2. August 2014
Sigmar Gabriel diffamiert Hartz IV-Bezieher
Was hat sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nur dabei gedacht, als er bei einem Kongress der Energiebranche konventionelle Kraftwerke, die aufgrund der Energiewende immer weniger Strom produzieren aber aufgrund drohender Engpässe im Winter gegen Entschädigungsleistungen am Netz bleiben, mit Hartz IV-Beziehern verglich: „Nicht arbeiten, aber Geld verdienen“, sagte Gabriel. „Eine Frechheit!“, sagen wir... Weiter:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/sigmar-gabriel-diffamiert-hartz-iv-bezieher-90016180.php
Hartz IV-Abwrackprämie für Kühlschränke
Seit vier Monaten können sich Hartz IV-Bezieher eine Art Abwrackprämie in Form eines 150 Euro-Gutscheins für ihren mindestens zehn Jahre alten Kühlschrank sichern, um ein energieeffizienteres Gerät anzuschaffen. Auf den Weg gebracht wurde das Tauschprogramm... Weiter:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-abwrackpraemie-fuer-kuehlschraenke-90016185.php
Luisa Francia
Überleben
Heute geh' ich zum Arzt,
denn der muss auch leben,
der verschreibt mir was,
denn die Pharmaindustrie muss auch leben,
das kauf' ich in der Apotheke,
denn die müssen auch leben
und dann schmeiss ich das ganze Zeug weg,
denn ich will auch leben ...
Luisa Francia
Heute geh' ich zum Arzt,
denn der muss auch leben,
der verschreibt mir was,
denn die Pharmaindustrie muss auch leben,
das kauf' ich in der Apotheke,
denn die müssen auch leben
und dann schmeiss ich das ganze Zeug weg,
denn ich will auch leben ...
Luisa Francia
First taste of chocolate in Ivory Coast
Veröffentlicht am 21.02.2014
Watch how the Dutch respond to a cocoa bean in return: http://www.metropolistv.nl/en/themes/...
Check out our website for more videos from all over the world!: http://www.metropolisweb.tv
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You can watch our entire episode on chocolate here: http://metropolistv.nl/en/themes/choc...
Farmer N'Da Alphonse grows cocao and has never seen the finished product. "To be honest I do not know what they make of my beans," says farmer N'Da Alphonse. "I've heard they're used as flavoring in cooking, but I've never seen it. I do not even know if it's true."
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Farmer N'Da Alphonse grows cocao and has never seen the finished product. "To be honest I do not know what they make of my beans," says farmer N'Da Alphonse. "I've heard they're used as flavoring in cooking, but I've never seen it. I do not even know if it's true."
Petition | Aufhebung der Subventionen für Fleisch | Change.org
Petition | Aufhebung der Subventionen für Fleisch | Change.org
Petition für die Aufhebung der Subventionen für Fleisch auf Change.org:
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Keine neuen Subventionen für alte Kraftwerke
Berlin (ots) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fühlt sich durch die jüngsten Gutachten im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zu Kapazitätsmechanismen voll bestätigt. "Es wäre ein schwerer Fehler, neue Finanzhilfen für alte, schmutzige Kraftwerke einzuführen", warnt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. "Das würde Milliardenkosten für die Stromverbraucher bedeuten und den Umbau unserer Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit blockieren. Hier muss die Bundesregierung standhaft bleiben und sich Forderungen der grauen Herren in den Vorstandsetagen verweigern."
Die Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass die von der fossilen Energiewirtschaft geforderten Kapazitätsmärkte zu Mehrkosten für die Stromverbraucher von bis zu 15 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 führen würden. Diese Modelle liefen auf eine "Sozialisierung der Risiken" hinaus, die Kunden müssten für die Bereithaltung verlustbringender Kraftwerke zahlen. Auch seien Kapazitätsmärkte nicht dazu geeignet, CO2-Emissionen zu senken.
Die Experten sehen für die nächsten Jahre keine Engpässe in der deutschen Stromversorgung. Diese Einschätzung wird auch von der Bundesnetzagentur geteilt. Die Gutachter empfehlen statt neuer Subventionen eine Flexibilisierung des bestehenden Systems. Sollte die Politik in einigen Jahren doch Bedarf für eine zusätzliche Absicherung sehen, wäre nach Einschätzung der Analysehäuser das Modell der Strategischen Reserve wesentlich besser geeignet als Kapazitätsmärkte. Die Strategische Reserve hatte der BEE im Mai 2013 gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft erarbeitet. Nach den Kriterien Effizienz, Wettbewerbsintensität, Flexibilität und europäische Einbindung wäre dieses Modell das Beste, so die Gutachter des Bundeswirtschaftsministeriums. Das Papier zur Strategischen Reserve steht auf der BEE-Homepage unter "Publikationen->Positionen" zum Download bereit: http://ots.de/acdqE
Die Diskussion um die künftige Versorgungssicherheit zeigt nach Auffassung von BEE-Geschäftsführer Falk: "Gerade in Süddeutschland mit seinen großen industriellen Zentren sollte insbesondere mehr kostengünstige Windkraft ans Netz gehen, um die Abschaltung der Atomkraftwerke in den nächsten Jahren zu kompensieren. Abstandsregelungen wie in Bayern und vorgeschobene Naturschutzargumente wie in Baden-Württemberg dürfen diese Energieform nicht ausbremsen."
Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.
