Zur
Pressekonferenz von Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und Umweltbundesamt
(UBA) zur Ökobilanz von Lebensmitteln erklären Nicole Maisch, Sprecherin für
Verbraucherpolitik, und Friedrich Ostendorff, Sprecher für
Agrarpolitik:
Lebensmittelverschwendung, massiver Düngemitteleinsatz
und der immense Fleischkonsum sind Gift für unsere Umwelt. Schwarz-Rot darf
keine Zeit verlieren, endlich Rahmenbedingungen für eine nachhaltige
Lebensmittelerzeugung zu setzen.
Kernelement ist die Förderung des
ökologischen Landbaus. Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln ist nach wie vor
doppelt so hoch wie die heimische Erzeugung. Es ist ein Armutszeugnis für die
Bundesregierung, dass sie dem nicht längst Rechnung getragen hat und den
Ökolandbau stärker unterstützt.
Um Verbrauchern umweltfreundlichen
Konsum zu ermöglichen, müssen Informations- und Kennzeichnungspflichten
verbessert werden. Dazu gehören eine verlässliche Tierhaltungskennzeichnung, ein
transparentes Regionalsiegel und eine umfassende Strategie zur Bekämpfung der
Lebensmittelverschwendung. Hier muss der neue Landwirtschafts- und
Ernährungsminister Friedrich liefern. Und auch die Ernährungswirtschaft muss
sich ihrer Verantwortung stellen.
Verbraucher- und Ernährungsbildung
fängt in Kindergarten und Schule an. Gemeinsam mit den Ländern muss das zum
Schlüsselprojekt der Bundesregierung werden.
http://www.gruene-bundestag.de
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