2. Juli 2013
Das Freilerner-Buch Betrachtungen zum Leben ohne Schule von: Jan Hunt (Hrsg.)
Demokratische Schulen DVD Ein Film über die Lust zu lernen von: Jan Gabbert
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Demokratische Schulen DVDEin Film über die Lust zu lernen
von: Jan Gabbert
An demokratischen Schulen können Schüler selbst entscheiden,
was und wie sie lernen. Dort gibt es keine Lehrpläne, keine Zensuren und
Prüfungen sind freiwillig. Schüler und Lehrer haben die gleichen Rechte
und organisieren gemeinsam ihre Schule. Bei Entscheidungen hat jeder
eine Stimme… Kann das gut gehen?Mehr Informationen unter: http://de.democratic-schools.com Der Film wurde produziert von NEXT FILM nach einer Idee der IDEC 2005 / KRÄTZÄ und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Deutschen Kinderhilfswerk. | ||||||||||
Die Sudbury Valley School Eine neue Sicht auf das Lernen von: Daniel Greenberg u.a.
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Die Sudbury Valley SchoolEine neue Sicht auf das Lernen
von: Daniel Greenberg u.a.
Titel des amerikanischen Originals:"The Sudbury Valley School Experience""Ausgangspunkt all unserer Überlegungen war die anscheinend revolutionäre Idee, daß ein Kind eine Person ist, und daß es als Mensch vollen Respekt verdient."Die Sudbury Valley School stellt seit 1968 bisher gewohnte Ansichten zum Lernen grundsätzlich in Frage. Die Schüler bestimmen hier selbst jederzeit, was sie lernen, wie sie lernen, womit sie lernen und mit wem sie lernen. Der Erfolg von inzwischen mehr als 30 Schulen dieses Typs auf vier Erdteilen ist nicht von der Hand zu weisen: Ihre Absolventen sind ohne Ausnahme erfolgreich im Berufsleben und engagiert im demokratischen und sozialen Gemeinwesen. Das vorliegende Buch ist eine Sammlung verschiedener Texte, die die Hintergründe und verschiedenen Aspekte der Schule beleuchten. Sie sollen ein Verständnis dafür vermitteln, worum es bei der Sudbury Valley School geht. | ||||||||||
Schulfrei Lernen ohne Grenzen von: Stefanie Mohsennia
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SchulfreiLernen ohne Grenzen
von: Stefanie Mohsennia
“Morgens in aller Frühe klingelt kein Wecker, der Sie aus dem
Schlaf reißt. Der Kampf an fünf Tagen pro Woche ein unmotiviertes Kind
aus dem Bett zu scheuchen und dafür zu sorgen, dass es sich anzieht,
frühstückt und rechtzeitig aus dem Haus kommt,
findet nicht statt. Der Morgen beginnt friedlich...”Ob in Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Japan, der Schweiz oder Australien – zwei Millionen Kinder in den Industrienationen gehen nicht in die Schule. In ihren Heimatländern gilt statt der Schulpflicht eine Bildungspflicht. Sie lernen freiwillig, engagiert, erfolgreich - und oftmals vollkommen ohne formellen Unterricht. Ihr Lernen kennt keine Grenzen. 2., aktualisierte Auflage von 2010 | ||||||||||
Wahlrecht für Kinder Eine Streitschrift von: Mike Weimann
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Wahlrecht für KinderEine Streitschrift
von: Mike Weimann
Mike Weimann begründet einen konsequenten Vorschlag zur Änderung des Wahlrechts für Menschen unter 18 Jahren.Ein beeindruckendes Plädoyer mit überraschenden Argumenten und renommiertem Unterstützerkreis. Eine Einladung zum Streit für Gerechtigkeit im Zusammenleben mit Kindern und Jugendlichen. Mit einem Vorwort von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. | ||||||||||
Antipädagogik Studien zur Abschaffung der Erziehung von: Ekkehard von Braunmühl
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AntipädagogikStudien zur Abschaffung der Erziehung
von: Ekkehard von Braunmühl
Als das Buch „Antipädagogik“ erschien, löste es gleichermaßen
Entrüstung und Begeisterung aus. Ekkehard von Braunmühl hatte
pädagogisches Denken, die Erziehung der Kinder nach vorgegebenen Zielen
und erzieherischen Ehrgeiz als Ursache für den allgegenwärtigen
Erziehungskrieg zwischen Erwachsenen und Kindern entlarvt.Jüngste Forderungen nach „endlich Disziplin in der Erziehung“ als gesellschaftliche Notwendigkeit und der Streit um „Grenzen und Konsequenzen“ zeigen, daß antipädagogische Aufklärung nichts von ihrer Bedeutung verloren hat. | ||||||||||
1. Juli 2013
Fall Mollath "Wenn die Polizei zweimal klingelt" Sicher Surfen mit Beate Merk - Tweet & Facebook
Veröffentlicht am 28.06.2013
Online Petition "Freiheit und Gerechtigkeit füt Gustl Mollath"https://www.openpetition.de/petition/...
----
Mollath-Unterstützerin
Nach dem Tweet kam die Polizei
Quelle: http://www.taz.de/!117890/
---------
Nach Mollath-Tweet: Polizei bei CSU-Mitglied
Quelle: http://www.merkur-online.de/aktuelles...
------------
Reif für den Rücktritt: Schickte Bayerns Justizministerin Merk Twitterin die Polizei auf den Hals?
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergrue...