Die Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass die von der fossilen Energiewirtschaft geforderten Kapazitätsmärkte zu Mehrkosten für die Stromverbraucher von bis zu 15 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 führen würden. Diese Modelle liefen auf eine "Sozialisierung der Risiken" hinaus, die Kunden müssten für die Bereithaltung verlustbringender Kraftwerke zahlen. Auch seien Kapazitätsmärkte nicht dazu geeignet, CO2-Emissionen zu senken.
Die Experten sehen für die nächsten Jahre keine Engpässe in der deutschen Stromversorgung. Diese Einschätzung wird auch von der Bundesnetzagentur geteilt. Die Gutachter empfehlen statt neuer Subventionen eine Flexibilisierung des bestehenden Systems. Sollte die Politik in einigen Jahren doch Bedarf für eine zusätzliche Absicherung sehen, wäre nach Einschätzung der Analysehäuser das Modell der Strategischen Reserve wesentlich besser geeignet als Kapazitätsmärkte. Die Strategische Reserve hatte der BEE im Mai 2013 gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft erarbeitet. Nach den Kriterien Effizienz, Wettbewerbsintensität, Flexibilität und europäische Einbindung wäre dieses Modell das Beste, so die Gutachter des Bundeswirtschaftsministeriums. Das Papier zur Strategischen Reserve steht auf der BEE-Homepage unter "Publikationen->Positionen" zum Download bereit: http://ots.de/acdqE
Die Diskussion um die künftige Versorgungssicherheit zeigt nach Auffassung von BEE-Geschäftsführer Falk: "Gerade in Süddeutschland mit seinen großen industriellen Zentren sollte insbesondere mehr kostengünstige Windkraft ans Netz gehen, um die Abschaltung der Atomkraftwerke in den nächsten Jahren zu kompensieren. Abstandsregelungen wie in Bayern und vorgeschobene Naturschutzargumente wie in Baden-Württemberg dürfen diese Energieform nicht ausbremsen."
Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.
DBU zieht Bilanz für 2013 - Schwerpunkt Wasser
Osnabrück (ots) - DBU zieht Bilanz für 2013: 280 Projekte mit 44,3 Millionen Euro
Inhaltlicher Schwerpunkt war der Schutz des Lebenselixiers Wasser
Wasser ist ein kostbares Lebenselixier für Mensch und Natur, doch seine Qualität ist vielerorts gefährdet. Täglich gelangen viele Stoffe aus Landwirtschaft, Industrie und Haushalten ins Abwasser und in Oberflächengewässer - zum Teil auch ins Grundwasser. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) setzte deshalb 2013 stark auf den Schutz der Ressource, indem sie unter anderem neue Ansätze für die Behandlung von Klärschlämmen, Gärsubstraten und Gülle, Filtersysteme für Kläranlagen oder biotechnologische Projekte förderte. "Wenn wir den Menschen ein gesundes Leben ermöglichen und die biologische Funktionsfähigkeit von Gewässern erhalten wollen, müssen wir das Wasser effektiver und umweltfreundlicher schützen und bewusster mit ihm umgehen", sagte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann heute bei der Vorstellung des Jahresberichts 2013. Die DBU werde diesen Schwerpunkt mit ihrem Expertenwissen auch in einer Projektgruppe weiterverfolgen. Im letzten Jahr bewilligte die Stiftung über alle Themenfelder, die sie bearbeitet, 280 Projekte mit rund 44,3 Millionen Euro.
Laut Sachverständigenrat für Umweltfragen hat sich die Wasserqualität der deutschen Oberflächengewässer in den letzten Jahren verbessert. Kommunale Kläranlagen hätten sich auf einem hohen Qualitätsniveau stabilisiert und hinsichtlich der Stickstoffelimination noch weiter verbessert. Dagegen sei es nicht gelungen, Nährstoffeinträge aus diffusen Quellen in gleicher Weise zu verringern. So seien Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft mittlerweile das Hauptproblem für die Wasserqualität nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa geworden.
Bottermann betonte, dass insbesondere in Regionen mit umfangreicher Tierhaltung die in die Umwelt gelangenden Stickstoffmengen zu hoch seien. Dadurch würden auch Oberflächen- und Grundwasser belastet. Mit der Förderinitiative "Verminderung von Stickstoffemissionen" wolle die DBU einen wirksameren Einsatz von Stickstoff vorantreiben und damit die in die Umwelt gelangenden Stickstoffmengen verringern. Ziel sei es einerseits, Stickstoffverluste, die bereits im Stall oder bei der Lagerung auftreten, weiter zu vermindern. Andererseits sollten sowohl Mineraldünger als auch organische Dünger wie Gülle oder Gärreste zielgenau aufgebracht werden, damit sie möglichst direkt von den Pflanzen aufgenommen werden. Denn würden sie an die Luft gelangen, bilde sich umweltschädliches Ammoniak. Dünger sollte am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge aufgebracht werden.
"Ein großes Potenzial für das Verringern des Stickstoffverlustes liegt im Optimieren landwirtschaftlicher Ausbringungstechnik", so DBU-Experte Dr. Holger N. Wurl. Zurzeit entwickle die Hochschule Osnabrück eine umweltfreundlichere Technik für den Maisanbau, die die übliche mineralische Unterfuß-Düngung durch Gülle und Gärsubstrate ersetzen und den Einsatz von Mineraldünger, der mit einem hohen Energieverbrauch hergestellt werde, verringern soll. Dazu untersuche sie auch, welche Düngestrategie sich am besten eigne.
