Der flächendeckende Ausbau der Erneuerbaren Energien ist der Kern einer jeden Klimaschutzpolitik. Seit 2000 wurde dieser im Rahmen des EEG im Wesentlichen vom breiten Engagement der Bürgerenergien getragen. Die Umstellung von der festen Einspeisevergütung im EEG hin zu Ausschreibung hat diesen Ausbau in Deutschland massiv vor die Wand gefahren, eben weil dadurch bürgerliche Investitionen erheblich behindert wurden.
Doch der Öffentlichkeit ist dies kaum bewusst. Noch immer gehen die meisten Kommentator*innen in den Medien, die Bundesregierung, die Mehrheit im Bundestag, ja selbst ein Teil der Branche der Erneuerbare Energien, sowie deren Verbände davon aus, dass die Umstellung von der festen Eispeisevergütung auf Ausschreibungen den Ausbau der Erneuerbaren Energien befördern und deren Ausbaukosten schnell senken würde. Man glaubt, die bürgerlichen Akteure würden daran teilhaben. Doch Insider*innen wird immer klarer, dass genau das nicht stimmt. Dennoch hält die Bundesregierung unbeirrt an den Ausschreibungen fest, obwohl der Ausbau der Erneuerbare Energien immer stärker einbricht.Politische Weichen für Bürgerenergie analysieren & neu ausrichten! | Hans-Josef Fell
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen