2. August 2013
Das Methfesselfest, 23.08. bis 25.08. 2013, Else-Rauch-Platz, Hamburg Eimsbüttel
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Das Methfesselfest ist ein Fest der Initiativen, Gruppen und Organisationen, ohne Kommerz und "Events". Dafür gibt es drei Tage lang Informationen aus dem Stadtteil und der Welt, Live-Musik zum Mittanzen, Lesungen und Puppenspiel, Podiumsdiskussion, Filme und ein Spielfest mit hohem Spaßfaktor! |
The Hollow (Thermoelectric) Flashlight - Google Science Fair
Veröffentlicht am 30.04.2013
My submission for the Google Science Fair.
A 2 minute summary of my project.
And I apologize for my weird "vault" accent everyone is debating over . We have these accents down west, y'all....
A 2 minute summary of my project.
And I apologize for my weird "vault" accent everyone is debating over . We have these accents down west, y'all....
25. Juli 2013: EU-weite Aktionswoche gegen Botox-Tierversuche: Fa. Merz noch immer ohne Testverfahren
Anlässlich der EU-Aktionswoche vom 22. bis
28. Juli gegen Botox-Tierversuche hat der Bundesverband Menschen für
Tierrechte die Firma Merz zum Entwicklungsstand ihrer tierversuchsfreien
Tests für ihre Lifestyle-Produkte Xeomin und Bocouture zur
Faltenunterspitzung befragt*.
„Wir wollen von der Firmenleitung wissen,
weshalb Merz für die Entwicklung eines in vitro-Tests um Jahre hinter
der US-Firma Allergan zurückliegt. Allergan prüft schon seit zwei Jahren
seine Botox-Produkte tierversuchsfrei mit einem Test, der bereits von
den EU-Behörden anerkannt wurde. Doch Merz testet noch immer in
besonders qualvollen Mäuseversuchen. Das ist katastrophal für den
Tierschutz, aber Merz stellt sich auch ein schlechtes
Wissenschaftszeugnis aus“, so Dr. Christiane Baumgartl-Simons,
stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes.
Nach Aussagen der Tierrechtler ersticken
jährlich über 30.000 Mäuse für die Produkte Xeomin und Bocouture
qualvoll in sogenannten LD-50 Tests, die die Firma Merz vom Hamburger
Auftragslabor LPT durchführen lässt. Getestet wird jede
Produktionseinheit. Dabei wird das Nervengift den Mäusen in
verschiedenen Verdünnungen in die Bauchhöhle gespritzt, um die
Konzentration zu ermitteln, bei der die Hälfte der Mäuse stirbt (LD-50
Test).
An der EU-weiten Aktionswoche gegen
Tierversuche, die von der Partnerorganisation des Bundesverbandes, der
Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE)
organisiert wird, beteiligen sich Gruppen aus Belgien, Deutschland,
Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich,
Portugal, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und der
Tschechischen Republik. Im Fokus stehen dabei die Unternehmen Merz mit
Hauptsitz Deutschland und Ibsen mit Mutterkonzern in England.
Das Verbot für Kosmetik-Tierversuche greift für Botox-Produkte nicht, da sie auch zu medizinischen Zwecken zugelassen sind.
*Das Schreiben lesen Sie hier
29.7.13 -- Zirkus Barbarella am 2.8.13 zum letzten Mal am Dümmer
Zirkus Barbarella geht mit dem Projekt Dümmer August in die letzte Runde
Nach
vier Wochen Zirkusleben geht das Dümmer-August-Camp am Dümmer See
zu Ende. Die ganze Zeit über haben Kinder, Jugendliche und
Erwachsene in den zweidutzend Zirkuswägen gelebt und in den sechs Zelten
geübt und Auftritte gemacht.
Als
Kinder- und Jugendprojekt ist der Zirkus vor 24 Jahren aus einer
Freizeit der Kirchengemeinde St. Barbara gegründet worden, deren
Namen er auch jetzt noch trägt. Mittlerweile ist das Projekt
eigenständig und hat auch schon Neugründungen aus seinen Reihen
erlebt.
Sehr
erfreut zeigte sich Sophia Bömer, Zirkusdirektorin über den
Verlauf des Dümmer August-Projektes in Lembruch. „Wir haben damit
schon eine eigene Marke entwickelt,“ so meint sie. „Auch wenn es
vordringlich ist, die ökologischen Problemen des Sees –
ausgelöst durch die industrialisierte Landwirtschaft - zu lösen, so
ist jede Aktion, die den Touristen etwas außerhalb des Wassers bietet,
wichtig. Dazu hat das umfangreiche Programm des Zirkus
in der Seestraße in Lembruch und bei der „bar du mar“ in Hüde sowie
bei der Sonnenbar beigetragen.