Das Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beschäftigt sich, so Wurl, mit einem Spezial-Verfahren, das mit einem gezielten Verteilen von Gülle oder Gärsubstraten auf Reihenkulturen wie Mais, Rübe oder Raps die übliche mineralische Unterfußdüngung ersetzt. Die Effizienz dieses Verfahrens werde in praxisnahen Feldversuchen durch einen Vergleich mit einer konventionellen Bewirtschaftung ermittelt. Neben regelmäßig durchgeführten Bodenproben, die Aufschluss über die Stickstoffverlagerung geben sollen, würden auch Pflanzen- und Wurzelwachstum sowie die Erträge untersucht.
"Eine weitere Ursache für Schadstoffbelastungen im Wasser ist in Haushalten zu finden: Rund 31.000 Tonnen Arzneimittel werden jährlich in Deutschland eingenommen, ein Teil davon gelangt unvollständig verstoffwechselt in die Umwelt", erläuterte Bottermann. Da der menschliche Körper die meisten Antibiotika, Hormone oder Schmerzmittel nicht vollständig abbaue, landeten sie als Mikroschadstoffe im häuslichen Abwasser und könnten durch die Kanalisation in Flüsse und Seen gelangen. Aber auch die nicht verbrauchten Arzneimittel spielten eine Rolle: Laut einer Studie aus dem Jahr 2008 in Deutschland gelangten 23 Prozent der flüssigen nicht verwendeten Arzneistoffe und sieben Prozent der festen nicht verwendeten Arzneistoffe aus den Privathaushalten in die Toilette. Das seien etwa drei Prozent der vermarkteten Pharmazeutika in Deutschland und entspreche 364 Tonnen Wirkstoffe. Viele dieser Substanzen und Hormone seien chemisch so stabil, dass sie bislang kaum oder gar nicht aus dem Wasser gefiltert und über die Kläranlagen in den Wasserkreislauf geraten könnten - ein großes Problem für Umwelt, Mensch und Tier, ergänzte DBU-Experte Franz-Peter Heidenreich.
Das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Universität Bremen entwickle ein Verfahren für kleine und kommunale Kläranlagen, bei dem erstmals mit Bio- bzw. Pflanzenkohle das Wasser von speziellen Arzneimittelrückständen gereinigt werden könne. Die Pflanzenkohle - also verkohltes Holz - funktioniere wie ein Schwamm und binde die Schadstoffe aus dem Wasser. Die Filteranlage solle mit robusten und anpassungsfähigen Pflanzen wie Rohrglanzgras sowie speziellen Pilzen kombiniert werden, um einen zusätzlichen Reinigungseffekt zu erreichen. Der ländliche Bereich biete zumeist genügend Platz für die Pflanzenkläranlagen, "deren Technik sich auch auf größere Kläranlagen übertragen ließe", so Heidenreich. Von Vorteil sei auch, dass die Anlage mit wenig Pflege fast wartungsfrei und sehr günstig zu betreiben sei.
Auch in der industriellen Produktion fielen etwa durch den Einsatz von Chemikalien Belastungen des Abwassers an, so Bottermann. Mit Hilfe der Industriellen Biotechnologie gelinge es oft, alternative Verfahren und Produkte für verschiedene Industriezweige zu entwickeln und den Eintrag giftiger Substanzen zu verringern. Positiver Nebeneffekt: Die Ressourcen- und Energieeffizienz könnten häufig gesteigert werden. Biotechnologie sei deshalb ein "wichtiges Werkzeug des produktionsintegrierten Umweltschutzes und Schlüsseltechnologie für nachhaltiges Wirtschaften".
Wichtiger Bestandteil von Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika und Pharmazeutika seien Tenside, so DBU-Experte Dr. Hans-Christian Schaefer. Sie lösten Fett- und Schmutzpartikel von den Oberflächen ab und seien daher in Wasch- und Reinigungsmitteln für die Reinigungswirkung verantwortlich. In Salben und Cremes ermöglichten sie, dass sich Öl und Wasser zu einer Emulsion vermischten. "Das Bayerische Landesamt für Umwelt gibt an, dass deutschlandweit etwa 200.000 Tonnen Tenside pro Jahr ins Abwasser gelangen", erklärte Schaefer. Wegen der großen Mengen sei eine gute biologische Abbaubarkeit wichtig. Zudem werde ein erheblicher Teil der Tenside auf chemischem Wege auf Erdölbasis produziert oder aus pflanzlichen Ölen, darunter Kokos- und Palmkernöl. Doch Tenside könnten auch durch Mikroorganismen hergestellt werden, sogenannte Biotenside.
In einem Kooperationsprojekt mit sieben Partnern aus Forschung und Industrie unter Federführung des Instituts für Pharmazeutische Biotechnologie der Universität Ulm sei ein neues Verfahren zum Herstellen von bestimmten Biotensiden, den sogenannten Rhamnolipiden, entwickelt worden. Diese seien aus Zucker und Fettsäuren aufgebaut und daher vollständig biologisch abbaubar. Als Kohlenstoffquelle dienten die nachwachsenden Rohstoffe Glucose oder Glycerin. Derzeit könnten Biotenside für einen breiten Einsatz in Wasch- und Reinigungsmitteln wegen der hohen Herstellungskosten noch nicht mit herkömmlich produzierten Tensiden konkurrieren. Langfristig könnten durch Biotenside aber Gewässer und endliche Ressourcen geschont und die Kohlendioxidbilanz der Tensidverwendung verbessert werden.
