Falsche Linie des Koalitionsvertrages wird fortgesetzt
Zu Sigmar
Gabriels Eckpunkten für die Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes erklären
Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender, und Oliver Krischer, stellvertretender
Fraktionsvorsitzender:
Das Papier setzt leider die falsche Linie des
Koalitionsvertrages fort: Der Ausbau von Windenergie an Land und Solarenergie
sollen ausgebremst und gedeckelt werden. Das schadet dem Klimaschutz, und so
erreicht man auch keine kosteneffiziente Energiewende. Denn schon heute sind
Windenergie an Land und Fotovoltaik die preiswerteste Form der Stromerzeugung.
Die Höhe der heutigen EEG-Umlage resultiert im Wesentlichen aus
gesunkenen Börsenpreisen, ausufernden Industrieausnahmen und Kosten der
Technologieentwicklung der Vergangenheit. Ausbaudeckel für Windenergie an Land
und Solarenergie sind keine Antwort darauf.
Darüber hinaus wird die
breite Beteiligung der Bürger an der Energiewende in dem Papier gleich durch ein
ganzes Maßnahmenbündel infrage gestellt. Bürgerinnen und Bürger haben die
Energiewende bisher getragen. Das darf in Zukunft nicht infrage gestellt werden.
Hier wird die Bundesregierung zeigen müssen, ob sie im weiteren Verfahren zu
deutlichen Verbesserungen und Konkretisierungen bereit und in der Lage
ist.
www.gruene-bundestag.de
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