Wir
hatten an den Wochenenden Besuch aus Hamburg, Berlin, Wien und
anderen großen Städten. Das Umfeld des Sees ist bei allen gut
angekommen, besonders natürlich das „lockere“ Zirkuscamp, so die
Zirkusdirektorin aus Wien, wo sie selber das ganze Jahr im
Zirkuswagen lebt. Dort ist sie mit ihrem Kollegen, dem „Magister
Geyer“ als Künstlerduo aktiv. Deswegen hat ein österreichischer
Fernsehsender sie auf der Tour begleitet und wird sie und das
Dümmer-August-Leben präsentieren.
Besuch aus dem Kongo war ebenfalls im Camp, um den schon lange
geplanten Besuch der kongolesischen Partnergruppe „Mutoto Chaud“ für das nächste Jahr zu planen.
„Besonders
hervorheben möchten wir,“ so Sophia Bömer die 100% positive
Aufnahme am Dümmer und das große Interesse bei den Gästen und
Einheimischen. Sponsoren und Unterstützer gab es auch in diesem Jahr,
vom Jugendamt des Landkreises, den Kommunen über die
Dümmer-Touristik bis zu einzelnen Geschäftsleuten und Privatpersonen
vor Ort und der Katholische Gemeinde , die wieder ihren Bus zur
Verfügung gestellt hat.
„Alles
war super, allein der Sturm hat zwei unserer Zelte beschädigt,
aber das große Zelt ist aber okay.“ Und so wird es am Freitag 2.8.
in diesem Jahr ein letztes Mal lauten: „Hereinspaziert, hereinspaziert
in unser Zirkuszelt.“ Die über 50 Kinder der täglichen
Workshops zeigen, was sie gelernt haben.
Erweitert wird das Programm durch die sechs Clowns, Artistinnen und
Artisten des neu gegründeten Circus Tortuga, der die Workshops pädagogisch gestaltet und verantwortet.
Am
Sonntag 4.8. gibt es am Nachmittag nochmal eine Spielaktion am
Badestrand bei der Sonnenbar mit einigen Einlagen aus dem Programm
der Tortuga-ClownsCircusShow. Am Montag reist der Zirkus dann wieder ins
ein festes Quartier in Barnstorf.
Der nächste Auftritt in der Region ist am Freitag 6.9. um 15.00 beim
Nachbarschaftsfest von Pro Asyl im Landkreis Diepholz in der Moorstraße in Diepholz.
Kohlekraftwerke treiben Stromexport in historische Höhen
Berlin (ots) - Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe zeigt: Nicht der Zuwachs beim Ökostrom verursacht Stromexport-Rekorde, sondern der neue Boom der Kohlekraft - Tatenlosigkeit der schwarz-gelben Bundesregierung beim Klimaschutz verantwortlich
Deutschland nutze das Ausland "systematisch als Abladeplatz für überschüssigen Ökostrom", zu viel deutscher Ökostrom treibe flexible Gaskraftwerke in den Niederlanden in den Ruin und überhaupt gebe es hierzulande "zu viel Ökostrom". So oder ähnlich berichteten viele Medien, als das Statistische Bundesamt Anfang April einen historischen Höchstwert beim Stromexport aus Deutschland für das Jahr 2012 auswies. Die Interpretation entpuppt sich nach einer Detailanalyse der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), die die aktuelle Entwicklung im laufenden Jahr betrachtet, als klassischer Kurzschluss. Denn nicht immer mehr Strom aus Sonne, Wind und Wasser wird ins Ausland verschoben, sondern Strom aus Kohlekraftwerken. Der kann wegen des Niedergangs des europäischen Emissionshandelssystems konkurrenzlos billig angeboten werden.
Nach der DUH-Untersuchung wird sich die Entwicklung im laufenden Jahr 2013 noch massiv verschärfen. Lag der Exportsaldo 2012 schon bei 23,1 Terrawattstunden (das entspricht mehr als der Jahresproduktion von vier großen Kohleblöcken), so wird er 2013 voraussichtlich die 30 TWh-Marke deutlich übertreffen. Im ersten Halbjahr 2013 legte der Exportsaldo laut der DUH-Analyse gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch einmal um knapp 50Prozent zu (14,8 TWh gegenüber 10,1 TWh). Doch so aufregend diese Entwicklung ist: Noch spannender ist ein Blick auf die Beiträge der einzelnen Energieträger im ersten Halbjahr 2013. Bei praktisch unverändertem inländischem Netto-Stromverbrauch, ging die Erzeugung aus Erneuerbaren Energien 2013 gegenüber dem Vorjahr aufgrund geringeren Windangebots leicht zurück. Beim Erdgas gab es einen dramatischen Einbruch, Strom aus Atomkraft blieb fast gleich, nur die Stromerzeugung aus Stein- und Braunkohle stieg gegenüber 2012 drastisch an.