Das finanzielle Jahresergebnis nach Abschreibungen und Verwaltungsaufwendungen habe die DBU auch 2013 zum fünften Mal in Folge steigern können auf nunmehr 113,9 Millionen Euro (2012: 108 Millionen Euro), erklärte DBU-Finanzchef Michael Dittrich. Dem Stiftungskapital seien 55 Millionen Euro als Rücklage zugeführt worden. Es betrage aktuell 2,06 Milliarden Euro und sei damit auch im Realwert, also unter Berücksichtigung der Inflation, seit Stiftungsgründung vollständig erhalten. "Durch die extrem niedrigen Zinsen wird die Vermögensanlage bei den verzinslichen Wertpapieren zwar laufend schwieriger, durch eine breite Diversifikation ist es aber bisher gelungen, die Erträge auf einem vergleichsweise hohen Niveau zu halten", erklärte Dittrich. So habe der Ertrag aus der Vermögensbewirtschaftung nach Kosten 120,6 Millionen Euro (2012: 114,6 Millionen Euro) betragen. Dabei seien Kurswertänderungen der Wertpapiere im Bestand nicht eingerechnet. Die Performance der Vermögensanlage habe 2013 bei 7,7 Prozent gelegen. Die durchschnittliche Performance der Vermögensanlage über die letzten zehn Jahre (2004 - 2013) habe 6,5 Prozent jährlich betragen, so Dittrich.
Im Jahr 2013 gingen bei der DBU insgesamt 962 Anträge und Projektskizzen ein (2012: 989). Bewilligt wurden 280 Vorhaben mit rund 44,3 Millionen Euro (2012: 258 Vorhaben mit 47,6 Millionen Euro). Damit hat die Stiftung seit Aufnahme ihrer Fördertätigkeit im März 1991 bis Ende 2013 1,5 Milliarden Euro an Fördermitteln bewilligt und damit mehr Geld in den innovativen Umweltschutz investiert als sie seinerzeit als Stiftungskapital erhalten hatte (1,288 Milliarden Euro).
Die DBU ist eine der größten Stiftungen Deutschlands. Im Mittelpunkt ihrer Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen. Die Stiftung vergibt jährlich den mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis. Der Jahresbericht kann kostenlos bei der DBU bestellt werden: An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Telefon 0541/9633-0, Fax 0541/9633-190, E-Mail info@dbu.de.
Inhaltlicher Schwerpunkt war der Schutz des Lebenselixiers Wasser
Wasser ist ein kostbares Lebenselixier für Mensch und Natur, doch seine Qualität ist vielerorts gefährdet. Täglich gelangen viele Stoffe aus Landwirtschaft, Industrie und Haushalten ins Abwasser und in Oberflächengewässer - zum Teil auch ins Grundwasser. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) setzte deshalb 2013 stark auf den Schutz der Ressource, indem sie unter anderem neue Ansätze für die Behandlung von Klärschlämmen, Gärsubstraten und Gülle, Filtersysteme für Kläranlagen oder biotechnologische Projekte förderte. "Wenn wir den Menschen ein gesundes Leben ermöglichen und die biologische Funktionsfähigkeit von Gewässern erhalten wollen, müssen wir das Wasser effektiver und umweltfreundlicher schützen und bewusster mit ihm umgehen", sagte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann heute bei der Vorstellung des Jahresberichts 2013. Die DBU werde diesen Schwerpunkt mit ihrem Expertenwissen auch in einer Projektgruppe weiterverfolgen. Im letzten Jahr bewilligte die Stiftung über alle Themenfelder, die sie bearbeitet, 280 Projekte mit rund 44,3 Millionen Euro.
Laut Sachverständigenrat für Umweltfragen hat sich die Wasserqualität der deutschen Oberflächengewässer in den letzten Jahren verbessert. Kommunale Kläranlagen hätten sich auf einem hohen Qualitätsniveau stabilisiert und hinsichtlich der Stickstoffelimination noch weiter verbessert. Dagegen sei es nicht gelungen, Nährstoffeinträge aus diffusen Quellen in gleicher Weise zu verringern. So seien Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft mittlerweile das Hauptproblem für die Wasserqualität nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa geworden.
Bottermann betonte, dass insbesondere in Regionen mit umfangreicher Tierhaltung die in die Umwelt gelangenden Stickstoffmengen zu hoch seien. Dadurch würden auch Oberflächen- und Grundwasser belastet. Mit der Förderinitiative "Verminderung von Stickstoffemissionen" wolle die DBU einen wirksameren Einsatz von Stickstoff vorantreiben und damit die in die Umwelt gelangenden Stickstoffmengen verringern. Ziel sei es einerseits, Stickstoffverluste, die bereits im Stall oder bei der Lagerung auftreten, weiter zu vermindern. Andererseits sollten sowohl Mineraldünger als auch organische Dünger wie Gülle oder Gärreste zielgenau aufgebracht werden, damit sie möglichst direkt von den Pflanzen aufgenommen werden. Denn würden sie an die Luft gelangen, bilde sich umweltschädliches Ammoniak. Dünger sollte am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge aufgebracht werden.
"Ein großes Potenzial für das Verringern des Stickstoffverlustes liegt im Optimieren landwirtschaftlicher Ausbringungstechnik", so DBU-Experte Dr. Holger N. Wurl. Zurzeit entwickle die Hochschule Osnabrück eine umweltfreundlichere Technik für den Maisanbau, die die übliche mineralische Unterfuß-Düngung durch Gülle und Gärsubstrate ersetzen und den Einsatz von Mineraldünger, der mit einem hohen Energieverbrauch hergestellt werde, verringern soll. Dazu untersuche sie auch, welche Düngestrategie sich am besten eigne.