Fehler im Fall Mollath
Veröffentlicht am 28.06.2013
Das politische Schicksal der
bayerischen Justizministerin ist längst auf Gedeih und Verderb mit dem
Fall Mollath verknüpft. Nun hat sich bayerische Justizministerin Beate
Merk im Landtag verteidigt. - Einsicht scheibchenweise in
Salamitaktik. (20.06.2013)
Hasenschaukel, Juli 2013
Mi 03.07. Jürgen
Ufer (Hamburg/D).
Konzert.
Acoustic, Indie.
Der Wahlhamburger
Jürgen Ufer spielte 10 Jahre
Gitarre bei der Alternative Rockband Eaten by Sheiks. 2007 verließ er die Band
mit der Erkenntnis, dass die eigenen Visionen dort keine Zukunft haben.
Musikalisch und textlich zu lyrisch, um die Hamburger Schulbank zu drücken,
fließen in seinen deutschsprachigen Songs Elemente aus Britpop und Country,
Indie und Folk zusammen.
Für Freunde von
Gisbert zu Knyphausen und Niels Frevert.
Do 04.07. NEU!
Record
Store Thursday. Frische
Neuigkeiten von denen, die es wissen müssen: Michelle
Records. Plattendrehen.
Neuvorstellungen.
Die spannendsten
musikalischen Neuheiten, die es monatlich zu erfahren gibt, werden Euch bei NEU!
vorgestellt.
Jeden ersten
Donnerstag im Monat zeigen Michelle
Records
ihre neuen Lieblinge. Sicher kann man die eine oder andere Lieblingsplatte
gleich direkt erwerben. Michelle
Records
ist seit 1977 DIE Adresse für Tonträger mitten in der City. Wir lieben
Michelle
Records! Nicht nur für die
grandiosen Schaufensterkonzerte, die es hier immer wieder zu genießen
gibt.
Michelle Records,
Gertrudenkirchhof 10, 20095 Hamburg.
Fr
05.07. Pathos Pop. Britt A. Pop & DJ
Lovegord. Plattendrehen. Pathetischer Pop.
Sa 06.07. E.A. Robert. Plattendrehen. "Groove",
"Wochenende", "gemischt", "Soul", "bunter Strauß Nudelsalat"… Robert, das müssen
Sie beweisen!
Mi
10.07. Livy
Pear (München/D). Konzert. Indie Folk Pop,
Singer-Songwriter.
Livy Pear, das ist
Singer-Songwriter-Charme kombiniert mit musikalischen Spielereien und Tiefgang.
Hier trifft das Kinderklavier auf die E-Gitarre, Texte über Stillstand aufs
Songs über Neubeginne, Heimweh und Fernweh. Livy Pear, das sind Olivia und
Lukas.
Als Ein-Frau-Projekt
begonnen, sind sie nun seit einem Jahr zu zweit und bringen uns ihre EP
„Beginnings“ mit. Sie handelt vom Brücken einreißen, sich auf neue Wege begeben,
Ängste überwinden und sich auf neue Wege wagen, auf der Reise zum Neuen, wie
auch zu sich selbst.
Nach dem Konzert:
Anarchist Folk
Rocker. Plattenlegen. Punk, Folk,
Schmalz.
Das ist der
Auflegeabend von TanLeRacoon, bei dem alles zwischen Tresen und Plattenspieler
möglich ist. Die größte Überraschung ist allerdings jedes Mal, ob er wirklich
selbst da ist.
Do
11.07. Madame Schall. Plattendrehen. Indie und andere
schöne Musik.
Fr 12.07. Der feine Herr Bergwerker.
Plattendrehen.
Indie.
Sa
13.07. WOODY BASH
VI.
Mit
Phoebe
Kreutz (New York City/USA), The Burning
Hell
(solo) (Ontario/Kanada), Dino
Joubert (Soest/D), Dibs aka Dibson T.
Hoffweiler (Oakland, California/USA), Thunderegg (San Francisco/USA),
Laneway (Melbourne/Australien),
XXX
(artists to be announced!). Festival. Folk,
Indie, Acoustic, Singer-Songwriter, Punk, Rock, Pop, Anti Folk, Joke
Folk.
This Machine Kills
Fascists!
Schon das SECHSTE
Jahr WOODY BASH begehen wir im Juli und feiern am 13.07. in Woody Guthrie’s
101sten Geburtstag rein!
Unser nun schon
6-jähriges kleines Festival kann sich auch dieses Jahr wieder sehen lassen!
Garantiert gemütlich, ohne Dixi-Klos, Zelte, finanziellen Ruin und schönerweise
mit kontaktfreudigen musikalischen Helden auf Augenhöhe und in Anstoßnähe! Und
vielleicht entdeckt ihr ja euren eigenen neuen Dan Mangan, Gisbert zu Knyphausen
oder eine großartige, herzerwärmende Band wie Golden
Kanine?
Zu Ehren unseres
hochverehrten Revoluzzer-Folk-Urgroßvaters laden wir zum genussvollen Erleben
folgender Bands und Einzelkämpfer:
Phoebe
Kreutz (New
York/USA)
Die entzückende
Phoebe Kreutz schreibt grandiose, intelligente Lieder über wunderbare
Sommertage, Jungs und Bars, runde Pobacken, imaginäre So-soll-es-sein-Bands,
Möchtegern-Wikinger, lesbischhe Cowgirls und russische Literatur. Die
charmanteste Person, die je Big Bird’s Federn kämmen durfte, ist längst eine
gute Freundin des Hauses und erwärmt unsere Herzen jedes Mal aufs Neue. Man
munkelt, die New Yorkerin, die als Kern der Anti-Folk-Szene gilt, sei die
Tochter von Joan Baez und Weird Al Yancovic. Sie schreibt Texte, über die man
schmunzeln und lachen kann. Sogar preisgekröhnt sind sie dafür! Unzählige Male
war sie schon zu Gast bei uns und nach ihren Konzerten wird zusammengesessen,
gelacht, getrunken und sich gefreut, dass es Phoebe gibt!