"Der Detailvergleich zeigt, dass die erneut kräftig gestiegenen Stromexporte allein aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken stammen", sagt Gerd Rosenkranz, der Leiter Politik und Presse der DUH. "Das Gerede vom Ökostrom-Überschuss ist ein Märchen. Was wir stattdessen erleben ist ein neuer Kohleboom und damit einen Anstieg der nationalen Treibhausgasemissionen. Das ist das exakte Gegenteil der Energiewende, die wir uns vorgenommen haben." Treiber der Entwicklung ist vor allem der Niedergang des europäischen CO2-Zertifikatehandels, in dessen Folge Klimakiller-Kraftwerke ihren Strom konkurrenzlos billig erzeugen könnten. Rosenkranz: "Jeder weiß, dass der Widerstand gegen eine wirksame Reform des europäischen Emissionshandels vor allem vom deutschen Wirtschaftsminister Philipp Rösler, Arm in Arm mit dem Kohleland Polen, organisiert wird, ohne dass man jemals gehört hätte, dass die vormalige Klimakanzlerin Angela Merkel den FDP-Minister zur Raison ruft". Wer die Energiewende gezielt vor die Wand fahren wolle, müsse genau so handeln, wie es die schwarz-gelbe Koalition derzeit tue.
Jürgen Quentin, der Leiter der Anti-Kohle-Kampagne der DUH, nennt die Entwicklung fatal: "Als Folge der gegenwärtigen Kohlepolitik werden sowohl in Deutschland als auch - über den Export - in unseren Nachbarländern flexible und klimaschonende Gaskraftwerke, die wir für die nächste Stufe der Energiewende dringend brauchen, aus dem Markt gedrängt, während unflexible, klimaschädliche Kohleblöcke teilweise im Jahresdauerbetrieb laufen." Im Ergebnis entferne sich Deutschland bei den nationalen CO2-Emissionen vom Zielpfad der Bundesregierung für das Jahr 2020 (40 Prozent Treibhausgasreduktion im Vergleich zu 1990). Im Jahr 2012 lag der CO2-Ausstoß schon 78 Millionen Tonnen über dem was der Zielpfad erfordert, wobei allein 65 Mio. t dem Stromsektor zuzurechnen waren.
Auch das Argument, Kohlekraftwerke müssten zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit am Netz bleiben (im Fachjargon: "Must-Run-Problem") werde sich unter einem wirksamen Klimaschutzregime schnell relativieren. Ein funktionierender CO2-Zertifikatehandel, etwa durch Verschärfung der EU-Klimaziele, würde flexiblen Gaskraftwerken in Deutschland wie in den Niederlanden zu mehr Wirtschaftlichkeit verhelfen und auch bei den Erneuerbaren Energien Technologien befördern, die die heutigen viel zu hohen Must-Run-Kapazitäten reduzieren würden. Dazu müsse sich aber die Bundesregierung mit den Kohlekraftwerksbetreibern anlegen. Davon sei sie weit entfernt. Schwarz-gelb, in Teilen aber auch die SPD propagierten ganz im Gegenteil den Neubau so genannter effizienter Kohlekraftwerke und sogar den Aufschluss neuer Braunkohletagebaue. Quentin: "Wer so etwas fordert, will dass die Energiewende auch 2050 noch nicht vollzogen ist. Parole: Deutschland, ewig Kohleland!"
Nach Überzeugung der DUH muss die nächste Bundesregierung, zur Flankierung des darniederliegenden Emissionshandels, zusätzliche Klimaschutzinstrumente auf nationaler Ebene auf den Weg bringen. Dass das rechtlich zulässig ist, hatte die DUH bereits im Mai in juristischen Studien belegt.(1) Denkbar wäre zum Beispiel, ordnungsrechtlich gegenzusteuern - etwa durch die Schaffung eines Bundesklimaschutzgesetzes mit verbindlichen CO2-Zielen für jeden Sektor, aus denen sich spezifische CO2-Grenzwerte und/oder anspruchsvolle elektrische Mindestwirkungsgrade für Kraftwerke ableiten ließen. Andernfalls rückten die nationalen Klimaschutzziele in immer weitere Ferne, ist die DUH überzeugt.
DUH-Hintergrund mit verwendbaren Grafiken: "Energiewende? Kohlewende!" finden Sie hier: http://l.duh.de/ggimy
(1) Dr. Cornelia Ziehm/Henrike Wegener: Zur Zulässigkeit nationaler CO2-Grenzwerte für dem Emissionshandel unterfallende neue Energieerzeugungsanlagen; http://www.duh.de/uploads/media/Ziehm-Wegener_Zul%C3%A4ssigkeit_nationaler_CO2-Grenzwerte_05-2013.pdf Dr. Roda Verheyen: Rechtliche Instrumente zur Verhinderung neuer Kohlekraftwerke und Braunkohletagebaue in Deutschland; http://www.duh.de/uploads/media/Verheyen_Rechtsinstrumente_gegen_neue_Kohlekraft_und_Tagebaue_05-2013.pdf
Der lustigste Video-Clip aller Zeiten !!!