Das Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beschäftigt sich, so Wurl, mit einem Spezial-Verfahren, das mit einem gezielten Verteilen von Gülle oder Gärsubstraten auf Reihenkulturen wie Mais, Rübe oder Raps die übliche mineralische Unterfußdüngung ersetzt. Die Effizienz dieses Verfahrens werde in praxisnahen Feldversuchen durch einen Vergleich mit einer konventionellen Bewirtschaftung ermittelt. Neben regelmäßig durchgeführten Bodenproben, die Aufschluss über die Stickstoffverlagerung geben sollen, würden auch Pflanzen- und Wurzelwachstum sowie die Erträge untersucht.
"Eine weitere Ursache für Schadstoffbelastungen im Wasser ist in Haushalten zu finden: Rund 31.000 Tonnen Arzneimittel werden jährlich in Deutschland eingenommen, ein Teil davon gelangt unvollständig verstoffwechselt in die Umwelt", erläuterte Bottermann. Da der menschliche Körper die meisten Antibiotika, Hormone oder Schmerzmittel nicht vollständig abbaue, landeten sie als Mikroschadstoffe im häuslichen Abwasser und könnten durch die Kanalisation in Flüsse und Seen gelangen. Aber auch die nicht verbrauchten Arzneimittel spielten eine Rolle: Laut einer Studie aus dem Jahr 2008 in Deutschland gelangten 23 Prozent der flüssigen nicht verwendeten Arzneistoffe und sieben Prozent der festen nicht verwendeten Arzneistoffe aus den Privathaushalten in die Toilette. Das seien etwa drei Prozent der vermarkteten Pharmazeutika in Deutschland und entspreche 364 Tonnen Wirkstoffe. Viele dieser Substanzen und Hormone seien chemisch so stabil, dass sie bislang kaum oder gar nicht aus dem Wasser gefiltert und über die Kläranlagen in den Wasserkreislauf geraten könnten - ein großes Problem für Umwelt, Mensch und Tier, ergänzte DBU-Experte Franz-Peter Heidenreich.
Das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Universität Bremen entwickle ein Verfahren für kleine und kommunale Kläranlagen, bei dem erstmals mit Bio- bzw. Pflanzenkohle das Wasser von speziellen Arzneimittelrückständen gereinigt werden könne. Die Pflanzenkohle - also verkohltes Holz - funktioniere wie ein Schwamm und binde die Schadstoffe aus dem Wasser. Die Filteranlage solle mit robusten und anpassungsfähigen Pflanzen wie Rohrglanzgras sowie speziellen Pilzen kombiniert werden, um einen zusätzlichen Reinigungseffekt zu erreichen. Der ländliche Bereich biete zumeist genügend Platz für die Pflanzenkläranlagen, "deren Technik sich auch auf größere Kläranlagen übertragen ließe", so Heidenreich. Von Vorteil sei auch, dass die Anlage mit wenig Pflege fast wartungsfrei und sehr günstig zu betreiben sei.
Auch in der industriellen Produktion fielen etwa durch den Einsatz von Chemikalien Belastungen des Abwassers an, so Bottermann. Mit Hilfe der Industriellen Biotechnologie gelinge es oft, alternative Verfahren und Produkte für verschiedene Industriezweige zu entwickeln und den Eintrag giftiger Substanzen zu verringern. Positiver Nebeneffekt: Die Ressourcen- und Energieeffizienz könnten häufig gesteigert werden. Biotechnologie sei deshalb ein "wichtiges Werkzeug des produktionsintegrierten Umweltschutzes und Schlüsseltechnologie für nachhaltiges Wirtschaften".
Wichtiger Bestandteil von Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika und Pharmazeutika seien Tenside, so DBU-Experte Dr. Hans-Christian Schaefer. Sie lösten Fett- und Schmutzpartikel von den Oberflächen ab und seien daher in Wasch- und Reinigungsmitteln für die Reinigungswirkung verantwortlich. In Salben und Cremes ermöglichten sie, dass sich Öl und Wasser zu einer Emulsion vermischten. "Das Bayerische Landesamt für Umwelt gibt an, dass deutschlandweit etwa 200.000 Tonnen Tenside pro Jahr ins Abwasser gelangen", erklärte Schaefer. Wegen der großen Mengen sei eine gute biologische Abbaubarkeit wichtig. Zudem werde ein erheblicher Teil der Tenside auf chemischem Wege auf Erdölbasis produziert oder aus pflanzlichen Ölen, darunter Kokos- und Palmkernöl. Doch Tenside könnten auch durch Mikroorganismen hergestellt werden, sogenannte Biotenside.
In einem Kooperationsprojekt mit sieben Partnern aus Forschung und Industrie unter Federführung des Instituts für Pharmazeutische Biotechnologie der Universität Ulm sei ein neues Verfahren zum Herstellen von bestimmten Biotensiden, den sogenannten Rhamnolipiden, entwickelt worden. Diese seien aus Zucker und Fettsäuren aufgebaut und daher vollständig biologisch abbaubar. Als Kohlenstoffquelle dienten die nachwachsenden Rohstoffe Glucose oder Glycerin. Derzeit könnten Biotenside für einen breiten Einsatz in Wasch- und Reinigungsmitteln wegen der hohen Herstellungskosten noch nicht mit herkömmlich produzierten Tensiden konkurrieren. Langfristig könnten durch Biotenside aber Gewässer und endliche Ressourcen geschont und die Kohlendioxidbilanz der Tensidverwendung verbessert werden.
