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16. Mai 2017

ATOM-ENERGIE-NEWSLETTER VOM 15.05.2017


Liebe Leserinnen und Leser,

hiermit erhalten Sie die Mai-Ausgabe des ATOM-Energie-Newsletter der IPPNW.
Der Newsletter wird künftig alle zwei Monate erscheinen, um Sie
angesichts der allgemeinen Informationsflut künftig noch gezielter mit
ausgewählten Informationen zu versorgen, ohne zu überfordern.
In der aktuellen Ausgabe haben wir für Sie sieben Beiträge
zusammengestellt, die unseres Erachtens von hoher Relevanz sind. Wir
freuen uns, wenn Sie einzelne Beiträge oder auch den gesamten Newsletter
an Interessierte weiterempfehlen.
Falls sie es noch nicht getan haben, würden wir uns sehr freuen, wenn sie
unseren Newsletter bewerten könnten (Fragebogen als PDF
(Link:
http://www.news.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Fragebogen_ATOM-Energie-Newsletter.pdf
) / DOC (Link:
http://www.news.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Fragebogen_ATOM-Energie-Newsletter.doc
)). Sie können uns den ausgefüllten Fragebogen per E-mail
(Link: rosen@ippnw.de ) oder gerne auch anonym auf dem Postweg
(IPPNW, Körtestraße 10, 10967 Berlin) zukommen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Henrik Paulitz und Dr. Alex Rosen

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WALDBRÄNDE IN FUKUSHIMA
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Seit mehr als 6 Jahren leben die Menschen in Japan mit den Folgen der
Atomkatastrophe von Fukushima. Durch Trockenheit und starke Windböen ist
nun eine weitere, bislang wohl unterschätzte Gefahr hinzugekommen:
Waldbrände in radioaktiv kontaminierten Regionen rund um die AKW-Ruinen.
mehr (Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/artikel/de/waldbraende-in-fukushima.html
)

Weiterlesen:
Fukushima Dai-ichi unter Kontrolle? (Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/artikel/de/fukushima-dai-ichi-unter-kontrolle.html
)"Ausfall der Hauptwärmesenke" trug in Fukushima zu Super-GAU bei
(Link:
https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Info/Ausfall_der_Hauptwaermesenke_trug_in_Fukushima_zu_Super-GAU_bei.pdf
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/forest-fire_01.JPG

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DER FALL DES VERLORENEN SCHILDDRÜSENKARZINOMS
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Seit Jahren kritisieren ÄrztInnen und Wissenschaftler, dass die Fukushima
Medical University die gesundheitlichen Folge der Atomkatastrophe von
Fukushima  bewusst herunterspielt. Nun hat ein außergewöhnlicher Fall
von Schilddrüsenkrebs neue Fragen aufgeworfen. Am 30. März 2017
berichteten japanische Nachrichtenagenturen von einem Jungen, der zum
Zeitpunkt der Reaktorkatastrophen in Fukushima 4 Jahre alt war und der
kürzlich mit Schilddrüsenkrebs diagnostiziert wurde. mehr
(Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/gesundheit/artikel/de/der-fall-des-verlorenen-schilddruese.html
)
Weiterlesen:
145 Kinder in Fukushima mit Schilddrüsenkrebs (Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/gesundheit/artikel/de/145-kinder-in-fukushima-mit-schilddr.html
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/thyroid-screening-fukushima_15.gif

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ANTI-ATOM-MENSCHENKETTE AACHEN-TIHANGE
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Am Sonntag, den 25. Juni 2017, findet im Dreiländereck von Deutschland,
Belgien und den Niederlanden eine internationale Anti-Atom-Protestaktion
statt: Mit einer tri-nationalen, 90 Kilometer langen Menschenkette von
Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen wollen zehntausende
Menschen Hand in Hand für die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke
Tihange-2 und Doel-3 demonstrieren.
Weiterlesen:
IPPNW-Mobilisierungsvideo (Link:
https://www.youtube.com/watch?v=QGhWdgvWw_k )Anti-Atom-Menschenkette
Aachen-Tihange (Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/gesundheit/artikel/de/anti-atom-menschenkette-aachen-tihan.html
)ausgestrahlt.-Trailer: Jeder Meter zählt (Link:
https://www.youtube.com/watch?v=Q1qfNwp6ZR4 )Homepage "Kettenreaktion
Tihange" (Link: https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/
)Homepage "Stop Tihange" (Link:
https://www.stop-tihange.org/de/ )Weitere Informationen zur KettenreAktion
Tihange - jeder Meter zählt! (ausgestrahlt.de)
(Link:
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/tihange-menschenkette/ )


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/tihange_menschenkette_01.jpg

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"WER B SAGT, MUSS AUCH C SAGEN!"
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Mit einer Kampagne unter dem Motto "Wer B sagt, muss auch C sagen!" fordern
Atomkraftgegner die vollständige Stilllegung des Atomkraftwerks
Gundremmingen im Jahr 2017. Blcok A der Anlage musste schon 1977 nach
einem schweren Störfall endgültig stillgelegt werden. Ende 2017 soll nun
Block B der Siedewasserreaktoranlage stillgelegt werden, während RWE und
E.On Block C noch bis Ende 2021 weiterbetreiben wollen. Kritiker halten
den Siedewasserreaktor für hochgradig gefährlich und verlangen die
sofortige Stilllegung.
Weiterlesen:
Atomkraftgegner fordern komplette Stilllegung von Gundremmingen 2017
(Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/energiewende/artikel/de/atomkraftgegner-fordern-komplette-st.html
)Mehr zur Kampagne (Link:
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/kampagnen/kampagne-akw-gundremmingen/
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/gundremmingen_b_cjpg_02.jpg

