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14. Juni 2017

VIER PFOTEN begrüßt Rumäniens Verbot von Wildtieren im Zirkus

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(c) VIER PFOTEN, Mihai Vasile
-- Deutschland „beschämendes Schlusslicht in Europa“ --

Hamburg, 14. Juni 2017 – VIER PFOTEN begrüßt das gestern vom rumänischen Parlament verabschiedete Verbot von Wildtieren im Zirkus. Der Entscheidung vorangegangen waren jahrelange Bemühungen von VIER PFOTEN, die Rumäniens erste öffentliche Initiative gegen Wildtierhaltung im Zirkus angestoßen und zusammen mit anderen Tierschutzorganisationen jahrelang für die Entscheidung gekämpft hatte. Zuletzt forderten 70.000 rumänische Bürger in einer von VIER PFOTEN initiierten Petition ein Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Denise Schmidt, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN:
„Rumänien ist das 22. europäische Land, das Wildtiere im Zirkus verboten hat. Deutschland ist das beschämende Schlusslicht in Europa – zusammen mit der Schweiz und Großbritannien. Die Bundesregierung ignoriert die überwältigende Mehrheit der Deutschen, die dem Leid der Wildtiere im Zirkus ein Ende bereiten wollen.“

Löwen, Bären, Elefanten und Giraffen müssen ständige Transporte und viel zu kleine Behausungen ertragen, sie werden in der Manege zu Tricks gezwungen, die nicht ihrem natürlichen Verhalten entsprechen.

Mehrheit der Deutschen für Wildtierverbot
Eine von VIER PFOTEN in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Integral hat ergeben, dass 70 Prozent der Deutschen gegen Wildtiere im Zirkus sind (1). Der Bundesrat hat die Bundesregierung bereits dreimal dazu aufgefordert, ein Verbot zu erlassen. Fast alle Bundesländer sowie Bundesparteien fordern ein Wildtierverbot in Zirkussen, wogegen sich die CDU/CSU sträubt.


Quelle:
(1) Repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts „Integral“, April 2016, http://www.vier-pfoten.de/themen/wildtiere/zirkus/wildtiere-im-zirkus/rechtslage-in-deutschland/
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