzlerin ihrem Parteifreund bereits ihr volles Vertrauen ausgesprochen hat. Der politischen Kultur würde es guttun, wenn es diesmal bis zum Rücktritt nicht allzu lange dauern würde“, erklärt Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zu den abfälligen Äußerungen von EU-Kommissar Günther Oettinger zu Chinesen, Frauen, Homo-Ehe und der Wallonie. Korte weiter:

„Es war und ist kein Geheimnis, dass Oettinger während seiner Zeit als Ministerpräsident von Baden-Württemberg ganz in der Tradition eines Hans Filbinger, den er 2007 sogar zum NS-Widerständler umlog, stand und dies offenkundig auch immer noch zu stehen scheint. Nun rächt sich, dass die Union seit geraumer Zeit ihre abgehalfterten Ministerpräsidenten und bemerkenswert schlechten Provinzpolitiker seit nach Brüssel abschiebt.


Das Problem Europas besteht jedoch vor allem darin, dass sich die sogenannte politische Elite vom Schlage eines Günther Oettinger kulturell und inhaltlich vom Prinzip Trump nicht nur angezogen fühlt, sondern dieses immer unverhohlener zu kopieren versucht. Europa braucht jedoch keine Trump-Kopien, sondern endlich einen neuen solidarischen und demokratischen Aufbruch.“ 

Fünf Jahre nach der „NSU“-Selbstenttarnung: Bundesregierung ignoriert Anzeichen für institutionellen Rassismus bei Strafverfolgungsbehörden


Amnesty International: Regierung hat aus dem Versagen der Polizei beim „NSU“-Komplex nicht genug gelernt  

BERLIN, 01.11.2016 – Auch im fünften Jahr nach der Selbstenttarnung des sogenannten „NSU“ ignoriert die Bundesregierung alle deutlichen Anzeichen für institutionellen Rassismus in den deutschen Strafverfolgungsbehörden. „Amnesty International fordert, dass unabhängig untersucht wird, wie weit verbreitet institutioneller Rassismus in den deutschen Strafverfolgungsbehörden ist“, sagt Alexander Bosch, Anti-Rassismus-Experte bei Amnesty International in Deutschland.

„Bis heute haben sich die Behörden nicht ausreichend damit auseinandergesetzt, welche Strukturen und Netzwerke hinter dem ‚NSU‘ standen und inwieweit diese heute noch vorhanden sind“, so Bosch. In ihrer Rede zum zentralen Gedenken an die Opfer des „NSU“ hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel 2012 den Hinterbliebenen versprochen, alles zu tun, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken. „Die Kanzlerin hat ihr Versprechen an die Hinterbliebenen der NSU-Mordopfer bis heute nicht eingelöst“, kritisiert Bosch.
„Es ist vollkommen unverständlich, dass Strafverfolgungsbehörden noch heute dieselben Fehler machen wie während der Ermittlungen zu den Morden des ‚NSU‘: Zu oft verkennen Polizisten das rassistische Motiv einer Straftat, noch immer werden die Opfer rassistischer Gewalt oder deren Angehörige wie Täter behandelt“, sagt Bosch.

Bundeskanzlerin Merkel kündigte 2012 auch an, dass die Behörden entschieden gegen jene vorgehen würden, die andere wegen ihrer „Herkunft, Hautfarbe, Religion“ verfolgen. Doch das ist nicht der Fall. „Die Landesinnenminister ignorieren alle Anzeichen für institutionellen Rassismus bei der deutschen Polizei. Gleichzeitig tolerieren die Innenminister menschenrechtswidrige Praktiken wie zum Beispiel Racial Profiling, das fester Bestandteil des Polizeialltags in Deutschland ist“, so Bosch.

Herman Bang

„Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsre Schultern der Schmerz, den wir den anderen zugefügt haben.“

Herman Bang

Empowerment: World Future Council über Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ als Energiewende | umweltFAIRaendern.de

Empowerment: World Future Council über Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ als Energiewende | umweltFAIRaendern.de



Drei Jahre Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ zur vollständigen Rekommunalisierung der Energienetze in Hamburg. Das war für den World Future Council Anlass, sich noch einmal im Rückblick mit dem Volksentscheid und seinen Akteuren zu befassen. Martin Bosak hat vier Monate lang zahlreiche Interviews mit den Beteiligten über die Hintergründe, die Motive, den Verlauf und das Ergebnis geführt. Bosak studiert Klimawissenschaften und arbeitet derzeit an seinem Masterabschluss zum Thema Rekommunalisierung in der Energiewirtschaft. Aus Anlass der Veröffentlichung eines Berichts sowie eines Videos beim WFC hat umweltFAIRaendern.de mit Bosak ein kurzes Gespräch geführt. 