Das finanzielle Jahresergebnis nach Abschreibungen und Verwaltungsaufwendungen habe die DBU auch 2013 zum fünften Mal in Folge steigern können auf nunmehr 113,9 Millionen Euro (2012: 108 Millionen Euro), erklärte DBU-Finanzchef Michael Dittrich. Dem Stiftungskapital seien 55 Millionen Euro als Rücklage zugeführt worden. Es betrage aktuell 2,06 Milliarden Euro und sei damit auch im Realwert, also unter Berücksichtigung der Inflation, seit Stiftungsgründung vollständig erhalten. "Durch die extrem niedrigen Zinsen wird die Vermögensanlage bei den verzinslichen Wertpapieren zwar laufend schwieriger, durch eine breite Diversifikation ist es aber bisher gelungen, die Erträge auf einem vergleichsweise hohen Niveau zu halten", erklärte Dittrich. So habe der Ertrag aus der Vermögensbewirtschaftung nach Kosten 120,6 Millionen Euro (2012: 114,6 Millionen Euro) betragen. Dabei seien Kurswertänderungen der Wertpapiere im Bestand nicht eingerechnet. Die Performance der Vermögensanlage habe 2013 bei 7,7 Prozent gelegen. Die durchschnittliche Performance der Vermögensanlage über die letzten zehn Jahre (2004 - 2013) habe 6,5 Prozent jährlich betragen, so Dittrich.
Im Jahr 2013 gingen bei der DBU insgesamt 962 Anträge und Projektskizzen ein (2012: 989). Bewilligt wurden 280 Vorhaben mit rund 44,3 Millionen Euro (2012: 258 Vorhaben mit 47,6 Millionen Euro). Damit hat die Stiftung seit Aufnahme ihrer Fördertätigkeit im März 1991 bis Ende 2013 1,5 Milliarden Euro an Fördermitteln bewilligt und damit mehr Geld in den innovativen Umweltschutz investiert als sie seinerzeit als Stiftungskapital erhalten hatte (1,288 Milliarden Euro).
Die DBU ist eine der größten Stiftungen Deutschlands. Im Mittelpunkt ihrer Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen. Die Stiftung vergibt jährlich den mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis. Der Jahresbericht kann kostenlos bei der DBU bestellt werden: An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Telefon 0541/9633-0, Fax 0541/9633-190, E-Mail info@dbu.de.
Fischmanufaktur mit Verbindung zum Walfang + Greenpeace-Aktivisten protestieren mit Walskulptur bei "Deutsche See"
Bremerhaven (ots) - "Keine Geschäfte mit Walfängern" fordern heute Morgen 15 Greenpeace-Aktivisten an der Firmenzentrale der Fischmanufaktur "Deutsche See". Die Umweltschützer haben eine stählerne Walskulptur mit der Aufschrift "Save the whales" vor dem Gebäude aufgebaut und informieren die Mitarbeiter. Das Kunstwerk ist vier Meter hoch, 2,5 Meter breit und wiegt 8,7 Tonnen. Anlass für den Protest sind die Verbindungen von Deutsche See zum isländischen Walfang: Der größte deutsche Fischimporteur bezieht Fisch von dem isländischen Fischereiunternehmen "HB Grandi hf", das personell und über Kapitalanteile mit der Walfangfirma "Hvalur hf" verknüpft ist. (http://www.greenpeace.de/walfang)
"Deutsche See hat 2010 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten - und finanziert gleichzeitig den isländischen Walfang mit. Das passt nicht zusammen!", sagt Dr. Sandra Schöttner, Meeresexpertin bei Greenpeace. In den Hallen von HB Grandi hf werden zum Beispiel die von Hvalur hf getöteten Finnwale zerlegt und für den Export vorbereitet. "Wir fordern Deutsche See auf, die Verträge zu HB Grandi hf umgehend einzufrieren und sich für ein Ende der Waljagd einzusetzen", sagt Schöttner.
Deutsche See kofinanziert isländischen Walfang
Greenpeace hat Deutsche See in den letzten Jahren wiederholt das Geflecht der isländischen Fischfirmen rund um Walfänger Kristján Loftsson aufgezeigt (http://gpurl.de/UEoQD). Loftsson ist nicht nur Geschäftsführer der Walfangfirma Hvalur hf. Er steuert als Aufsichtsratsvorsitzender auch die Geschäfte der Fischereifirma HB Grandi hf, die direkt an Deutsche See liefert. Über Hvalur hf und ein Geflecht an Zwischenfirmen hält der Chefwalfänger zudem einen Hauptanteil an HB Grandi hf. Deutsche See gilt als ein Hauptkunde von HB Grandi hf und importiert zum Beispiel Rotbarsch. Die Fischprodukte landen über die großen Supermärkte sowie über Kantinen, Restaurants und Catering-Services auf den Tellern deutscher Verbraucher.
