7. Mai 2016

Greenpeace-Fotoausstellung im Museum der Arbeit: "Bis zum letzten Tropfen"

 
Nepal, Nordrussland, die USA – in diesen drei Ländern haben die Preisträger des Greenpeace Photo Award Manuel Bauer, Dmitrij Leltschuk und Uwe H. Martin die konkreten Folgen von Klimawandel und Umweltzerstörung fotografiert. Bei allen drei Projekten spielt das Gut Wasser eine wichtige Rolle. Manuel Bauer begleitete über Jahre die Bewohner des nepalesischen Dorfes Sam Dzong, deren Felder aufgrund der globalen Erwärmung vertrockneten und die deshalb mit ihrem gesamten Dorf in ein Nachbartal im Himalaya umziehen mussten. Dmitrij Leltschuk war bei den Komi-Ischemzen, nomadische Rentierzüchter in der arktischen Tundra, deren Weidegebiete durch die expansive Erdölförderung verseucht werden. Uwe H. Martin war im Westen der USA unterwegs und dokumentierte die Auswirkungen der jahrelangen ungewöhnlichen Trockenheit. Die Aufnahmen sind der vierte Teil seines internationalen Projekts „LandRush“ über die sozialen und ökologischen Auswirkungen der modernen Agrarwirtschaft.

Greenpeace und das Museum der Arbeit zeigen diese Arbeiten erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung vom 25. Mai bis 24. Juli im Museum der Arbeit, Wiesendamm 3.
Öffnungszeiten: Mo. 13.00 - 21.00 Uhr, Di. bis Sa. 10.00 - 17.00 Uhr, So. + Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr.

Die Ausstellung wird von einer Vortragsreihe begleitet, auf der Greenpeace-Experten über die globalen Folgen des Klimawandels sprechen und die Fotografen ihre Projekte vorstellen:

Komische Arktis – Rentierzüchter am Polarkreis
Mo., 30. Mai, 19 Uhr
Der Hamburger Fotograf Dmitrij Leltschuk berichtet von seiner Reportage über das Leben der Nomaden in Komi. Ihre traditionelle Lebensweise wird durch den Expansionsdrang der russischen Erdölindustrie stark gefährdet und droht zu verschwinden.

Bis zum letzten Tropfen
Mo., 6. Juni, 19 Uhr
Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace, über die globalen Folgen des Klimawandels.

Dry West
Mo., 13. Juni, 19 Uhr
Der Hamburger Fotograf Uwe H. Martin stellt sein fotografisches Langzeitprojekt über die moderne Agrarindustrie vor. Nach Dokumentationen über Äthiopien, Brasilien und Deutschland thematisiert er in „Dry West“ die Folgen intensiver Landwirtschaft und anhaltender Trockenheit im Westen der USA.

Arbeits-Feld
Mo., 27. Juni, 19 Uhr

Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace, über den Wandel der Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft.

Energiewende macht Arbeit!
Mo., 18. Juli, 19 Uhr
Diskussion mit Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace, über die Energiepolitik in Deutschland.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...