Veröffentlicht am 23.11.2012
Angela Merkel behauptet doch
tatsächlich, die jetzige Regierung ist die beste nach der
Wiedervereinigung. Olaf Schubert sagt dazu, dass es es stimmt. Zumindest
unter den Top 3.
Vattenfall-Rückzug birgt Milliardenrisiken für Steuerzahler - Greenpeace: Rückstellungen für Atom und Kohle in öffentlichem Fonds sichern
Hamburg, 2. 8. 2013 – Weil große Energieversorger wie Vattenfall die Energiewende verschlafen haben, droht dem deutschen Steuerzahler nach Recherchen von Greenpeace ein Milliardenrisiko. Der Boom der Erneuerbaren Energien senkt die Profitabilität vieler konventioneller Kraftwerke und damit die Gewinne der Betreiber. Kürzere Laufzeiten machen hohe Abschreibungen nötig. Allein im ersten Halbjahr 2013 musste der schwedische Vattenfall-Konzern umgerechnet knapp 3,5 Milliarden Euro auf seinen Kraftwerkspark abschreiben. Knapp zwei Milliarden Euro hat das Staatsunternehmen im gleichen Zeitraum operativ verdient und denkt inzwischen öffentlich über einen Verkauf des deutschen Geschäfts nach. Käme es zu einer Insolvenz der deutschen Tochter, wäre unklar, wer für die hohen Folgekosten der Atom- und Braunkohleanlagen aufkommt. „Vattenfall hat sich in Deutschland mit seiner Atom- und Kohlestrategie in eine Sackgasse manövriert“, sagt Susanne Neubronner, Energie-Expertin von Greenpeace. „Jetzt muss sichergestellt werden, dass der Konzern sich nicht zurückzieht, ohne für die Folgekosten seiner Atomkraftwerke und Braunkohlentagebaue gerade zu stehen.“
Greenpeace fordert die Bundesregierung dringend auf, die Atom- und Bergbaurückstellungen von Vattenfall Europe, der deutschen Tochter des Konzerns, sowie die der drei großen Stromversorger RWE, Eon und EnBW in einem öffentlich-rechtlichen Fonds zu sichern. „Mit dem Privileg, Rückstellungen nicht abführen zu müssen, hat sich Deutschland in Europa isoliert. Alle anderen Staaten verpflichten die Betreiber dazu, diese Gelder in öffentlich-rechtliche Fonds einzuzahlen“, so Neubronner.
Auch Umweltminister fordern öffentlichen Fonds für Rückstellungen
Anfang Juni baten bereits die Umweltminister der Länder die Bundesregierung, „sich für eine intensivierte staatliche Prüfung der Rückstellungen einzusetzen“. Geprüft werden müsse die „Verlagerung der Nuklearrückstellungen für Stilllegung und Entsorgung unter Wahrung angemessener Übergangsfristen in einen öffentlich-rechtlichen Fonds“. Greenpeace hatte im Jahr 2012 in einer Studie gezeigt, dass allein für Rückbau und Entsorgung der deutschen Atomanlagen in den kommenden Jahren 44 Milliarden Euro benötigt werden könnten. 34 Milliarden haben die Konzerne hierfür bilanziert.
Die Stromkonzerne müssen laut Paragraph 21 Atomgesetz für die Entsorgung der atomaren Abfälle aufkommen. Vattenfall besitzt die abgeschalteten Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel und ist am Betrieb des AKW Brokdorf beteiligt. Hierfür und unter anderem für noch unabsehbare Folgen aus den Braunkohlentagebauen hatte Vattenfall im Jahr 2011 knapp 2,8 Milliarden Euro als Rücklagen bilanziert. RWE stellte 2012 rund 13 Milliarden Euro insgesamt zurück. Allein an Atomrücklagen wiesen Eon in 2012 rund 14 Milliarden Euro und EnBW 6,7 Milliarden Euro in ihren Bilanzen aus.
