Berlin,
2. 8. 2017 – Freiwillige Softwareupdates für 5,3 Millionen Dieselautos
sollen deren Stickoxid-Ausstoß laut VDA um 25 bis 30 Prozent senken und
so die Luftprobleme der Städte lösen. Dies hat Verkehrsminister
Alexander Dobrindt (CSU) heute mit Ministerpräsidenten und Vertretern
der Autoindustrie auf dem Dieselgipfel beschlossen. Es kommentiert Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan:
Der Verkehrsminister und die Hersteller haben heute versagt, drohende Fahrverbote abzuwenden. Nun muss Kanzlerin Merkel den Scherbenhaufen zusammenfegen, den Dobrindt ihr hinterlässt. Nur eine blaue Plakette kann einen verkehrspolitischen Flickenteppich aus Fahrverboten verhindern. Damit die Stadtluft dauerhaft besser wird und der Verkehr endlich einen Beitrag zum Klimaschutz liefert, muss die Bundesregierung jetzt den mittelfristigen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor einleiten.“

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