The
Burning Hell
(Ontario/Kanada)
The Burning Hell ist
seit 2007 eine Combo aus bis zu vierzehn kostümierten Musikern, in deren
Mittelpunkt Mastermind Mathias Korn steht,
ein ehemaliger
Geschichtslehrer mit einer elektrischen Ukulele. The Burning Hell sind
berühmt-berüchtigt für ihre morbide, zirkushafte Live-Show und ihre belesenen,
humorvollen Texte. Der
„Toronto Star“ trifft es sehr gut: „Don’t let Mathias Korn’s doomy Leonard Cohen
baritone or the brooding, skeletal folk arrangements upon which he tends to hang
his words fool you – the guy’s actually pretty funny. The Burning Hell’s latest
album, Happy Birthday, is veritably overflowing with black wit and cracked
genius.” Ihm ist kein Weg zu
lang, keine Location zu schräg (eine Irrenanstalt zum Beispiel). Wenn man zu
Texten über den Tod tanzen kann, hat man das Leben verstanden. Übrigens halten
The Burning Hell seit letztem Jahr einen Weltrekord: 10 Konzerte in 10 Ländern
in 24 Stunden!
Die kostümierte
Meute lässt er diesman zu Hause und kommt allein zu uns.
Dino
Joubert (Soest/D)
Wenn man sich Dino
Joubert anhört, könnte man meinen, er sei direkt aus dem Schoß eines Nick Drake
oder Elliott Smith entsprungen. Hauchig-wunderschöne Stimme, versunken-graziöses
Gitarrenspiel und Texte, in denen man sich geradezu verlieren kann.
Einmal hat er schon
bei uns gespielt, ist als Ein-Mann-Vorband eingesprungen und wir waren vom Fleck
weg verliebt!
Er steht am Anfang,
und das auf extrem hohem Niveau. Nach seinem Auftritt bei uns von Lúisa ins
Vorprogramm geholt und jetzt auf dem Sprung. Mit seiner charmant-zurückhaltenden
Art, vielleicht etwas schüchtern, und seiner fesselnden, träumerischen Musik,
die gewaltig wirkt, hat dieser talentierte Herr Joubert uns allesamt umgehauen!
Und wir sagen: Mehr davon, Bitte!
Dibs aka Dibson T
Hoffweiler (Oakland,
California/USA)
Nachdem Dibson T
Hoffweiler acht Jahre lang in New York City’s Anti-Folk-Szene eingebettet lebte,
wohnt er nun in Kalifornien.
In New York war er
Gitarrist in mehreren Bands, wie den wunderbaren Huggabroomstik und den von uns
geliebten Cheese On Bread,
gründete die
Folk-turned-Popo group Urban Barnyard und war sozusagen der Anführer des
intergalaktischen Psych-Folk-Kults Old Hat. Nachdem er nun aus New York
weggezogen ist, ist er auf Gitarrengott-Solopfaden unterwegs und bring uns zum
Woody Bash sich selbst, seine Gitarre und seine fünfte Soloplatte „5 AM AWAKE IN
BED“ mit.
Thunderegg (San Francisco/USA)
Seit ungefähr einer
Ewigkeit gibt es Will Georganta’s Projekt (1995), mit gefühlt noch mehr
Veröffentlichungen in Form von Tapes, CD-Roms, CDs, alles in DIY hergestellt.
Seine oldschool LoFi Rock Songs mit Pop Attitüde, Ansätzen zu Space und
Indieland sind in ihrer Vielfältigkeit atemberaubend. Unterschiedlichste
eingängige Melodien, und diese zuhauf, bilden das Genie hinter seinen Songs. In
all den jahren, die es Thunderegg schon gibt, haben sie sich abwechselnd von den
Medien hypen lassen oder haben ihren Raum und ihr Schiff gewollt unter dem Radar
geflogen. Thunderegg’s Bandmitglieder spielen Lead und Rhythm Egg, Thunder und
Woodpile. Man vermutet, es sind Gitarren und andere Instrumente. Aber können wir
uns sicher sein? Diese Musik, nach der viel zu wenig Menschen bisher süchtig
sind, sollte eigentlich und endlich von vielen vielen Menschen gehört
werden!
Laneway (Melbourne/Australien)
Louise O’Reilly,
Paul Hannan und alles dazwischen sind Laneway. Sie leben und erleben in einer
Hütte umgeben von Glühwürmchen, einem erloschenen Vulkan, verborgen durch
schwere, schwüle Luft und das Rauschen einer Quelle in den Bergen irgendwo in
Australien. In diesem, ihrem Lebensraum werden Blumen im Haar, das Klackern von
Stiefeln, ein Hüftschwung übersetzt in die Geräusche vom Tod von 1000 Sommern.
Dort schreiben sie, trauern, reparieren Rohre und spalten Holz. Sie sind gereist
– zurückgekehrt und haben dabei Geschichten gesammelt von Orten, Reisen,
Zuhause, vom Suchen, Finden – und doch wieder Verlegen. Sie erzählen ihre
Geschichten durch das Verweben von Gitarre und Gesang in Harmonien und
wunderschöne Stimmen, folky Surf Gitarren, hypnotische, gespenstische, wilde,
verführende, einsame und vor Allem freie Übersetzungen der (Er-)Lebens und was
sie erzählen macht sofort solch einen Sinn, dass es einem gleichzeitig bekannt
vorkommt und dabei doch eindeutig einzigartig erscheint. Kein Wunder, dass sie
von Robert Forster entdeckt wurden und mittlerweile den von den Go-Betweens ins
Leben gerufene Grant McLennan Memorial Prize für ausgezeichnetes Songwriting
eingeheimst haben!
