(BUP) Zur Meldung, dass das kanadische Unternehmen Potash Corporation of
Saskatchewan (PCS) die Pläne, K+S zu übernehmen, fallen lasse, erklärt
Marjana Schott, umwelt- und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der
Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Nach dem Rückzug von
Potash sind die Arbeitsplätze nicht sicherer als vorher. Der
internationale Konzentrationsprozess in der Kaliindustrie läuft weiter.
Und leider gefährdet K+S selbst Arbeitsplätze, weil der Konzern
Umweltgesetze nicht einhält.“
Wie VW hänge auch K+S ein
handfester Umweltskandal an. Die Ermittlungen aus Thüringen und Hessen
wegen Gewässerverschmutzung liefen weiter. Zudem mahne die Europäische
Kommission Deutschland, da es nicht dafür sorge, dass K+S die
Wasserrahmenrichtline einhalte, so Schott.
„Es ist
hochproblematisch, dass Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in
ihrem Vier-Phasen-Plan gegen besseres Wissen die Versenkung von
Salzlauge weiter ermöglichen will. Damit gerät die Genehmigungsbehörde
in das Visier von Ermittlungen. Die Ministerin muss diesen Plan
aufgeben, K+S zur Anwendung von umweltschonenden Produktionsverfahren
auf der Höhe der technischen Entwicklung zwingen und so zum Erhalt der
Arbeitsplätze beitragen.“
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