„Die
Räumung des Hambacher Forsts und Eigenmächtigkeiten des Co-Vorsitzenden
Pofalla vergiften das Gesprächsklima der heutigen Sitzung der
Kohlekommission. Die Kommission hängt an einem seidenen Faden, denn es
ist nicht sicher, ob die Umweltverbände bleiben. Geklärt werden muss,
unter welchen Bedingungen eine Weiterarbeit möglich ist. Es wird
dringend ein Moratorium für die Rodung gebraucht, um die Suche nach
Alternativen zur Rodung zu finden. Geklärt werden muss auch, mit wem
Pofalla wann die veröffentlichten Zahlen abgesprochen hat“, erklärt
Lorenz Gösta Beutin, klima- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion
DIE LINKE, zu den aktuellen Berichten einer angeblichen Einigung über
einen Kohleausstiegspfad. Beutin weiter:
„Wer
behauptet, der Hambacher Forst müsste in jedem Fall weichen, hat von
Energiewirtschaft keine Ahnung. Es gibt eben nicht nur die RWE-Wahrheit,
denn Umweltverbände und wissenschaftliche Institute beschäftigen sich
seit Jahren mit dem Kohleausstieg. Richtig ist: Der Hambacher Forst
könnte durchaus gerettet werden, sofern die 20 schmutzigsten
Braunkohlekraftwerke bis 2020 abgeschaltet werden wie DIE LINKE dies
fordert. Zumindest sind die kommenden drei Jahre locker überbrückbar,
eine Zeit, die jetzt gebraucht wird, um kluge Lösungen zu finden.“
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