Neue Fenster fürs Haus? Kostenloser Vortrag der Verbraucherzentrale, 9. November 2016



Neben der Fassadendämmung ist die Optimierung von Fenstern und Türen ein wichtiger Baustein, um die Energieeffizienz eines Gebäudes zu verbessern. In einem kostenlosen Vortrag der Verbraucherzentrale bekommen Interessierte nützliches Wissen zu Glas und Rahmen, zum fachgerechten Einbau der Bauelemente, zu Fördermöglichkeiten und weiteren Aspekten, die bei einer Fenstererneuerung oder -sanierung zu beachten sind.

Von einfach- oder isolierverglasten Fenstern geht eine große Kälteabstrahlung aus. Eindeutiges Zeichen für einen notwendigen Austausch sind defekte Rahmen, Schließmechanismen oder Dichtungen. Häufig wird auch mehr Komfort wie ein besserer Schallschutz oder höhere Sicherheitsanforderungen gewünscht. Dabei ist nicht immer gleich ein Komplettaustausch von Fenstern und Türen notwendig. Auch vorhandene Fenster lassen sich mit geringem finanziellen Aufwand energetisch verbessern. 

Welche konkreten Maßnahmen unter welchen Umständen aus energetischer Sicht sinnvoll sind, erfahren Immobilienbesitzer in einem zweistündigen Vortrag.

Termin:  Mittwoch, 9. November 2016 
  18.30 bis 20.30 Uhr
Referentin: Ulrike Schmerbitz, 
                      Diplom-Ingenieurin und Energieberaterin
Ort:   Verbraucherzentrale Hamburg, 
                      Kirchenallee 22 (Ecke Ernst-Merck-Straße) 
Kosten:  unentgeltlich
Anmeldung: erforderlich unter www.vzhh.de oder Tel. (040) 24 832-250

Klimaschutzplan: Absetzung ist Armutszeugnis

Zur Absetzung des Klimaschutzplans 2050 im Kabinett morgen erklären Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik, und Bärbel Höhn, Vorsitzende des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag:
 
Die Absetzung des Klimaschutzplans ist ein Armutszeugnis für die Klimapolitik der Großen Koalition. Die Bundesregierung fährt mit leeren Händen nach Marrakesch und kann nicht aufzeigen, wie die eigenen Treibhausgase gesenkt werden. Kurz vor Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens sendet die Bundesregierung ein fatales Signal an die internationale Staatengemeinschaft. Jetzt wo die eigentliche Arbeit losgehen soll, versagt die Bundesregierung auf ganzer Linie.
 
Die Minister und Abgeordneten, die den Klimaschutzplan ablehnen oder verwässern, hätten dem Pariser Klimaabkommen konsequenter Weise nicht zustimmen dürfen. Dieser sieht nationale Klimapläne und ambitionierte Treibhausgasreduktionen vor. Wir können nicht Paris mit großem Tam-Tam feiern und dann nicht liefern. Statt einfach nur zuzuschauen, wie der Klimaschutzplan zerlegt wird, hätte die Bundesumweltministerin mit dem Pariser Klimaabkommen im Rücken in ambitionierte Verhandlungen gehen müssen.
 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

CO2-Wert hat neuen Rekordwert erreicht | Aktuell Welt | DW.COM | 24.10.2016

CO2-Wert hat neuen Rekordwert erreicht | Aktuell Welt | DW.COM | 24.10.2016



Der Klimawandel soll gebremst werden. Nun bremsen UN-Experten jedoch allzu große Hoffnungen: Das Treibhausgas Kohlendioxid werde auf gefährlichem Rekordniveau bleiben. Mit den Folgen hätten noch Generationen zu kämpfen.

Stromtarife: Staatlich verordneter Etikettenschwindel



Veröffentlicht am 01.11.2016
Verbraucher werden bei den Angaben zur Stromherkunft in die Irre geführt. Denn die 1.100 Energieanbieter in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, einen Ökostromanteil von bis zu 46 Prozent in der Stromkennzeichnung ihrer Tarife auszuweisen – obwohl die Unternehmen die grüne Energie nicht an ihre Kunden liefern. LichtBlick krtisiert den staatlich verordneten Etikettenschwindel.