Nach den
Konzerten: Girl From
Zorch. Plattendrehen. Independent,
Tarantinotrash, Post-Punk.
Di
16.07. Hasenschaukel präsentiert:
CHUCKAMUCK (Berlin/D) auf der MS Hedi!
Konzert.
Garagenpunk.
Chuckamuck lieben
Wasser, Häfen und Hamburg! Und wir lieben Chuckamuck!
Als sie, vor nun
schon 5 Jahren, zum ersten Mal in die Hasenschaukel stolperten und uns mit ihrem
unbändigen, charmanten Garagenpunk – dem der Milkshakes um Billy Childish nicht
unähnlich – Köpfe und Ohren durchpusteten, eroberten sie unsere Herzen im Sturm!
Es folgten
zig Auftritte in und
um die Hasenschaukel und anderen, viel größeren
Clubs…und zwei fantastische LPs!
Am 16.07. erfüllen
wir uns unseren gemeinsamen Traum noch ein zweites Mal, die Hedi zusammen zu
entern und das Wasser zum Sprudeln
zu bringen wie
(taz-Zitat) „Brausetabletten im Ozean“!
Und NACH der Hedi, ab ca. 22:00, CHUCKAMUCK
After Show Party in der
Hasenschaukel mit Mohair Sam (CHUCKAMUCK) an
den Plattentellern!
Mi
17.07. Anarchist Folk Rocker.
Plattenlegen.
Punk, Folk, Schmalz.
Do 18.07. Alexander Kasbohm. Plattendrehen.
Alexander Kasbohm
dreht normalerweise die Platten bei Brandy Startup. Heute zeigt er seine obskure
Seite.
Fr
19.07. Freddy And The
Phantoms (Kopenhagen/Dänemark).
Konzert. Psychedelic Rock, Southern Rock, Blues and Country
Rock.
Kurz vor dem ganz großen Durchbruch stehen
Freddy and the Phantoms in ihrer Heimat mit ihrem swingenden, schmutzig-düsteren
Country-Rock 'n' Roll, inspiriert von Bands wie The Band und CCR.
Vom dänischen Musikmagazin GAFFA wurden sie als „Beste Dänische
Band“ nominiert und nun spielen sie schon zum 2. mal bei uns in der kleinen
Hasenschaukel! Mit ihrem zweiten Album „Shadows Across the Country“ haben sie
sich am Sound der Sixties orientiert und inspiriert durch Martin Scorsese’s
Dokumentarfilm „Living in the Material World“, geht es textlich viel um das
Leben in der heutigen Welt und um das blinde Sich-Ausleben, ohne nach links und
rechts zu schauen. Eine Kritik am Schatten, der übers Land zieht. In alle seinen
Auslegungen. Ihre Musik hebt sich wunderbar vom vorherrschenden minimalistischen
nordischen Indie-Rock ab, durch Chöre, Percussion und eine Vielfalt an
Instrumenten, wie zum Beispiel Lap Steel Gitarre, Pedal Steel, Orgel, Harmonica,
und und und.
Her damit! Das muss
man hören und lieben!
Nach dem
Konzert: Palärmo Holiday.
Platztendrehen. Schallplattenunterhalter Palärmo Chris
& Johnny Holiday. Powerpop, Postpunk, kantige Klassiker und Dinger, die im
Ohr kribbeln, im Herz brennen und im Standbein jucken.
Sa 20.07.
Atavistic Kicks. Plattendrehen.
Garage, Beat,
Punk, R&B, etc.
Atavistic Kicks ist
eine mehrmals im Monat stattfindende Auflegeveranstaltung in kleinen Clubs und
Bars Berlins, heute zum dritten Mal in der Hasenschaukel. Gespielt wird eine
irre, unvoreingenommene und tolle Mischung aus Garage, Beat, Punk, R&B,
Freakbeat, Rock’n’Roll, Rockabilly, Blues, Country, Protopunk und sollte es spät
werden, Country, Blues, Folk, Hot-Jazz und early Ethnic
Music.
Mi
24.07. Guy Connor
(Manchester/UK).
Konzert.
Singer-Songwriter, Folk.
Guy Connor kommt aus
dem Norden Englands, aus Manchester, auf Solo-Tour zu uns gereist. Seine Musik
klingt nach Sommer, der Orgelsound lässt an vergangene Zeiten erinnern. Mit
einer Stimme, die etwas rau und dennoch samtig klingt, spannt er uns auf die
Folter. Was für Instrumente er wohl mitbringt, um uns mit seinem Sound den
Sommer zu versüßen – wir sind gespannt!
Nach dem
Konzert: Anarchist
Folk Rocker. Plattenlegen. Punk, Folk,
Schmalz.
Do
25.07. Patrik
Fitzgerald
(London/UK). Konzert. Acoustic,
Singer-Songwriter, Folk, Punk.
Im heißen Sommer
1977 läuft ein kleiner Mann inmitten der anderen bunten Punk-Rock-Ikonen umher,
die sich in London tummeln. Sein Gitarrenkoffer ist größer als die der anderen.
Die drei Akkorde, die er spielt, sind wohl, wie er Jahre später zugibt, die
falschen…
Patrik Fitzgerald
brachte den Folk mitsamt Akustikgitarren in den Punk-Rock. Sozialkritische
Texte, Teenage Angst und sanfte Liebeslieder – seine frühen, auf Small Wonder
veröffentlichten Platten riefen die Industrie auf den Plan. Polydor sah ein
Teenage Idol, das man perfekt vermarkten könnte. Patrik Fitzgerald sah das
anders. Nach nur einem Album, dem grandiosen, größtenteils mit Band
eingespielten „Grubby Stories“ (gerade neu veröffentlicht!) löste er sich vom
Label und begann wieder eigene, kleine Platten herauszubringen. Jede für sich
ein Meisterwerk und Grundstein für die neugeborene Lo-Fi-Szene. Irgendwann wurde
Patrik die Sinnlosigkeit der Musikwelt zu erdrückend und er wanderte nach
Neuseeland aus, um als Sozialarbeiter Basisarbeit zu verrichten. Das nennen wir
konsequent. Sein Einfluss jedoch ist nicht zu vergessen. Vor Kurzem wurde ein
Tribut-Sampler veröffentlicht, u.A. mit Motorpsycho, Atilla The Stockbroker,
Jello Biafra (Dead Kennedys), Terry Lee Hale, Jackie Leven, Benjamin Zephaniah,
Israelvis…sie alle bekennen sich als Fans. Alle paar Jahre lässt sich Patrik
auch überreden, live zu spielen. Wir sind stolz wie Bolle, dass er nun schon
fast Stammbesucher unserer kleinen pinken Bühne ist und halten schon die
Sicherheitsnadeln für unsere Herzen bereit.
Nach dem Konzert:
Hasenrodeo.
Plattendrehen,
-klicken, -legen.
Überraschungs-DJs
aus dem Hasenschaukelkader.
Fr
26.07. Golden Sisters. Plattendrehen. Indie und viel
Drumherum.
Sa
27.07. Toni's Vinyl-Club. Plattendrehen. Punk, New Wave, Powerpop,
Rock’n‘Roll.
Mi 31.07. Stanley Brinks and
the Flying Kaniks (New York/USA,
Norwegen), Freschard
(Berlin/D)
André Herman Düne
(aka Stanley Brinks) und Clemence Freschard waren schon so oft bei uns, daß sie
längst schon so etwas wie Hasenfamilienmitglieder sind. Wir kriegen einfach
niiie genug von ihrer verzaubernden, immer wieder neu interpretierten Musik, dem
geradezu weisen Humor und der charismatischen Energie, mit der sie unseren
kleinen Raum bis zum bersten anfüllen.
Und als wäre das
allein nicht schon atemberaubend genug, bringen die beiden dieses mal wieder das
norwegische Trio The Flying Kaniks mit und lassen damit die Glücksgefühlsskala
bis zum Anschlag ansteigen!
Wer von euch sie
schon 2011 alle zusammen bei uns erleben durfte, weiß wie unglaublich
fantastisch das werden wird!
Allen anderen können
wir nur ans Herz legen: VERPASST DAS BLOß NICHT!
Nach dem
Konzert: Anarchist
Folk Rocker. Plattenlegen. Punk, Folk,
Schmalz.
KfW und EBWE müssen nach Erdrutsch in serbischer Braunkohlemine ihren Einfluss auf Betreiber EPS nutzen
1.7.2013 Ein Erdrutsch, ausgelöst durch die Bergbauaktivitäten der Kolubara Braunkohlemine in Serbien hat im Dorf Junkovac fünf Häuser zerstört. Ein Hügel in der Nähe des Dorfs hatte sich Anfang Juni in Bewegung gesetzt. Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sind finanziell an den Aktivitäten der Braunkohlemine beteiligt. Umweltorganisationen fordern deshalb, dass sie ihren Einfluss auf den serbischen Betreiber EPS nutzen sollen, um sicher zu stellen, dass die Betroffenen korrekt entschädigt werden und die Probleme durch den Braunkohleabbau gelöst werden.
Der Tagebau Kolubara ist der größte Braunkohlekomplex in Serbien und wird vom staatlichen Energieunternehmen EPS betrieben. Lokale Bevölkerung und serbische Medien berichten, dass der Abraum von zwei Braunkohlefeldern (B und C) in der Nähe von Junkovac gelagert wurde. „EPS hat sich offensichtlich nicht hinreichend um den Schutz von Umwelt und Nachbarschaft vor möglichen negativen Konsequenzen dieser Lagerung gekümmert“, erklärt Zvezdan Kalmar von der serbischen Umweltorganisation CEKOR.
Seit Beginn des Erdrutsches versuchen EPS Mitarbeiter, die Bewegung der Erdmassen zu stoppen, erreichten aber bisher nur, dass sich die Geschwindigkeit verlangsamte. Staatliche Bergbauinspektoren besuchten den Standort und haben versprochen, den Grund für den Bergrutsch zu untersuchen. „Die Einwohner von Jankovac beruhigt dies nicht, sie fragen sich, was aus ihnen werden soll und wohin sie gehen könnten“, so Kalmar.
„Dieses Unglück passierte voraussichtlich, weil EPS unverantwortlich wirtschaftet und den Abraum einfach ablagert, ohne sich um das Risiko von Bergrutschen zu kümmern“, fährt Kalmar fort. „Und jetzt sind Leben und Besitz von Menschen bedroht durch diesen sorglosen Umgang. Wir haben den serbischen Ombudsman um Hilfe gebeten, denn die Menschen in Junkovac brauchen dringend Unterstützung.“ Zwei Familien, deren Häuser zerstört wurden, haben das Dorf verlassen, andere Familien sollen schnell umgesiedelt werden. Sie befürchten jedoch, dass sie keine Kompensation erhalten, wenn sie ihre Häuser einmal aufgegeben haben.
