26 Little Deaths – das neue Album der Komponistin, Sängerin und Violinistin Carla Kihlstedt und des Ensembles Present Music – ist eine Hommage an den makabren Humor des legendären Schriftstellers und Illustrators Edward Gorey (1925–2000), dessen 100. Geburtstag am 22. Februar 2025 gewesen wäre.
Das einstündige Werk mit 26 Miniaturen für singende Violinistin und Kammerorchester ist von Goreys makabrem Kinderbuch „The Gashlycrumb Tinies“ inspiriert. Illustriert in seinem unverwechselbaren, schraffierten Federstil, erzählt das Buch die grausamen, alphabetisch geordneten Tode von 26 Kindern: „A wie Amy, die die Treppe hinunterfiel / B wie Basil, von Bären angegriffen“, wobei die morbide Liste mit „Y wie Yorick, dem der Kopf eingeschlagen wurde“ und „Z wie Zillah, die zu viel Gin trank“ ihren Höhepunkt findet.
In der Tradition von Hanns Eisler und Kurt Weill, die mühelos zwischen Kunstlied, Popsong und Kabarett wechselten, hat Kihlstedt ein Werk geschaffen, das das Pathos, den Humor und den Witz von Goreys unvergesslichen Bildern einfängt.
„Ich bin in die Bilder hineingetreten, um über den Rahmen hinauszublicken und die Geschichte hinter der absurden Barbarei zu entdecken“, erklärt sie. „Wie Gorey mit seinen Gashlycrumb-Zeichnungen überlasse ich in den meisten Arbeiten die Frage nach dem Augenblick der Sterblichkeit der Fantasie des Betrachters – oder eben nicht … mehr“
Das einstündige Werk mit 26 Miniaturen für singende Violinistin und Kammerorchester ist von Goreys makabrem Kinderbuch „The Gashlycrumb Tinies“ inspiriert. Illustriert in seinem unverwechselbaren, schraffierten Federstil, erzählt das Buch die grausamen, alphabetisch geordneten Tode von 26 Kindern: „A wie Amy, die die Treppe hinunterfiel / B wie Basil, von Bären angegriffen“, wobei die morbide Liste mit „Y wie Yorick, dem der Kopf eingeschlagen wurde“ und „Z wie Zillah, die zu viel Gin trank“ ihren Höhepunkt findet.
In der Tradition von Hanns Eisler und Kurt Weill, die mühelos zwischen Kunstlied, Popsong und Kabarett wechselten, hat Kihlstedt ein Werk geschaffen, das das Pathos, den Humor und den Witz von Goreys unvergesslichen Bildern einfängt.
„Ich bin in die Bilder hineingetreten, um über den Rahmen hinauszublicken und die Geschichte hinter der absurden Barbarei zu entdecken“, erklärt sie. „Wie Gorey mit seinen Gashlycrumb-Zeichnungen überlasse ich in den meisten Arbeiten die Frage nach dem Augenblick der Sterblichkeit der Fantasie des Betrachters – oder eben nicht … mehr“
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