Studie: Staatlich verordneter Etikettenschwindel bei Stromkennzeichnung

Studie: Staatlich verordneter Etikettenschwindel bei Stromkennzeichnung

Studie: Staatlich verordneter Etikettenschwindel bei Stromkennzeichnung. Verbraucher werden bei den Angaben zur Stromherkunft zunehmend in die Irre geführt. Denn die 1.100 Energieanbieter in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, einen Ökostromanteil von bis zu 46 Prozent in der Stromkennzeichnung ihrer Tarife auszuweisen - obwohl die Unternehmen die grüne Energie nicht an ihre Kunden liefern.
Quellenangabe: "obs/LichtBlick SE"


Hamburg (ots) -
Verbraucher werden bei den Angaben zur Stromherkunft zunehmend in die Irre geführt. Denn die 1.100 Energieanbieter in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, einen Ökostromanteil von bis zu 46 Prozent in der Stromkennzeichnung ihrer Tarife auszuweisen - obwohl die Unternehmen die grüne Energie nicht an ihre Kunden liefern. Das geht aus einem heute vom Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick veröffentlichten Gutachten des Hamburg Instituts hervor. Jedes Jahr am 1. November müssen die Anbieter ihren aktuellen Strommix veröffentlichen.

Die Stromkennzeichnungs-Vorschrift regelt, dass der nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geförderte Ökostrom rein rechnerisch allen Stromkunden in Deutschland zugeteilt wird. Der Gesetzgeber bietet Stromfirmen allerdings keine Möglichkeit, geförderten Wind- oder Sonnenstrom direkt an Kunden zu liefern. "Die Stromkennzeichnung ist staatlich verordneter Etikettenschwindel. Sie muss dringend reformiert werden. Auf Stromprodukten darf nur draufstehen, was auch drin ist", so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick.

Dazu heißt es in der Studie: "Die tatsächliche Beschaffungspolitik eines Stromanbieters wird von der Stromkennzeichnung immer weniger abgebildet." Die Kennzeichnung verfehlt damit das von der EU vorgegebene Ziel, die Kunden transparent über die Herkunft der gelieferten Energie zu informieren.

"Selbst wenn ein Anbieter 100 Prozent Kohle- und Atomenergie einkauft, muss oder besser darf er einen grünen EEG-Stromanteil von 46 Prozent ausweisen. Die Kennzeichnung ist absurd. Kein Verbraucher versteht diese Regelung. Energieanbieter, die nichts für die Energiewende tun, profitieren von diesem kostenlosen Greenwashing", so Lücking. Auch reine Ökostromanbieter wie LichtBlick müssen den rechnerischen EEG-Pflichtanteil ausweisen.

Die Verbrauchertäuschung wird mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter zunehmen, so das Gutachten. Steigt die EEG-Stromproduktion bis 2025 wie geplant auf 45 Prozent, wird der virtuelle EEG-Pflichtanteil in Privatkunden-Tarifen knapp 70 Prozent betragen. Denn da Haushalte anders als Industrieunternehmen die volle EEG-Umlage zahlen, wird Privatkunden-Tarifen ein überproportionaler EEG-Pflichtanteil zugewiesen.

Die Gutachter haben deshalb einen Reformvorschlag entwickelt. Im Kern sollen künftig bei der Stromkennzeichnung nur noch die Energiemengen ausgewiesen werden, die ein Anbieter tatsächlich für seine Kunden produziert oder einkauft. "Verbraucher haben ein Recht auf transparente Stromtarife. Das will auch die EU", betont Lücking.

Da Verbraucher mit der EEG-Umlage den Ausbau von Windrädern und Solaranlagen finanzieren, sollen Stromkunden gesondert auf diesen Energiewende-Beitrag hingewiesen werden. Mit der Stromlieferung hat die Umlage aber nichts zu tun - deshalb soll der grüne EEG-Strom künftig nicht mehr in der Tarif-Kennzeichnung auftauchen.