In der laufenden Fangsaison stehen in Island 154 bedrohte Finnwale auf der Abschussliste. Neben Japan und Norwegen ist Island das einzige Land, das noch Wale fängt und verkauft. Trotz Mitgliedschaft in der Internationalen Walfangkommission sieht sich das Land nicht an das kommerzielle Walfangverbot gebunden. Grund ist ein juristisch fragwürdiger Vorbehalt. Zudem verstößt die Walfangfirma Loftssons gegen das internationale Handelsverbot für Walprodukte durch die Washingtoner Artenschutzkonvention CITES. Das Fleisch der Finnwale ist in Island selbst unverkäuflich. Es wird ausschließlich nach Japan exportiert, wo es ebenfalls kaum Absatz findet. Greenpeace deckte 2013 den Transport von Finnwalfleisch über den Hamburger Hafen auf. Mit Unterstützung zehntausender Walschützer bewirkte der Protest, dass das Fleisch zurück zum Absender geschickt wurde.
1. August 2014
1. Gemeinsame Friedensdemo am 28.07.2014 | Impressionen - NEIN zum Krieg!
Veröffentlicht am 31.07.2014
NEIN zum Krieg!Kein Krieg in der Ukraine! Kein Krieg in Palästina!
"Am 28.07.2014 gab es die erste gemeinsame Aktion des Hamburger Friedensnetz, an dem sich auch Teile der Organisatoren der Hamburger Mahnwache beteiligt hatten.
Es war definitiv schön gemeinsam für den Frieden auf die Strasse zu gehen, und das möchte ich auch als positive Erkentniss behalten.
Die Stimmung war bis zur Demonstration über den Jungfernstieg vor der Ankunft am Gerhart Hauptmann Platz auch super und lebte vom gegenseitigen Respekt. Man hatte das Gefühl etwas geschafft zu haben und einige Leute dazu gebracht zu haben über ihren Tellerrand rauszuschauen.
..."
--------------------
Links zur Hamburger Mahnwache für den Frieden:
http://www.mahnwache-hamburg.de/
Facebook Seite:
https://www.facebook.com/mahnwachehh
Mail:
info@mahnwache-hamburg.de
Die Hamburger Mahnwache für den Frieden möchte informieren und den gegenseitigen Austausch fördern.
Wir möchten Signale senden, Signale der Hoffnung, des Mitgefühls und des Friedens, jetzt und in Zukunft. Mehr über unsere Vision: http://www.mahnwache-hamburg.de/unsere- ... -hoffnung/
Wir, die Organisatoren der Mahnwache Hamburg, kennen die Inhalte der Redebeiträge größtenteils nicht. Wir haben keinen Einfluss auf die Inhalte der unterschiedlichen Vorträge und wir übernehmen hierfür keine Haftung.
Daher appellieren wir an alle Besucher der Hamburger Mahnwache und Zuschauer unseres YouTube Kanals die Redebeiträge kritisch zu hinterfragen und selbst nach Quellennachweisen zu recherchieren.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von Faschismus, Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus in jeglicher Form und von jeglicher Richtung.
Wir behalten uns vor die Kommentare unter den Videos zu prüfen und ggf. zu entfernen, sollten sie nicht unseren Richtlinien entsprechen.
Euer Team der Mahnwache Hamburg
„Walburg-Gutachten“ zerlegt NPD-Propaganda | ENDSTATION RECHTS.
„Walburg-Gutachten“ zerlegt NPD-Propaganda | ENDSTATION RECHTS.
„Jugendkriminalität ist kein Ausländerthema, sondern ein Unterschichtenthema“
„Jugendkriminalität ist kein Ausländerthema, sondern ein Unterschichtenthema“
Love Green - Facts - Warum wir auch mal offline gehen sollten
Love Green - Facts - Warum wir auch mal offline gehen sollten
Weltweit sind mittlerweile 14 Milliarden internetfähige Geräte Tag und
Nacht online. Würden wir diese Geräte bei Nichtgebrauch einfach
ausschalten, anstelle sie nur in den Stand-by-Modus zu schicken, könnte
jährlich fast so viel Strom eingespart werden wie ganz Frankreich in
dieser Zeit verbraucht.
Weltweit sind mittlerweile 14 Milliarden internetfähige Geräte Tag und
Nacht online. Würden wir diese Geräte bei Nichtgebrauch einfach
ausschalten, anstelle sie nur in den Stand-by-Modus zu schicken, könnte
jährlich fast so viel Strom eingespart werden wie ganz Frankreich in
dieser Zeit verbraucht.
Eva Bulling-Schröter: EEG-Reform ist Sieg der Wirtschaftslobby
"Die von der Bundesregierung durch das Parlament gepeitschte Reform der Ökostromförderung ist ein Sieg der Wirtschaftslobby. Der Protest von Opposition, Umwelt- und Verbraucherverbänden wurde von Wirtschaftsminister Gabriel fahrlässig beiseite gewischt. Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist der Sargnagel des erfolgreichsten Instruments der Energiewende", erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur heute in Kraft tretenden Reform des EEG. Eva Bulling-Schröter weiter:
"Erklärtes Ziel der Novelle ist es, den Anstieg der EEG-Umlage zu bremsen und den Anteil von Ökostrom an der Energieversorgung bis 2035 von 55 auf 60 Prozent zu steigern. Die Ausweitung der Industrieprivilegien mit Ökostrom-Rabatten wird aber dazu führen, dass es kleine und mittlere Verbraucher sind, die die Rechnung für die Energiewende zahlen. Energiearmut einkommensschwacher Haushalte wird in Deutschland weiter zunehmen. Die Ungleichbehandlung von Mietern und Eigenheimbesitzern beim Eigenverbrauch ist ungerecht, auch schmutzige Kohlekraftwerke bleiben bevorzugt.
