Der frühere grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell ist etwas fassungslos über die Ergebnisse des Dieselgipfels. Was ihn besonders stört, schreibt er in seinem Standpunkt.
Einziges „Ergebnis“ des Dieselgipfels ist die Bereitschaft der kriminell betrügenden Automobilkonzerne ihre Betrugs-Software nun bei fünf Millionen Autos selbst zu korrigieren. Unglaublich, nun soll der Dreckausstoß dieser Autos tatsächlich auf das allerselbstverständlichste, nämlich die Einhaltung des gesetzlich geforderten Niveaus begrenzt werden. Eine Selbstverständlichkeit, die eigentlich Gerichten vorbehalten ist und nicht erst von medial hochgespielten Politiker- und Managerrunden vereinbart werden sollte. Dabei sind selbst diese gesetzlichen Grenzwerte noch zu hoch, um wirkliche Gesundheitsvorsoge leisten zu können.
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