KI wurde auf unserem kollektiven menschlichen Wissen aufgebaut -- sie gehört uns, nicht einer Handvoll Milliardären. Wenn wir jetzt aktiv werden, können wir mutige Gesetzgebende mit einer massiven globalen Forderung nach Regulierung und Richtlinien unterstützen und der Tech-Lobby einen Strich durch die Rechnung machen.
Ekō-Mitglieder auf der ganzen Welt fordern politische und wirtschaftliche Entscheidungstragenden auf, sich zu fünf Grundsätzen zu verpflichten, die die Zukunft der KI bestimmen sollen:
1. Der Mensch sitzt am Steuer: Die Menschheit muss die Kontrolle über die von ihr geschaffenen Technologien behalten.
2. KI darf die Menschheit nicht auslöschen und keine katastrophalen und existenziellen Risiken verursachen: Wir müssen die Menschheit vor den katastrophalen und existenziellen Risiken schützen, die von fortschrittlicher KI ausgehen.
3. Menschenrechte und Demokratie müssen geschützt werden: Wir müssen Menschenrechte und Demokratie vor dem Missbrauch von KI schützen.
4. KI-Unternehmen und ihre Nutzer haften für Schäden: Wir müssen sicherstellen, dass KI im öffentlichen Interesse reguliert wird, mit klarer Rechenschaftspflicht sowohl für Entwickler als auch für Nutzer.
5. Auswirkungen auf Umwelt und Klima müssen minimiert werden: Wir müssen die Natur und das Klima vor Umweltschäden schützen, die aus der KI-Entwicklung resultieren.
Wir haben bereits die verheerenden Folgen erlebt, die entstehen, wenn man es den großen Tech-Unternehmen überlässt, sich selbst zu regulieren -- Demokratien, die durch Desinformation im industriellen Maßstab erschüttert werden; Gesellschaften, die durch algorithmisch gesteuerten Hass gespalten werden; unsere Privatsphäre, die verletzt wird, und unsere Kinder, denen Schaden zugefügt wird.
Doch diese Technologie kann nur existieren, weil wir existieren. Sie hängt von der Summe des gesamten Wissens und der Kreativität der Menschheit ab. Daher gehört KI uns allen – der gesamten Menschheit – und nicht nur Tech-Milliardären wie Sam Altman von OpenAI und Alex Karp von Palantir.
Und genau diese Klasse von Milliardären nistet sich in den Machtzentren ein und verfügt über einen erschreckend großen politischen Einfluss. Es gibt kaum eine Wahl, in die Musk nicht einzugreifen versucht, und Milliardäre haben 100 Millionen Dollar bereitgestellt, um bei den US-Zwischenwahlen jenen Kandidat*innen zum Sieg zu verhelfen, die sich gegen die Regulierung der Industrie einsetzen.
Tech-Unternehmen scheinen sich nicht um den Schaden zu kümmern, den sie anrichten könnten. Die Welt ist zum Versuchslabor für ihre ungetestete Technologie geworden, und Milliarden von uns sind ihre Versuchskaninchen. Big Tech kämpft hart gegen die Regulierung – sie investieren Millionen in Lobbyarbeit, um die Opposition zu zerschlagen, während sie jeden Monat neue Produkte auf den Markt bringen.
Aber wir können uns hinter unserer eigenen Vision vereinen – einem Manifest für eine menschenfreundliche KI-Zukunft – und wir können es Regierungen, Gerichten und Vorstandsetagen vorlegen, um sicherzustellen, dass Technologie für die Menschen arbeitet … und nicht gegen sie.
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