6. Oktober 2015

K+S: Ohne Umweltschutz keine sicheren Arbeitsplätze

(BUP) Zur Meldung, dass das kanadische Unternehmen Potash Corporation of Saskatchewan (PCS) die Pläne,  K+S zu übernehmen, fallen lasse, erklärt Marjana Schott, umwelt- und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Nach dem Rückzug von Potash sind die Arbeitsplätze nicht sicherer als vorher. Der internationale Konzentrationsprozess in der Kaliindustrie läuft weiter. Und leider gefährdet K+S selbst Arbeitsplätze, weil der Konzern Umweltgesetze nicht einhält.“

Wie VW hänge auch K+S ein handfester Umweltskandal an. Die Ermittlungen aus Thüringen und Hessen wegen Gewässerverschmutzung liefen weiter. Zudem mahne die Europäische Kommission Deutschland, da es nicht dafür sorge, dass K+S die Wasserrahmenrichtline einhalte, so Schott.

„Es ist hochproblematisch, dass Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in ihrem Vier-Phasen-Plan gegen besseres Wissen die Versenkung von Salzlauge weiter ermöglichen will. Damit gerät die Genehmigungsbehörde in das Visier von Ermittlungen. Die Ministerin muss diesen Plan aufgeben, K+S zur Anwendung von umweltschonenden Produktionsverfahren auf der Höhe der technischen Entwicklung zwingen und so zum Erhalt der Arbeitsplätze beitragen.“

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