Über LichtBlick:

LichtBlick ist ein Energie- und IT-Unternehmen. Über eine Millionen Menschen - die LichtBlicker - vertrauen bereits auf die reine Energie des Pioniers und Marktführers für Ökostrom und Ökogas. Das innovative Unternehmen entwickelt mit dem SchwarmDirigenten die IT-Plattform der Energiewende zur intelligenten Vernetzung dezentraler Kraftwerke, Speicher und Lasten. LichtBlick beschäftigt knapp 500 Mitarbeiter und erzielte 2015 einen Umsatz von über 700 Millionen Euro. Info: www.lichtblick.de

Old water is our national anthem from strange meeting III by klimperei & voxfazer

Before the Flood - Full Movie | National Geographic




Veröffentlicht am 30.10.2016
Join Leonardo DiCaprio as he explores the topic of climate change, and discovers what must be done today to prevent catastrophic disruption of life on our planet.
➡ Subscribe: http://bit.ly/NatGeoSubscribe
➡ Get the soundtrack on iTunes: http://apple.co/2e6e9dq
➡ Discover your climate impact: http://carbotax.org/
➡ Learn more & take action: http://on.natgeo.com/2eWxnkW

Watch an exclusive sneak peek of MARS: https://youtu.be/CNkcgUuubIE

Act Now #BeforeTheFlood:
For every use of #BeforeTheFlood across Facebook, Twitter, and Instagram between October 24 – November 18, 21st Century Fox and National Geographic will together donate $1 to Pristine Seas and $1 to the Wildlife Conservation Society, up to $50,000 to each organization.

About Before the Flood:
Before the Flood, directed by Fisher Stevens, captures a three-year personal journey alongside Academy Award-winning actor and U.N. Messenger of Peace Leonardo DiCaprio as he interviews individuals from every facet of society in both developing and developed nations who provide unique, impassioned and pragmatic views on what must be done today and in the future to prevent catastrophic disruption of life on our planet.

Get More National Geographic:
Official Site: http://bit.ly/NatGeoOfficialSite
Facebook: http://bit.ly/FBNatGeo
Twitter: http://bit.ly/NatGeoTwitter
Instagram: http://bit.ly/NatGeoInsta

About National Geographic:
National Geographic is the world's premium destination for science, exploration, and adventure. Through their world-class scientists, photographers, journalists, and filmmakers, Nat Geo gets you closer to the stories that matter and past the edge of what's possible.

Before the Flood - Full Movie | National Geographic
https://youtu.be/90CkXVF-Q8M

National Geographic
https://www.youtube.com/natgeo


YouTube & Gema: Einigung nach erbittertem Streit - SPIEGEL ONLINE

YouTube & Gema: Einigung nach erbittertem Streit - SPIEGEL ONLINE



Viele Musikvideos waren für deutsche YouTube-Nutzer bislang gesperrt - wegen eines erbitterten Streits zwischen Rechteverwertern und der Google-Tochter. Nun zahlt YouTube eine Abgabe an die Gema.

14% weniger Gehalt – Frauen Islands machen 14% früher Feierabend | Schlecky Silberstein

14% weniger Gehalt – Frauen Islands machen 14% früher Feierabend | Schlecky Silberstein



Die schönsten Ideen sind ganz einfach: In Island verdienen Frauen im Schnitt 14% weniger als Männer, also kann ihnen kein normal denkender Mensch böse sein, wenn sie entsprechend 14% früher Feierabend machen. Oder? ODER??? So entschieden sich letzte Woche tausende isländische Frauen, um für gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit zu demonstrieren. In Deutschland könnte die Damen sogar 21% früher Schicht im Schacht machen. Macht’s doch einfach mal.

31. Oktober 2016

Martin Luthers Judenschriften - Die dunkle Seite der Reformation (Archiv)

Martin Luthers Judenschriften - Die dunkle Seite der Reformation (Archiv)



Wenn demnächst 500 Jahre Reformation gefeiert werden, drängt sich auch die Frage nach Martin Luthers Antisemitismus auf. Zentrales Dokument seines Judenhasses ist die 1543 entstandene Schrift "Von den Juden und ihren Lügen". Welches Erbe hat Luther damit hinterlassen?
"Tod durch den Strang" lautet das Urteil. Obwohl Julius Streicher, der angeklagte Judenhetzer und Herausgeber des antisemitischen Schmierblattes "Der Stürmer" während des Nürnberger Prozesses bis zuletzt versucht hatte, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Etwa mit dieser Aussage zu seinem Judenhass:
"Wenn Martin Luther heute lebte, dann säße er hier an meiner Stelle…"
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...