Einige der Bergbauaktivitäten im Kolubara-Feld C sind von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) mit finanziert worden. „Beide Institutionen stellen heraus, bei ihrer Finanzierung gehe es nur um Maschinen zur Verbesserung der Kohlequalität in einem anderen Teil der Mine. Deshalb weigern sie sich, Verantwortung für weitergehende Umwelt- und Umsiedlungsprobleme der Kolubaramine zu übernehmen. Das verkennt jedoch, dass das von KfW und EBWE finanzierte Projekt elementarer Teil der gesamten Abbauaktivitäten ist und ist somit eine billige Ausrede“, sagt Regine Richter von der Umweltorganisation urgewald. „KfW und EBWE müssen endlich ihren Einfluss nutzen und Druck auf EPS machen, damit das Energieunternehmen den Leuten, die vom unverantwortlichen Handeln EPS’ betroffen sind, echte Alternativen und Kompensation bietet“, so Mona Bricke von der klima-allianz deutschland.
1.253 Gigawattstunden Strom aus Klärgas erzeugt
WIESBADEN - Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 1 253 Gigawattstunden
Strom
aus Klärgas in Kläranlagen erzeugt. Gegenüber 2011 war das ein Plus von
3,6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger
Ergebnisse weiter mitteilt, entspricht diese Strommenge dem
durchschnittlichen Verbrauch von rund 360 000 Haushalten. Gemessen an der
Strombereitstellung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2012 hatte das Klärgas
aber nur einen sehr geringen Anteil von rund 1 %.
Insgesamt wurden im Jahr 2012 in Kläranlagen rund 20 491 Terajoule Klärgas gewonnen, das entsprach einem Anstieg um 1,3 % gegenüber dem Jahr 2011. In Deutschland gibt es mehr als 10 000 Kläranlagen, jedoch nur in rund 1 200 Anlagen wird im Rahmen der Klärschlammfaulung Klärgas gewonnen. Der überwiegende Teil des gewonnenen Klärgases (90 %) wird in diesen Kläranlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt.
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
aus Klärgas in Kläranlagen erzeugt. Gegenüber 2011 war das ein Plus von
3,6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger
Ergebnisse weiter mitteilt, entspricht diese Strommenge dem
durchschnittlichen Verbrauch von rund 360 000 Haushalten. Gemessen an der
Strombereitstellung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2012 hatte das Klärgas
aber nur einen sehr geringen Anteil von rund 1 %.
Insgesamt wurden im Jahr 2012 in Kläranlagen rund 20 491 Terajoule Klärgas gewonnen, das entsprach einem Anstieg um 1,3 % gegenüber dem Jahr 2011. In Deutschland gibt es mehr als 10 000 Kläranlagen, jedoch nur in rund 1 200 Anlagen wird im Rahmen der Klärschlammfaulung Klärgas gewonnen. Der überwiegende Teil des gewonnenen Klärgases (90 %) wird in diesen Kläranlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt.
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Naziaufmarsch am 6.7. in Halle verhindern! - Aufruf des Zusammenschlusses antifaschistischer Gruppen in Halle
Am 06. Juli 2013 wollen Neonazis aus der Region in Halle demonstrieren. Warum und weshalb spielt dabei genau genommen keine Rolle. Denn dass Nazis nicht durch die Gegend laufen sollten, ohne Probleme zu bekommen, hat nichts mit ihren meist an den Haaren herbeigezogenen Themen zu tun. Es ist vielmehr ihre nationalsozialistische Ideologie, die nicht unwidersprochen bleiben soll. Und weil noch der dümmste Nazi aufgrund der mit dieser Ideologie notwendig einhergehenden Gewaltbereitschaft eine unmittelbare Gefahr für jeden ist, der in sein ausgeprägtes Feindbild passt, ist es notwendig, ihm den öffentlichen Raum zu nehmen, ihm offensiv entgegenzutreten.
Zuletzt wollten Nazis am 01. Mai 2011 in Halle „den Volkszorn auf die Straße tragen“. Damals scheiterten sie glorreich, und beschritten aufgrund mehrerer entschlossener Blockaden tausender Gegendemonstranten und zahlreicher direkter Aktionen hunderter Antifas einen nur sehr kurzen Leidensweg rund um den Riebeckplatz. Auch am 06. Juli 2013 wollen sie sich wieder am halleschen Hauptbahnhof zusammenrotten – offensichtlich im wahrsten Sinne des Wortes unbelehrbar. Doch ob lernresistent oder nicht, es gilt, den Nazis auch dieses Mal wieder eine ordentliche Lektion zu erteilen.
Ein Naziaufmarsch hat dabei sogar einiges mit der sogenannten Jahrtausendflut gemein. Beim Hochwasser sollte man als halbwegs vernünftiger Mensch nämlich nicht aus irgendeinem Patriotismus für „unser Land“ oder „unsere bedrohte Stadt“ als „ein Volk“ aktiv werden, sondern schlicht, weil es menschlich und richtig ist, einzelnen Menschen zu helfen, wenn sie Not leiden. Auch gegen einen Naziaufmarsch sollte man nicht deshalb protestieren, weil Halle so zeigen kann, dass es „bunt statt braun“ ist, oder weil Nazis in „unserer Stadt“ oder gar „unserem Land“ nichts zu suchen hätten. Auf die Straße gehen sollte man einfach, um die aggressiven Schläger und Hetzer daran zu hindern, andere Menschen einzuschüchtern oder anzugreifen. Gegen Nazis vorzugehen ist so notwendig, wie Blumengießen und alten Omas über die Straße helfen, und kein Grund, sich darauf etwas einzubilden oder zu glauben, man hätte damit irgendetwas verändert. Denn Halle ist nicht bunt. Nazis gehören zu Deutschland, wie die Schmeißfliege zum Scheißhaufen. Und es ist eigentlich unmöglich, Rassismus, Sozialdarwinismus und Antisemitismus zu kritisieren, ohne über die kapitalistischen Verhältnisse zu sprechen, und Nazis zu bekämpfen, ohne sich Gedanken über die deutschen Zustände zu machen.