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GRS WARNTE SCHON LANGE VOR BRENNELEMENTESCHÄDEN IM ATOMKRAFTWERK GUNDREMMINGEN
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Aktuelle Recherchen der Ulmer Ärzteinitiative/IPPNW, des Physikers Reiner
Szepan und des Kernphysikers und Europaabgeordneten, Prof. Dr. Klaus
Buchner, ergaben, dass die Gesellschaft für Anlagen- und
Reaktorsicherheit (GRS) bereits 2013 vor ernsthaften Brennelementeschäden
bei Ausfällen der Hauptwärmesenke im Atomkraftwerk Gundremmingen gewarnt
hatte. Anlässlich der vor Jahren geplanten Leistungserhöhung des
Atomkraftwerks Gundremmingen B/C hatte die GRS auf die Gefahr von
Brennelementeschäden bei Ereignissen mit „Ausfall der
Hauptwärmesenke“ (HWS) hingewiesen.
Weiterlesen:
Presseinformation der Ulmer Ärzteinitiative vom 5.05.2017
(Link:
http://ippnw-ulm.de/wp-content/uploads/2017/05/2017-05-05-Info-IPPNW-Ulm-GRS-warnte-schon-lange-vor-Brennelementescha%CC%88den.pdf
)Hintergrundpapier „GRS bestätigt mögliche Brennelementschäden in
Gundremmingen beim Ausfall der Hauptwärmesenke“ (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Info/GRS_zu_Brennelementeschaeden_in_Gundremmingen.pdf
)„Dokumentation“ der GRS vom 14.11.2013 und weitere Dokumente
(Link:
https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Sicherheit/GRS_2013_Gundremmingen_Ausfall_Hauptwaermesenke_BE-Schaeden.pdf
)Störfälle und Brennelementschäden im Atomkraftwerk Gundremmingen
(Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/sicherheit/artikel/de/stoerfaelle-und-brennelementschaeden.html
)Betreiber verschweigt „Ausfall der Hauptwärmesenke“ 2015 in
Gundremmingen C (Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/sicherheit/artikel/de/betreiber-verschweigt-ausfall-der.html
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/KKW_Gundremmingen_Luftbild_03.JPG

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URANBERGWERK IN TSCHECHIEN GESCHLOSSEN
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Am 27. April 2017 wurde die Urangrube in Rozna im Bezirk Zdar der
Tschechischen Republik geschlossen. Sie war das letzte Uranbergwerk in
Mitteleuropa. Der tschechische Staat will trotzdem auf den Uranabbau nicht
ganz verzichten. Der Genehmigungsprozess für die Erkundung einer anderen
Uranlagerstätte wurde bereits eingeleitet.
Weiterlesen:
Das vorläufig letzte Uranbergwerk Mitteleuropas wurde geschlossen (Nr.
728-729/31 .Jahrgang, 4. Mai 2017)
(Link: http://www.strahlentelex.de/Stx_17_728-729_S01.pdf )


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/Acanthite-Sphalerite-258446_01.jpg

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VERSTECKT, VERTEILT, VERHARMLOST: AKW-ABRISS
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Der große AKW-Abriss hat begonnen. Bereits 22 Atomkraftwerke werden
derzeit stillgelegt und  sollen  abgerissen werden. Zurück  bleibt ein
großer Müllberg. Ihre strahlende Hinterlassenschaft haben die
Atomkonzerne bereits vorsortiert: 1 bis 3 Prozent für langfristige Lager
für hochradioaktive Abfälle und für schwach-/mittelradioaktive
Abfälle, derzeit in Zwischenlagern. Und 97 bis 98 Prozent für  die
Müllabfuhr (radioaktiv belastetes und unbelastetes Material).
Weiterlesen:
Versteckt, verteilt, verharmlost: Akw-Abriss (Link:
http://www.strahlentelex.de/Stx_17_728-729_S03-04.pdf )IPPNW fordert
Verbleib von „Freigabe“-Material an Atomkraftwerksstandorten
(Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/atommuell/artikel/de/ippnw-fordert-verbleib-von-freiga.html
)Alternative Stilllegungs-Strategie für deutsche Atomkraftwerke
(Link:
https://www.ippnw.de/atomenergie/atommuell/artikel/de/alternative-stilllegungs-strategie-f.html
)Freigabe radioaktiven Materials beim AKW-Abriss (Link:
https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Freigabe_radioaktiven_Materials_AKW-Abriss.pdf
)IPPNW-Gutachten zum AKW-Rückbau (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Stilllegung_Atommuell/Intac_Neumann_2016_IPPNW-Stellungnahme_AKW-Rueckbau_Freigabe.pdf
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/KKW_Rheinsberg_01.JPG
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