Vattenfall-Rückzug birgt Milliardenrisiken für Steuerzahler - Greenpeace: Rückstellungen für Atom und Kohle in öffentlichem Fonds sichern
Hamburg, 2. 8. 2013 – Weil große Energieversorger wie Vattenfall die Energiewende verschlafen haben, droht dem deutschen Steuerzahler nach Recherchen von Greenpeace ein Milliardenrisiko. Der Boom der Erneuerbaren Energien senkt die Profitabilität vieler konventioneller Kraftwerke und damit die Gewinne der Betreiber. Kürzere Laufzeiten machen hohe Abschreibungen nötig. Allein im ersten Halbjahr 2013 musste der schwedische Vattenfall-Konzern umgerechnet knapp 3,5 Milliarden Euro auf seinen Kraftwerkspark abschreiben. Knapp zwei Milliarden Euro hat das Staatsunternehmen im gleichen Zeitraum operativ verdient und denkt inzwischen öffentlich über einen Verkauf des deutschen Geschäfts nach. Käme es zu einer Insolvenz der deutschen Tochter, wäre unklar, wer für die hohen Folgekosten der Atom- und Braunkohleanlagen aufkommt. „Vattenfall hat sich in Deutschland mit seiner Atom- und Kohlestrategie in eine Sackgasse manövriert“, sagt Susanne Neubronner, Energie-Expertin von Greenpeace. „Jetzt muss sichergestellt werden, dass der Konzern sich nicht zurückzieht, ohne für die Folgekosten seiner Atomkraftwerke und Braunkohlentagebaue gerade zu stehen.“
Greenpeace fordert die Bundesregierung dringend auf, die Atom- und Bergbaurückstellungen von Vattenfall Europe, der deutschen Tochter des Konzerns, sowie die der drei großen Stromversorger RWE, Eon und EnBW in einem öffentlich-rechtlichen Fonds zu sichern. „Mit dem Privileg, Rückstellungen nicht abführen zu müssen, hat sich Deutschland in Europa isoliert. Alle anderen Staaten verpflichten die Betreiber dazu, diese Gelder in öffentlich-rechtliche Fonds einzuzahlen“, so Neubronner.
Auch Umweltminister fordern öffentlichen Fonds für Rückstellungen
Anfang Juni baten bereits die Umweltminister der Länder die Bundesregierung, „sich für eine intensivierte staatliche Prüfung der Rückstellungen einzusetzen“. Geprüft werden müsse die „Verlagerung der Nuklearrückstellungen für Stilllegung und Entsorgung unter Wahrung angemessener Übergangsfristen in einen öffentlich-rechtlichen Fonds“. Greenpeace hatte im Jahr 2012 in einer Studie gezeigt, dass allein für Rückbau und Entsorgung der deutschen Atomanlagen in den kommenden Jahren 44 Milliarden Euro benötigt werden könnten. 34 Milliarden haben die Konzerne hierfür bilanziert.
Die Stromkonzerne müssen laut Paragraph 21 Atomgesetz für die Entsorgung der atomaren Abfälle aufkommen. Vattenfall besitzt die abgeschalteten Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel und ist am Betrieb des AKW Brokdorf beteiligt. Hierfür und unter anderem für noch unabsehbare Folgen aus den Braunkohlentagebauen hatte Vattenfall im Jahr 2011 knapp 2,8 Milliarden Euro als Rücklagen bilanziert. RWE stellte 2012 rund 13 Milliarden Euro insgesamt zurück. Allein an Atomrücklagen wiesen Eon in 2012 rund 14 Milliarden Euro und EnBW 6,7 Milliarden Euro in ihren Bilanzen aus.
Greenpeace bringt aufblasbaren Eisberg zum CSD - Aktivisten protestieren auf der Alster gegen Arktispläne von Shell
Hamburg, 2. 8. 2013 – Einen 18 Meter hohen aufblasbaren Eisberg installieren zehn Greenpeace-Aktivisten heute auf der Alster. Das schwimmende Objekt wird drei Tage lang die Besucher des Christopher Street Days darauf aufmerksam machen, dass die Arktis in Gefahr ist. Auf einem Banner steht die Warnung: „Some like it hot – the Arctic not!”. Die Umweltschützer protestieren mit ihrer Aktion gegen die Pläne des Shell-Konzerns, in der Arktis nach Öl zu bohren. Trotz schwerer Unfälle in der Vergangenheit will der Ölkonzern auch im kommenden Jahr seine Bohrversuche in der Arktis fortsetzen. „Shell geht rücksichtslos in eine bisher unberührte Region und gefährdet mit seinen Plänen die Arktis“, sagt Kai Britt, Sprecher von Greenpeace. „Wir laden die Besucher des CSD ein, mit uns gemeinsam für den Erhalt der Arktis zu kämpfen.“
Damit sich möglichst viele Menschen an den Protesten beteiligen können, hat Greenpeace im Internet eine Mitmachaktion gestartet. Passanten können die Absurdität der Shell-Pläne karikieren und in ihrer Nachbarschaft Umfeld potentielle Shell-Ölbohrstellen mit einem Pfeil markieren. Auf den Pfeil steht: „Wäre hier Öl, Shell würde bohren.“ Fotos der Bohrstellen können dann in eine Online-Galerie hochgeladen werden (http://bit.ly/oeloeloel).
In das Arktisprogramm hat Shell bereits fünf Milliarden US-Dollar investiert. Trotz diverser Pannen in Alaska gibt Shell seine Pläne nicht auf. Durch ein jüngst verabschiedetes Abkommen mit dem russischen Konzern Gazprom und Präsident Vladimir Putin kann Shell künftig auch in Sibirien nach geringeren Umweltstandards auf Ölsuche gehen.