Im Juni 2009, als die Nazis schon einmal nach knapp 1000 Metern entnervt umdrehen mussten, und im Mai 2011, als sie einen etwa gleichlangen Spießrutenlauf absolvierten, haben wir im Vorfeld festgestellt: Man muss den Nazis einfach ihre Auftritte versauen, um sich danach wieder ungestört der Kritik der Verhältnisse widmen oder einfach nur in Ruhe in die Kneipe gehen zu können. Daran hat sich nichts geändert, weshalb es am 06. Juli 2013 um 12 Uhr heißen muss: Halle/Saale Hauptbahnhof, Endstation! Eine „gute Heimreise“ wünschen kann schließlich nicht nur die NPD.
Antifaschistische Gruppen Halle (Juni 2013)
Eva Bulling-Schröter: Strommarkt überwachen und Industrie beteiligen
"Industrierabatte einschränken, den Endkundenmarkt für Strom überwachen - Empfehlungen von aktuellen Studien im Auftrag von Greenpeace bestätigen die Forderungen der LINKEN nach sozialen Strompreisen", kommentiert Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Ergebnisse der Untersuchungen des Öko-Instituts und des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft zum Thema Strompreise. Bulling-Schröter weiter:
"Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien hat nur noch geringen Einfluss auf die Höhe der Ökostromumlage (EEG-Umlage) und den Strompreis insgesamt. Zudem repräsentiert die EEG-Umlage immer weniger den zusätzlichen Aufwand für die betriebswirtschaftlich noch teurere regenerative Erzeugung. Wesentliche Stellschrauben für den Strompreis sind vielmehr der Umfang der EEG-Ermäßigungen für die energieintensive Industrie sowie die Wettbewerbsintensität im Endkundengeschäft. Genau hier setzt auch DIE LINKE an:
Die Industrie darf nur noch dann von der Zahlung der EEG-Umlage und anderen Umlagen sowie Abgaben anteilig befreit werden, wenn sie tatsächlich mit ihren - trotz moderner Verfahren - energieintensiv hergestellten Produkten im Wettbewerb mit außereuropäischen Firmen steht, welche nur einer schwachen Umweltgesetzgebung unterliegen. Zudem muss endlich auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern in der Stromrechnung ankommen, dass der Börsenstrompreis infolge des Ausbaus erneuerbarer Energien beständig sinkt. Dies geschieht aber seit Jahren nicht. Hingegen legen die Stromversorger die gestiegene EEG-Umlage regelmäßig und vollständig auf den Strompreis um. Darum braucht es eine Strompreisaufsicht für das Endkundengeschäft – adäquat der existierenden Aufsicht für den Strom-Großhandelsmarkt."
Mein unmoralisches Angebot - Matthias Willenbacher
Veröffentlicht am 28.06.2013
Es klingt wie der typische „American Dream": Von der Zwei-Mann-Bude zum Weltunternehmen.
Vom Pfälzer Bauernsohn zum Chef von 1.800 Mitarbeitern.
Doch der wahre Traum des Matthias Willenbacher ist ein anderer: Eine Welt ohne Atommüll und Kohlestaub. Eine Welt voller sauberer, erneuerbarer Energie.
Dafür würde er sogar seine Firma mit Milliardenumsatz verschenken. Ist dieser Mann verrückt? Oder genial?
Wir möchten so schnell als möglich 100 Prozent Erneuerbare Energien erreichen und das als Signal senden. Das, was wir in der Vergangenheit immer wieder festgestellt haben oder leider feststellen mussten, ist, dass Enrneuerbare Energien immer unterschätzt warden.
Sein Ziel heißt „100 Prozent erneuerbare Energien -- und zwar sofort". Dafür ist er bereit, alles zu geben.
Ich werde alle Kraft darein investieren, damit es in den nächsten zehen Jahren auch so kommen wird.
Aber es braucht eine, die vorangeht - unsere Kanzlerin.
Also macht er der Kanzlerin ein „unmoralische Angebot".
Nein, Willenbacher möchte nicht „verführen" -- er setzt auf die Kraft der Argumente und sein schlüssiges Konzept. Er hat den Masterplan für ein neues Energiesystem: sauber, dezentral und jetzt schon preiswerter als Kohle, Öl oder Atom.
Und das Schöne dabei: Jeder Bürger kann mitmachen und so die wahre Energiewende gestalten.
Neugierig? "Mein unmoralisches Angebot" ist ab sofort im Handel erhältlich.
Vom Pfälzer Bauernsohn zum Chef von 1.800 Mitarbeitern.
Doch der wahre Traum des Matthias Willenbacher ist ein anderer: Eine Welt ohne Atommüll und Kohlestaub. Eine Welt voller sauberer, erneuerbarer Energie.
Dafür würde er sogar seine Firma mit Milliardenumsatz verschenken. Ist dieser Mann verrückt? Oder genial?
