Auf dem gestrigen Windgipfel von Wirtschaftsminister Altmaier zeichnen sich als Ergebnis nur minimale Korrekturen bei der Frage nach der Bereitstellung von mehr Windkraftflächen ab. Eine Korrektur der verfehlten Umstellung im EEG auf Ausschreibungen wird es aber nicht geben, da sie nicht in das Zentrum der Forderungen gestellt wurde. Nötig wäre neben dem Bereitstellen von mehr Windkraftflächen ein Zurück zu festen Einspeisetarifen zumindest für Investitionen unter 40 MW.
Weder der Bundesverband Windenergie (BWE), noch andere Windkraftbefürworter haben eine fundamentale Korrektur des verheerenden EEG 2017 gefordert. Das EEG 2017, verantwortet von Minister Altmaier, hatte ja die Grundlage für den Einbruch der Windkraftinvestitionen geschaffen. Verursacher Altmaier wurde dafür nicht zur Rechenschaft gezogen, dass er mit dem Wechsel zu Ausschreibungen die einst blühenden und Akzeptanz schaffenden Bürgerenergieprojekte erstickt hatte. Er wurde auch nicht zur Verantwortung gezogen dafür, dass das Ausschreibungsvolumen viel zu klein ist, um wirksamen Klimaschutz und eine Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien herbeizuführen.Altmaiers Windgipfel wird kein Ende der Windkraftblockade bringen | Hans-Josef Fell
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