Die sogenannte 'Marktintegration der erneuerbaren Energien' durch Direktvermarktung und verpflichtende Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Projekte ab 2017 bei gleichzeitiger Begrenzung des Ausbaus für Wind, Solar und Biogas gefährdet die Ausbauziele und damit den Erfolg der Energiewende. Die Bundesregierung ist vor den Interessen von Energiekonzernen und Industrie eingeknickt, die Drohkulissen von Stromausfällen, Arbeitsplatzverlust und Deindustrialisierung durch Abwanderung ins Ausland haben Wirkung gezeigt.
DIE LINKE will eine Energiewende mit Sozialsiegel, eine Energiewende, die sozial, ökologisch und demokratisch ist."
energiezukunft: Studie widerlegt Vorurteile zu Stromkosten
energiezukunft: Studie widerlegt Vorurteile zu Stromkosten
Ein größtenteils auf Ökokraftwerken
basierendes Stromsystem der Zukunft verursacht keine höheren
Stromerzeugungskosten als eines, das weitgehend auf konventionellen
Kraftwerken basiert. Das zeigt eine Szenarienanalyse für das Jahr 2050.
Ein größtenteils auf Ökokraftwerken
basierendes Stromsystem der Zukunft verursacht keine höheren
Stromerzeugungskosten als eines, das weitgehend auf konventionellen
Kraftwerken basiert. Das zeigt eine Szenarienanalyse für das Jahr 2050.
BBU fordert von UBA-Präsidentin Krautzberger: Klarer Einsatz für ein Fracking-Verbot statt Begriffsverwirrungen und umweltpolitische Placebos
(Bonn, Berlin, 01.08.2014) Mit Befremden hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf die Pressekonferenz und Presseerklärung des Umweltbundesamtes (UBA) am Mittwoch (30.07.2014) zum Thema Fracking reagiert. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger hatte ein Fracking–Verbot aus rechtlichen Gründen abgelehnt, obwohl der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages in einem Gutachten nachgewiesen hatte, dass einem derartigen Verbot keine rechtlichen Gründe entgegenstehen. Zudem hatte sie versucht, das Eckpunktepapier der Bundesminister Gabriel und Hendricks als faktisches Fracking-Verbot darzustellen, obwohl seine Umsetzung die Tür zu Fracking in ganz Deutschland weit öffnen würde. Der BBU fordert die UBA-Präsidentin auf, nicht weiter den SPD-Ministern im Bund bei ihrem Einsatz für Fracking zu sekundieren und stattdessen auf wissenschaftlichen Boden zurückzukehren.
Diplom-Physiker Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu: „Frau Krautzberger begründet die Unmöglichkeit eines Fracking-Verbots mit den Schwierigkeiten von Stoffverboten, z.B. bei Asbest. Damit befindet sie sich neben der Sache. Denn ein Fracking-Verbot ist kein Stoffverbot, sondern das Verbot einer Technikanwendung. Dass ein solches gesetzliches Fracking-Verbot unproblematisch realisierbar ist, belegt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages vom Januar 2011 mit dem Titel ‚Förderung von unkonventionellem Erdgas‘. Dass Frau Krautzberger dieses zentrale Dokument ignoriert, ist nicht nachvollziehbar.“
Weiterhin betont der BBU, dass die scheinbare Fracking-Ablehnung durch Frau Krautzberger und ihre Forderung, die von Gabriel und Hendricks „vorgelegten Eckpunkte jetzt schnell in ein Gesetz münden“ zu lassen, äußerst widersprüchlich sind. Denn das Eckpunktepapier der SPD-Minister beinhaltet kein Fracking-Verbot für Schiefergas- und Flözgas, sondern regelt lediglich die Rahmenbedingungen dieses Frackings. So bleiben diese Arten der Gasförderung unterhalb von 3.000 m weiterhin möglich. Unterhalb von 3.000 m werden große Mengen von Schiefergas im Unterkarbon vermutet.
Unverständlich bleibt die weitgehende Ausklammerung der Tight-Gas-Gewinnung aus den UBA-Forderungen. Die privilegierte Ausbeutung des Sandgesteins ist weder durch die Art des Förderungsprozesses noch durch die eingesetzten Chemikalien zu rechtfertigen. Auch die sonstigen Gefahren wie Grundwasserkontaminationen, potentielle Erdbeben oder die ungelöste Entsorgungsproblematik stehen dieser Art der Erdgasgewinnung entgegen.
Auch die Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Fracking erweist sich letztendlich als kontraproduktiv. Erstens kann in einer UVP nicht mehr verlangt werden, als die Fachgesetzte bereits jetzt verlangen. Es handelt sich damit nur um eine neue Zusammenstellung bestehender Papiere und damit um einen Placebo. Zweitens wird damit Gerichten signalisiert, dass es ein umweltverträgliches Fracking geben kann. Kläger gegen Fracking-Vorhaben werden damit vor neue Hürden gestellt.
Der BBU fordert die UBA-Präsidentin Maria Krautzberger daher auf, sich nicht vor den Karren der SPD-Minister Gabriel und Hendricks spannen lassen, die mit ihrem Eckpunktepapier Fracking im Eiltempo durchsetzen wollen. Der Umweltverband fordert von Frau Krautzberger gerade angesichts der bisherigen Gutachten und Studien, sich für ein ausnahmsloses Fracking-Verbot einzusetzen.
Weitere Informationen zur Kritik des BBU an dem zweiten Gutachten des Umweltbundesamtes (UBA) zu Fracking unter
http://www.bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202014/29.07.14.pdf
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