Ölunfall in Arktis ist nur eine Frage der Zeit
Die Wetterbedingungen in der Arktis sind schwierig. Das Material der Ölsucher ist extrem belastet. Kommt es in der Arktis zu einem Unfall, sind die Schäden für Mensch und Natur kaum unter Kontrolle zu bringen. Das Öl kann auf und unter dem Eis nicht entfernt werden. Die tiefen Temperaturen verlängern den Zersetzungsprozess des Öls auf Jahrzehnte.
Rund 90 Milliarden Barrel (ein Barrel = 159 Liter) Öl vermuten Experten in der Arktis. Die Ölmenge würde den derzeitigen Weltölbedarf drei Jahre decken. Allerdings beschleunigt das Erschließen weiterer Ölreserven den Klimawandel.
1. August 2013
Der Fall Coca Cola (Doku)
Hochgeladen am 20.12.2011
Der Fall Coca Cola (Doku) GERMAN Dokumentation Deutsch
Das Coca Cola nicht nur zuckersüß ist, zeigt dieser endrückliche Film über Blut, Tränen und Limonade. Abfüllfabriken in Kolumbien, Guatemala und der Türkei, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, mutmaßliche Kidnappings, Folter und Ermordungen von Gewerkschaftsführern.
Gutierrez und Garcia ist mit The Coca Cola Case eine packende Dokumentation gelungen, die einen fahlen Nachgeschmack hinterlässt. Die bittere Wahrheit hinter der süßen Limonade. In Kolumbien wird im Schnitt jede Woche ein Gewerkschaftler umgebracht, was den US-Konzern Coca Cola nicht davon abhält, dort große Abfüllanlagen zu unterhalten.
Amerikanische Arbeitsrechtler untersuchen daraufhin das Gebaren des amerikanischen Getränkekonzerns in Kolumbien und machen wie zuvor auch in Indien oder der Türkei diverse schwere Menschenrechtsverstöße geltend. Coca Cola bestreitet alle Vorwürfe, die Familien Ermordeter ziehen vor Gericht und erreichen nach fünf umkämpften Jahren immerhin einen Vergleich.
Aus verschiedenen, leicht recherchierbaren Gründen zählt Coca Cola nicht eben zu den Lieblingsmarken der Anhänger von politisch und ethisch bewussten Konsumentscheidungen. Das dürfte sich auch kaum ändern durch diese engagierte, um peinliche Enthüllungen nicht verlegene Dokumentation, in der sich aufschlussreiche Interviews, Nachrichtenbilder, Milieustudien, Zeugenaussagen und Gerichtsprotokolle aneinander reihen und ein nicht eben positives Licht werfen auf die modernen Praktiken unter dem Logo der braunen Brause.
der fall coca cola case doku killer coke mafia dokumentation deutsch kolumbien paramilizen mord kokain krieg
Das Coca Cola nicht nur zuckersüß ist, zeigt dieser endrückliche Film über Blut, Tränen und Limonade. Abfüllfabriken in Kolumbien, Guatemala und der Türkei, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, mutmaßliche Kidnappings, Folter und Ermordungen von Gewerkschaftsführern.
Gutierrez und Garcia ist mit The Coca Cola Case eine packende Dokumentation gelungen, die einen fahlen Nachgeschmack hinterlässt. Die bittere Wahrheit hinter der süßen Limonade. In Kolumbien wird im Schnitt jede Woche ein Gewerkschaftler umgebracht, was den US-Konzern Coca Cola nicht davon abhält, dort große Abfüllanlagen zu unterhalten.
Amerikanische Arbeitsrechtler untersuchen daraufhin das Gebaren des amerikanischen Getränkekonzerns in Kolumbien und machen wie zuvor auch in Indien oder der Türkei diverse schwere Menschenrechtsverstöße geltend. Coca Cola bestreitet alle Vorwürfe, die Familien Ermordeter ziehen vor Gericht und erreichen nach fünf umkämpften Jahren immerhin einen Vergleich.
Aus verschiedenen, leicht recherchierbaren Gründen zählt Coca Cola nicht eben zu den Lieblingsmarken der Anhänger von politisch und ethisch bewussten Konsumentscheidungen. Das dürfte sich auch kaum ändern durch diese engagierte, um peinliche Enthüllungen nicht verlegene Dokumentation, in der sich aufschlussreiche Interviews, Nachrichtenbilder, Milieustudien, Zeugenaussagen und Gerichtsprotokolle aneinander reihen und ein nicht eben positives Licht werfen auf die modernen Praktiken unter dem Logo der braunen Brause.
der fall coca cola case doku killer coke mafia dokumentation deutsch kolumbien paramilizen mord kokain krieg
Geocaching im Wald - Landesforsten geben Tipps für naturverträgliche Schatzsuche
(lifePR) (Braunschweig, )
Geocaching liegt im Trend - immer mehr Menschen gehen in ihrer
Freizeit als so genannte Geocacher auf moderne Schnitzeljagd.