Wir möchten so schnell als möglich 100 Prozent Erneuerbare Energien erreichen und das als Signal senden. Das, was wir in der Vergangenheit immer wieder festgestellt haben oder leider feststellen mussten, ist, dass Enrneuerbare Energien immer unterschätzt warden.
Sein Ziel heißt „100 Prozent erneuerbare Energien -- und zwar sofort". Dafür ist er bereit, alles zu geben.
Ich werde alle Kraft darein investieren, damit es in den nächsten zehen Jahren auch so kommen wird.
Aber es braucht eine, die vorangeht - unsere Kanzlerin.
Also macht er der Kanzlerin ein „unmoralische Angebot".
Nein, Willenbacher möchte nicht „verführen" -- er setzt auf die Kraft der Argumente und sein schlüssiges Konzept. Er hat den Masterplan für ein neues Energiesystem: sauber, dezentral und jetzt schon preiswerter als Kohle, Öl oder Atom.
Und das Schöne dabei: Jeder Bürger kann mitmachen und so die wahre Energiewende gestalten.
Neugierig? "Mein unmoralisches Angebot" ist ab sofort im Handel erhältlich.
Strompreise für Privathaushalte können 2014 sinken - Greenpeace: Energiekonzerne müssen günstige Börsenpreise weiterreichen
Berlin, 1. Juli 2013 – Die Strompreise für Haushalte könnten im Jahr 2014 sinken, wenn die großen Energieversorger niedrige Erzeugungskosten an alle Verbraucher weiterreichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace. Laut Studie wird die EEG-Umlage jedoch voraussichtlich auf 6,1 Cent pro Kilowattstunde steigen. Grund ist vor allem der sinkende Strompreis an der Börse. „Die Bundesregierung könnte mit einfachen politischen Mitteln Privathaushalte und Mittelstand entlasten“, sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace. „Strom aus Erneuerbaren Energien wird immer günstiger. Doch bislang profitiert hauptsächlich die Industrie davon.“ Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, die ungerechtfertigten Ausnahmen für die Industrie zu reduzieren und die Stromerzeugung fairer zu besteuern. Dies würde die Ökostrom-Umlage um 2,4 Cent senken.
Die heute in Berlin vorgestellte Studie zeigt, dass die Summe aus Börsenpreisentwicklung und EEG-Umlage entscheidend für die Bewertung der Strompreisentwicklung ist. Die so beschriebenen Systemkosten der Stromversorgung werden in 2014 voraussichtlich um 0,6 Cent fallen und auch in den nächsten Jahren weiter absinken. Der massive Einbruch des Strompreises an der Börse auf unter vier Cent pro Kilowattstunde sorgt hingegen für einen Anstieg der EEG-Umlage, denn dadurch steigt die Differenz zur gesetzlich festgelegten Vergütung von Wind, Sonne und Biomasse. Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird der Aufschlag erhoben, um die Energiewende zu finanzieren.
„Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass die Energieversorger gesunkene Börsenpreise an die Haushalte weitergeben“, sagt Dr. Felix Matthes vom Öko-Institut. „Dann braucht in den nächsten Jahren niemand steigende Preise zu fürchten.“ Laut Studie wirkt vor allem der massive Preisverfall der CO2-Zertifikate im Emissionshandel auf den Börsenhandel und erhöht so die EEG-Umlage. Ein funktionierender Emissionshandel mit Preisen von 40 Euro pro Tonne CO2 würde die Umlage um 1,3 Cent reduzieren. Doch genau hier blockiert auch die Bundesregierung, die sich einer notwendigen Verknappung der CO2-Zertifikate verweigert.
Greenpeace fordert Reform der Stromsteuer und weniger Industrieausnahmen
1691 Unternehmen entziehen sich derzeit im Umfang von vier Milliarden Euro einer Finanzierung der Energiewende. Würden die Kosten gerechter verteilt, könnte dies die Bürger um 1,6 Cent pro Kilowattstunde entlasten. Greenpeace verlangt darüber hinaus, die Strombesteuerung zu reformieren und Erneuerbare Energien geringer oder gar nicht zu besteuern. Wind und Sonne verursachen deutlich weniger gesellschaftliche Folgekosten wie z.B. für Umweltschäden und sollten weniger staatliche Abgaben zahlen müssen als Kohle und Atom. Auf diese Art würde die EEG-Umlage noch einmal um bis zu 0,8 Cent auf insgesamt 2,4 Cent pro Kilowattstunde sinken. Ein Drei-Personen-Haushalt könnte bei einem Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden etwa 100 Euro jährlich einsparen.
Drei Anti-Atomkraft-Demonstrationen am 14. September 2013
Drei Anti-Atomkraft-Demonstrationen am 14. September 2013
Am 30.06.2013 hat in Duisburg die Landeskonferenz der nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen getagt. Mit dabei waren auch AtomkraftgegnnerInnen aus Niedersachsen. Zeitgleich werden am 14. September Demonstrationen gegen die Atomanlagen in Duisburg und Braunschweig stattfinden. Ebenfalls am 14. September wird in Frankreich gegen das AKW Catenom demonstriert. Weitere informationen zur Landeskonferenz und den anstehenden Demonstrationen unter:
Am 30.06.2013 hat in Duisburg die Landeskonferenz der nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen getagt. Mit dabei waren auch AtomkraftgegnnerInnen aus Niedersachsen. Zeitgleich werden am 14. September Demonstrationen gegen die Atomanlagen in Duisburg und Braunschweig stattfinden. Ebenfalls am 14. September wird in Frankreich gegen das AKW Catenom demonstriert. Weitere informationen zur Landeskonferenz und den anstehenden Demonstrationen unter:
http://de.indymedia.org/2013/07/346429.shtml
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