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18. April 2017

ABO Wind übertrifft Gewinnerwartung für 2016

• Gutes Ergebnis aus 2015 mehr als verdoppelt 
• Skaleneffekte beim Bau großer Windparks senken Kosten
• Überraschend großer Erfolg in Argentinien
• First Berlin empfiehlt Aktie zum Kauf

Wiesbaden (iwr-pressedienst) - Ein sehr gutes Ergebnis hatte der Vorstand der
ABO Wind für 2016 erwartet. Die tatsächlich erreichten vorläufigen
Geschäftszahlen sind aber noch deutlich besser. Der Konzern weist demnach
einen Jahresüberschuss von 16,5 Millionen Euro aus (2015: 7,8 Millionen
Euro). Im Dezember 2016 hatte ABO Wind die Prognose des Jahresüberschusses
auf „mehr als zehn Millionen Euro“ angehoben. Auch der Umsatz (122
Millionen Euro) und die Gesamtleistung (Umsatz zuzüglich Bestandsveränderung
= 145 Millionen Euro) stiegen im Vergleich zu 2015 deutlich. Nach der
Billigung durch den Aufsichtsrat wird der vollständige Geschäftsbericht am
12. Mai auf der Homepage veröffentlicht. 

Zum Erfolg beigetragen haben unter anderem Skaleneffekte beim Bau größerer
deutscher Windparks. Günstige Kosten insbesondere für die Errichtung der
Infrastruktur (Kabeltrassen und Wege) erhöhten die Profitabilität der
Projekte. Positiv ausgewirkt hat sich auch das Engagement in Argentinien.
Während es in den Jahren zuvor unmöglich war, Investoren für argentinische
Windparks zu gewinnen, veräußerte ABO Wind im vergangenen Jahr gleich sechs
Projekte. Von der Regierung initiierte Ausschreibungen hatten schlagartig das
Interesse an baureifen Windkraftprojekten geweckt. ABO Wind war in der Lage,
die Nachfrage zu bedienen und profitierte unmittelbar von der
energiepolitischen Wende des Landes. Käufer waren vor allem argentinische
Energieversorger, die sich mit den großen von ABO Wind entwickelten Projekten
(mit jeweils zwischen 50 und 100 Megawatt) dann an Ausschreibungen
beteiligten. 

„Es ist uns gelungen, die hohe Erwartung an unser Jahresergebnis noch zu
übertreffen. Darüber freuen wir uns sehr“, sagte Vorstand Dr. Jochen Ahn.
„Das ist vor allem das Verdienst unserer Mitarbeiter, die bei jedem Projekt
beharrlich daran arbeiten, das Bestmögliche zu erreichen.“ Ausgewirkt hat
sich zudem das günstige Marktumfeld. Niedrige Zinsen sowie sinkende
Renditeansprüche der Investoren haben in den vergangenen Jahren die Preise
für Windparks gesteigert und damit auch die Marge des Projektentwicklers.
„Zugleich achten wir erfolgreich darauf, die Kosten niedrig zu halten“,
betont Dr. Ahn. Aufgrund der günstigen Kostenstruktur sieht sich ABO Wind gut
gewappnet, auch im nun in Deutschland beginnenden Wettbewerb um Vergütungen
zu bestehen. Im Mai wird die Einspeisevergütung für neue Windparks erstmals
mittels Ausschreibungen ermittelt.

Der Jahresüberschuss der Einzelgesellschaft ABO Wind AG fällt nach den
vorläufigen Zahlen mit 19,1 Millionen Euro sogar noch höher aus als der des
Konzerns. Ursache ist unter anderem eine Ausschüttung der ABO Wind S.A.R.L.
in Höhe von 3,3 Millionen Euro. Die französische Tochtergesellschaft hatte
2015 ein besonders gutes Ergebnis erreicht, das sich nun mit einem Jahr
Verzögerung in der Bilanz der Muttergesellschaft niederschlägt.

Aktienanalyst Dr. Karsten von Blumenthal (First Berlin) hatte vergangene Woche
erstmals eine Einschätzung zu ABO Wind veröffentlicht und eine
Kaufempfehlung ausgesprochen. Als Kursziel definierte er 14 Euro. Die Analyse
steht auf der Homepage von ABO Wind zum Herunterladen zur Verfügung
(https://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/aktie.html). Der
Analyst kannte die vorläufigen Geschäftszahlen noch nicht.      
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