Die Corona-Lockdowns haben den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen so stark wie nie seit der Finanzkrise 2009 reduziert, doch dieser Effekt ist schnell verpufft: Ende 2020 lagen die Emissionen wieder höher als Ende 2019. Nach einer Auswertung von Forschenden der University of East Anglia, der Standford University und des Global Carbon Project waren es 210.000.000 Tonnen Kohlendioxidäquivalente mehr – 0,21 Gigatonnen. Um die Ziele des Klimavertrags von Paris einzuhalten müssten eigentlich zehnmal mehr Treibhausgase eingespart werden: Wollte die Welt die Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzen, am besten sogar auf nur anderthalb, wären jährliche Emissionsreduktionen von bis zwei Gigatonnen nötig.
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