Satellitentechnik steuert die Schatzsucher zu Verstecken in alten
Baumhöhlen, Felsspalten oder in reizvolle oder abgelegene Landschaften.
Diese Orte können jedoch Brutstätten, Aufzugsgebiete für Jungtiere oder
Standorte seltener Pflanzen sein. Natur- und Artenschutz spielen im
Landeswald eine wichtige Rolle, unter anderem sind mehr als die Hälfte
der Waldfläche in den Landesforsten nach verschiedenen Schutzkategorien
geschützt. Um Konflikte mit der Natur und den Schutzbestimmung zu
vermeiden, wenden sich die Landesforsten jetzt an Geocacher: Ziel ist
es, junge wie alte Schnitzeljäger zu informieren, was sie beim
Verstecken und Suchen im Landeswald beachten sollen.
Unter www.landesforsten.de/... finden Interessierte in der Rubrik "Lernen und Erleben" Empfehlungen für ein naturverträgliches Geocaching im Landeswald. Diese wurden in Zusammenarbeit mit Geocachern erarbeitet. Danach sollen Verstecke - auch Caches genannt - nicht in Naturschutzgebieten oder Naturwäldern liegen. Auch raten Forstleute davon ab, Baumhöhlen als Cache auszuwählen, da dort besonders geschützte Tierarten wie Fledermäuse leben können. Ebenso bitten die Landesforsten darum, im Wald nicht während der Dunkelheit auf Schatzsuche zu gehen. Für das Verstecken und die Installation eines Caches gilt die Regel, dass keine Nägel in Bäume geschlagen werden dürfen. Auch die Verwendung von Steigeisen oder Haken soll unterbleiben, weil dadurch Bäume beschädigt werden.
Neben diesen und weiteren Hinweisen appellieren die Landesforsten an die Rücksichtnahme auf die Tier- und Pflanzenwelt sowie das Eigentum des Grundbesitzers. Wer sich im Vorfeld über den Standort seines Verstecks sorgfältig informiert und die Hinweise befolgt, wird mit Geocaching einen spannenden Aufenthalt in den abwechslungsreichen Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten erleben können.
Unter www.landesforsten.de/... finden Interessierte in der Rubrik "Lernen und Erleben" Empfehlungen für ein naturverträgliches Geocaching im Landeswald. Diese wurden in Zusammenarbeit mit Geocachern erarbeitet. Danach sollen Verstecke - auch Caches genannt - nicht in Naturschutzgebieten oder Naturwäldern liegen. Auch raten Forstleute davon ab, Baumhöhlen als Cache auszuwählen, da dort besonders geschützte Tierarten wie Fledermäuse leben können. Ebenso bitten die Landesforsten darum, im Wald nicht während der Dunkelheit auf Schatzsuche zu gehen. Für das Verstecken und die Installation eines Caches gilt die Regel, dass keine Nägel in Bäume geschlagen werden dürfen. Auch die Verwendung von Steigeisen oder Haken soll unterbleiben, weil dadurch Bäume beschädigt werden.
Neben diesen und weiteren Hinweisen appellieren die Landesforsten an die Rücksichtnahme auf die Tier- und Pflanzenwelt sowie das Eigentum des Grundbesitzers. Wer sich im Vorfeld über den Standort seines Verstecks sorgfältig informiert und die Hinweise befolgt, wird mit Geocaching einen spannenden Aufenthalt in den abwechslungsreichen Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten erleben können.
Netzrückkauf: Panik in der SPD
So behauptete Bürgermeister Olaf Scholz heute erneut, der Netzrückkauf würde den städtischen Haushalt mit zwei Milliarden Euro belasten. „Erstens ist dieser Preis viel zu hoch angesetzt, und das weiß die SPD ganz genau“, kritisiert Dora Heyenn. „Und zweitens haben in Hamburg alle miterlebt, dass auch die 25,1-Prozent-Beteiligung an den Netzen und der Kauf von Anteilen an Hapag Lloyd nicht über den Haushalt finanziert wurden. Wenn hier jemand die BürgerInnen an der Nase herumführt, dann die Sozis.“ Sie verweist zudem auf ein Gutachten der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl+Partner, wonach der Rückkauf der Hamburger Energienetze nicht nur finanzierbar ist, sondern der Stadt sogar Geld einbringen würde – wie dies bereits in vielen Kommunen in ganz Deutschland der Fall ist. „Denn im Energiesektor wird am meisten Geld mit der Durchleitung durch die Netze verdient wird und am wenigsten mit der Energieerzeugung“, erläutert Dora Heyenn. „Das ist auch der Grund, warum Vattenfall und E.ON so vehement um die Netze kämpfen. Die SPD-Kampagne richtet sich ganz klar gegen die Interessen Hamburgs, sie ist reine PR für die großen Energiekonzerne.“
Auch was die von der SPD ins Feld geführten Arbeitsplätze angeht sei Vattenfall kein Partner, sondern ein Risiko für Hamburg, so Dora Heyenn: „Reine Panikmache wider besseres Wissen! Vattenfall streicht bereits jetzt Arbeitsplätze, und zwar nicht wegen der Energiewende, sondern aus Profitgier. Die Energiewende muss sozial sein und das ist mit Vattenfall und E.ON definitiv nicht möglich.“ Vielmehr klagt Vattenfall gegen den Atomausstieg und weigert sich, den Zustand der Netze offenzulegen. „Wenn Bürgermeister Scholz auf die Risiken für die Zukunft hinweist, dann sollte er sich ganz schnell vom Risikofaktor Vattenfall trennen und auf die Basis seiner Partei hören“, fordert Dora Heyenn. „Die SPD als Speerspitze der Interessenswahrung der Energiekonzerne, das setzt die lange Kette unglaubwürdiger Politik fort.“
Parteienfinanzierung und Abgeordnetenbestechung: Bundesregierung sitzt Europarat-Kritik aus
Berlin, 31. Juli 2013. Heute muss die Bundesregierung erneut beichten,
dass sie bei der Korruptionsbekämpfung und der Transparenz der
Parteienfinanzierung nicht vorankommt. Sie muss der Staatengruppe gegen
Korruption (GRECO) berichten, welche Fortschritte es bei der Umsetzung
der GRECO-Empfehlungen zur Korruptionsbekämpfung und
Parteienfinanzierung von 2009 gibt.
Das Problem: Es gibt keine Fortschritte. Deutschland wird somit zum
wiederholten Male von der Staatengruppe, einem Gremium des Europarats,
verwarnt werden.
„Deutschland hat keine Fortschritte gegenüber dem letzten
Berichtszeitraum vorzuweisen. Schwarz-Gelb hat jede Initiative für mehr
Transparenz und bessere Antikorruptionsgesetze blockiert“, sagt Timo
Lange von der Organisation LobbyControl. „Im Ausland macht die Regierung
Merkel Druck für Anstrengungen im Kampf gegen Korruption, zu Hause
werden die Probleme dagegen ausgesessen. Eine glaubwürdige
Antikorruptionspolitik sieht anders aus.“
Der Innenausschuss des Bundestages hatte am 24. April 2013 über die
GRECO-Empfehlungen zur Parteienfinanzierung beraten. Aus einem
LobbyControl vorliegenden Brief des Innenausschuss-Vorsitzenden Wolfgang
Bosbach (CDU) an Innenminister Friedrich (CSU) geht hervor, dass die
Koalitionsfraktionen bei „ihrer Haltung zum GRECO-Bericht verbleiben.“
Für Lange ist das nicht zufriedenstellend. „Es ist geradezu dreist, wie
die Empfehlungen der Staatengruppe zurückgewiesen werden. Statt sich
ernsthaft mit den realen Problemen bei der Parteienfinanzierung
auseinanderzusetzen, wird gemauert und blockiert“, kritisiert Lange.
GRECO hatte unter anderem empfohlen, die Schwellen abzusenken, ab der
Parteispenden offengelegt werden müssen und insbesondere im Wahlkampf
mehr Transparenz über Spenden gefordert.
Bereits 2009 hatte GRECO zudem Defizite bei dem praktisch unwirksamen
Strafgesetz gegen Abgeordnetenbestechung attestiert. Deutschland wurde
mit insgesamt 20 Empfehlungen zum Handeln aufgefordert. Umgesetzt wurden
davon bisher nur vier. GRECO hat deshalb ein Mahnverfahren gegen
Deutschland eingeleitet.
Ende 2011 bewertete ein GRECO-Bericht den Stand der Umsetzung als
„allgemein unbefriedigend“. Ein weiteres Jahr später stellte GRECO in
einem dritten Bericht fest, „dass seit der Verabschiedung des
Umsetzungsberichts keine Fortschritte erzielt wurden“ und setzte
Deutschland eine weitere Frist bis zum heutigen Mittwoch.
„Nach der Wahl wird nun die nächste Bundesregierung die Hausaufgaben
machen müssen. Schwarz-Gelb ist im Fach Transparenz und
Korruptionsbekämpfung klar durchgefallen“, kritisiert Lange.
Insbesondere für die Blockade strikterer Regeln zur
Abgeordnetenbestechung steht Deutschland international in der Kritik.
Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, die die UN-Konvention gegen
Korruption noch nicht ratifiziert haben.
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